Daten
Kommune
Moers
Dateiname
Interkulturelle Zentren BT Struktur- und Statistikbogen 2014.pdf
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100 kB
Erstellt
29.05.15, 01:03
Aktualisiert
27.01.18, 20:42
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Landessieger Nordrhein und zweiter Bundessieger im bundesweiten
Wettbewerb 2006
der Stiftung Bürger für Bürger
Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerliches Engagement
Jahresbericht 2014
Die Darstellung unserer Aktivitäten im Jahr 2014 erfolgt in Anlehnung an den § 4 des zum
1.1.2012 in Kraft getretenen Vertrag zum Betrieb einer internationalen Begegnungsstätte.
a. Darstellung der Vernetzung und Kooperation mit den Partnern der interkulturellen
Zentren:
Verfügungsfond Mattheck-Josefsviertel - Hausaufgabenprojekt
Seit 2008 führt Der Bunte Tisch ein Projekt durch, bei dem Schüler und Studenten mit und
ohne Migrationshintergrund, Schülern aller Schulformen bei der Bewältigung ihrer
Hausaufgaben und dem Verstehen des Unterrichtsstoffes unterstützen.
Das Projekt wurde 2008-2010 von der Bezirksregierung Düsseldorf gefördert. 2011 finanzierte
der Bunte Tisch es selbständig und seit 2012 und noch bis zum 30.4.2013 bekam der Bunte
Tisch einen Zuschuss von der Robert-Bosch-Stiftung. Seit Mai 2013 übernahm das
Stadtteilbüro über den Verfügungsfonds die Finanzierung – abzüglich der 10 Euro Eigenbeitrag
im Monat, die die Schüler zu leisten haben. Nachdem die Anzahl der Schüler, die in die
Kornstraße kamen geringer wurde aber über das Stadtteilbüro Mattheck-Josefsviertel ein
großer Bedarf in diesem Stadtteil bekannt wurde, zog das Projekt im Sommer 2012 in diesen
Stadtteil um. Seither findet die Betreuung zweimal wöchentlich im Nachbarschaftshaus auf der
Annastraße statt. Mittlerweile sind ca. 25 Schüler angemeldet. Sie werden von einem Stamm
aus 10 ehrenamtlichen Betreuern (pensionierten Lehrerinnen und Lehrern) und 3-4
Honorarkräften betreut. Diese Gruppe aus jungen Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund arbeitet intensiv und gut zusammen. Sie geben sich gegenseitig
Orientierung auch bei ihren eigenen Schritten in Schule, Beruf und Studium und sind mit ihren
Persönlichkeiten und schulischen und beruflichen Erfolgen vor allem auch ein Vorbild für die
Schüler, die in dem Projekt betreut werden.
Dieses Projekte werden vom Verfügungsfonds des Stadtteilbüros finanziert und mit dem Büro
koordiniert. Seit Oktober 2014 werden zusätzlich neue im Stadtteil untergebrachte
Flüchtlingskinder gesondert betreut.
Jugendprojekt Anders als du glaubst:
Ein Projekt des Bunter Tisch Moers e.V. in Kooperation mit allen Jugendzentren der Stadt und
dem MaJo-Stadtteilbüro. Gefördert wird dieses Projekt vom LVRheinland.
Ein weiterer Pfeiler im Bereich der Jugendarbeit ist das Projekt „Anders als du glaubst”,
welches Jugendlichen bei der Auseinandersetzung mit ihrer kulturellen und weltanschaulichen
Identität hilft und parallel dazu, die Vernetzung der offenen Moerser Jugendeinrichtungen stärkt.
