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Sitzungsvorlage (Anlage 1 - Stellungnahmen TÖB)

Daten

Kommune
Titz
Größe
298 kB
Datum
29.01.2015
Erstellt
21.01.15, 18:01
Aktualisiert
21.01.15, 18:01

Inhalt der Datei

Stellungnahme der Verwaltung zu den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (TÖB) zur 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 – Hasselsweiler Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme 1 RWE Power AG mit Schreiben vom 22.12.2014 1.1 3. Änderung des Bebauungsplanes 31 - Ortschaft Hasselweiler Stellungnahme der Verwaltung Die Stellungnahme der RWE Power AG vom 11.01.2005 wird unter Nr. 1.2 abgewogen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Die im Bebauungsplan Nr. 31 getroffene zeichnerische Festsetzung (Fläche für besondere bauliche Vorkehrungen gemäß § 9 Abs. 5 Nr. 1 BauGB) wird gemäß der Stellungnahme der RWE Power AG angepasst. Der Rat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an. Wir haben Ihre Anfrage geprüft und teilen Ihnen mit, dass unsere Stellungnahme vom 11.01.2005, die als Anlage nochmals beigefügt ist, weiterhin gültig ist. 1.2 RWE Köln vom 11.01.2005 Bebauungsplan Titz 31- Ortslage Hasseisweiler Wir weisen darauf hin, dass die Bodenkarte des Landes NordrheinWestfalen, Blatt L5104 in einem Teil des Plangebietes, wie in der Anlage "blau" dargestellt, Böden ausweist, die humoses Bodenmaterial enthalten. Beschlussvorschlag Zudem wird folgender Hinweis in den Bebauungsplan aufgenommen: „Humose Böden Humose Böden sind empfindlich gegen Bodendruck und im allgemeinen kaum tragfähig. Erfahrungsgemäß wechseln die Bodenschichten auf kurzer Distanz in ihrer Verbreitung und Mächtigkeit, so dass selbst bei einer gleichmäßigen Belastung diese Böden mit unterschiedlichen Setzungen reagieren können. Dieser Teil des Plangebietes ist daher wegen der Baugrundverhältnisse gemäß § 9 Abs. 5 Nr. 1 BauGB durch eine Umgrenzung entsprechend der Die Flächen für besondere bauliche Vorkehrungen gemäß § 9 Abs. 5 Nr. 1 BauGB weisen Böden aus, die humoses Bodenmaterial enthalten. Humose Böden sind empfindlich gegen Bodendruck und im Allgemeinen kaum tragfähig. Selbst bei gleichmäßigen Belastungen können diese Böden mit unterschiedlichen Setzungen reagieren. Die Bauvorschriften der DIN 1054 „Zulässige Belastung des Baugrundes“ und der DIN 18 196 „Erd- und Grund- 1/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung Nr. 15.11 der Anlage zur Planzeichenverordnung als Fläche zu kennzeichnen, bei deren Bebauung ggf. besondere bauliche Maßnahmen, insbesondere im Gründungsbereich, erforderlich sind. bau; Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke“ sowie die Bestimmungen der Bauordnung des Landes NRW sind zu beachten.“ Beschlussvorschlag Hier sind die Bauvorschriften der DIN 1054 "Zulässige Belastung des Baugrundes" und der DIN 18 196 "Erd- und Grundbau; Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke" sowie die Bestimmungen der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zu beachten. PLAN 2 Landschaftsverband Rheinland LVR, Dezernat Finanz- und Immobilienmanagement mit Schreiben vom 02.12.2014 2.1 Entwurf zur 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr.31, Ortschaft Hasselsweiler in der Gemeinde Titz Seitens des LVR, Dezernat Finanz- und Immobilienmanagement bestehen keine Bedenken gegen die Planung. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland wurde beteiligt (s. Nr. 7). Das Rheinische Amt für Denkmalpflege in Pulheim wurde ebenfalls angeschrieben. Eine Stellungnahme ist jedoch nicht eingegangen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Hiermit möchte ich Sie innerhalb meiner Stellungnahme darüber informieren, dass keine Betroffenheit bezogen auf Liegenschaften des LVR vorliegt und daher keine Bedenken gegen die Änderung des o.g. Bebauungsplanes geäußert werden. 2.2 Diese Stellungnahme gilt nicht für das Rheinische Amt für Denkmalpflege in Pulheim und für das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege in Bonn; es wird darum gebeten, deren Stellungnahmen gesondert einzuholen. Ich bedanke mich vielmals für Ihre Bemühungen. 