Datei: Anlage zu TOP 4.2

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Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Vorblatt - Seite 1 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 Sicht- und Eingangsvermerk der Schriftführung öffentlich/nichtöffentlich nichtöffentlich gemäß öffentlich Bezeichnung der Vorlage Frauenförderplan "Programm für Chancengleichheit" 4. Fortschreibung hier: Verlängerung des Geltungszeitraumes Beschlussvorschriften Beschlussorgan Rat Beratungsfolge Sitzungstermin Kommission für Personal und Gleichstellung des Haupt- und Finanzausschusses Haupt- und Finanzausschuss Frauenbeirat Rat 07.03.2014 26.03.2014 09.04.2014 10.04.2014 Anlagen Zusatzinformationen Finanzielle Auswirkungen Beteiligungspflichtige Angelegenheit Personalrat wurde beteiligt Grundsatzentscheidung N N N N akt. Beratung Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 1 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 Der Frauenförderplan (FFP) der Stadt Bochum ist ein strategisches Konzept zur Umsetzung von Frauenförderung, Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Er beschreibt nicht nur die geeigneten Rahmenbedingungen für diese Prozesse, sondern liefert eine Fülle von Impulsen und konkreten Maßnahmen sowohl zur Weiterentwicklung der Verwaltungskultur als auch zum besseren Ausschöpfen der wertvollen Potenziale von weiblichen Beschäftigten. Mit seinen Zielen ist er kein losgelöster Solitär, sondern Bestandteil des gesamtstädtischen personalpolitischen Steuerungssystems, das zurzeit mit mehreren Personalentwicklungskonzepten neu ausgerichtet wird. In diesem Prozess werden frauenfördernde bzw. genderfaire Elemente entsprechend der Strategie des Gender Mainstreaming weitgehend implementiert. Umsetzung in den Handlungsfeldern An der Umsetzung der Maßnahmen des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) und des aktuellen FFP wird kontinuierlich gearbeitet. Viele Maßnahmen wurden angestoßen und umgesetzt. Zahlreiche Ideen konnten in der Laufzeit jedoch nicht verwirklicht werden bzw. sind noch in den Anfängen. Handlungsfeld Frauenförderung • Unterrepräsentanz Der positive Trend seit Inkrafttreten des LGG im Jahr 2000 ist in allen Bereichen deutlich zu erkennen. In einigen Fällen wurden die im gültigen FFP vorgesehen Zielquoten erreicht. Die quantitative Entwicklung der Repräsentanz von Frauen in aktuell noch unterrepräsentierten Bereichen zeigt die folgende Tabelle. Bereich gehobener nichttechnischer Dienst höherer nichttechnischer Dienst g. D. Bau h. D. Bau m. D. Vermessung/ Kartographie Besoldungs-/ Zielvorgabe Entgeltgruppe in % Anteil Frauen in % A 11, EG 10 45 2012 48,7 2009 40,7 2000 37,3 A 12, EG 11 A 13, EG 12 A 14, EG 14 A 15, EG 15 40 30 25 20 37,9 28,1 22,2 12,5 36,3 18,9 16,0 10,5 20,0 20,0 10,3 6,7 B 2, A 16, EG 15ü gesamt gesamt gesamt 20 20,0 15,4 7,7 30 15 45 28,3 10,5 46,2 23,6 6,1 39,5 19,0 3,8 Stadt Bochum Stadtamt Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 2 TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 Bereich Besoldungs-/ Zielvorgabe Entgeltgruppe in % h. D. Vermessung/ Kartographie archivarischer Dienst m. D. Verwalter/in/ Hausmeister/in h. D. Jurist/in m. D. Bäder m. D. Tiefbau Garten und Forsten g. D. Sozialarbeit/ Sozialpädagogik Anteil Frauen in % gesamt 15 2012 0,0 2009 0,0 2000 0,0 g. D. und h. D. gesamt 50 30 45,5 22,3 36,4 23,7 27,3 24,4 gesamt gesamt gesamt gesamt 45 25 40 30 44,4 29,6 32,1 31,2 A 12, EG 11 50 42,3 37,5 40,0 22,0 13,6 25,9 18,8 24,2 m. D. 