Der inhaltlich weiträumig abgesteckte Begriff der Identität und die formlose Vorgabe eines Films
als Endprodukt des Jugendprojekts, sollten erste Anreize darstellen und möglichst viele junge
Menschen dazu mobilisieren, sich mit der eigenen Biografie zu beschäftigen. Der pädagogische
Wert dieser Arbeit liegt in der Förderung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen und weckt
dadurch auch das Verständnis für das Sein der Mitmenschen und die Toleranz gegenüber
anderen Kulturen und Weltanschauungen. Dieses Vorhaben wurde in Form von verschiedenen
Aktionen und Workshops durchgeführt, wobei die einzelnen Ergebnisse dieser Veranstaltungen
in den Film einfließen. Vorrangig war der Charakter der Jugendzentren. Somit sollen nur
Beiträge, die ohnehin zur Agenda gehören bzw. Anfragen, die sich spontan ergeben, in den
Film adoptiert werden. Als Beispiel dient der Comic-Workshop, der durch das Jugend-KulturZentrum Bollwerk 107 im Rahmen von Stadtteiltauchen initiiert und in Zusammenarbeit mit dem
Bunten Tisch und des Stadtteilbüros in der Mattheck durchgeführt wurde. Ideen, die aus diesem
Workshop resultieren, beispielsweise das Identifizieren mit dem eignen Stadtteil und dessen
kulturelle und strukturelle Zusammensetzung, sollen als Beiträge in „Anders als du glaubst“
integriert werden. Nach einer ersten Anlaufphase wurde, aufgrund des geringen Rücklaufs von
Jugendlichen aus den verschiedenen Jugendeinrichtungen, das Projekt umstrukturiert und
optimiert. Dabei ergaben sich zwei Hauptbereiche der Arbeit für den Bunten Tisch, die
miteinander verzahnt wurden. Aufgrund der hochaktuellen Flüchtlingsthematik, wurde die
Notwendigkeit gesehen, die Einzelschicksale gemeinsam aufzuarbeiten und diese der breiten
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In Form eines Lampedusa-Informationsabends wurden die
emotionalen und oftmals dramatischen Erlebnisse junger Menschen auf ihrer Flucht
wiedergegeben. Die positive Resonanz des Abends führte dazu, dass die Zielgruppe des
Projekts um Moerser Schulen erweitert wurde, da diese ihr Interesse an einer Kooperation
insbesondere zu diesem Thema bekundet hatten. Im Rahmen des Projekts wurde schließlich in
Zusammenarbeit mit einer Schülergruppe (ca. 15 Schüler) der Hermann-Runge Gesamtschule
das Thema „Frieden - Flucht und Heimat” behandelt. Die Jugendlichen haben sich gemeinsam
mit jungen Flüchtlingen und ihren Geschichten auseinandergesetzt und diese in einem
audiovisuellen künstlerischen Werk gewürdigt.
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Scherpenberger Wappenfest
Die Näh- und Kreativgruppe des Bunten Tisches nimmt aktiv und erfolgreich am
Scherpenberger Wappenfest teil, indem sie die Ergebnisse ihrer Arbeit sowie Kulinarisches
veräußert. Diese Beteiligung ist auch als Signal der Zugehörigkeit zum Stadtteil zu verstehen.
Dadurch ist es im Jahr 2014 gelungen, neue Interessentinnen für die Gruppe zu gewinnen.
Projekt Coaching Mattheck-Josefsviertel-Aktiv e.V.
Seit August 2012 coacht der Bunte Tisch Moers e.V. , finanziert mit Geldern aus dem
Programm „Förderung von Migrantenselbstorganisationen“ vom Integrationsministerium NRW
den im Dezember 2011 neugegründeten Bürgerverein Mattheck-Josefsviertel-aktiv e.V.
Mit Hilfe dieser Gelder kann ein gezieltes Coaching in den Bereichen Projektakquise,
Projektbeantragung, Projektdurchführung und Projektabrechnung sowie Vereinsmanagement
realisiert werden.
Weiterer Schwerpunkt des Projektes ist die Thematisierung von soft-skills in der Vereinsarbeit.
Dazu gehören besonders im Stadtteil Mattheck-Josefsviertel die Begleitung von Projekt- und
Gruppenteilnehmern verschiedener Herkunftskulturen und Religionszugehörigkeiten, aber auch
Themen wie Grundlagen der Kommunikation und Konfliktbewältigung.
Vieles von dem was umgesetzt und an Inhalten vermittelt werden sollte, konnte realisiert
werden. Allerdings veränderte sich aufgrund der Veränderung von Lebensumständen bei
Vorstandsmitgliedern im Juli 2013 dieses Gremium personell deutlich, was dazu führte, dass
einige Dinge erneut aufgearbeitet und vermittelt werden mussten. Zusätzlich trat zu Tage, dass
bei der Gründung Ende 2011 Formfehler für die Beantragung der Gemeinnützigkeit begangen
wurden, was zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser Frage führte und
Umstrukturierungen erforderlich machte. Der Bunte Tisch Moers e.V. wurde von daher gebeten,
das Coaching der Vereins auch nach Ende der Projektlaufzeit durch die Bezirksregierung
Arnsberg bzw. des Integrationsministeriums NRW fortzusetzen. Durch die Bewilligung eines
Antrags seitens Mattheck-Josefsviertel-Aktiv e.V. beim Verfügungsfonds wurde dies möglich.
Die Projektlaufzeit gin dabei vom 1.1.14-30.6.14.Der Verein wurde in Mattheck - Josefsviertel
Moers e.V unbenannt, ein neuer Vorstand wurde gewählt und der Verein leistet eine
hervorragende Arbeit im Stadtteil und ist in Sachen Verstätigung der Arbeit nach dem
Programm Soziale Stadt im MaJo-Viertel eine der wichtigsten Pfeiler.
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Migrantenstudie Stadt Moers – Zusammenleben in Moers
Seit April 2013 beteiligt sich der Bunte Tisch intensiv im Netzwerk aus interkulturellen Zentren,
Integrationsrat und Stadt Moers an der Erstellung eines Fragenkatalogs zur o.a. Studie.