2/11 Stellungnahme der Verwaltung Beschlussvorschlag Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme 3 Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr mit Schreiben vom 04.12.2014 3.1 Als Anlage die gewünschte Stellungnahme der Bundeswehr. Das Schreiben der Bundeswehr wird unter 3.2 und 3.3 abgewogen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 3.2 Bauleitplanung der Gemeinde Titz; Entwurf zur 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 Ortschaft Hasselsweiler im vereinfachten Verfahren nach §13 BauGB hier: Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange im Bauleitplanverfahren gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und § 4 Abs. 2 BauGB Die Bundeswehr erhebt keine Bedenken gegen die Planung. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. In den Allgemeinen Wohngebieten (WA) werden im Bebauungsplan Nr. 31 höchstzulässige Firsthöhen von 7,50 m beziehungsweise 9,00 m festgesetzt. Diese Festsetzung bleibt durch die 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 unberührt. Die baulichen Anlagen, einschließlich untergeordneter Gebäudeteile, unterschreiten eine Höhe von 30 m folglich deutlich. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Zum o.a. Sachverhalt teilen wir folgendes mit: Seitens der Bundeswehr gibt es keine Einwände / Bedenken. 3.3 Hierbei gehe ich davon aus, dass bauliche Anlagen -einschl. untergeordneter Gebäudeteile-eine Höhe von 30m nicht überschreiten. 3/11 Anlage 1 Sollte entgegen meiner Einschätzung diese Höhe überschritten werden, bitte ich in jedem Einzelfall mir die Planungsunterlagen -vor Erteilung einer Baugenehmigung- zur Prüfung zuzuleiten. Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme 4 Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 Bergbau und Energie in NRW mit Schreiben vom 08.12.2014 4.1 Bauleitplanung in der Gemeinde Titz In den Bebauungsplan wird folgender Hinweis aufgenommen: Entwurf zur 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31, Ortschaft Hasselsweiler im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB „Bergbau und Kohlenwasserstoffe Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange im Bauleitplanverfahren gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und § 4 Abs. 2 BauGB Ihr Schreiben vom 26.11.2014 Die vorbezeichnete Planmaßnahme befindet sich über dem auf Braunkohle verliehenen Bergwerksfeld "Horrem 123" sowie über dem auf Kohlenwasserstoffe erteilten Erlaubnisfeld "Rheinland" (zu gewerblichen Zwecken). Eigentümerin des Bergwerksfeldes "Horrem 123" ist die RWE Power Aktiengesellschaft, Stüttgenweg 2 in 50935 Köln. Inhaberin der Erlaubnis "Rheinland" ist die Wintershall Holding GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 160 in 34119 Kassel. Stellungnahme der Verwaltung Das Plangebiet befindet sich über dem auf Braunkohle verliehenen Bergwerksfeld „Horrem 123“ sowie über dem auf Kohlenwasserstoffe erteilten Erlaubnisfeld „Rheinland“ (zu gewerblichen Zwecken). Eigentümerin des Bergwerksfeldes "Horrem 123" ist die RWE Power Aktiengesellschaft, Stüttgenweg 2 in 50935 Köln. Inhaberin der Erlaubnis "Rheinland" ist die Wintershall Holding GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 160 in 34119 Kassel.“ Beschlussvorschlag Der Rat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an. Ausweislich der hier vorliegenden Unterlagen ist im Bereich der Planmaßnahme kein Abbau von Mineralien dokumentiert. 