Daten
Kommune
Moers
Dateiname
Jahresbericht 2010 mit Archiv.pdf
Größe
4,2 MB
Erstellt
26.12.14, 18:39
Aktualisiert
27.01.18, 10:48
Stichworte
Inhalt der Datei
Jahresbericht 2010
(Foto: Stadt Moers)
Bibliothek Moers
Stadtarchiv Moers
Herausgeber:
Bibliothek
Verantwortlich: Sabine Roeske
Stadtarchiv
Verantwortlich: Christoph Spilling
Inhaltsverzeichnis
Jahresbericht 2010....................................................................S.
1
Ergebnisse und Leistungen 2010 ..............................................S.
4
Wandel in der neuen Bibliothek durch RFID..............................S.
4
2010 – Rückblick in Schlagzeilen
Leseförderung ..................................................................S.
6
Onleihe.............................................................................S.
6
Partnerin der Schulen ......................................................S.
7
Veranstaltungen – Zu Gast in der Bibliothek .............................S.
8
Aus den Zweigstellen
Zweigstelle Kapellen ........................................................S. 11
Zweigstelle Repelen.........................................................S. 13
2011 – Ausblick.........................................................................S. 15
Kooperationen 2010..................................................................S. 17
Das Wichtigste in Kürze – Zahlen und Daten ............................S. 18
Stadtarchiv – Rückblick 2010 ....................................................S. 21
Jahresbericht 2010
2010 war für die Bibliothek Moers ein Jahr des Umbruchs, der Veränderung und des
Fortschritts – ein Jahr, das in die Geschichte der Bibliothek eingehen wird.
Im November 2010, nach nur 15-monatiger Bauzeit, zog die Bibliothek zusammen
mit dem Stadtarchiv, der Volkshochschule und dem Kulturbüro in das neu erbaute
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum.
Das Bildungszentrum wurde auf der Basis eines Public-Private-Partnership- (PPP)
Vertrages von Hochtief PPP Solutions geplant, finanziert und gebaut.
(Foto: pst)
Bürgermeister Norbert Ballhaus enthüllt im Foyer des neuen Bildungszentrums eine
Pixelgrafik, die ein Portrait von Hanns Dieter Hüsch darstellt
1
(Foto: pst)
Das Haus wurde vom 26.-28. November 2010 mit einem umfangreichen und
vielseitigen Rahmenprogramm eröffnet.
(Foto: pst)
2
Die Bibliothek bot, teilweise in Zusammenarbeit mit der Berliner Event-Agentur
„Sommerhaus Events“, eine Vielzahl von Veranstaltungen an:
Slapstick & Clownereien, pantomimisches Bücherraten, Bilderbuchkino,
Büchertitelraten, Vorlesen von Adventsgeschichten, Kreativwerkstätten, eine
magisch-kreative Bühnenshow rund um den Zauber des Lesens und vor allem
halbstündliche Führungen mit Putzwagen und Staubwedel zum Kennenlernen der
Bibliothek mit den Putzfrauen Ilona und Renate.
(Foto: Sommerhaus Events)
(Foto: Sommerhaus Events)
3
ERGEBNISSE UND LEISTUNGEN 2010
Die Kennzahlen für das Jahr 2010 sind durch die Schließungszeit vom 04.10. bis
zum 30.11.2011 und durch die Umzugsvorbereitungen nicht mit denen früherer Jahre
vergleichbar.
Die Bibliothek war insgesamt 8 Wochen geschlossen. Hierdurch konnten nicht nur
weniger Medien ausgeliehen werden, es wurden auch weniger Führungen und
Veranstaltungen durchgeführt.
Eine Analyse der Daten wird deshalb für 2010 nicht durchgeführt.
In der Anlage sind Übersichten der Entwicklung der Leistungszahlen beigefügt.
WANDEL IN DER NEUEN BIBLIOTHEK DURCH RFID
Mit Bezug des neuen Gebäudes wurde das Zeitalter der manuellen Rückgabe und
Ausleihe von Medien beendet. Es wurde umgestellt auf eine Selbstverbuchung
mittels RFID (Radiofrequenztechnologie). Herzstück dieser Technologie sind
Transponder, die aus Mikrochips und Antennen bestehen und auf allen Medien
aufgebracht sind.
Mittels Radiowellen werden Signale zwischen den Transpondern in den Medien und
den Lesegeräten an den Selbstbedienungssterminals übertragen.
Der gesamte Medienbestand der Bibliothek musste durch das Bibliotheksteam und
Aushilfskräfte für die neue Technologie umgerüstet werden. Jedes Buch und jedes
Medium musste einzeln in die Hand genommen werden. Diese Arbeitsvorgänge
erforderten hohen Einsatz und hohe Sorgfalt, damit spätere Fehler ausgeschlossen
werden konnten.
Der Umstieg ist nun geschafft. Lange Schlangen an Ausleihe und Rückgabe gehören
der Vergangenheit an. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von
Routinetätigkeiten entlastet und können die Kunden nun besser und individueller
unterstützen und beraten. Zusätzlich wurde an der Außenseite des Gebäudes eine
Außenrückgabe installiert, wodurch die Medienrückgabe nun unabhängig von den
Öffnungszeiten der Bibliothek möglich ist.
