Daten
Kommune
Köln
Dateiname
Niederschrift (Öffentlicher Teil).pdf
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55 kB
Erstellt
31.12.14, 04:28
Aktualisiert
24.01.18, 05:21
Stichworte
Inhalt der Datei
Geschäftsführung
Hauptausschuss
Frau Lange
Telefon:
Fax:
(0221) 221-26014
(0221) 221-26570
E-Mail:
maria.lange@stadt-koeln.de
Datum:
25.09.2013
Niederschrift
über die 32. Sitzung des Hauptausschusses in der Wahlperiode 2009/2014 am
Montag, dem 16.09.2013, 16:30 Uhr bis 17:35 Uhr, Historisches Rathaus, KonradAdenauer Saal, Raum-Nr. 1.18
Anwesend waren:
Vorsitzender
Herr Oberbürgermeister Jürgen Roters
Stimmberechtigte Mitglieder
Herr Dr. Ralf Heinen
SPD
Herr Axel Kaske
SPD
Frau Susana dos Santos Herrmann
SPD
Frau Cornelia Schmerbach
SPD
als Vertretung für Herrn Börschel
Herr Henk Benthem van
CDU
als Vertretung für Herrn Möring
Frau Ursula Gärtner
CDU
Herr Winrich Granitzka
CDU
Herr Karl-Jürgen Klipper
CDU
Frau Brigitta Bülow von
GRÜNE
Herr Jörg Frank
GRÜNE
Frau Kirsten Jahn
GRÜNE
als Vertretung für Frau Moritz
Herr Ulrich Breite
FDP
als Vertretung für Herrn Sterck
Herr Jörg Uckermann
pro Köln
als Vertretung für Frau Wolter
Mitglieder mit beratender Stimme nach § 58 Absatz 1 Satz 7 bis12 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
Frau Gisela Stahlhofen
Verwaltung
Frau Beigeordnete Ute Berg
Herr Dr. Axel Hänel
Herr Beigeordneter Franz-Josef Höing
Herr Christoph Hurniak
DIE LINKE.
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
Herr Stadtdirektor Guido Kahlen
Frau Beigeordnete Dr. Agnes Klein
Frau Stadtkämmerin Gabriele C. Klug
Frau Christine Kronenberg
Frau Beigeordnete Susanne Laugwitz-Aulbach
Herr Gerd Neweling
Frau Beigeordnete Henriette Reker
Herr Gregor Timmer
Gäste
Herr Jörn Schwarze
KVB AG
Schriftführerin
Frau Maria Lange
Presse
Zuschauer
Entschuldigt fehlen:
Stimmberechtigte Mitglieder
Herr Martin Börschel
SPD
vertreten durch Frau Schmerbach
Herr Karsten Möring
CDU
vertreten durch Herrn van Benthem
Frau Barbara Moritz
GRÜNE
vertreten durch Frau Jahn
Herr Ralph Sterck
FDP
vertreten durch Herrn Breite
Frau Judith Wolter
pro Köln
vertreten durch Herrn Uckermann
-2-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
Herr Oberbürgermeister Roters eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.
Die Tagesordnung wird um folgende Tagesordnungspunkte ergänzt:
I. Öffentlicher Teil
Aktuelle Stunde
Bauverzögerung beim Neubau des Stadtarchivs durch das Autonome Zentrum, sowie Kosten für die Stadtkasse durch die kostenlose Überlassung
auf Antrag der Fraktion Pro Köln
1.2
Information zur Verleihung des „Total E-Qualitiy Prädikats“ und
zum „Cross-Mentoring“ durch Frau Kronenberg
4.1.1
Baubeschluss für die Erneuerung von 7 Fahrtreppenanlagen an den Stadtbahnhaltestellen Kalk Post und Kalk Kapelle mit gleichzeitiger Freigabe von
investiven Auszahlungsermächtigungen des Finanzplanes des Hj. 2013 bei
Finanzstelle 6903-1202-8-3003, Kalk Post Kalk Kapelle, Erneuerung der Fahrtreppen
2744/2013
Es gibt keine Absetzungen.
