Daten
Kommune
Köln
Dateiname
Beschlussvorlage Bezirksvertretung.pdf
Größe
34 kB
Erstellt
31.12.14, 01:55
Aktualisiert
27.01.18, 12:04
Stichworte
Inhalt der Datei
Vorlagen-Nummer
0170/2014
Der Oberbürgermeister
Freigabedatum
Dezernat, Dienststelle
III/23/235/1
Beschlussvorlage
zur Behandlung in öffentlicher
Sitzung
Betreff
Benennung eines Fuß- und Radweges in Köln-Kalk
Beschlussorgan
Bezirksvertretung 8 (Kalk)
Gremium
Datum
Bezirksvertretung 8 (Kalk)
20.03.2014
Beschluss:
Die Bezirksvertretung beschließt, den Fuß- und Radweg der zwischen der Buchforststraße und der
Remscheider Straße in Köln-Kalk parallel zur Stadtautobahn verläuft, in
Hanna-Meuter-Weg
zu benennen.
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv
Investitionsauszahlungen
€
Nein
Zuwendungen/Zuschüsse
Ja, ergebniswirksam
Ja
%
Aufwendungen für die Maßnahme
Zuwendungen/Zuschüsse
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam):
a) Personalaufwendungen
€
Nein
Ja
%
ab Haushaltsjahr:
€
€
b) Sachaufwendungen etc.
€
c) bilanzielle Abschreibungen
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam):
a) Erträge
ab Haushaltsjahr:
€
€
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten
Einsparungen:
a) Personalaufwendungen
ab Haushaltsjahr:
b) Sachaufwendungen etc.
€
€
Beginn, Dauer
Begründung:
Bei Einsätzen für die Polizei NRW sowie die Berufsfeuerwehr ist die Erfragung dieser Örtlichkeit im
Hinblick auf eine zeitnahe Entsendung von Einsatzmitteln sehr schwierig, da der Bürger aufgrund der
fehlenden Beschilderung keine Möglichkeit hat, diesen konkret zu benennen.
Mit einer Benennung dieses Weges würde man dieses Orientierungsproblem lösen.
Zur Person:
Hanna Meuter wurde am 30.01.1889 in Düsseldorf geboren. Sie war Lehrerin an der Evangelischen
Höheren Mädchenschule in Köln-Kalk und nach einem erfolgreichen Studium an den Universitäten
Bonn und Köln bestand sie 1918 das Staatsexamen für Studienräte. Danach leitete sie als erste Frau
die Mädchenschule in Köln-Kalk.
Sie war Dozentin an der Bibliothekarschule und der Volkshochschule Köln, studierte gleichzeitig Soziologie und war eine der ersten deutschen Frauen, die 1924 einen philosophischen Doktortitel besaß.
Leider wurde ihr als Frau die akademische Kompetenz abgesprochen, so dass ihr Habilitationsgesuch für ihre Arbeit „Zur Soziologie des Aufstiegs und Scheiterns“ abgewiesen wurde.
Daraufhin arbeitete sie als Bibliothekarin in der Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek.
1933 wurde sie von den Nationalsozialisten wegen politischer Unzuverlässigkeit (sie gehörte der SPD
an und engagierte sich pazifistisch) ohne Zahlung von Ruhegeldern aus dem Dienst entlassen. Ihren
Lebensunterhalt verdiente sie sich mit Übersetzungsarbeiten und der Veröffentlichung einiger Schriften.
1945 war sie Mitbegründerin der ersten Deutschen Journalistenschule in Aachen und 1946 Wiederbegründerin der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Hanna Meuter verstarb am 06.04.1964 im Alter von 75 Jahren in Nettetal.
Anlage: Lageplan