Nach anfänglicher Skepsis haben sich die Selbstbedienungsstationen mittlerweile
gut etabliert und werden gerne und intensiv genutzt. Entscheidende Eckpfeiler hierfür
waren die umfangreiche Unterstützung der Kunden durch das Bibliothekspersonal
und die einfach zu bedienende Technologie.
Aussage einer Mitarbeiterin: „Ich hätte nicht gedacht, dass der Umstieg auf die neue
Technologie so problemlos und fehlerfrei verlaufen würde“.
Besonders Kinder und Jugendliche sind begeistert von der neuen Technologie und
leihen deshalb gleich mehr aus oder wiederholen die Ausleihe.
4
Außenrückgabe
(Foto: Stadt Moers)
Selbstverbuchung (Ausleihe)
(Foto: Sabine Roeske)
Selbstverbuchung (Rückgabe)
(Foto: Sabine Roeske)
5
2010 – RÜCKBLICK IN SCHLAGZEILEN
LESEFÖRDERUNG
Das Spektrum der Veranstaltungen zur Leseförderung, insbesondere für den
Vorschulbereich, war auch im Umzugsjahr vielseitig und umfangreich.
Über Führungen für Kitas und Grundschulen wurden ca. 950 Kinder erreicht.
Daneben wurden bspw. 2 Lesungen für Schulklassen, 8 kombinierte Veranstaltungen
mit Bilderbuchkino und thematisch passendem Bastelprogramm, Schnupperstunden
für Kinder zum Erlernen von Englisch und Spanisch als Fremdsprache und 4
Lesewinter-Veranstaltungen im Rahmen des 16. Lesewinters mit Karin Derks
durchgeführt.
An 2 Nachmittagen in der Woche werden von ehrenamtlichen Vorlesepatinnen
Vorlesestunden in der Bibliothek durchgeführt, die sich durchgehend hoher
Beliebtheit erfreuen.
Bibliothekspädagogin Ina Wilmsmann hat zudem „Leseabende“ in der Bibliothek
Moers eingeführt. Zielgruppe der Leseabende sind Kinder und Jugendliche im Alter
zwischen 8 und 14 Jahren, die ohne Eltern entspannt in den Bücherregalen stöbern,
in Ruhe lesen oder Spiele ausprobieren und somit die Bibliothek ganz nach ihren
Bedürfnissen nutzen können. Dabei liegt der Reiz der Leseabende nicht zuletzt
darin, dass es sich um eine relativ heterogene Zielgruppe mit teilweise sehr
unterschiedlichen Interessen handelt. Die Resonanz auf dieses Angebot ist
kontinuierlich gestiegen.
ONLEIHE
Die „Wir4-Onleihe“ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bibliotheken Kamp-Lintfort,
Neukirchen-Vluyn, Moers und Rheinberg, das mit Fördermitteln des Landes
Nordrhein-Westfalen realisiert wurde und seitdem ständig aktualisiert wird.
Seit Januar 2010 können Kunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis kostenlos
digitale Medien ausleihen. Das Angebot enthält E-Books, elektronische Zeitschriften
und Magazine, Hörbücher und Videos und kann über www.onleihe.de/wir4onleihe
erreicht werden.
Die Medien dieser „elektronischen Zweigstelle“ der Bibliothek Moers können von
jedem beliebigen Internetterminal auf mobile Endgeräte überspielt werden. Nach
Ablauf der Leihfrist sind sie automatisch nicht mehr nutzbar und gelten damit als
zurückgegeben.
Der Vorteil für Kunden: Es fallen keine Säumnisgebühren mehr an und das Angebot
der Bibliothek kann unabhängig von Ort und Zeit genutzt werden. Dies ist besonders
praktisch in Zeiten, in denen die Bibliothek nicht persönlich aufgesucht werden kann,
bspw. in Urlaubszeiten und natürlich praktisch für alle, die mobil auf die
Bibliotheksangebote zugreifen wollen.
6
PARTNERIN DER SCHULEN
Die Zusammenarbeit mit den Schulen in Moers ist im Rahmen der
Bildungspartnerschaften „Schule und Bibliothek“ positiv fortgeführt worden.
In der Zentrale und in den Zweigstellen konnten insgesamt 3.065 Leserinnen und
Leser im Alter von 0 bis 14 Jahren gezählt werden.
In der Zentrale und in den Zweigstellen wurden 296 Führungen, teilweise auch
Unterricht in der Bibliothek, für insgesamt 6.574 Schülerinnen und Schüler
durchgeführt.
Zusätzlich wurden 20.475 Buchtitel, enthalten in 799 Medienkisten, an die Schulen
zur Unterstützung des Unterrichts ausgeliehen.
Daneben bietet die Bibliothek Recherchetrainings zur Erlangung von
Informationskompetenz, insbesondere für die Oberstufe im Rahmen der
Facharbeitsvorbereitung, sowie Autorenlesungen an.