Der nachfolgenden Tagesordnung stimmt der Hauptausschuss einstimmig zu:
-3-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
Tagesordnung
I. Öffentlicher Teil
Aktuelle Stunde
Bauverzögerung beim Neubau des Stadtarchivs durch das Autonome Zentrum, sowie Kosten für die Stadtkasse durch die kostenlose Überlassung
auf Antrag der Fraktion Pro Köln
Aktuelle Informationen zum Thema "Nord-Süd Stadtbahn"
1
Mitteilungen
1.1
Mitteilungen des Oberbürgermeisters
1.2
Mitteilungen zu gleichstellungsrelevanten Themen
Information zur Verleihung des „Total E-Qualitiy Prädikats“ und
zum „Cross-Mentoring“ durch Frau Kronenberg
2
Anfragen gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
3
Anträge gemäß § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
4
Dringlichkeitsentscheidungen
4.1
Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 60 Absatz 1 Satz 1 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
4.1.1
Baubeschluss für die Erneuerung von 7 Fahrtreppenanlagen an den Stadtbahnhaltestellen Kalk Post und Kalk Kapelle mit gleichzeitiger Freigabe von
investiven Auszahlungsermächtigungen des Finanzplanes des Hj. 2013 bei
Finanzstelle 6903-1202-8-3003, Kalk Post Kalk Kapelle, Erneuerung der Fahrtreppen
2744/2013
4.2
Genehmigung von Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 60 Absatz 2 Satz 2
der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
5
Sonstige Allgemeine Vorlagen
5.1
25 Jahre Städtepartnerschaft Köln-Thessaloniki
umgedruckt zur 31. Sitzung des Hauptausschusses
2754/2013
-4-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
6
Mündliche Anfragen
II. Nichtöffentlicher Teil
7
Mitteilungen
7.1
Mitteilungen des Oberbürgermeisters
7.2
Mitteilungen zu gleichstellungsrelevanten Themen
8
Anfragen gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
9
Anträge gemäß § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
10
Dringlichkeitsvorlagen
10.1
Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 60 Absatz 1 Satz 1 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
10.2
Genehmigung von Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 60 Absatz 2 Satz 2
der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
11
Personalien
12
Sonstige allgemeine Vorlagen
13
Mündliche Anfragen
-5-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
I. Öffentlicher Teil
Aktuelle Stunde
Bauverzögerung beim Neubau des Stadtarchivs durch das Autonome
Zentrum, sowie Kosten für die Stadtkasse durch die kostenlose Überlassung
auf Antrag der Fraktion Pro Köln
Herr Uckermann erläutert seinen Antrag zur aktuellen Stunde.
Da das Thema bereits in der Sitzung des Hauptausschusses vom 19.08.2013 und in
der Sondersitzung des Rates am 05.09.2013 ausführlich behandelt worden sei,
schlägt Herr Oberbürgermeister Roters vor, darüber abzustimmen, dass die Angelegenheit erledigt ist.
Herr Uckermann stellt einen Antrag auf Verweisung in den Ausschuss für Allgemeine
Verwaltung / Rechtsfragen / Vergabe / Internationales.
Abstimmungsergebnis:
Der Antrag von Herrn Uckermann wird mehrheitlich gegen die Stimme von pro Köln
abgelehnt.
Der Hauptausschuss beschließt mehrheitlich gegen die Stimme von pro Köln, dass
die Angelegenheit erledigt ist.
Aktuelle Informationen zum Thema "Nord-Süd Stadtbahn"
Herr Schwarze (KVB AG) berichtet über den aktuellen Sachstand zum Thema NordSüd-Stadtbahn anhand der als Anlage beigefügten PowerPoint-Präsentation.
1
Mitteilungen
1.1
Mitteilungen des Oberbürgermeisters
1.2
Mitteilungen zu gleichstellungsrelevanten Themen
Frau Kronenberg informiert den Hauptausschuss darüber, dass die Stadt Köln auf eine Bewerbung im Mai 2013 und nach positiver Bewertung einer Jury im August nun
am 28.10.2013 in Stuttgart das Prädikat „Total E-Quality“ erhalte. Begründet wurde
diese Entscheidung mit der Tatsache, dass sich die Stadt Köln bereits seit langer Zeit
auf einem sehr guten Weg befinde und gleich bei der Erstbewerbung die notwendige
Punktzahl weit übertroffen habe.