16,7 g. D. 11,3 h. D. 0,0 41,2 31,3 Neue unterrepräsentierte Bereiche liegen zurzeit nicht vor. Entfallen sind zurzeit die Bereiche “höherer nichttechnischer Dienst” mit der Besoldungs- /Entgeltgruppe A 13, EG 13 und die Berufsgruppe “Tierärztin/Tierarzt”. Gesamt gesehen liegt in der Laufbahn “gehobener nichttechnischer Dienst” derzeit keine Unterrepräsentanz vor. Der Anteil der Frauen an den Beschäftigten liegt bei rund 54%, beim Beschäftigungsvolumen nur bei 49%. Ab Besoldungs- /Entgeltgruppe “A 11/EG 10" liegt jedoch weiterhin eine Unterrepräsentanz vor. • Führungsfunktionen Die nachfolgende Tabelle zeigt den Vergleich der Führungskräfte. Männer Frauen Anteil Frauen in % Voll- Teil- Sum- Voll- Teil- Sum- Gezeit zeit me zeit zeit me samt 2012 2009 2000 Amts- Instituts- und Betriebsleitungen 31 1 32 10 1 11 43 25,6 17,1 Abteilungsleitungen 40 2 42 13 0 13 55 23,6 21,9 14,0 103 1 104 37 8 45 149 30,2 29,6 10,0 174 4 178 60 9 69 247 27,9 25,4 20,0 Sachgebietsleitungen Gesamt 8,0 Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 3 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 • Personalkostenverteilung Die nachfolgende Tabelle zeigt den Vergleich des Beschäftigtenvolumens (BVI) und der Bruttobezüge. Anteil am BVI Anteil an den Bruttobezügen 2012 2009 2012 2009 Frauen Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen Männer Kernverwaltung 47,44% 52,56% 45,89% 54,11% 44,91% 55,09% 42,82% 57,18% Zentrale Dienste Alten- und Pflegeheime (seit 2012 SBO_gGmbH) 66,95% 33,05% 67,84% 32,16% 59,02% 40,98% 60,67% 39,33% Summe Stadt Bochum 49,76% 50,24% 50,76% 49,24% 46,26% 53,74% 46,75% 53,25% 80,70% 19,30% 78,92% 21,08% • Leistungsorientierte Bezahlung und Beurteilung Die Auswertung der Ergebnisse zur Leistungsorientierten Bezahlung und zum Beurteilungsverfahren ergaben keine geschlechtspezifischen Benachteiligungen. Für die Teilzeitkräfte konnte ebenfalls keine Benachteiligung festgestellt werden. • Maßnahmen zum Abbau der Unterrepräsentanz: - Geplante Weiterführung der erfolgreichen PE-Maßnahme Erfolgsteams in 2014 - Kollegiales Coaching für Führungsfrauen soll ausgebaut werden -. Gleichstellung von Frauen und Männern als ein wichtiger Part im Rahmen der Umsetzung der Charta der Vielfalt - Projekt “Transver-Offensive”, u. a. intensive Einzelcoachings für 17 Mitarbeiterinnen mit Migrationshintergrund aus der Zentralen Gebäudereinigung - Angebote im Rahmen des Girls´ Day - Einführung eines neuen geschlechtergerechten Einstellungstests der Sporthochschule Köln bei der Feuerwehr - Der Stellenwert der Entwicklung der weiblichen Beschäftigten findet sich in dem neu aufgelegten Konzept „Grundsätze Führung und Zusammenarbeit“ wieder Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 4 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 - Durch die genderfaire Ausgestaltung des Führungskräfte-Nachwuchs-Programmes „In Führung gehen“ soll es Frauen weiterhin ermöglicht werden, sich verstärkt für Führungsaufgaben zu interessieren und zu qualifizieren. Handlungsfeld Chancengleichheit Frauenförderung ist erfolgversprechend, wenn das Arbeitsumfeld diskriminierungsfrei gestaltet wird und Arbeitsbedingungen den individuellen Lebensphasen entsprechen. Dies hängt nicht nur von Regularien ab, sondern von der gelebten Führungs- und Kommunikationskultur. • Maßnahmen Folgende Maßnahmen tragen konkret dazu bei, das Thema Chancengleichheit weiter in die verschiedenen Fachbereiche zu tragen und den fachübergreifenden Austausch durch Information und Vernetzung