Zusätzlich existiert ein Schülercenter, das die Lern- und Schülerhilfen aller Fächer an
einer Stelle in der Bibliothek bündelt und somit die Auffindbarkeit und Benutzbarkeit
schulrelevanter Materialien erheblich erleichtert. Schülerinnen und Schüler können
sich so sehr viel einfacher in der Bibliothek orientieren und sich einen Überblick über
die für sie wichtigen Materialien verschaffen.
Die Bibliothek hat mit insgesamt 17 Schulen in Moers verbindliche
Kooperationsvereinbarungen, in denen die Modalitäten der Zusammenarbeit fixiert
sind. Dabei sind alle Schulformen vertreten, bislang fehlen allerdings noch
Kooperationsvereinbarungen mit Sonderschulen und Berufskollegs. Konkret
existieren Vereinbarungen mit 10 Grundschulen, 3 Gesamtschulen, 3 Gymnasien
und mit einer Hauptschule.
Kooperationsvereinbarungen sichern eine verbindliche und auf Kontinuität angelegte
Zusammenarbeit und erleichtern beiden Kooperationspartnern die Zusammenarbeit.
Grundlage der Zusammenarbeit sind einzelne methodische Bausteine, die sich durch
vielfachen Einsatz bewährt haben und individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der
Schulen angepasst werden können.
Insbesondere diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im Elternhaus keine oder
wenig Berührungspunkte mit Büchern und Medien haben, sollen im Rahmen der
Bildungspartnerschaften die Möglichkeiten der Bibliothek nutzen können.
Schulen gewinnen kompetente Partner, Bibliotheken erschließen sich junge Leser
als Zielgruppe und Schüler profitieren von der Chance auf Förderung der Lese- und
Informationskompetenz.
Im Rahmen von regelmäßigen Bildungspartner-Treffen wird die Zusammenarbeit
besprochen und es werden Informationen ausgetauscht.
7
VERANSTALTUNGEN - ZU GAST IN DER BIBLIOTHEK
Songtext-Workshop mit Masen
Abou-Dakn für die Teilnehmer
des Projektes Bands.2010 im
Rahmen des
Kulturhauptstadtjahrs
RUHR.2010)
(Foto: Stadt Moers)
Auftaktveranstaltung
KriMifestival 2010
„Telefonische
Mord(s)beratung“ mit dem
Team von WDR 5 (v.l.)
Reinhard Jahn, Thomas
Hackenberg, Ingrid MüllerMünch und Manfred Sarrazin
in der Kundenhalle der
Sparkasse am Niederrhein
(Foto: Stadt Moers)
KriMifestival: Charles den Tex
liest im ehemaligen Hafthaus aus
„Die Zelle“
(Foto: Stadt Moers)
8
KriMifestival: Oliver Bottini liest
im Wasserhaus Moers aus
„Jäger in der Nacht“
(Foto: Stadt Moers)
KriMifestival: Christian
Schünemann liest im
Friseursalon Kleinlützum aus
„Die Studentin“, rechts: Carmen
Müller, Sparkasse am
Niederrhein
(Foto: Stadt Moers)
KriMifestival: Bernd Stelter
liest in der Kundenhalle
der Sparkasse am
Niederrhein aus „Der Tod
hat eine
Anhängerkupplung“
(Foto: Sparkasse am
Niederrhein)
9
Letzte Hobbyausstellung
im alten Gebäude:
Schlumpfhausen liegt in
Moers. Mitte hinten:
Sammler Volker
Kieselstein
(Foto: pst)
Abschlussparty der 13. Moerser
Jugendbuch-Jury
(Foto: Stadt Moers)
Abschlussparty der 13. Moerser
Jugendbuch-Jury
(Foto: Stadt Moers)
10
AUS DEN ZWEIGSTELLEN
ZWEIGSTELLE KAPELLEN
Mit einem Umsatz von 7,7 konnte die Bibliothekszweigstelle Kapellen
im Jahr 2010 ein bemerkenswertes Ergebnis erzielen.
Auch in diesem Jahr gab es eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den beiden
Grundschulen sowie 4 städtischen und 2 konfessionellen Kindertageseinrichtungen
im Stadtteil.
Nicht nur Veranstaltungen und die Möglichkeit zu kleinen Ausstellungen wurden gut
genutzt, auch die von der Bibliothekszweigstelle zusammengestellten Medienboxen
zu diversen Themen erfreuten sich großer Beliebtheit.
In den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres konnte der „Lesewinter“ des TiMTheaters mit 278 kleinen und großen Zuhörern einen großen Erfolg verbuchen.
Für alle Vorschulkinder des Stadtteils gab es im Frühjahr ein Bilderbuchkino zum
Thema „Schule“ in der Bibliothekszweigstelle Kapellen. Alle Kinder hatten großen
Spaß an der Geschichte „Der kultivierte Wolf“ von Pascal Biet und Monika Born.
Mit 47 Vätern und Müttern gut besucht waren 3 Elternabende für die ersten
Schuljahre der Dorsterfeldschule.
Am Ende des Jahres war die „Weihnachtslesung“ mit Karin Derks mit 112 Kindern
überaus erfolgreich.
Wie in der Kooperationsvereinbarung mit der Dorsterfeldschule festgelegt, nahmen
auch im Berichtsjahr wieder alle 1.-3. Klassen an einer Bibliotheksführung in der
Zweigstelle Kapellen teil.
