Daten
Kommune
Linnich
Größe
151 kB
Datum
02.07.2013
Erstellt
19.06.13, 16:28
Aktualisiert
19.06.13, 16:28
Stichworte
Inhalt der Datei
STADT LINNICH
Mitteilungsvorlage
Der Bürgermeister
- öffentlich -
Drucksache M-25/2013
Beratungsfolge
Termin
Finanz- und Personalausschuss
02.07.2013
Dienststelle
Datum:
Sachbearbeiter:
Fachbereich FB2
04.06.2013
Herr Hensen
TOP
Aktenzeichen
Ergebnis der Hundesteuerzählung
Finanzielle Auswirkungen
X
Die Vorlage berührt nicht den Etat
Die Vorlage berührt den Etat auf der Einnahmeseite
Mittel stehen zur Verfügung
Hh.-Stelle
Haushaltsausgabereste
Bisher angeordnet
Investitionsprogramm
Verpflichtungsermächtigung
Mittel werden über-/außerplanmäßig bereitgestellt Hh.-Stelle
Deckungsvorschlag:
Gez. Hensen
(Kämmerei)
Ergebnis der Mitteilung
Mitteilungsvorlage wird zur Kenntnis genommen
Ergebnis der Mitteilung:
Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.
Inhalt der Mitteilung:
Ende November 2012 wurde der Auftrag zur Durchführung einer Hundebestandsaufnahme extern
erteilt. Das beauftragte Unternehmen führte in den Zeiträumen 05.12. bis 20.12.2012 und 07.01.
bis 30.01.2013 die Erhebungen durch Haushaltsbefragungen durch.
Die Ergebnisse der Haushaltsbefragungen wurden dem Fachbereich Finanzen Ende Januar 2013
zur Verfügung gestellt. Daraufhin wurden die Ergebnisse der vor Ort aufgenommenen Bestände
mit dem zur Hundesteuer veranlagten Bestand abgeglichen. In verschiedenen Einzelfällen ergab
sich die Notwendigkeit, weitere Außendienste durchzuführen oder schriftliche Erklärungen bei den
Steuerpflichtigen einzuholen. Diese Arbeiten sind nunmehr abgeschlossen, so dass folgender
Mehrbestand zu verzeichnen ist:
Ersthunde
Zweithunde
Dritt- und weitere Hunde
Summe
+ 75
+ 24
+3
+ 102
Mehrertrag im lfd. Jahr
4.500 €
2.400 €
450 €
7.350 €
Insgesamt sind nunmehr rd. 1.260 Hunde im Stadtgebiet steuerpflichtig registriert.
Die Aufwendungen zur Durchführung der Bestandsaufnahme belaufen sich auf 5.332,03 €. Die
Mehrerträge i.H.v. 7.350 € übersteigen somit die Honoraraufwendungen für die externe
Beauftragung.
Der Haushaltsansatz für Erträge aus Hundesteuer wurde während der Beratungen zum Haushalt
2013 aufgrund der bereits vorliegenden Erkenntnisse um 7.400 € auf 83.000 € erhöht. Aktuell liegt
das Ist-Ertragsaufkommen bei 85.700 €.
Fazit:
Die Aufwendungen zur Durchführung der Hundesteuerzählung werden durch die Mehrerträge im
Laufe des Haushaltsjahres amortisiert. Verwaltungsseitig wird geplant, die nächste
Hundesteuerzählung im Jahr 2016/2017 durchzuführen.
Im Wege der Konsolidierungsmaßnahmen zum Haushalt 2013 wird Ende des Haushaltsjahres
erneut verwaltungsseitig eine Erhöhung des Hundesteuersatzes für den ersten Hund (derzeit 60
€/Jahr) ab dem 01.01.2014 vorgeschlagen werden. Wie aus der beigefügten Anlage zur
Haushaltsumfrage des Städte- und Gemeindebundes ersichtlich ist, liegt der durchnschnittliche
Hundesteuersatz für den ersten Hund im Kreis Düren bei 70 €. Die Gemeindeprüfungsanstalt
hatte im Rahmen der überörtlichen Prüfung im Jahr 2011/2012 ebenfalls eine Erhöhung
empfohlen.
(Witkopp)