Diese soll einen Einblick zur Erfassung der Lebenssituation von MigrantInnen und ihrer
Integration in das Zusammenleben in Moers gewähren.
Der Fragebogen wurde Ende 2014 zusammengestellt und wird im April 2015 per Post an 4.800
Personen geschickt. Befragt werden Personen ab 16 Jahren, die bereits seit einem Jahr in
Moers wohnen, in einem Privathaushalt leben und hier ihren Hauptwohnsitz haben.
Dass der Vorschlag dabei auf das vom Bunten Tisch in Kooperation mit der Stadt Moers und
dem Institut IMAP aus Düsseldorf erarbeitete Konzept im Rahmen des Jahres 2011/2012
durchgeführten Komm-In Projektes aufbaute, verdeutlicht die Kontinuität der Arbeit des Bunten
Tisches über die Jahre hinweg.
Die Kooperation hat dem Miteinander der Zentren – trotz aller auch in diesem Netzwerk zutage
tretenden Schwierigkeiten – sichtlich gut getan.
Näh- und Kreativgruppe:
Seit Mitte 2011 arbeitet die Näh- und Kreativgruppe des Bunten Tisches vorwiegend im Bereich
des Nähens und des Erlernens dieser Fähigkeit. Das heißt aber nicht, dass während dieser
Stunden nicht auch ein intensiver interkultureller Austausch stattfindet und die Frauen
untereinander ein wichtiger Halt und Pool an Wissen darstellen.
So findet zwischen den ca. 20 Teilnehmerinnen ein intensiver Austausch auch in Bereichen wie
Kindererziehung, Umgang mit Behörden, Haushaltsführung etc. statt.
Besonders erwähnenswert ist, dass der Kurs trotz der großen Altersspanne der
Teilnehmerinnen (17-75) und ihrer Multikulturalität (aus acht verschiedenen Ländern)
erfolgreich läuft.
Seit Januar 2014 ist die Gruppe in „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ eingeteilt, da sich immer
mehr Interessentinnen melden und an dieser besonderen Gruppenform interessiert sind.
Die Gruppen treffen sich jeweils montags und mittwochs von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Die Frauengruppe repräsentierte den Bunten Tisch Moers e.V. an zwei Tagen auf dem Moerser
Weihnachtsmarkt. Hier verkauften sie nicht nur die Ergebnisse ihrer Nähtreffen sondern auch
Kulinarisches und machten Werbung für den Bunten Tisch Moers e.V. unter anderem durch
Flyer und informelle Gespräche. Hinzu kommt die Teilnahme an dem Scherpenberger
Wappenfest (siehe oben).
Seit September 2014 verstärken junge Männer aus Syrien, die dieses Handwerk in ihrer Heimat
erlernt haben, die Nähgruppe.
Seit August 2014 unterstützt die Näh- und Kreativgruppe das Friedensdorf International in
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Oberhausen. In den Räumen des Vereins werden Sachspenden (Stoffe) gesammelt und als
Kleider, Hosen…für Kinder aus Kriegsgebieten, die vorübergehend in Deutschland bleiben
können (medizinische Behandlungen), genäht und unter Berücksichtigung des jeweiligen
körperlichen Handicap angepasst.
Beruflich Qualifizierung für Flüchtlinge von September bis Dezember 2014
Von Oktober bis Dezember 2014 fand im Bildungszentrum der Kreishandwerkschaft Duisburg
eine Fachqualifizierung in den Bereichen Anlagenmechanik, Sanitär-Heizung und Klimatechnik
für Migranten, die keinen anerkannten oder verwertbaren Berufsabschluss besitzen, statt.
Insgesamt haben an dieser Maßnahme 5 junge Männer aus Duisburg und 10 aus Moers
teilgenommen. Alle waren junge Flüchtlinge, die seit maximal 6 Monaten in Deutschland lebten.
Die Teilnehmer haben diese Maßnahme sehr ernst genommen.
Sie waren alle motiviert und fleißig.
In Anwesenheit von zahlreichen Vertretern aus Politik, Verwaltung, und Handwerkschaft fand
am 22. Dezember beim Bunten Tisch in Moers die feierliche Zeugnisübergabe statt.
Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass eine Nutzung der Potentiale, die junge
Flüchtlinge mitbringen, nicht nur aus humanitären Gründen positiv zu bewerten ist, sondern für
viele von ihnen, die über eine längere Zeit in der Bundesrepublik bleiben werden, die einzige
Form einer gelungenen Integration darstellt.
Dies war der Anstoß für die Planung einer Fortführung der Maßnahme im Jahr 2015.