Insgesamt 142 Schüler und Schülerinnen der 1. und 2. Klassen der
Dorsterfeldschule kürten bei der diesjährigen „Bilderbuch-Jury“ ihren Siegertitel. „Der
Wal im Wasserturm“ von Rüdiger Stoye gewann mit nur 11 Stimmen Vorsprung vor
dem zweitplazierten Bilderbuch „Zottelbock“ von Monika Spang und Jörg Mühle. Das
Projekt „Bilderbuch-Jury“ fand bereits zum vierten Mal statt.
Zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt wurde ein weiteres Projekt: am
„Sachbuchkoffer“ erlernten 94 Kinder der dritten Schuljahre der Dorsterfeldschule
spielerisch die schnelle Recherche in Jugendsachbüchern.
Im Schaukasten der Bücherei Kapellen im Foyer der Dorsterfeldschule wurden auch
in diesem Jahr Veranstaltungen angekündigt, Projekte mit Bildern dokumentiert,
sowie Buchtipps gegeben.
In insgesamt 7 Ausstellungen konnten Hobbykünstler und -künstlerinnen aus dem
Stadtteil ihre Arbeiten zeigen.
Im kommenden Jahr wird es ab Februar nur noch eine Grundschule im Stadtteil
Kapellen geben.
11
Mit dem Ausscheiden des Rektors der Achterathsfeldschule wird die Leitung der
Schule von der Dorsterfeldschule übernommen.
Im Achterathsfeld wird es ab dem Schuljahr 2011/2012 keine Eingangsklasse mehr
geben. Die Schuljahre 2-4 werden noch am dortigen Standort zu Ende geführt.
Die Bibliothekszweigstelle Kapellen wird sicherlich auch weiterhin eine gute und
erfolgreiche Zusammenarbeit pflegen.
Dorothee Culm
Stand: 31.12.08
Ausleihbarer Medienbestand
16.180
Entleiher/innen
17.928
*)
Benutzte Ausweise
1.137
Neuanmeldungen
191
Fluktuation
17,3 %
Ausleihen
127.119
Umsatz
7,9
*)
mindestens eine Ausleihe im Berichtsjahr
Karin Derks mit Theaterhund
Frieda
(Fotos: Stadt Moers)
12
Stand: 31.12.09
16.392
18.826
1.089
155
17,9 %
129.846
7,9
Stand: 31.12.10
16.722
16.511
1.058
177
19,1 %
128.534
7,7
ZWEIGSTELLE REPELEN
Im Berichtsjahr 2010 stieg die Anzahl der aktiven Leserinnen und Leser der
Bibliothek Repelen von 1.732 auf 1.808. Das sind 4,4 % mehr als im Vorjahr. Es
wurde nochmals eine Ausleihsteigerung erreicht. Die Zahl kletterte um 1,5 % von
135.398 (2009) auf 137.397. Bei den Leser-Neuanmeldungen gab es eine deutliche
Erhöhung um 20,6 % von 340 auf 410.
Sehr erfreulich war der Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der
Regenbogenschule in Moers-Meerfeld. Zur Unterzeichnung des Vertrages wurde die
Presse eingeladen, und auch die beiden Schulleiter der beiden Grundschulen aus
Repelen mit schon bestehenden Verträgen waren anwesend.
Als Beispiel für die gute Akzeptanz der Bibliothek bei den Grundschulen und die
intensive Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen sei die Zahl der
Klassenbesuche erwähnt. Sie stieg 2010 auf 184 an. Es fanden zudem 18
Klassenführungen für Grund- als auch für weiterführende Schulen statt.
Die gute Kooperationsarbeit zwischen Schulen und Bibliothek ist sicher mit ein Grund
dafür, dass bei dem Vorlesewettbewerb der Moerser Grundschulen der Schüler
Batuhan Ay von der Gemeinschaftsgrundschule Repelen den 1. Platz erreichte. Der
2. Platz wurde von der Emanuel-Felke-Schule in Repelen belegt.
Die Repelener Kindertageseinrichtungen besuchten die Bibliothek und deren
Veranstaltungen häufig und nutzten in besonderem Maße den Medienkisten-Service.
Die Zahl der ausgegeben Medienboxen erreichte so die beachtliche Zahl von 145.
Eine Gruppe von Schülern der Offenen Ganztagsschule der
Gemeinschaftsgrundschule Repelen kam regelmäßig zu einer Vorlesestunde. Dies
war vor allem dem Engagement der Lehrerin Heike Derwensky zu verdanken.
Ein großer Erfolg war auch der Lesewinter 2010. Die Veranstaltungsreihe begeisterte
170 Kinder und Erwachsene. In Kooperation mit dem TiM-Theater präsentierte Karin
Derks zu der Musik von Heinz Witte zunächst ‚Bleib mein Freund, kleiner Bär’ am 14.
Januar. Die Reaktionen waren durchgehend positiv, wie auch bei den folgenden
Veranstaltungen im Rahmen dieses Programms, ‚Irma hat so große Füße’ am 18.
Februar und ‚Nono Nilpferd’ am 8. März. An der hohen Zuschauerzahl wurde einmal
mehr die zunehmende Akzeptanz dieser Veranstaltungen bei den Kindertagesstätten
deutlich.