zu ermöglichen: - Mittagspauseninfos „So viel Zeit muss sein“ 2011 – 2013: 15 Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle z. T. in Kooperation mit verschiedenen Ämtern. Themenbeispiele: Erfolgsteams, Gesundheit, Pflege, Vorsorgevollmacht, Weiterbildung, Mobilität, Charta der Vielfalt, Formen der Teilzeitarbeit bei der Stadtverwaltung - Benennung von Ansprechpersonen für Gleichstellung in den Fachämtern und Verknüpfung zum „Netzwerk Gleichstellung“ Auftakt November 2011 - Netzwertreffen, spezielle Fortbildungsangebote z. B. zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, gezielte Information zu aktuellen Themen. Das Netzwerk muss durch regelmäßige Angebote verstetigt werden. Für die Ansprechpersonen der Bauverwaltung und der Wirtschaftsförderung gibt es einen interkommunalen Erfahrungsaustausch mt den Nachbarstädten Essen und Dortmund. - Führungsfrauen-Netzwerk Interaktiver Vortrag von Dr. Peter Modler “Das Arroganz-Prinzip – So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf“ mit 70 Führungsfrauen der Stadtverwaltung; Diskussionsveranstaltungen zu den Themen Haushaltskonsolidierung Personalabbau, Personalentwicklung; 3 bis 4 Stammtisch-Treffen jährlich und Der derzeit gültige FFP beinhaltet ebenso Maßnahmen zur Beibehaltung bzw. Förderung der Beschäftigungsfähigkeit. Auch dieser Bereich ist geschlechter- und generationengerecht zu gestalten: Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 5 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 - Durch die Einrichtung der Stabsstelle Gesundheit (VII AAG) im Oktober 2010 wird das Thema Gesundheit und Arbeitsschutz fachkundig wahrgenommen. Die Gleichstellungsstelle bringt hier geschlechterspezifische Aspekte und Vorschläge ein. - Work-(Life)-Balance und Motivation Leistungsbereitschaft, Arbeitszufriedenheit und Erhalt der Motivation sind - gerade mit zunehmendem Alter - als Ziel für alle Beschäftigten und nicht ausschließlich vor dem Hintergrund familiärer Aufgaben ein Zukunftsthema. Deshalb enthält der FFP auch Anregungen, z. B. nicht familienbedingte Arbeitszeitreduzierung zu ermöglichen. Die Regenerationsfähigkeit wird oft schon durch ein paar Stunden Arbeitszeitreduzierung deutlich erhöht und hilft die o. a. Ziele zu erreichen. Handlungsfeld Vereinbarkeit von Familie und Beruf Die Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur ein gesellschaftspolitisches Anliegen oder ein wichtiges individuelles Thema für die Beschäftigten, sondern zahlt sich für Arbeitgebende auch betriebswirtschaftlich aus. In diesem Jahr ist deshalb die Arbeitgeberin Stadt Bochum dem Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ beigetreten. Das Programm, das ein Markenzeichen der deutschen Wirtschaft ist, bündelt Informationen rund um das Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen und Verwaltungen. Mit dem Beitritt und der “Gemeinsamen Erklärung Erfolgsfaktor Familie“ hat die Arbeitgeberin Stadt Bochum ein sichtbares Zeichen für ein familienbewusstes Personalmanagement gesetzt. Der Beitritt ist auch bei der zurzeit laufenden Auditierung “Familiengerechte Kommune“ als eine Maßnahme benannt. • Fakten In den letzten vier Jahren wurden jährlich durchschnittlich 50 Schwangerschaften gemeldet. Die meisten Schwangerschaften (ca. 22%) entfielen auf Mitarbeiterinnen des Jugendamtes. Die restlichen verteilten sich relativ gleichmäßig auf die anderen Fachbereiche und Berufsgruppen. Seit 2007 gibt es für Väter im Rahmen der Elterngeldgewährung die sogenannten Vätermonate. Bei der Stadt Bochum haben seitdem 79 Väter davon Gebrauch gemacht, d. h. pro Jahr 12 Väter. Mehr als die Hälfte dieser Väter sind bei der Feuerwehr und in der Bauverwaltung beschäftigt. Lediglich 21 Väter nahmen länger als zwei Monate Elternzeit pro Kind. 14 Väter haben für zwei Kinder Elternzeit in Anspruch genommen. In den Dezernaten sind zurzeit lediglich 2 bis 3 % der Beschäftigten wegen familiärer Aufgaben beurlaubt. Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 6 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 Aufgrund der Altersstruktur der Beschäftigten und der Zahlen der letzten Jahre zeigt sich, dass das Thema Elternzeit zahlenmäßig angesichts der Gesamtbeschäftigtenzahl nicht ins Gewicht fällt. Für die Fachbereiche ist es dringend erforderlich, die vorübergehende Nachbesetzung von Stellen zu regeln. Wie sich das Thema “Pflege und Beruf” in den nächsten Jahren entwickeln wird, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Durch die Beteiligung am Forschungsprojekt “Betriebliche Netzwerke Pflege und Beruf” der Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum wird dieses Zukunftsfeld bearbeitet. Teilzeitbeschäftigung ist eine wichtige Möglichkeit, um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Hier ist das Angebot an Arbeitszeitmodellen beachtlich. Das gilt nach wie vor insbesondere für Frauen. Ungefähr jede zweite beschäftigte Frau arbeitet in Teilzeit. Teilzeitarbeit wird in der Regel beim Wiedereinstieg nach einer Elternzeit gewählt und dann oft beibehalten, auch wenn die Kinder erwachsen sind. Frauen übernehmen dann häufig bereits die Versorgung ihrer Eltern und Schwiegereltern. Auch wenn diese noch nicht pflegebedürftig sind, benötigen sie oft Unterstützung im Alltag bei Arztbesuchen, Einkäufen u. ä.. Angesichts der „dünneren“ Personaldecke wird es für Fachbereiche zunehmend schwieriger, Teilzeitanträge guten Gewissens zu bewilligen. Gleichzeitig ist jedoch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine familien- und pflegesensible lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung für alle Beschäftigten wichtig. Die Unterstützung bei der praktischen Umsetzung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Aufgabe der Führungskräfte. Daher wird bei der Neufassung der Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit erneut darauf hingewirkt, diese Aufgabe konstruktiv anzugehen, z. B. durch die Nutzung der großen Bandbreite der Flexiblen Arbeitszeit und von Teleheimarbeit. Dabei bleibt es wichtig, die Akzeptanz der Leistungen von Teilzeitkräften zu stärken, weil Leistung nicht zwangsläufig mit Anwesenheitszeiten am Arbeitsplatz einhergeht. • Maßnahmen und Angebote: - Beschäftigte, die aus familiären oder anderen Gründen in der Beurlaubung sind, werden in regelmäßig stattfindenden Seminaren über Neuigkeiten und Fragen zum Wiedereinstieg informiert. Auf Wunsch erhalten Beurlaubte interne Stellenausschreibungen auch schon vor einer konkreten persönlichen Einsatzplanung. - Eine Erhöhung der Anzahl der Teleheimarbeiterinnen und Teleheimarbeiter ist ausdrückliches Ziel der Neufassung der Dienstvereinbarung, z.B. auch im Anschluss an eine Beurlaubung, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. - Grundsätzlich ist es nach dem Berufsbildungsgesetz möglich, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren. In mehreren Fällen haben Auszubildende bei der Stadt Bochum ihre Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 7 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 