(Zu den o.g. Projekten liegen zum Teil ausführlichere Berichte bei.)
b. Darstellung der Niedrigschwelligen Integrationsangebote:
Für den Bunten Tisch Moers e.V. sind niedrigschwellige Integrationsangebote nicht mit einem
Angebot auf niedrigem Niveau zu verwechseln. Vielmehr bezieht sich die Niedrigschwelligkeit
darauf, dass mit den Angeboten Hemmschwellen im Umgang verschiedener Kulturen,
Altersgruppen und Geschlechter miteinander abgebaut werden sollen.
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Länder bzw. Themenabende:
Kern der Arbeit des Bunten Tisches sind die seit Beginn der Initiative regelmäßig abgehaltenen
sogenannten Bunten Abende. Sie finden heute in der Regel am letzten Freitag eines jeden
Monats statt. Die Bunten Abende dienen der mehr oder weniger niedrigschwelligen Vermittlung
von Kenntnissen über Länder, Kulturen und/oder Religionen. Dabei werden immer wieder auch
Aspekte der deutschen Kultur thematisiert oder vergleichend in einem solchen Abend
eingebaut. Wir verstehen diese Abende explizit auch als niedrigschwellige Möglichkeit,
Menschen deutscher Herkunft und Kultur den kulturellen Ursprung ihrer Mitmenschen
näherzubringen. Sie lernen aber auch bei den Abenden an denen es über deutsche Kultur geht
häufig noch etwas dazu.
Ziel dieser Abende ist es, durch das kurzzeitige Eintauchen in eine andere Kultur oder Religion
Verständnis und Interesse für deren Vertreter zu wecken. Wir gehen davon aus, dass das
gemeinsame Erleben der Besonderheit eines jeden die Menschen näher zusammenführt. Dabei
ist es uns wichtig, dass ein jeder seine kulturellen Eigenheiten behält und wir alle gemeinsam
friedlich und verständnisvoll miteinander Leben.
In 2013 waren diese Abende vor allem durch das Projekt „Himmelsweg“ geprägt. Dieses
Projekt über Religionen und Weltanschauungen wurde von der Jugendgruppe des Bunten
Tisches aufgrund der großen Resonanz im vorherigen Jahr im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt.
Im zweiten Halbjahr 2014 fokussierte sich die Arbeit des Vereins und somirt auch die
Themenabende auf das allgegenwertige Thema Flüchtlinge und Fluchursachen.
Es fanden folgende Länder- bzw. Themanabende statt:
Die Zoroastrier am Freitag, den 21. Februar 2014
Die Redner Zubin Sethna und Banoo Khosraviani aus Berlin berichteten aus erster Hand über
eine der ältesten Glaubensgemeinschaften und Kulturen.
Als Zoroastrier bezeichnet man die Anhänger des Glaubensbegründers Zarathustra.
In Indien sind sie als Parsen bekannt und geschätzt. In Deutschland ist der Name Zarathustras
vor allem durch die Werke von Nietzsche und Richard Strauss bekannt geworden. Heute leben
kaum mehr als 200.000 Zoroastrier weltweit.
Zentraler Gedanken sind der freie eigenständige Wille, Gleichberechtigung der Geschlechter
und eine dualistische Lehre. Was verbirgt sich hinter dieser jahrtausenden alten Religion? Was
war und ist so revolutionär an den Lehren Zarathustras? Wie leben die Zoroastrier heute und
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welche Bräuche pflegen sie? Von den Anfängen Zarathustras über die Staatsreligion des
vorislamischen Persischen Reiches, birgt die sanfte Lehre auch heute noch überraschende
Aktualität.
Theatervorstellung der Berliner Compagnie als Auftakt für das gleichnamige
Jugendprojekt
„Anders als du glaubst“ Eine Veranstaltung des Bunten Tisches in Kooperation mit dem
Katholischen Fonds und der Stadt Moers
Am 7. März war die Berliner Compagnie zu Gast in Moers und führte das Stück „Anders als du
glaubst“ vor.
Ein Theaterstück über Muslime, Christen, Juden und den Riss durch die Welt.
Das Neue Theaterstück der Berliner Compagnie: Auf der Bühne 5 SchauspielerInnen und 5
weiße Klötze. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Requisiten, keine Kostümwechsel. Die
Schauspieler lassen im leeren Raum Welten für uns entstehen. Gekonnt unterstützt durch
sensibel eingesetzte Lichtstimmungen. Sie steigen herab vom Himmel, aus den Wolken oder
woher auch immer. Wir werden mitgenommen in die Berge des Kongo, in einen Gerichtssaal in
Uganda oder auf das weite, windstille Meer. Sie lassen uns nicht los die Spieler, die mal Geist,
mal König, Bäuerin und Pastorin sind, fesseln mit ihren Geschichten, rühren uns zu Tränen und
zum Schmunzeln. Ein großartiges Schauspiel, inszeniert von der Regisseurin Elke Schuster,
ein Kampf um den Glauben und die Religionen. Jeder "kriegt sein Fett weg" aber jeder hat uns
doch auch etwas Wertvolles mit auf den Weg zu geben: Gerechtigkeit und Mitgefühl sind
Kernforderungen des Judentums, des Christentums und des Islams.