Im Sommer 2010 wurden ‚Wundertüten’ für Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen
weiterführender Schulen bestückt und anschließend ausgegeben. Verbunden mit der
Ausgabe der Taschen waren auch Neuanmeldungen für die Bibliothek.
Die Bibliothek Repelen stellte 2010 in Kooperation mit dem Fachdienst Interner
Service der Stadt Moers sechs Schüler-Praktikumsplätze zur Verfügung. Dadurch
intensivierte sich wiederum der Kontakt zu den weiterführenden Schulen.
Erfreulich war zudem die Akzeptanz des Job & Karriere PCs bei jugendlichen
Nutzern. Auch der Computer für den Internet-Zugang war regelmäßig in Gebrauch.
13
Am 9.12. gastierte Karin Derks für die Weihnachtslesung ‚Wie Sankt Nikolaus einen
Gehilfen fand’ in der Bibliothek Repelen. 70 Kinder folgten fasziniert der Darbietung
und machten beim Malen der Geschichte begeistert mit.
Für fünf Repelener Grundschulklassen wurde das Bilderbuchkino ‚Der kleine
Weihnachtsmann geht in die Stadt’ von dem Team der Bibliothek Repelen vorgeführt.
Bei Kerzenschein und Weihnachtsplätzchen lauschten die Kinder gebannt der
rührenden Geschichte und nahmen regen Anteil an den Abenteuern, die der kleine
Weihnachtsmann mit vielen Tieren zu bestehen hatte.
Volker Kuinke
Stand: 31.12.08
Ausleihbarer Medienbestand
15.871
Entleiher/innen
20.208
Benutzte Ausweise*)
1.726
Neuanmeldungen
332
Fluktuation
24,3 %
Ausleihen
129.189
Umsatz
8,1
*)
Stand: 31.12.09
15.794
22.196
1.732
340
19,4 %
135.398
8,6
Stand: 31.12.10
15.601
21.566
1.808
410
19,3 %
137.397
8,8
mindestens eine Ausleihe im Berichtsjahr
Friedhelm Balo,
Ulrich Hecker,
Barbara van der Donk,
Volker Kuinke und
Ina Wilmsmann freuen
sich über die gelungene
Kooperation zwischen der
Bibliothekszweigstelle
Repelen und den
Grundschulen in der Nähe.
(Foto: pst)
Jeden Freitag besucht eine Gruppe
von 10-15 Schulkindern aus dem
offenen Ganztag der
Gemeinschaftsgrundschule Repelen
mit der Lehrerin Heike Derwensky
die Bibliothek in Repelen. Im
Rahmen des
Leseförderungsprogrammes werden
den Kindern Geschichten
vorgelesen oder die Kinder lesen
selber vor.
(Foto: Stadt Moers)
14
2011 – AUSBLICK
Planungen und Ideen
Leseförderung im vorschulischen Bereich systematisch ausbauen
Analog zu den gut eingeführten Bildungspartnerschaften mit den Schulen soll die
bereits bestehende Kooperation mit Einrichtungen der vorschulischen Bildung
ausgebaut und systematisiert werden. Hierbei geht es um eine ebenfalls modular
aufgebaute Partnerschaft in Zusammenarbeit mit Kitas, Familienzentren und anderen
vorschulischen Bildungseinrichtungen, bei der die Förderung der Sprachentwicklung
bereits ab dem Kleinkindalter sowie die vorbereitende Leseförderung im
Elementarbereich im Mittelpunkt stehen.
Die Förderung der Sprach- und Leseförderung soll nicht erst mit dem Schulbesuch,
sondern bereits ab dem Kleinkind- und Vorschulalter ansetzen.
Zielgruppen dieses Programms sind Kinder im Alter von 1-6 Jahren, Eltern und ggf.
auch Erzieherinnen und Erzieher.
Optimierung der Bibliotheksangebote und –räumlichkeiten für Schüler und
Jugendliche
Gelegen in direkter Nachbarschaft zu 4 Schulen, soll versucht werden, die Qualität
der Bibliothek vor allem auch als außerschulischer Lernort zu erhöhen. Hierbei geht
es nicht zuletzt um eine zeitgemäße technische Infrastruktur. Zusätzlich zu den
stationären Arbeits- und Internet-PCs wird ein W-LAN installiert. Damit ist es möglich,
mit eigener Hardware und in gewohnter Softwareumgebung die elektronischen
Angebote der Bibliothek zu nutzen. So können bei der Informationssuche die
physischen Bibliotheksmedien optimal mit den elektronischen Angeboten und
Suchmöglichkeiten verknüpft werden.
Der Jugendbereich, in dem für Jugendliche interessante Medien für ihre
Freizeitgestaltung angeboten werden, grenzt bislang nahtlos an die Kinderbibliothek.
Bezüglich der Möblierung und der räumlichen Gestaltung besteht hier noch
Optimierungsbedarf, da es insbesondere für Jugendliche wichtig ist, dass ihnen
innerhalb der Bibliothek auch räumliche Identifikationsmöglichkeiten geboten werden.
Hier sollten mittelfristig Verbesserungen angestrebt werden.