Diese positive Meldung nimmt sie zum Anlass, über den bevorstehenden Start des
Cross Mentorings mit sechs weiteren Kölner Unternehmen für Frauen des höheren
Dienstes zu berichten. Die Auswahl der Mentorinnen/Mentoren und Mentees erfolge in
Kürze. Am 05.12.2013 werde es eine Auftaktveranstaltung mit Herrn Oberbürgermeister Roters und Frau Schall, Chefin von Radio Köln als Schirmherrin geben. Es habe
bereits zwei sehr erfolgreiche interne Mentoringprojekte für karrierewillige Frauen gegeben, wobei das erste mit einer 100 % Erfolgsquote abgeschlossen und das zweite
bisher einen Erfolg von 58 % zu verzeichnen habe.
-6-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
2
Anfragen gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
3
Anträge gemäß § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
4
Dringlichkeitsentscheidungen
4.1
Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 60 Absatz 1 Satz 1 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
4.1.1
Baubeschluss für die Erneuerung von 7 Fahrtreppenanlagen an den
Stadtbahnhaltestellen Kalk Post und Kalk Kapelle mit gleichzeitiger
Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen des Finanzplanes
des Hj. 2013 bei Finanzstelle 6903-1202-8-3003, Kalk Post Kalk Kapelle,
Erneuerung der Fahrtreppen
2744/2013
Auf eine Nachfrage von Herrn Frank teilt Herr Neweling mit, dass die Rolltreppen am
Ebertplatz später erneuert würden, da der TÜV sie noch als verkehrssicher eingestuft
habe.
Aufgrund einer Frage von Herrn van Benthem und einer Anregung von Frau Gärtner
werde die Verwaltung die Kosten für eine eventuelle Einhausung von Rolltreppen an
zentralen Punkten als Korrosionsschutz ermitteln und mitteilen. Die Lebenszeit einer
Rolltreppe betrage in der Regel 30 – 35 Jahre. Die betroffenen Rolltreppen seien teilweise bereits 1978 eingebaut worden.
Herr Neweling teilt auf die Frage von Frau Stahlhofen mit, dass die ersten Rolltreppen
voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2014 in Betrieb genommen würden.
Herrn Uckermann antwortet er auf eine Frage, dass der TÜV an den Haltestellen Kalk
Post und Kalk Kapelle alle Rolltreppen gleichzeitig aus Sicherheitsgründen stillgelegt
habe.
Beschluss:
Gemäß § 60 Abs. 1 Satz 1 GO NW in Verbindung mit § 10 der Hauptsatzung beauftragen wir die Verwaltung das Vergabeverfahren für die Erneuerung der 7 Fahrtreppenanlagen an den Stadtbahnhaltestellen Kalk Post und Kalk Kapelle einzuleiten. Die
Vergabe und der Bau für die Erneuerung der 7 Fahrtreppenanlagen an den Stadtbahnhaltestellen Kalk Post und Kalk Kapelle mit städtischen Gesamtkosten von rd.
2.461.000,00 Euro erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung der
Stadt Köln und nach Vorliegen des Bewilligungsbescheides über die Gewährung von
Zuschüssen nach dem Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in NRW
(ÖPNVG) oder alternativ der Genehmigung des Zuschussgebers eines vorzeitigen
zuwendungsunschädlichen Baubeginns der Maßnahme.
Gleichzeitig beschließen wir zur Umsetzung der Baumaßnahme die Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen des Finanzplanes in Höhe von 535.500,00 Euro
bei Finanzstelle 6903-1202-8-3003, KalkPost KalkKapelle Erneuer.Fahrtreppen, Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen, Hj. 2013.
