Daten
Kommune
Moers
Dateiname
Sitzungsvorlage KA als BA.pdf
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29 kB
Erstellt
26.12.14, 17:23
Aktualisiert
27.01.18, 10:00
Stichworte
Inhalt der Datei
Der Bürgermeister
Moers, den 05.08.2014
Kulturausschuss
als Betriebsausschuss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung
- Eigenbetrieb Bildung -
Sitzungsvorlage Nr. 16/0104
Beratungsfolge
1.
Kulturausschuss als BA Bildung
2.
Rat
öffentlich
öffentlich
Vorberatung
Entscheidung
Sitzungsdatum
03.09.2014
24.09.2014
Wirtschaftsplan 2015 der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung in der Stadt
Moers
Beschlussvorschlag:
Der Betriebsausschuss empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss:
Für die Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bildung in der Stadt Moers gilt im Wirtschaftsjahr
2015 der als Entwurf beigefügte Wirtschaftsplan, bestehend aus:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Gewinn- und Verlustrechnung
Finanzplan
Investitionsplan
Personalplan
Stellenplan
Mittelfristige Ergebnisplanung
Sachverhalt und Stellungnahme:
Am 1.07.2009 hat der Rat die Erweiterung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „Musik
und Museum“ zum 1.1.2010 um die Geschäftsbereiche Volkshochschule (mit Städtepartnerschaft) und Bibliothek (mit Stadtarchiv) zur eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „Bildung“ beschlossen.
Die Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bildung in der Stadt Moers besteht aus vier Hauptgeschäftsbereichen. Um eine größtmögliche Transparenz zu erlangen, wurden die Geschäftsbereiche in 9 Sparten gegliedert, die entsprechend im Wirtschaftsplan ausgewiesen werden:
1. Geschäftsbereich Musik:
2. Geschäftsbereich Museum:
Moerser Musikschule
JeKi
Konzerte
Grafschafter Museum
3. Geschäftsbereich VHS:
vhs
Städtepartnerschaften
Café Neues Bildungszentrum
4. Geschäftsbereich Bibliothek:
Bibliothek
Stadtarchiv
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Wie in den Vorjahren werden im Wirtschaftsplan 2015 die Overheadkosten auf die einzelnen
Geschäftssparten umgelegt. Die Aufteilung erfolgt prozentual zum geplanten Gesamtumsatz
2015 (Einnahmen / Ausgaben).
Die Overheadkosten setzen sich im Wesentlichen aus Personalkosten im Bereich Verwaltung und Buchhaltung sowie Prüfungs- und Beratungskosten zusammen.
2015 wurde entsprechend des Tarifabschlusses eine Personalkostensteigerung von 2,4 %
(ab 1.3.2015) einberechnet. Für die fünfjährige mittelfristige Ergebnisplanung wurde von
2016 bis 2019 mit einer jährlichen Steigerung der Personalkosten von 1,5 % kalkuliert.
In seiner Sitzung vom 28.03.2012 beschloss der Rat der Stadt Moers rückwirkend zum
31.12.2011 die Gebäude Altes Landratsamt und Weißes Haus aus dem Sondervermögen
des Eigenbetriebs Bildung in das Vermögen der Stadt Moers zurück zu übertragen. Seit
2013 wird die Geschäftssparte entsprechend im Wirtschaftsplan nicht mehr mit Planungszahlen dargestellt.
Der Investitionsplan 2015 wurde in Abstimmung mit FB 2 (Finanzen) aufgestellt. Die geplanten Investitionen sind notwendig zur Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebs.
Hiermit wird der turnusgemäße Austausch der EDV finanziert, die turnusgemäße Neuausstattung eines EDV-Raums der vhs zur Fortführung entsprechender Kurse, die weitere Unterhaltung der Artothek, die Anschaffung von Instrumenten zur Fortführung des JekiUnterrichts, Ersatzbeschaffungen für technische Einrichtungen des Museums, der weitere
Austausch von Luftbefeuchtern im Museum zum Erhalt der Sammlungsstücke und sonstige
geringwertige Wirtschaftsgüter.