Ausbildung in Teilzeit erfolgreich abschließen können Verwaltungsfachangestellte bzw. Kauffrau für Bürokommunikation). zur Erweiterung (Ausbildungsberuf - Grundsätzlich werden viele interne Seminare Methodenkompetenz auch in Teilzeit angeboten. der Fach- und - Um der Leistung von Teilzeitkräften mehr Anerkennung zu verschaffen, ist kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit erforderlich. Unterstützend wurden Mittagspauseninfos durchgeführt und ein RAZ-Artikel mit dem Schwerpunkt veröffentlicht. Führungskräfte sind gehalten, mit Teilzeitanträgen von Männern und Frauen konstruktiv umgehen. - Ein Eltern-Kind-Büro wurde eingerichtet. Das Büro können bei der Stadt Bochum beschäftigte Eltern im "Betreuungsnotfall" (zum Beispiel übliche Betreuungsperson fällt aus, Betreuungseinrichtung außer der Reihe geschlossen) nach Rücksprache mit ihrer Vorgesetzten/ ihrem Vorgesetzten als Arbeitsplatz nutzen. - Kinder-Ferienbetreuung Seit 2007 gibt es während der Sommerferien eine 14-tägige Betreuung für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren (Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr bzw. bis 14:00 Uhr am Freitag). Inzwischen kooperiert die Gleichstellungsstelle mit dem Jobcenter, dem Jugendamt, der Knappschaft Bahn See, der Sparkasse Bochum und dem USB. - Die Zielgruppe „Väter“ wurde durch eine gezielte Info-Veranstaltung bei der Feuerwehr angesprochen und mit der Aktion „Mein Papa liest vor …“ der Stiftung Lesen mit der Stadtbücherei eingeführt. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sollen bei der Umsetzung aller Maßnahmen des Frauenförderplanes die individuellen Lebensphasen stärker berücksichtigt werden. Rückkehrende aus Familienphasen und Berufseinsteiger(innen) mit Familienpflichten können für die Zukunft noch wichtigere Zielgruppen werden. Deshalb arbeitet die Verwaltung an folgenden Themen weiter: - Einrichtung eines Familienservice-Büros für Beschäftigte ist in Planung - Die Zusammenarbeit mit Vätern in der Verwaltung wird intensiviert - Konzepte zur systematischen Planung von Beurlaubung und Wiedereinstieg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden erarbeitet. Fazit Das aktuelle Programm für Chancengleichheit kann ohne Nachteile für Beschäftigte und die Arbeitgeberin Stadt Bochum weiter gelten, um Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Begründung - Seite 8 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 - beschlossene, aber noch offene Maßnahmen der 4. Fortschreibung zum Abschluss zu bringen und - die seitens des Landes angekündigte Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes NRW entsprechend berücksichtigen zu können. Stadt Bochum Beschlussvorlage der Verwaltung - Beschlussvorschlag - Seite 1 Stadtamt TOP/akt. Beratung 11 01 (1462) / 02 (2008) Vorlage Nr.: 20140142 Bezeichnung der Vorlage Frauenförderplan "Programm für Chancengleichheit" 4. Fortschreibung hier: Verlängerung des Geltungszeitraumes Aufgrund der dargestellten Sachlage und unter Berücksichtigung der angekündigten Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes NRW wird der gültige „Frauenförderplan – Programm für Chancengleichheit – 4. Fortschreibung“ der Stadtverwaltung Bochum in seiner Geltungsdauer bis Ende 2015 verlängt. Auf diese Weise wird auch gewährleistet, dass die neuen Regelungen des zukünftigen Landesgleichstellungsgesetzes NRW in die zu aktualisierende Fortschreibung des Frauenförderplans der Stadtverwaltung Bochum unmittelbar einfließen können.