4.2 Jedoch ist der Bereich des Planungsgebietes nach den hier vorliegenden Unterlagen (Grundwasserdifferenzenpläne mit Stand: Oktober 2012 aus dem Revierbericht, Bericht 1, Auswirkungen der Grundwasserabsenkung, des Sammelbescheides - 61.42.63 -2000-1 -) von durch Sümpfungsmaßnahmen des Braunkohlenbergbaus bedingten Grundwasserabsenkungen betroffen. In den Bebauungsplan wird folgender Hinweis aufgenommen: „Sümpfungsmaßnahmen Der Bereich des Plangebietes ist nach den der Bezirksregierung Arnsberg vorliegenden Unterlagen (Grundwasserdifferenzenpläne mit Stand: Oktober 2012 aus dem Revierbericht, Bericht 1, Aus- Der Rat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an. 4/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung Daher sollte bei den Planungen folgendes bereits Berücksichtigung finden: wirkungen der Grundwasserabsenkung, des Sammelbescheides 61.42.63 -2000-1 -) von durch Sümpfungsmaßnahmen des Braunkohlenbergbaus bedingten Grundwasserabsenkungen betroffen. Die Grundwasserabsenkungen werden, bedingt durch den fortschreitenden Betrieb der Braunkohlentagebaue, noch über einen längeren Zeitraum wirksam bleiben. Eine Zunahme der Beeinflussung der Grundwasserstände im Planungsgebiet in den nächsten Jahren ist nach heutigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Ferner ist nach Beendigung der bergbaulichen Sümpfungsmaßnahmen ein Grundwasserwiederanstieg zu erwarten. Sowohl im Zuge der Grundwasserabsenkung als auch bei einem späteren Grundwasseranstieg sind hierdurch bedingte Bodenbewegungen möglich. Die Änderungen der Grundwasserflurabstände sowie die Möglichkeit von Bodenbewegungen sollten bei Planungen und Vorhaben Berücksichtigung finden. 4.3 Ich empfehle Ihnen in diesem Zusammenhang an die RWE Power Aktiengesellschaft, Stüttgenweg 2 in 50935 Köln eine Anfrage zu stellen, und für konkrete Grundwasserdaten den Erftverband um Stellungnahme zu bitten. Beschlussvorschlag Die Grundwasserabsenkungen werden, bedingt durch den fortschreitenden Betrieb der Braunkohlentagebaue, noch über einen längeren Zeitraum wirksam bleiben. Eine Zunahme der Beeinflussung der Grundwasserstände im Planungsgebiet in den nächsten Jahren ist nach heutigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Ferner ist nach Beendigung der bergbaulichen Sümpfungsmaßnahmen ein Grundwasserwiederanstieg zu erwarten. Sowohl im Zuge der Grundwasserabsenkung als auch bei einem späteren Grundwasseranstieg sind hierdurch bedingte Bodenbewegungen möglich. Die Änderungen der Grundwasserflurabstände sowie die Möglichkeit von Bodenbewegungen sollten bei Planungen und Vorhaben Berücksichtigung finden.“ Die RWE Power AG und der Erftverband wurden beteiligt. Seitens des Erftverbandes bestehen keine Bedenken gegen die Planung. Die Stellungnahme der RWE Power AG wurde unter Nr. 1 abgewogen. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Darüber hinaus ist hier nichts über mögliche zukünftige, betriebsplanmäßig noch nicht zugelassene bergbauliche Tätigkeiten bekannt. Diesbezüglich empfehle ich Ihnen, auch die o. g. RWE Power Aktiengesellschaft als Eigentümerin des bestehenden Bergwerkseigentums an der Planungsmaßnahme zu beteiligen, falls dieses nicht bereits erfolgt ist. Abschließend sei hier erwähnt, dass eine Erlaubnis das befristete Recht zur Aufsuchung des bezeichneten Bodenschatzes innerhalb der festgeleg- 5/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung Beschlussvorschlag ten Feldesgrenzen gewährt. Unter dem "Aufsuchen" versteht man Tätigkeiten zur Feststellung (Untersuchung) des Vorhandenseins und der Ausdehnung eines Bodenschatzes. Eine Erlaubnis zu gewerblichen Zwecken dient lediglich dem Konkurrenzschutz und klärt in Form einer Lizenz nur grundsätzlich, welcher Unternehmer in diesem Gebiet Anträge auf Durchführung konkreter Aufsuchungsmaßnahmen stellen darf. Eine Erlaubnis zu wissenschaftlichen Zwecken kann auch neben einer auf denselben Bodenschatz erteilten Erlaubnis zu gewerblichen Zwecken bestehen. Eine erteilte Erlaubnis gestattet noch keinerlei konkrete Maßnahmen, wie z. B. Untersuchungsbohrungen, sodass Umweltauswirkungen in diesem Stadium allein aufgrund einer Erlaubnis nicht hervorgerufen werden können. Konkrete Aufsuchungsmaßnahmen wären erst nach weiteren Genehmigungsverfahren, den Betriebsplanzulassungsverfahren, erlaubt, die ganz konkret das "Ob" und "Wie" regeln. Vor einer Genehmigungsentscheidung erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorschriften eine Beteiligung von ggf. betroffenen Privaten, Kommunen und Behörden. Des Weiteren werden ausführlich und gründlich alle öffentlichen Belange - insbesondere auch die des Gewässerschutzes - geprüft, gegebenenfalls in einem separaten wasserrechtlichen Erlaubnisverfahren. Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. 5 Bezirksregierung Köln, Dezernat 54 mit Schreiben vom 09.12.2014 Kommunale Bauleitplanung - BP Nr. 31, Hasselsweiler Mit meiner Rundverfügung vom 20.10.2014 erläuterte ich, dass meine Beteiligung als Obere Wasserbehörde (Dezernat 54 der BR Köln) im Rahmen von Bauleitplanverfahren oder Baugesuchen nur dann erforderlich ist, so- Die Belange der Bezirksregierung Köln, Dezernat 54 sind durch die Planung nicht betroffen. Die Bezirksregierung Köln, Dezernat 54 wird im weiteren Verlauf des Verfahrens nicht mehr beteiligt. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. 6/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung Beschlussvorschlag fern durch die Planungen oder Vorhaben 1. ein Gewässer 1. Ordnung (Rhein, Sieg) und/oder dessen festgesetztes/vorläufig gesichertes Überschwemmungsgebiet, 2. ein Gewässer 2. Ordnung (Agger, Erft, Niers, Rur, Wupper), 3. die Schutzzonen von Hochwasserschutzanlagen o.g. Gewässern, 4. ein geplantes Wasserschutzgebiet oder 5. eine Rohrfernleitung betroffen sind und somit meine unmittelbare Zuständigkeit vorliegt. Weiterhin bat ich darum, in Ihrem Beteiligungs-Anschreiben auf den konkreten Umstand meiner Betroffenheit (s.o. Punkte 1-5) einzugehen. Aus Ihrem o.g. Anschreiben kann ich meine Betroffenheit nicht erkennen; ich bitte Sie, diese in dem konkreten Fall darzulegen. Von einer generellen Beteiligung meines Dezernates 54 bitte ich zukünftig abzusehen. 6 Straßen NRW mit Schreiben vom 09.12.2014 6.1 Bebauungsplan Nr. 31, 3. Änderung Hasselsweiler; Beteiligung gern. §4 (2) BauGB Gegen die o. g. Bauleitplanung bestehen seitens der Straßenbauverwaltung grundsätzlich keine Bedenken. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW erhebt grundsätzlich keine Bedenken gegen die Planung. Im Rahmen der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 ist nicht mit Lärmimmissionen zu rechnen. Deswegen werden keine Festsetzungen bezüglich der Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen getroffen. Der Rat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an. Aus dem Bebauungsplan heraus bestehen gegenüber der Straßenbauverwaltung keine rechtlichen Ansprüche auf aktiven und/oder passiven Lärmschutz durch Verkehrslärm der A 44, auch künftig nicht. Dabei weise ich 7/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung Beschlussvorschlag auch darauf hin, dass bei Hochbauten mit Lärmreflexionen zu rechnen ist. Eventuell notwendige Maßnahmen gehen zu Lasten der Gemeinde Titz. 6.2 Im Bebauungsplan ist zeichnerisch und/oder textlich auf die Verkehrsemissionen (Staub, Lärm, Abgase, Sprühfahnen und Spritzwasser bei Nässe) der angrenzenden oder in der Nähe liegenden Straßen hinzuweisen (§ 9 Abs. 1 Ziff. 24 BauGB). Notwendige Schutzmaßnahmen gehen allein zu Lasten der Kommunen / der Vorhabenträger und nicht zu Lasten der Straßenbauverwaltung. 7. Landschaftsverband Rheinland, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland mit Schreiben vom 07.01.2015 7.1 Bauleitplanung der Gemeinde Titz 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 – Ortschaft Hasselsweiler Durch die 3. Änderung des Bebauungsplanes entstehen keine Verkehrsemissionen, die eine Schutzmaßnahme erforderlich machen. Ein Hinweis auf Verkehrsemissionen ist im Rahmen der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 nicht erforderlich. Die Belange des LVR-Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinland sind durch die Planung nicht betroffen. Der Rat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an. Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen. Vereinfachtes Verfahren nach § 13 BauGB Beteiligung als Träger öffentlicher Belange Ihr Schreiben vom 26.11.2014; vielen Dank für die Übersendung der Planungsunterlagen im Rahmen der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31. Belange des Bodendenkmalschutzes werden durch diese Änderung nicht unmittelbar betroffen, d.h. diese Belange sind für das Verfahren demnach auch nicht abwägungsrelevant. 