Die Sparvorgaben des Haushaltsstärkungspaktes (HSP 2013 bis 2021) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung nach Abzug nicht HSP-relevanter Positionen (stadtinterne Gebäudemieten, zusätzliche Kosten für neue Gebäude etc.) für das Jahr 2015 um rd. 171 T€
überschritten. Dies ist bedingt durch Tarifsteigerungen zum 1.3.2014 um 3 % (mindestens 90
€) und zum 1.3.2015 um weitere 2,4 %. Entsprechend der Vorgaben der Orientierungsdaten
des Landes NRW hatte der Eigenbetrieb Bildung jährlich mit 1,5 % Tarifsteigerung gerechnet. Bei einem Personalkostenansatz von 5.071 T€ (2014) bedingt jeder Prozentpunkt Tarifsteigerung eine Erhöhung um rd. 51 T €. Rechnerisch ergäbe dies eine Personalkostensteigerung von 2014 auf 2015 vom rd. 198 T€. Durch personalwirtschaftliche Maßnahmen konnte die Personalkostensteigerung von 2014 auf 2015 jedoch auf rd. 121 T€ begrenzt werden.
Hinzu kommen 25 T€ geplante Mietkosten für den möglichen Wegfall der Magazinlagerflächen des Museums im Weißen Haus und dem Alten Landratsamt sowie um gegenüber dem
Planansatz 2014 um rd. 38 T€ bzw. 7 T€ gestiegene Managemententgelte des ZGM für die
Gebäude des Martinstiftes der Moerser Musikschule bzw. der Zweigstellen der Bibliothek
(zusammen 191 T€). Hiervon konnten 20 T€ sowie alle weiteren zusätzlichen Kosten, die
seit 2014 auf den Eigenbetrieb Bildung zukamen, wie beispielsweise neue Kosten für Plakatierung durch Änderung des Vertrages der Stadt Moers mit ihrem Werbepartner (rd. 7 T€)
und allgemeine Preissteigerungen im Rahmen der Inflation, zuschussneutral kompensiert
werden.
Weitere Abweichungen vom HSP ergeben sich in der Folge in den Jahren 2016 bis 2019.
Der vorliegende Wirtschaftsplan ist mit dem Fachbereich 2 abgestimmt.
Hinweise zu den einzelnen Geschäftsbereichen:
I. Geschäftsbereich Musik:
Der Geschäftsbereich Musik wird in drei Sparten dargestellt:
1. MMS (ohne JEKI)
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2. JeKi
3. Konzerte
1.
MMS
Fast zeitgleich mit der Gründung der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „Musik und Museum“ am 01.07.2007 (es folgte die Gründung der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „Bildung“ am 01.01.2010) startete das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ in Moers. Das
Programm, angelegt auf die Dauer von zunächst vier Jahren und mit der Perspektive eines
Fortbestehens über diese Zeit hinaus, brachte eine Vielzahl von Veränderungen mit sich.
Diese erstrecken sich sowohl auf den Unterricht (größere Gruppen, veränderte/erweiterte
Zielgruppen, Vielzahl von Unterrichtsorten…) als auch auf organisatorische und verwaltungsinterne Abläufe.
Gesellschaftliche Veränderungen spiegeln sich auch u. a. im Ausbau von Kindertagesstätten, offenen Ganztagsschulen und G8 wider. Die Musikschulen sind herausgefordert, auch in
den Bereichen der Frühförderung, Ensemblearbeit und Begabtenförderung den veränderten
Bedingungen Rechnung zu tragen. Bestehende Kooperationen müssen ausgebaut, neue
Profile und Unterrichtsformen entwickelt bzw. modifiziert werden.
Trotzdem findet auch der traditionelle Unterricht in gewohnter Qualität statt. Elementarer Musikunterricht für Kinder von 1,5 bis 6 Jahren, instrumentaler und vokaler Einzel- und Gruppenunterricht mit der Möglichkeit der Begabtenförderung oder der studienvorbereitenden
Ausbildung, Ensemble- und Projektunterricht finden dank hervorragender Strukturen nahezu
in gleichem Umfang an der Musikschule statt. In nahezu gleichem Umfang deshalb, da sich
die Anmeldezahl im „Kernbereich“ bei Kindern im Alter von 6 – 10 Jahren aufgrund der möglichen Teilnahme am Programm „JeKi“ reduziert hat. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen
bis alle Grundschulen mit allen Schuljahren (1-4) am Programm teilnehmen. Es ist gleichfalls
zu erwarten, dass mittelfristig die Anmeldezahlen derjenigen Schülerinnen und Schüler, die
das Programm „JeKi“ durchlaufen haben und auf weiterführende Schulen wechseln, steigen
werden.