Friedensdorf International zu Gast am 21.03.2014
Der Bunte Tisch Moers e.V. organisierte eine Informationsveranstaltung zur Arbeit des
Friedensdorf International – besser bekannt als Friedensdorf Oberhausen.
Worin genau besteht die Arbeit, wie ist sie organisiert und was sind feste Prinzipien im Umgang
mit den Kindern und Jugendlichen?
Seit der Gründung im Jahr 1967 kümmert sich das Friedensdorf International um kranke und
verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Viermal im Jahr fliegt die Organisation große
Hilfseinsätze und betreut stets durchschnittlich 300 Kinder aus 15 Nationen in Deutschland.
Gleichzeitig hilft Friedensdorf International mit weltweiten Projekten, die medizinische und
humanitäre Versorgung in den Heimatländern der Kinder zu verbessern. In einem dritten
Arbeitsfeld fördert die friedenspädagogische Arbeit des Friedensdorf International humanitäres
Bewusstsein und soziales Engagement. Zum gesamten Themenkomplex wird ein Vortrag mit
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einer Fotopräsentation angeboten. Im Anschluss fand ein Gedankenaustausch statt.
Praktische Fragen wie etwa in welcher Form man die Arbeit des Friedensdorfes unterstützen
kann, wurden erörtert.
Die Gülen-Bewegung- eine Bereicherung oder eine Gefahr?
Teil I: Freitag, 23. Mai 2014
Im Rahmen seiner politischen Bildungsreihe „Der Bunte Tisch im Gespräch“ fand am Freitag,
23. Mai im Garten der Kulturen, ein Themenabend zu der Fethullah-Gülen-Bewegung statt.
Referent war Sevki Kaya, der über die Gefahren der Fethullah-Gülen-Bewegung berichtete.
Die Fethullah Gülen-Bewegung ist für ihre Anhänger eine transnationale „religiöse“ und soziale
Bewegung, die vom türkischen islamischen Prediger Fethullah Gülen geführt wird. Die
Bewegung genießt eine große Anziehungskraft in der Türkei, in Zentralasien und neuerdings in
Nord-Afrika. Sie versucht vor allem in den Ländern, in denen der „arabische Frühling“
gescheitert ist, Einfluss zu nehmen.
Die Bewegung steht aber auch zunehmend in der Kritik. Mit Privatschulen in über 140 Ländern darunter zunehmend auch in Deutschland - ist sie in der Bildung und im interreligiösen Dialog
tätig, investiert gleichzeitig in Medienarbeit, Finanzwesen und Gesundheitshäuser. Die
Bewegung wird als „pazifistisch, modern islamisch und oft gelobt als Alternative zum Salafismus
bezeichnet. Andere sehen in ihr eine sektenähnliche Organisation“. Der Wolf im Schafspelz ?
Im Anschluss an das Referat konnten sich die Gäste mit einem Imbiss stärken. Anschliessend
fand einen regen Gedankenaustausch statt.
Anwesende Anhänger der Gülen-Bewegung schlugen vor, im Sinne einer ausgeglichenen
Informationspolitik des Bunten Tisches eine „Pro Gülen-Bewegung- Veranstaltung zu
organisieren“ Diesem Wunsch wurde seitens des Vereins entsprochen
Die Fethullah-Gülen-Bewegung - eine Bereicherung oder eine Gefahr?« Teil II: Freitag, 13. Juni 2014
So fand nach der ersten Veranstaltung am Freitag, 23. Mai ein zweiter Themenabend zu der
Fethullah-Gülen-Bewegung am Freitag, 13. Juni 2014 im Garten der Kulturen, Kornstr. 3 in
Moers-Scherpenberg statt. Aus Fairness-Gründen und im Sinne einer ausgeglichenen
Information wollten wir auch Menschen, die der Gülen- bzw. Hizmet-Bewegung nahe stehen zu
Wort kommen lassen.
Celal Findik, Volkswirt und Vorsitzender des Ruhrdialog e.V. referierte zum Thema: Die Hizmet
Bewegung und deren Bestrebungen.
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Fethullah Gülen ist ein muslimischer Gelehrter, der die Menschen dazu aufruft, sich sozial zu
engagieren. Überall in Europa berufen sich Menschen auf ihn. Sie engagieren sich im
Bildungsbereich, in dem sie Schulen und Nachhilfezentren gründen. Mit zahlreichen
Dialogvereinen bemühen sie sich um Integration und Dialog. Eine große Tageszeitung sowie
Fernsehsender und Zeitschriften fühlen sich den Werten verbunden, die Gülen unterstreicht.