Die laufende Aktualisierung der Medien in den Schülercentern der Zentrale und der
Zweigstellen ist zwingend erforderlich. Die große Nachfrage, die Vielzahl an
Neuerscheinungen sowie der recht hohe Verschleiß erfordern eine kontinuierliche
Erneuerung und Ergänzung dieser Medien. Die finanziellen Mittel hierfür müssen
deshalb auch zukünftig zur Verfügung stehen.
15
Die Bibliothek im Web 2.0
Bibliothekskatalog
Mitte 2011 wird die Bibliothek Moers zusammen mit anderen Bibliotheken des
Regierungsbezirks Düsseldorf ihren Bibliothekskatalog um Zusatzfunktionen
erweitern, die von kommerziellen Medienanbietern, bspw. Amazon, bereits bekannt
sind. Insbesondere geht es um die Möglichkeit, gelesene Bücher zu bewerten, zu
empfehlen oder auch Rezensionen zu verfassen.
Hierbei kommt ein kostenfreies Zusatzmodul (LibraryThing for Libraries) zum Einsatz,
das über eine Web-Schnittstelle mit der Katalogdatenbank korrespondiert.
Initiiert, koordiniert und finanziert wird dieses Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen.
Das KRZN konnte als Kooperationspartner gewonnen werden.
Bibliotheken erhoffen sich dadurch eine Attraktivitätssteigerung und damit eine
höhere Nutzung ihrer Kataloge.
Web 2.0-Angebote
Ebenfalls mit finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen und als
Partnerbibliothek von Kamp-Lintfort und Rheinberg im Rahmen des Wir4-Verbundes
wird die Bibliothek Moers ihre Angebote und Dienstleistungen im Web 2.0 (Social
Web) präsentieren.
Hierzu wird es vom Land organisierte und finanzierte Schulungen für das komplette
Bibliotheksteam geben, an die sich der Aufbau von eigenen Web 2.0-Angeboten
(Blog, Facebook-Account) anschließt.
Die Präsenz im Web 2.0 entspricht zum einen der Kommunikationsstrategie der
Stadt Moers, zum anderen ist sie wichtig für das Erreichen bestimmter Zielgruppen,
die sich zu einem hohen Anteil im Web 2.0 aufhalten sowie für die Vermarktung der
elektronischen Bibliotheksangebote.
Daneben dienen Web 2.0-Elemente auch der Kundenbindung und ermöglichen einen
interaktiven Dialog mit den Kunden.
Veranstaltungen
Auch in 2011 organisiert die Bibliothek, gemeinsam mit ihren Partnern, den
„Lesezottel“ und nimmt im Wir4-Verbund an der landesweiten „Nacht der
Bibliotheken“ am 11.11.2011 teil.
16
KOOPERATIONEN 2010
Buchhandlung Böckler
Buchhandlung Thalia
Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens e.V.
Sparkasse am Niederrhein
Unsere ehrenamtlichen Vorlesepatinnen
Wir bedanken uns für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit!
Besonderer Dank gilt unseren Besucherinnen und Besuchern sowie dem gesamten
Bibliotheksteam, das insbesondere im Jahr des Umzugs tatkräftig und engagiert zum
Erfolg der Bibliothek beigetragen hat.
17
Das Wichtigste in Kürze - Zahlen und Daten
Stand:
31.12.08
108.697
Stand:
31.12.09
107.941
Stand:
31.12.10
107.527
Zentrale und
2 Zweigstellen
Zentrale und
2 Zweigstellen
Zentrale und
2 Zweigstellen
Planstellen (besetzte Stellen)
21,50
24,0
22,70
Ausleihbarer Medienbestand
133.132
130.216
131.072
Entleiher/innen
138.416
141.850
125.005
Benutzte Ausweise
10.750
10.540
10.006
Neuanmeldungen
2.454
2.246
2.304
26,0 %
22,8 %
26,9 %
981.804
7,3
1.009.971
7,7
877.330
6,6
5.202
3.855
2.008
43.637
58.123
36.118
n.e.