Langfristig ist jedoch, aufgrund insgesamt sinkender Schülerzahlen an allgemeinbildenden
Schulen zu erwarten, dass sowohl im sogenannten Kernbereich der Musikschularbeit (Musikalische Früherziehung, Instrumental- und Vokalunterricht) als auch im Bereich JeKi die
Schülerzahlen bzw. die zu unterrichtenden Jahreswochenstunden abnehmen. Die Schulentwicklungsplanung geht davon aus, dass ab dem Schuljahr 10/11 bis zum Schuljahr 25/26 ca.
20 % weniger Schüler die 1. – 4. Klasse besuchen. Die Bevölkerungsprognose 2007 - 2025
der Stadt Moers geht davon aus, dass die Anzahl der Personen von Jahr zu Jahr um ca. 0,5
% sinkt.
Die beschriebenen Veränderungen werden, soweit planbar, im Wirtschaftsplan berücksichtigt.
2.
JEKI
Eine offizielle Zusage über den Fortgang des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ gibt
es für das Schuljahr 2014/2015. Inwieweit und in welcher Form das Programm und damit
verbunden auch die Zusage über den Förderumfang ab dem Schuljahr 2015/2016 fortgesetzt
wird, bleibt abzuwarten. Mit der Ausweitung des Programms auf das gesamte Land NRW
(bisher findet JeKi nur in Kommunen des Ruhrgebiets statt) ist jedoch damit zu rechnen,
dass es in inhaltlicher und finanzieller Hinsicht zu Veränderungen kommen wird. Sollten sich
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die finanziellen Voraussetzungen gravierend ändern, muss über die weitere Teilnahme am
Programm nachgedacht und eine neue Entscheidung gefällt werden.
Insgesamt sind die Bereiche Moerser Musikschule und „Jedem Kind ein Instrument“ eng miteinander verknüpft. Durch die Trennung in zwei Sparten soll deutlich gemacht werden, in
welchem Umfang das Programm JeKi die MMS vor allem personell und damit auch finanziell
verändert.
Finanzierung:
Das Programm JeKi erfährt eine deutliche finanzielle Unterstützung durch das Projektbüro.
Dahinter standen zunächst als Förderer die Kulturstiftung des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und die Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. Seit dem 1. August 2011 fördert ausschließlich das Land NRW. Weiterhin finanziert sich das Programm
durch Einnahme von Entgelten, aber auch durch private Unterstützer. Trotzdem ist das Programm nicht kostendeckend. Die Kommunen haben einen Eigenanteil zu erbringen. So werden die lehrkraftbezogenen Kosten mit 87,5 % bezuschusst. 12,5 % der Kosten sind durch
die Kommune zu erbringen. Für Personal im organisatorischen Bereich stehen Fördermittel
in Höhe von 35 € pro teilnehmendem Schüler im Jahr zur Verfügung. Der personelle
„Overhead“ wird dadurch zu 100 % gedeckt.
Personal:
Zunächst war das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ ausgerichtet auf einen Zeitraum
von vier Jahren. Die finanzielle Unterstützung durch das Projektbüro ist auch für das Schuljahr 2014/2015 gewährleistet. In Bezug auf den Einsatz von Lehr-, Organisations- und Verwaltungspersonal bedeutete dies nach wie vor, dass Einstellungen im Zusammenhang mit
JeKi jeweils befristet stattfinden. Deputats- bzw. Stundenausweitungen erfolgten ebenfalls
befristet. Ein Teil der JeKi-Unterrichtsstunden fand und findet im Bereich der bisherigen Musikschulstundenkontingente statt. Dieser Anteil wächst. Auch für den Fall der Fortsetzung
des Programms ist davon auszugehen, dass Ausweitungen bzw. Verträge, die im Zusammenhang mit dem Programm abgeschlossen werden, einer Befristung unterliegen.
3.