Die Vielzahl der Institutionen, die von den Ehrenamtlichen der Hizmet-Bewegung gegründet
wurden, stößt auch in Deutschland auf großes Interesse“ so Celal Findik.
Wer ist Fethullah Gülen und was beabsichtigt die sogenannte Hizmet-Bewegung? Was ist sein
Dialogverständnis? Wieso setzen sich Menschen in Hizmet für Bildung und Dialog ein? Welche
Vorstellung der Rolle der Frau hat Fethullah Gülen? Alle diese Themen wurde sehr kontrovers
und sehr kritisch diskutiert, so dass Herr Cellal Findik die Veranstaltung leider früher verließ.
Das andere Gesicht der EU - Antiziganismus in Deutschland und Europa!
Am Freitag, 27. Juni 2014
Der Themenabend stand unter dem Motto: Antiziganismus in Deutschland und Europa und die
Stellung der Roma und Sinti im vereinten Europa.
Die öffentliche Debatte um Zuwanderung wird zunehmend mit einer „antiziganistischen“
Einstellung geführt. Führende Politiker aller Couleur und manche Medien haben einen
erheblichen Anteil daran, dass „Sinti und Roma“ als Zuwanderer als „Armutsmigranten“
bezeichnet werden. Das ist nicht nur falsch, sondern führt zu einer aggressiven, pauschal
ablehnenden und abwehrenden Haltung. Durch die Betonung des Fremden und des
Unangeapassten wird bei der Bevölkerung ein Gefühl der Bedrohung erzeugt. Das machen
keineswegs nur rechtsextremistische Parteien, sondern auch die Parteien, die beanspruchen,
die bürgerliche Gesellschaft zu vertreten.
Mit Herrn Roman Franz, dem Ersten Vorsitzenden des Verbands Sinti und Roma,
Landesverband NRW, wollten wir an unserem Themenabend zeigen, dass Sinti und Roma in
Deutschland zur hiesigen Gesellschaft dazugehören – und zwar schon seit Jahrhunderten. Sie
sind keine „Fremde“. Für Roma, die als Zuwanderer hierhin kommen, stehen grundlegende
Fragen im Vordergrund, die gar nichts mit der ethnischen Zugehörigkeit zu tun haben. Das sind
Menschenwürdiges Wohnen, Gesundheit, Bildung, Existenzsicherung.
Im Anschluss an das Referat konnten sich die Gäste mit einem Imbiss stärken. Anschließend
wurden sie zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Der Referent musste sich die Kritik
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anhören, dass er in seinem Referat überwiegend das Thema Sintis behandelt hat. Über die
Situation der Roma hat er kaum gesprochen.
Gemeinsame Aktion mit dem Flüchtlingsrat Moers
Am Dienstag, 9. September 2014
Das Engagement für Flüchtlinge war und ist beim Bunten Tisch ein Hauptpfeiler seiner Arbeit.
Mit der Zunahme der Krisengebiete in allen Teilen unserer Welt steigt auch die Zahl der
Flüchtlinge in alarmierendem Ausmaß.
Trotz aller Abwehrbemühungen Europas (Schengen, Dublin, Frontex etc.) kommen auch immer
mehr Schutzsuchende nach Deutschland und somit auch nach Moers. Die Lebensumstände
der Flüchtlinge in unserer Stadt nehmen teilweise dramatische Ausmaße an (z.B. Lagerkoller
durch zum Teil katastrophale Unterbringungen vor allem bei Alleinstehenden, Arbeitslosigkeit,
keine Schulaufnahme für Jugendliche über 16 Jahre). Da diese Menschen keine Lobby haben,
ist es umso wichtiger ihnen eine Stimme zu verleihen.
Dafür sind wir vor allem neben den Erfahrungen früherer AktivistInnen auf die ehrenamtliche
Mitarbeit von jungen, engagierten Menschen angewiesen.
Um die Situation der Flüchtlinge in Moers genauer zu erkunden und gemeinsam zu überlegen,
wie wir aktiv werden können, luden der Bunte Tisch und der
Flüchtlingsrat alle Interessierten zu einem Treffen ein.
Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung:
- Wie kann der Flüchtlingsrat reaktiviert werden?
- Wer aus dem Kreis der „Erfahrenen“ sieht sich in der Lage weiterhin mitzuarbeiten?
- Wie und wo können neue Mitstreitende gewonnen werden?
Es gab viele Vorschläge aber wenige konkrete Angebote- Die Anwesenden vereinbarten ein
zweites Treffen.
2. Treffen Flüchtlingsrat - am 21. Oktober 2014
Hierzu erschienen zahlreiche Interessierte und es wurden eifrig Ideen und Vorschläge
gesammelt. In folgenden Bereichen haben sich Interessentinnen und Interessenten gemeldet:
- Begleitung bei Behördengängen etc.