28.528
41.330
9.840
10.808
10.301
25
1.181
224
4.551
44
477
30
1.460
231
4.383
49
329
13
476
99
2.412
4
36
313
313
296
7.258
7.145
6.574
1.004
25.202
973
23.642
799
20.472
14
13
10
171.192
169.398
137.098
1.284.713
1.306.020
1.510.958
Einwohner/innen Moers
Bibliothekssystem
Fluktuation
Ausleihen
Umsatz pro Medium
Internet-, MultimediaNutzungen (vor Ort)
Zugriffe auf Website
Zugriffe auf WebOPAC
Entleihungen im Internen/
Auswärtigen Leihverkehr
Veranstaltungen
o Erwachsene
- Teilnehmer/innen
o Kinder
- Teilnehmer/innen
o Fachpublikum
- Teilnehmer/innen
Bibliotheksführungen/
Unterricht in der Bibliothek
- Teilnehmer/innen
Medienkisten
- Titel
Ausstellungen
Einnahmen (Gebühren,
Entgelte)
Ausgaben
18
Die Zentralbibliothek und ihre Zweigstellen im Berichtsjahr
Zentrale
Stand: 31.12.08
Ausleihbarer Medienbestand
ohne Magazin
101.081
Entleiher/innen
100.280
*)
Benutzte Ausweise
7.887
Neuanmeldungen
1.931
Fluktuation
27,6 %
Ausleihen
725.496
Umsatz
7,1
Stand: 31.12.09
Stand: 31.12.10
98.030
100.828
7.719
1.751
24,3 %
744.727
7,5
98.749
86.928
7.140
1.717
29,7 %
611.399
6,2
Ausleihentwicklung Zentrale
Gesamtentwicklung: 2008: 725.496
2009: 744.727
2010: 611.399
250.000
200.000
150.000
100.000
50.000
0
Sachmedien
(inkl. CD-ROM)
Romane
Kinder- und
Jugendbücher
(inkl. CD-ROM)
Tonträger
gesamt
Spielfilme
Artothek,
Zeitschriften,
Spiele
2008
185.552
102.295
172.286
208.982
30.449
25.932
2009
190.924
103.936
167.117
229.433
28.958
24.359
2010
145.017
87.697
136.604
200.007
22.461
19.613
Bestandsaktualisierung
Gesamtsystem
Zugänge
15.845
(davon 8.931
aus Medienetat
erworbene
Zugänge)
Abgänge
15.629
Medienbestand
(ohne Magazin)
2009: 130.216
2010: 131.072
4.963
3.866
3.152
2.183
-4.849
1.681
-2.405
-2.036
-2.247
Romane
Kinder- und
Jugendliteratur
(einschl. CD-ROM)
Zeitschriften
-4.092
übrige Medien
(Spielfilme, Tonträger, Spiele,
Grafiken)
Sachmedien
19
Verteilung der mindestens einmal im Jahr 2010
aktivierten Ausweise nach Altersgruppen
Zentrale gesamt: 7.140
Zweigstellen gesamt: 2.866
2.500
2.000
1.500
1.000
500
0
0-14 Jahre 15-34 Jahre 35-54 Jahre
55-64 Jahre 65-79 Jahre
0-14 Jahre
15-34 Jahre
35-54 Jahre
55-64 Jahre
über 80
Jahre
jur. Pers.
65-79 Jahre über 80 Jahre
jur. Pers.
Zweigstellen
1.289
452
641
168
172
44
100
Zentrale
1.776
1.665
2.015
687
540
66
391
Verteilung der aktivierten Ausweise nach Altersgruppen im Jahresvergleich
0-14
15-34
35-54
55-64
65-79
≥ 80
jur.
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Pers. Summe
2010
3.065
2.117
2.656
855
712
110
491
10.006
2009
3.210
2.397
2.797
789
721
90
536
10.540
Verteilung der Leserneuanmeldungen nach Altersgruppen im Jahresvergleich
0-14
15-34
35-54
55-64
65-79
≥ 80
jur.
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Pers. Summe
2010
1.039
481
440
140
101
19
84
2.304
2009
1.030
520
405
100
82
6
103
2.246
Verteilung der Mitarbeiterstunden
2008: 43.246
2009: 43.948
verfügbare
Stunden:
2008: 35.816
2009: 35.773
2010: 37.888
verfügbare
interne
Stunden
Publikumsdienste
(inkl. Führungen, Veranstaltungen
Unterricht)
2010: 46.124
nicht verfügbare
Stunden:
2008: 7.430
2009: 8.175
2010: 8.236
Fortbildung
Dienstreisen
Urlaub
Krankheit
1.470
2008
22.292
12.962
562
551
5.409
2009
22.085
12.875
813
380
5.396
2.399
2010
25.499
12.066
323
254
5.269
2.713
20
STADTARCHIV: RÜCKBLICK 2010
1.
Besucherzahlen
Das Stadtarchiv war an 145 Tagen im Jahr 2010 geöffnet. Insgesamt wurden
390 (ext./int. Nutzung) Besucher im Lesesaal gezählt, die sich im
Benutzerbuch eingetragen haben. Dies ergibt eine durchschnittliche
Nutzungsfrequenz von durchschnittlich 2,69 Besuchern pro Tag, verteilt über
das ganze Jahr (cf. Anlage). Bei vier Arbeitsplätzen ist dies eine gute
Auslastung. Hierzu muss berücksichtigt werden, dass das Stadtarchiv im
Zeitraum 18.08. bis 26.11. für den Umzug (nebst Vorbereitungen und
folgenden Einräumarbeiten) für die Öffentlichkeit geschlossen war. Die
Arbeitsplatzzahl im Neubau ist konstant geblieben. Eine größere Steigerung
der Benutzerfrequenz ist für die Zukunft daher kaum zu erwarten und wäre
personell auch schwer zu verkraften.
Hinzu kamen noch sechs Führungen für die Öffentlichkeit durch das
Stadtarchiv.
2.
