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Beschlussvorlage.pdf

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Daten

Kommune
Wuppertal
Dateiname
Beschlussvorlage.pdf
Größe
86 kB
Erstellt
24.02.15, 00:03
Aktualisiert
29.01.18, 12:41

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Inhalt der Datei

Beschlussvorlage Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr, Umwelt Ressort / Stadtbetrieb Ressort 104 - Straßen und Verkehr Bearbeiter/in Telefon (0202) Fax (0202) E-Mail Christian Schaffrinna 563 5237 563 8048 christian.schaffrinna@stadt.wuppertal.de Datum: 13.05.2011 Drucks.-Nr.: VO/0449/11 öffentlich Sitzung am Gremium Beschlussqualität 07.06.2011 14.06.2011 14.06.2011 29.06.2011 Bezirksvertretung Oberbarmen Bezirksvertretung Heckinghausen Bezirksvertretung Barmen Ausschuss für Verkehr Empfehlung/Anhörung Empfehlung/Anhörung Entgegennahme o. B. Entscheidung Instandsetzung Brücke Brändströmstraße ( 1. Bauabschnitt ) Grund der Vorlage Entscheidung zur Durchführung der Maßnahme Beschlussvorschlag Die Erneuerung des südlichen Überbaus der Brücke Brändströmstraße ( 1. Bauabschnitt ) wird zu berechneten Gesamtbaukosten in Höhe von 2.260.000,00 € beschlossen. Einverständnisse Der Kämmerer ist einverstanden. Unterschrift Meyer Begründung Die Brücke Brändströmstraße führt über die DB-Hauptstrecke ( S-Bahn und Ferngleise ) und ist eine Nord-Süd Verbindung von hoher verkehrlicher Bedeutung. Seite: 1/3 Bei dem Bauwerk handelt es sich um einen Brückenzug bestehend aus einem älteren südlichen Stahlbetonüberbau aus dem Jahre 1937 und einem nördlichen Stahlüberbau aus dem Jahr 1962. Unter dem südlichen Überbau befindet sich aktuell nur noch ein betriebsbereites, elektrifiziertes Gleis. Der südliche Überbau ist in die Brückenklasse 30/30 gemäß DIN 1072 eingestuft. Der nördliche Überbau überspannt vier elektrifizierte Gleise und ist in die Brückenklasse 60/30 gemäß 1072 eingestuft. Im Rahmen von Bauwerksprüfungen gemäß DIN1076 wurden Schäden festgestellt, die im Hinblick auf die geforderte Dauerhaftigkeit aber auch zur Absicherung der Verkehrssicherheit und Tragsicherheit beseitigt werden müssen. Im einzelnen sind an der Brückenuntersicht Betonausbrüche mit freiliegender, mit Querschnittsminderung korrodierter Bewehrung, Blattrostbildung an tragsicherheitsrelevanten Stellen des Stahlüberbaus sowie Betonabplatzungen und Ausbrüche an den Unterbauten festgestellt worden. Bei weiterer Schadenszunahme kann eine Verkehrslastreduzierung nicht ausgeschlossen werden und mit dem Herabfallen von Bauwerksteilen, welche den unterführten Zugverkehr gefährden, müsste gerechnet werden. Im Rahmen einer Vorplanung wurden von dem beauftragten Ingenieurbüro vier Varianten untersucht und die zugehörigen Kosten ermittelt. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile soll die Variante, welche den Neubau des südl. Überbaus aus Fertigteilen und die Instandsetzung des nördl. Überbaus in erhöhter Lage vorsieht, zur Ausführung kommen. Diese Variante bietet den wesentlichen Vorteil, dass die Tragfähigkeit des gesamten Brückenzuges angehoben wird und damit den in Zukunft wachsenden Verkehrsbelastungen ausreichend Rechnung tragen. Das ausgewählte Sanierungskonzept ist der DB AG im Dezember 2010 vorgestellt und anschließend sind die erforderlichen Sperrpausen angemeldet worden. Im Frühjahr dieses Jahres teilte die DB AG der Fachabteilung jedoch mit, dass aufgrund umfangreicher DBBaumaßnahmen im Raum Wuppertal/ Solingen und der Großbaumaßnahme „Ost-WestKorridor zwischen Hannover und Berlin“ die erforderlichen Sperrzeiten für die Sanierung des nördlichen Brückenteils frühestens 2013 zur Verfügung gestellt