- Sprachkurs und Qualifizierungsangebote
- Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Hürden
- Unterstützung bei der Wohnungssuche (Garantieerklärung)
Diese sollten die Hauptfelder sein, in denen Der Bunte Tisch und ein möglicher Nachfolger des
Flüchtlingsrates aktiv sein sollten.
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Mely Kiyak liest »Aufstand« - am 3. November 2014
Im Mittelpunkt der Lesung stand die Protestbewegung in der Türkei im Jahre 2013.
Mely Kiyak hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert, lebt in Berlin und hat zahlreiche
Bücher veröffentlicht. Sie schreibt u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, tageszeitung, Die
ZEIT. Für das Maxim Gorki Theater in Berlin schreibt sie die Kolumne „Kiyaks Theater”. Für
ZEIT ONLINE die wöchentliche politische Kolumne „Kiyaks Deutschstunde”. „Aufstand” ist
Kiyaks Debüt als Dramatikerin. Das Stück wird derzeit am Staatsschauspiel Karlsruhe gespielt
und demnächst in Berlin.
Zum Stück „Aufstand”: Als in Istanbul die Proteste gegen die Regierung immer lauter werden,
hofft der Lehrer Bênav ("Ohne Namen") noch auf eine grundlegende gesellschaftliche
Veränderung, die ihn auch aus seiner eigenen Gespaltenheit befreit. Während er vormittags
Staatsangestellter und somit Teil des Establishments ist, arbeitet er nachmittags als freier,
subversiver Künstler; zugleich wurde er als Kurde Zeit seines Lebens ausgegrenzt. Mitten unter
den Demonstranten merkt Bênav jedoch, dass hier – trotz vieler gemeinsamer Ziele – sehr
unterschiedliche Interessen auf- einanderprallen: eine Erfahrung, die ihm nur allzu vertraut ist
und die eine lange Vorgeschichte hat ...
Im Anschluss an die Lesung konnten sich die Gäste mit einem Imbiss stärken. Es folgte eine
lebendige Diskussion.
Abschlussveranstaltung Lampedusa
Mit einem spannenden Themenabend über Lampedusa schloss Der Bunte Tisch Moers e.V.
sein Jahresprogramm für das Jahr 2014 ab.
Eine zweiteilige Veranstaltung fand am Samstag, 13.Dezember um 18.00 Uhr im
Gemeindesaal der Ev. Kirche in Meerbeck, Bismark Str. 35b statt.
Anlass war die anhaltende – zum Teil polemisch geführte Diskussion über die dramatisch
steigende Zahl der Asylsuchenden – auch in Moers.
Der erste Teil stand unter dem Motto »Lampedusa – das Tor zum gelobten Land?«.
Im Rahmen des vom LVR geförderten Jugendprojektes „Anders als du glaubst“ wurde das
Thema »Flucht und ihre Ursachen« behandelt. Zwei junge Moerser Flüchtlinge, die diese Reise
ins Ungewisse mit all ihren Hoffnungen auf eine bessere Zukunft erlebt haben, berichteten von
ihren Erlebnissen.
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Im zweiten Teil wurde aus dem Stück »LAMPEDUSA, 3. OKTOBER 2013« gelesen. Vor der
italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa, versinkt am 03. Oktober
2013 ein mit 545 Personen überladener Kutter, 390 ertrinken: Menschen aus Eritrea, Äthiopien
und Syrien, geflohen vor Krieg und Armut, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.
Was geschah an jenem Morgen? Was erlebten die Flüchtlinge? Wie reagierten die Einwohner,
Touristen und Behörden?
Antonio Umberto Ricco hat aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material einen
erschütternden Text entwickelt, der unterschiedliche Perspektiven auf die Katastrophe eröffnet
und insbesondere die Einwohner von Lampedusa eindringlich zu Wort kommen lässt. Der
italienische Musiker Francesco Impastato hat eigens für dieses Projekt Musik komponiert.
Lokale Persönlichkeiten hatten Ihre Bereitschaft für den Abend als Leser/Innen und Erzähler/in
zur Verfügung zu stehen, erklärt. Diese waren: Katja Stockhausen, Schloßtheater Moers,
Gisela Stoldt, Flüchtlingsrat Moers, Hans-Gerhard Rötters, Erster Beigeordneter und
Kulturdezernent der Stadt Moers, Michael Passon, Chefredakteur NRZ/WAZ und
Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein e.G.
Im Anschluss an die Lesung fand eine offene Gesprächsrunde mit Gästen statt.