Öffnungszeiten
Seit 1.12.2009 gelten die veränderten Öffnungszeiten, die von den Benutzern
inzwischen auch angenommen wurden. In Anlehnung an Grafschafter
Museum/ Bibliothek ist der Benutzerraum montags für das Publikum
geschlossen. Trotzdem steht das Stadtarchiv Moers im Vergleich zu anderen
(Großstadt-)Archiven immer noch verhältnismäßig lange der interessierten
Öffentlichkeit zur Verfügung (insgesamt 25,5 Stunden/ Woche). Bei der
dünnen Personaldecke ist dies ein sehr guter Service und wird von den
Stammbenutzern häufig gelobt.
3.
Auskünfte und Recherchen
Weiterhin gab es im Berichtszeitraum 63 gebührenpflichtige Auskünfte und
Rechnungen für Benutzer des Stadtarchivs. Diese geringe Zahl ist wohl auf
die Schließzeit zurückzuführen – die Anfragenden waren durch Internet und
Presseankündigungen vorgewarnt und haben sich mit Rechercheanfragen
stark zurück gehalten. Der Rückstand konnte durch die besondere Situation
leider erst im Januar 2011 vollständig abgearbeitet werden. Üblicherweise
werden aber fast alle Recherchen innerhalb von zwei Arbeitstagen
beantwortet.
4.
Archivalienzugänge
Größere Abgaben des Kulturbüros und des Schlosstheaters konnten
übernommen werden.
Und schließlich ist das Stadtarchiv seit September 2009 dabei, die alte
Meldekartei (seit ca. Ende XIX. Jhd.) - Provenienz Einwohnermeldeamt - zu
übernehmen; der Übergabevorgang ist inzwischen abgeschlossen. Es handelt
sich um ca. 50 lfd. m Archivgut.
5.
Handbibliothek
Das Akzessionsbuch der Präsenzbibliothek des Stadtarchivs verzeichnet im
Jahr 2010 insgesamt 9 Zugänge. Dies ist, bedingt durch den Umzug, äußerst
wenig. Die Handbibliothek ist im Neubau weitaus besser untergebracht – es
21
gibt genug Platz und die Bücher müssen nicht mehr in zweiter Reihe
aufgestellt werden. Für die Präsenzbibliothek gibt es nun ein eigenes Magazin
mit zweckmäßigen Bibliotheksstandregalen (übernommene Altregale aus der
Zentralbibliothek).
6.
Filmreihe „Moerser Rückblicke“
Die vorhandenen Reste der Video-Produktion Teil 4 im VHS-Format lassen
sich nicht mehr verkaufen. Nach Rücksprache mit Rechnungsprüfung wurden
die restlichen Kassetten vernichtet.
Laut Verkaufsliste sind nachstehende DVDs verkauft und abgerechnet
worden:
Teil 1+2:
Teil 3+4:
Teil 5:
54 Stück
34 Stück
65 Stück
zum Vergleich 2009:122
103
226
Video Teil 4: 03 Stück
007
Die Zahlen lassen erkennen, dass der Markt stark gesättigt ist. Werbung (bei
youtube.com und in lokalen Werbeblättern) bringt auch keinen merklichen
Verkaufsschub. Die Einrichtung einer zusätzlichen temporären Verkaufsstelle
auf dem Weihnachtsmarkt wurde mangels Nachfrage eingestellt.
7.
Kooperation mit anderen Institutionen
Im Jahr 2010 gab es vier Veranstaltungen mit der VHS Moers (Seminare und
Führungen) sowie die Teilnahme am Tag des Offenen Denkmals beim
Grafschafter Museum (Vorführung Moerser Rückblicke und eigener Stand).
Zur Öffentlichkeitsdarstellung des Stadtarchivs gab es auch einen Vortrag
beim Grafschafter Museums- und Geschichtsverein e.V. im Kreisständehaus.
8.
Technische Aufrüstung
Das Stadtarchiv hat seit Mitte 2010 die Archivdatenbank „Faust Entry-Archiv“;
die Mitarbeiter haben an einer Schulung des KRZN teilgenommen und sind
mit der Einstellung von Daten beschäftigt.
9.
Umzug
Das Stadtarchiv ist im November 2010 vom Hanns-Dieter-Hüsch-Haus in das
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum umgezogen. Der Umzug selbst verlief
im vorgegebenen Zeitrahmen. Das Auspacken hat sich wegen noch fehlender
Regale (oder Regalteile) leicht verzögert. Das Stadtarchiv konnte jedoch
planmäßig für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden. Die
Serviceleistungen, die vor dem Umzug angeboten wurden, konnten sofort
wieder genutzt werden.
Spilling
22
Benutzerstatistik 2010
Monat 2010
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Öffnungstage Besucher
(int.+ext.)
16
43
16
49
18
51
17
55
16
54
18
42
18
37
08
25
00
00
00
00
01
04
17
30
Ø Besucher/ Tag
2,69
3,07
2,84
3,24
3,38
2,34
2,06
3,13
0,00
0,00
4,00
1,77
gesamt
145
390
2,69
Zum Vergleich 2009:
251
664
2,65
Hauptmagazin I, amtliche
Überlieferung in einer neuen
platzsparenden manuellen
Rollregalanlage
(Quelle: Stadtarchiv Moers)
Hauptmagazin I, Sektion
Zeitungsarchiv, die alten
bewährten Standregale
aus dem Altbau wurden
hier wieder aufgebaut
(Quelle: Stadtarchiv Moers)
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