8/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung 7.2 Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, Sie darauf hinzuweisen, dass bei Erdarbeiten in der Fläche mit der Aufdeckung von Bodendenkmälern zu rechnen ist. In den Bebauungsplan Nr. 31 wurde folgender Hinweis aufgenommen: Das Plangebiet liegt am Löss bedeckten Hang des Malefinkbachs. Diese Region – auf den fruchtbaren Lössböden der Jülicher Börde an einem Gewässer – wurde seit der Jungsteinzeit bevorzugt für die Anlage von Siedlungen genutzt. Dies wird u.a. durch die westlich gelegenen bandkeramischen (ca. 5.300 – 4.900 v. Chr.) Siedlungen belegt. Aber auch in der Eisenzeit (800 – bis Zeitenwende) und Römerzeit wurde die Nähe des Bachs bevorzugt für die Anlage von Siedlungen genutzt. „Die Bestimmungen nach §§ 15, 16 DSchG NW sind zu beachten. Archäologische Bodenfunde sind dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege oder der Unteren Denkmalbehörde mitzuteilen. Bodendenkmal und Fundstelle sind nach erfolgter Mitteilung drei Werktage unverändert zu erhalten.“ Beschlussvorschlag Der Rat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an. Dieser Hinweis bleibt von der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 unberührt. Innerhalb des Plangebietes wurden bislang keine systematischen archäologischen Erhebungen durchgeführt, es ist nur ein Luftbildbefund bekannt, das eine rechteckige Einfriedung zeigt. Unter Umständen handelt es sich bei dieser Bewuchsanomalie um ein umfriedetes Grundstück, wie es in der Uraufnahme von 1895 erkennbar ist. 7.3 Da das Plangebiet damit unter die Vorgaben des § 29 DSchG NW fällt, bitte ich Sie zu veranlassen, dass eingehende Bauanträge bzw. Freistellungsanträge aus dieser Fläche dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege zur Prüfung vorgelegt werden. Die Stellungnahme betrifft das Genehmigungsverfahren und ist somit kein Bestandteil der Bauleitplanung. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Für Rückfragen und weiter Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 8. Regionetz mit Schreiben vom 08.01.2015 9/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme Stellungnahme der Verwaltung Wir danken für Ihr oben genanntes Schreiben und teilen Ihnen hierzu mit, dass unsererseits gegen den Entwurf der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31 grundsätzlich keine Bedenken bestehen. Die Stellungnahme betrifft das Genehmigungsverfahren und ist somit kein Bestandteil der Bauleitplanung. Beschlussvorschlag Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Wir weisen darauf hin, dass bestehende Versorgungs- und Anschlussleitungen entsprechend der Richtlinien zu sichern und die Mindestabstände einzuhalten sind. Falls die beschriebene Veränderung des Straßenverlaufs sich im Bereich unserer Versorgungsleitungen bewegen sollte, bitten wir hier um zeitnahe Mitteilung. Bestandspläne liegen dem Schreiben bei. Diese sind ausschließlich für Planungszwecke zu verwenden. Bezüglich einer gewünschten Erdgasversorgung des weiteren Bereiches teilen wir Ihnen mit, dass eine Erweiterung des Netzes unter dem Vorbehalt einer positiven Wirtschaftlichkeit zum Zeitpunkt der Erschließung steht. Wir bitten Sie, uns auch weiterhin an den laufenden Verfahren zu beteiligen. 9. Keine Bedenken gegen die Planung wurden von folgenden Trägern öffentlicher Belange geäußert:      Gemeinde Niederzier mit Schreiben vom 01.12.2014 Bezirksregierung Köln mit Schreiben vom 02.12.2014 Stadt Linnich mit Schreiben vom 02.12.2014 Westnetz mit Schreiben vom 02.12.2014 Thyssengas mit Schreiben vom 03.12.2014 Die Stellungnahmen werden zur Kenntnis genommen. 10/11 Nr. Absender/ Inhalt der Stellungnahme       Stellungnahme der Verwaltung Beschlussvorschlag Bezirksregierung Köln, Dezernat 33 mit Schreiben vom 04.12.2014 Industrie- und Handelskammer Aachen mit Schreiben vom 02.12.2014 Deutsche Bahn AG, DB Immobilien mit Schreiben vom 10.12.2014 Erftverband mit Schreiben vom 10.12.2014 Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit Schreiben vom 11.12.2014 Kreis Düren mit Schreiben vom 07.01.2015 11/11