Wie man an den dargestellten ganz unterschiedlichen Beispielen sieht, kann niedrigschwellige
Integrationsarbeit ganz unterschiedliche Gesichter haben. Wenn man es versteht die Menschen
zu aktivieren, kann dabei auch jemand, der erst seit kurzem in Deutschland lebt, schnell am
bunten gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilnehmen, ohne unmittelbar auf Menschen
seiner Herkunftskultur angewiesen zu sein, um Kontakte zu bekommen und zu pflegen. Aktuell
62 Mitglieder aus 22 Nationen, von denen in der Hälfte der Fälle jeweils nur ein Vertreter einer
Nation bei uns als Mitglied registriert ist, zeigen, dass diese Form der Integrationsarbeit
funktioniert. Insgesamt haben 38 unserer festen Mitglieder einen Migrationshintergrund, 24 sind
deutscher Herkunft. Auch an diesem Zahlenverhältnis zeigt sich, dass das Miteinander von
Migranten und Aufnahmegesellschaft bei uns eine gelungene Selbstverständlichkeit ist.
Vor allem unsere jungen Mitglieder und die Jugendgruppe zeigen dabei anderen jungen
MigrantInnen, wie man durch Interesse und Engagement seinen eigenen Horizont erweitern
und wichtige Erfahrungen auch für das künftige Berufsleben machen kann. Damit fordern sie
andere indirekt auf, es ihnen gleich zu tun und sich für ihre Schule- oder Ausbildung zu
engagieren, und so die eigene Integration in die Gesellschaft weiter voran zu treiben.
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c. Tabellarische Auflistung der stattfindenden regelmäßigen Kurse
Titel des Kurses
Hausaufgaben
Verfügungsfonds
Anders als du
glaubst (LVR)
Coaching MaJo
Verfügungsfonds
Regelmäßige
Teilnehmer
Sachkosten
Honorarkosten
Personalkosten
Name Dozent
Höhe der Quelle
der Drittmittel
KofinanKofinanzierung
zierung
Teilnehmer
beiträge
25
191,23 €
8592,00 €
Verw.
Adell Sliwa
3000,00 €
Stadt Moers
Keine
800,00 €
15
586,47 €
8124,00 €
Verw.
Adell Sliwa
10780,00€
LVR
Keine
Keine
Keine
2600,00 €
Dr. R. Müller
Keine
Keine
Keine
Keine
Keine
Keine
Migrantenstudie
Stadt Moers
10
___
Näh- und
Kreativgruppe
20
Qualifizierungsmaßnahme
für 15
Flüchtlinge
__
__
Adell Sliwa
Eigenleistungen
der Gruppe
Ehrenamt
Ehrenamt
El Misstrah
Keine
__
Keine
Keine
Alle Kosten ausschließlich aus dem Geschäftsjahr 2014!!!
Keine
Hayat Ketfi
__
(Träger-MaJo
Aktiv e.V. )
__
(Träger-Stadt
Moers)
Keine
__
(TrägerKreishandwerkschaft Duisburg)
__
__
Tabellarische Auflistung der stattfindenden Einzelveranstaltungen
Titel des Kurses
Zahl der Sach(Einzelveranstaltungen) Teilkosten
nehmer
Die Zoroastrier
Themenabend
60
77,54 €
Theaterstück Anders als
du glaubst
Friedensdorf
International
Themenabend
Die Gülen-Bewegung I
108
718,59 €
Honorarkosten
Personalkosten Name
Dozent
Höhe der Quelle
der Drittmittel
KofinanKofinanzierung
zierung
Teilnehmer
beiträge
150,00 €
Verwalt.
Keine
175,00 €
2600,00 €
Verwalt.
Zubin
Sethna
Keine
100,00 €
1000,00€
Berliner
500,00€
Compagnie
1000,00€
e.V.
2600,00€
ENNI
Sparkasse
Stadt Moers
Kath. Fonds
Keine
495,00 €
10
Keine
Keine
Verwalt.
S.
Ritterbach
Keine
Keine
Keine
Keine
50
101,37 €
Keine
Verwalt.
S. Kaya
Keine
Keine
Keine
45,00 €
50
127,52 €
Keine
Verwalt.
C. Findik
Keine
Keine
Keine
65,00 €
30
75,10 €
Keine
Verwalt.
R. Franz
Keine
Keine
Keine
65,00 €
54
Keine
Keine
Verwalt.
A. Azzoug
Keine
Keine
Keine
Keine
54
Keine
Keine
Verwalt.
A. Azzoug
Keine
Keine
Keine
Keine
50
31,87 €
403,50 € *
Verwalt.
Mely Kiyak
235,00 €
Stadt Moers
Keine
keine
Die Gülen-Bewegung II
Antiziganismus in
Deutschland
Flüchtlingsrat I
Flüchtlingsrat !!
Mely Kiyak
Themenabend
Abschlußveranstaltung
Lampedusa-Abend
200
* 200,00€ Honorar
105,00 € Anfahrtskosten
+ 98,50 € Übernachtungskosten
403,50 €
317,11 €
Keine
Verwalt.
Hayat Ketfi
Keine
Keine
Keine
470,00€
Spenden
Flüchtlingsarbeit