Konzerte:
In der Spielzeit 2014/2015 kann das Konzertprogramm erfreulicherweise im gleichen Umfang
stattfinden (10 Abo-Konzerte) wie auch in der Vorsaison (2013/2014). Aufgrund steigender
Ausgaben, die vor allem im Personalbereich festzustellen sind (Tariferhöhungen), ist eine
Erhöhung der Eintrittspreise für die Saison 2015/2016 im Umfang von ca. 16% vorgesehen.
Die letzte Erhöhung der Eintrittspreise fand im Jahr 2010 statt. Nur so können Konzerte in
gleicher Anzahl und in gleicher Qualität durchgeführt werden. Nach wie vor ist die Unterstützung weiterer Kooperationspartner (z.B. Kulturstiftung der Sparkasse) von Bedeutung.
II. Geschäftsbereich Museum
Grafschafter Museum
Nachdem das Grafschafter Museum seit 8. September 2013 wieder geöffnet ist, basieren die
Planzahlen für 2015 wieder auf einem kompletten Museums- und Veranstaltungsbetrieb mit
entsprechenden Einnahmen und Ausgaben.
Wie schon im Wirtschaftsplan 2014 sind im vorliegenden Wirtschaftsplan Mietkosten für den
Schlossalt- und -neubau in Höhe von rd. 610 T€ dargestellt, wie sie dem Eigenbetrieb Bildung von der Kernverwaltung für den Wirtschaftsplan 2013 mitgeteilt wurden, da die endgül-
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tigen Werte für 2015 noch nicht vorliegen. Diese Mietkosten basieren auf den bis zur Mietkostenberechnung abgerechneten Bau- und Sanierungskosten. Verändern sich diese Kosten, ist mit einer Veränderung der Mietkostenberechnung zu rechnen. Bei diesen Mietkosten
handelt es sich allerdings um eine rein stadtinterne Verrechnung.
Durch die Veräußerung des Gebäudes Rathaus Meerstraße musste das Museum seine dort
untergebrachte Werkstatt räumen. Da über die Zukunft der Gebäude Weißes Haus und Altes
Landratsamt/Weißes Haus noch nicht abschließend beschlossen wurde, das Museum aber
in beiden Gebäuden Magazin- und Lagerfläche unterhält, wurden im Wirtschaftsplan 2015
für deren Wegfall zusätzliche Mietkosten in Höhe von 25 T€ eingeplant.
Mit der Übernahme und dem Betrieb des Schlossanbaus und des sanierten Schlossaltbaus
kamen auf das Museum erhöhte Kosten im Bereich Wartung, Reinigung und Unterhalt zu.
Ebenso wird das Schloss – um eine Anbindung an das städtische Netzwerk zu gewährleisten
- nach der Aufgabe des Standortes Rathaus Meerstraße als Zentrale der Stadtverwaltung
seit 2013 durch ein angemietetes Daten-Erdkabel mit dem neuen Rathaus verbunden. Für
diese Datenleitung fallen Mietkosten an. Diese Kosten sind neben den neuen Gebäudekosten als nicht HSP-relevant dargestellt.
Personal
Der Stellenplan 2015 basiert auf der beschlossenen Strukturveränderung des Stellenplanes.
Vakante Stellen wurden mit Start des Museumsbetriebes im Herbst 2013 bzw. im Laufe des
Jahres 2014 entsprechend besetzt. Im Vergleich zum Stellenplan des Wirtschaftsplanes
2014 wurden 2015 keine Veränderungen vorgenommen. Eine Stellenbewertung befindet
sich zum Zeitpunkt der Wirtschaftsplanerstellung noch in der Überprüfung.
Im Stellenplan ist für den Bereich Musenhof eine befristete Teilzeitstelle aufgeführt. Die Kosten hierfür und für den Unterhalt des Musenhofgeländes wurden bis einschließlich 2014 von
der Zentralverwaltung übernommen. Ab 2015 wird dieser Zuschuss planungsmäßig schrittweise sinken und muss entsprechend durch eine Erhöhung der Einnahmen kompensiert
werden. Ist dies nicht möglich, muss ggf. auf die Besetzung der Stelle in den Folgejahren verbunden mit einer entsprechenden Aufgabe der mit dieser Stelle verbundenen pädagogischen Angebote – verzichtet werden.