-7-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
Zur Finanzierung der restlichen benötigten Mittel in Höhe von 1.151.000,00 Euro
stimmen wir der Bereitstellung und Freigabe im Rahmen der echten Deckungsfähigkeit durch Wenigerauszahlung im gleichen Teilfinanzplan, in gleicher Teilplanzeile, bei
Finanzstelle 6903-1202-0-8012, Einbau v.Löschwasserleit.inStadtb.tunnel, Hj. 2013
zu.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig beschlossen
4.2
Genehmigung von Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 60 Absatz 2
Satz 2 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
5
Sonstige Allgemeine Vorlagen
5.1
25 Jahre Städtepartnerschaft Köln-Thessaloniki
umgedruckt zur 31. Sitzung des Hauptausschusses
2754/2013
Beschluss:
Der Hauptausschuss beschließt die Teilnahme von folgenden vier Ratsmitgliedern an
der geplanten Delegationsreise von OB Roters in die Partnerstadt Thessaloniki:
1.Herr Martin Börschel
für die SPD-Fraktion
2.Herr Winrich Granitzka
für die CDU-Fraktion
3.Herr Manfred Waddey
für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
4.Herr Ralph Sterck
für die FDP-Fraktion
Abstimmungsergebnis:
Mehrheitlich gegen die Stimme von pro Köln beschlossen
6
Mündliche Anfragen
Herr Frank fragt im Hinblick auf die teilweise doppelt versandten Briefwahlunterlagen
für den Wahlkreis 95, Köln III (Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler), wie die Stadtverwaltung
die Qualitätssicherung bei den externen Dienstleistern sicherstellen wolle und wie eine
ordnungsgemäße und manipulationsfreie Wahl gewährleistet werden solle.
Herr Stadtdirektor Kahlen teilt mit, dass aufgrund einer Störung im Drucksystem bei
der extern beauftragten Druckerei am 10.09.2013 bei einem Auftrag für 3.100 Unterlagen für die Briefwahl ein Reprint ausgelöst worden sei. Die Adressaten seien der
Stadt aufgrund der Briefwahlanträge bekannt. Es konnte bislang bei der Druckerei
nicht festgestellt werden, nach welchem System und wie oft der Doppeldruck erfolgt
sei. Die Druckerei prüfe, ob durch den Einsatz einer eigenen Software erfasst werden
könne, in welchen Fällen und wie oft der Reprint ausgelöst worden sei. Ein Mitarbeiter
der Stadt stellte auch am 10.09.2013 vor Ort sicher, dass die Unterlagen vollständig
sind und die für den Wahlkreis richtigen Stimmzettelunterlagen versandt würden. Eine
-8-
Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
Prüfung nach doppelten Adressaten sei bei der anfallenden Menge (zurzeit eine über
20 % Steigerung der Anträge auf Briefwahl gegenüber der letzten Bundestagswahl)
nicht realisierbar.
Als Reaktion auf die doppelt versandten Briefwahlunterlagen habe die Stadt unverzüglich über eine Presseinformation die Wählerinnen und Wähler informiert mit der klaren
Botschaft, dass nur einmal gewählt werden könne und bei doppelt zugestellten Briefwahlunterlagen Kontakt zur Wahlorganisation aufgenommen werden soll. Am Samstag sei an alle 3.100 potenziell Betroffenen ein Brief der Stadt sowohl an die Meldeadresse als auch an die eventuell genannte Alternativadresse (187 Fälle) versandt worden mit dem Hinweis, nur einmal zu wählen. Es sei am Wochenende 13.09. –
15.09.2013 eine Hotline (221-21333, von 09.00 bis 18.00 Uhr besetzt durch Mitarbeiter der Wahlorganisation und von 18:01-08:59 Uhr durch einen Anrufbeantworter) geschaltet worden und die Betroffenen konnten sich auch an die Mailadresse der Wahlorganisation (wahlen@stadt-koeln.de) wenden. Bisher hätten sich 32 Betroffene bei
der Stadt gemeldet, denen jedoch allen bekannt war, dass sie nur einen Stimmzettel
abgeben dürfen.
Im Rücklauf werde bei der Eingangskontrolle der Briefwahlumschläge eine auf dem
roten Wahlbriefumschlag fortlaufende personalisierte einmalige Ziffernfolge geprüft.
Ein doppelter Eingang sei ohne Verletzung des Briefwahlgeheimnisses eindeutig überprüfbar. Für diese Feinkontrolle seien seit heute 20 zusätzliche Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter eingesetzt. Bisher habe es noch keinen einzigen Fall doppelt zugesandter Wahlbriefe in der Wahlorganisation gegeben. Sollte ein Betroffener zum einen
per Briefwahl gewählt haben und mit dem zweiten Wahlschein am Wahltag oder vorher in ein Wahllokal gehen, könne auch dort anhand der personalisierten Nummer
überprüft werden, ob er schon per Briefwahl gewählt habe. Die Wahlvorstände wurden
entsprechend geschult.