werden können. Lediglich die Erneuerung des südlichen Brückenteils sei aus bahnbetrieblichen Gründen wie geplant in 2011 möglich. Die Erneuerung des südlichen Überbaus erfolgt abschnittsweise, unter Beibehaltung einer einspurigen Verkehrsführung in Süd-Nord-Richtung. Ein Abbiegen aus südlicher Richtung in die Widukindstr. und ein Abbiegen aus der Widukindstr. in Richtung Norden wird mit einigen Unterbrechungen während der Erneuerungsarbeiten möglich sein. Zu den verkehrlichen Auswirkungen wird im Weiteren auf die ergänzende Drucksache VO/0454/11 verwiesen. Zunächst werden die westliche Brückenhälfte und die zugehörige Auflagerbank abgebrochen und erneuert. Der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr wird während dieser Zeit über die östliche Brückenhälfte geführt. Anschließend wird der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr auf den bereits erneuerten westlichen Brückenteil verlegt und der östliche Brückenteil abgebrochen und erneuert. Für die Durchführung der Abbruch- und Erneuerungsarbeiten werden vier Mobilkraneinsätze erforderlich, die den alten Überbau abschnittsweise ausheben und die neuen Überbaufertigteile einheben. Ein Mobilkraneinsatz wird einschließlich der erforderlichen Zeiten für Auf- und Abbau jeweils ca. eine Woche dauern. Während dieser Zeit muss die Brücke für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Ein Abbiegen in bzw. aus der Widukindstraße wird nicht möglich sein. Die Sperrtermine werden frühzeitig bekannt gegeben. Aufgrund der bereits vorhandenen Schäden an tragsicherheitsrelevanten Stellen des nördlichen Überbaus ist jedoch nicht auszuschließen, dass zur Absicherung der Standsicherheit des nördlichen Überbaus die einspurige Verkehrsführung auch nach Abschluss der Arbeiten am südlichen Überbau bestehen bleiben muss. Die Entscheidung Seite: 2/3 hierüber kann erst nach dem Vorliegen einer in diesem Jahr noch durchzuführenden Bauwerksprüfung getroffen werden. Sofern die DB AG ihre Zusage für die Sperrtermine einhält, soll die Sanierung des nördlichen Stahlüberbaus in einem 2. Bauabschnitt 2013 in Angriff genommen werden. Die Arbeiten am nördlichen Überbau können aber nur unter Vollsperrung der Brücke für den Fahrzeugverkehr durchgeführt werden. Der Fußgängerverkehr wird die Brücke während der Arbeiten jederzeit nutzen können. Für die Durchführung des 2. Bauabschnittes soll ein eigener Durchführungsbeschluss in 2012 erwirkt werden. Demografie-Check Entfällt Kosten und Finanzierung Für den Neubau des südlichen Überbaus und die Planungsleistungen für beide Überbauten sind 2.260.000,00 € als Kostenberechnung anzusetzen. Diese Gesamtkosten setzen sich wie folgt zusammen: 1. Planungsleistungen, Gutachter, Prüfstatiker, Bauüberwachung 2. Erneuerung des südl. Überbaus 3. Bahnspezifische Kosten ( nach Angabe der DB AG für beide Überbauten ) 4. Baustelleneinrichtung, Sonstiges 345.000,00 € Gesamtbaukosten (Brutto): 2.260.000,00 € 835.000,00 € 965.000,00 € 115.000,00 € Zeitplan Die weiteren Planungsleistungen werden nach erfolgter Beschlussfassung abgerufen. Die Veröffentlichung der Ausschreibung soll im Herbst 2011 erfolgen. Der Baubeginn war ursprünglich für Oktober 2011 geplant. Durch nochmalige Terminverschiebung durch die DB AG kann mit der Baumaßnahme aktuell erst im Januar 2012 begonnen werden. Die Bauzeit kann mit 12 Monaten nur grob geschätzt werden, da die Bauarbeiten aufgrund der unterführten Bahnstrecke nur in enger Abstimmung mit der DB AG durchgeführt werden können. Besondere Anmerkungen Zu den verkehrlichen Auswirkungen wird auf die ergänzende Drucksache VO/0454/11 der Abteilung Straßenverkehrstechnik verwiesen. Anlagen Seite: 3/3