III. Geschäftsbereich Volkshochschule mit Städtepartnerschaften
Das geplante Jahresergebnis der vhs für 2015 beträgt nach Bereinigung um die nicht HSPrelevanten Posten und inklusive der HSP-Einsparung in Höhe von 42 T€ rund 996 T€. Damit
konnte der Vorjahresansatz in Höhe von 1.017 T€ um weitere 21 T€ unterschritten werden.
Die Höhe der nicht HSP-relevanten Kosten beläuft sich 2015 auf rund 280 T€ und umfasst
wie in den Vorjahren in der Hauptsache die Mehrkosten, die der Volkshochschule durch Miete und Betriebskosten im Bildungszentrum entstehen.
vhs-Außenstelle
Die mit dem Standortwechsel angestrebte Einsparung von 42 T€ wurde realisiert.
Personal
Die vhs verzeichnet trotz tariflicher Entwicklung einen Rückgang der Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von rund 15 T€. Dies geht in 2015 auf die Nachbesetzung von
Stellen in geringeren Entgeltgruppen oder durch die Einsparung von Stundenanteilen zurück.
Städtepartnerschaften
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Der Bereich Städtepartnerschaften bleibt bis auf ein Rundungsergebnis unverändert. Sachkosten in Höhe der beschlossenen HSP-Maßnahme, d. h. von 5 T€, wurden bereits ab 2013,
wie vorgesehen, eingespart.
IV. Geschäftsbereich Bibliothek
Der Geschäftsbereich besteht aus der Sparte Bibliothek und der Sparte Stadtarchiv.
1.
Bibliothek
Die Bibliothek weist gegenüber dem Wirtschaftsplan 2014 einen um 72 T€ höheren Zuschussbedarf aus, der im Wesentlichen durch Tarifsteigerungen im Bereich der Personalkosten zu erklären ist.
Die Miet- und Betriebskosten sowie weitere Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
für das Bildungszentrum gelten als nicht HSP-relevant, sofern sie Mehrkosten im Vergleich
zum alten Gebäude darstellen. Weiterhin als nicht HSP-relevant gelten die Einnahmeausfälle
in Höhe von (zuletzt) 7.883 € durch den Auszug des Bürgerservice aus den Bibliothekszweigstellen. Hier hatte FD 4.2 einen entsprechenden Anteil der Managemententgelte an die
Bibliothek gezahlt.
Personal
Die vakante Leitung der Kinder- und Jugendbibliothek wurde zum 01.10.2013, eine seit Februar 2013 vakante Lektoratsstelle zum 01.01.2014 wiederbesetzt. Zum 01.06.2014 wurde
nach anderthalbjähriger Vakanz wieder eine stellvertretende Bibliotheksleitung bestellt. Auch
in 2014 sind 1,5 Planstellen aus personalwirtschaftlichen Gründen nicht besetzt, hinzu kommen durch befristete Zeitreduzierungen unbesetzte Stundenanteile.
2.
Stadtarchiv
Das Stadtarchiv weist im Wirtschaftsplan 2015 einen Zuschussbedarf von 445 T€ aus und
liegt damit 14 T€ unter dem Zuschussbedarf des Wirtschaftsplanes von 2014. Dies ist v.a.
durch geringere Personalkosten zu begründen.
Die Einnahmeerwartung soll das Vorjahresniveau leicht übersteigen, da mit dem Verkauf
einer Publikation begonnen wurde.
Personal
Alle drei Vollzeit-Stellen im Stadtarchiv sind planmäßig besetzt. Eine Änderung der Personalbesetzung steht 2015 nicht an. Eine Stellenbewertung der Stelle im mittleren Archivdienst (Archivassistenz) hat jedoch noch nicht stattgefunden.
Finanzielle Auswirkungen:
Wie beschrieben.
In Vertretung
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Rötters
Erster Beigeordneter
________________________
Finkele
Geschäftsbereichsleiterin Museum
und Erste Betriebsleiterin
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Schieren-Ohl
Geschäftsbereichsleiterin vhs
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Kresimon
Geschäftsbereichsleiter Musik
thek
____________________________
Schmelnik
Geschäftsbereichsleiterin Biblio-
Anlagen 1-6:
Wirtschaftsplan 2015
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