Herr Granitzka fragt konkret, wie vorgegangen werde, wenn zwei Wahlbriefe bei der
Stadt eingehen. Herr van Benthem will wissen, ob auch alle 157.000 bisher zurückgekommenen Unterlagen auf Dopplung überprüft würden.
Herr Stadtdirektor Kahlen antwortet, die Anzahl der Rückläufe sei geringer als die Anzahl der Anträge auf Briefwahl (157.000). Alle Rückläufe, auch die vorher eingegangenen, würden überprüft und die doppelten Wahlbriefe separat dokumentiert. Es müsse dann die Frage geklärt werden, ob die Anzahl der doppelten Rückläufer eine Relevanz für das Ergebnis der Wahl habe. Bisher sei noch kein Wahlbrief doppelt zurückgeschickt worden.
Um den eindeutigen Wählerwillen festzustellen, werde im Fall einer doppelten Stimmabgabe Kontakt mit den Betroffenen aufgenommen. Sie würden gefragt, ob sie zwei
identisch oder zwei unterschiedlich ausgefüllte Wahlzettel abgegeben hätten. Im Falle
einer identischen Wahl werde ein Wahlbrief unter Zeugen vernichtet. Im Falle einer
unterschiedlichen Wahl oder bei Unklarheit darüber, werde der Betroffene aufgefordert beide Wahlbriefe zu vernichten und neu zu wählen. Ziel sei es, dass die Betroffenen nur einen gültigen Stimmzettel der Wahlorganisation zuleiten.
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Niederschrift über die 32. Sitzung des Hauptausschusses am 16.09.2013
Auf eine Frage von Herrn Uckermann teilt Herr Stadtdirektor Kahlen mit, nach dem
Wahlprüfungsgesetz könne eine Wahl angefochten werden. Darüber entscheide der
Bundestag nach Vorberatung durch den Wahlprüfungsausschuss des Bundestages.
Gegen diese Entscheidung könne Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt werden. Dies sei aber nur möglich bei einem erheblichen mandatsrelevanten
Wahlfehler.
Herr Stadtdirektor Kahlen geht davon aus, dass es bei den genannten Kontrollmechanismen möglich sei, die Zahl der Doppelungen bis zum Wahltag auf null zu reduzieren.
Bezüglich einer Frage von Frau Stahlhofen im Hinblick auf finanzschwache Bürgerinnen und Bürger teilt Herr Hurniak, stellvertretender Leiter der Wahlorganisation, mit,
die Stadt Köln habe mit der Deutschen Post die Vereinbarung getroffen, dass auch
unfrankierte Anträge auf Briefwahl zugestellt werden. Das Nachporto bezahle dann
die Stadtverwaltung Köln.
Herrn Frank antwortet Herr Stadtdirektor Kahlen, er habe die Landeswahlleiterin am
Samstagnachmittag telefonisch und am Sonntag schriftlich über die Sachlage und die
weiteren Schritte zur Schadensbegrenzung informiert. Ebenso seien die Wahlkreiskandidatinnen und –kandidaten, die Parteivorsitzenden und –geschäftsführer, die
Fraktionsvorsitzenden, die Fraktionsgeschäftsführer und Herr Oberbürgermeister Roters benachrichtigt worden. Der Bundeswahlleiter werde vorsorglich auch noch informiert, besonders über die Maßnahmen der Schadensbegrenzung.
Herr Uckermann fragt, warum und seit wann die GAG von ihren Mieterinnen und Mietern, die einen Hund halten, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Tierarztes
anfordere. Die Verwaltung sagt eine schriftliche Antwort zu.
Er fragt, ob die zukünftigen Livestream-Aufnahmen der Ratssitzungen bei der Stadt
Köln gespeichert und auch den Fraktionen zur Verfügung gestellt werden. Herr Oberbürgermeister Roters verweist hierzu auf die in die Ratssitzung am 01.10.2013 eingebrachte Vorlage „Übertragung der Ratssitzung mittels Livestream im Internet“, Session
Nr. 2994/2013.
gez.
gez.
Jürgen Roters
Maria Lange
Oberbürgermeister
Schriftführerin
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