Daten
Kommune
Berlin Reinickendorf
Dateiname
Vorlage zur Kenntnisnahme vom 05.08.2015.pdf
Größe
73 kB
Erstellt
07.10.15, 14:32
Aktualisiert
28.01.18, 01:42
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen der
Bezirksverordnetenversammlung
Reinickendorf von Berlin
XIX. Wahlperiode
Vorlage zur Kenntnisnahme
Drucksache-Nr:
Aktueller Initiator:
Bezirksamt - Abt. Jugend, Familie u. Soziales
Datum:
0946/XIX
05.08.2015
Ursprungsdrucksachenart:
Empfehlung
Ursprungsinitiator:
B90/Grüne/CDU
Torsten Hauschild, Jens Augner, Stephan Schmidt
Jugendverkehrsschulen dezentral erhalten
Beratungsfolge:
Datum
11.02.2015
25.02.2015
25.03.2015
13.05.2015
16.09.2015
Gremium
BVV Reinickendorf
JHA
JHA
BVV Reinickendorf
BVV Reinickendorf
BVV/038/2015
JHA/029/2015
JHA/030/2015
BVV/041/2015
BVV/045/2015
überwiesen
vertagt
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Sachverhalt:
(Text siehe Anlage)
Ergebnis
beantwortet von ___________________________
Kenntnis genommen
beschlossen/Zustimmung/Annahme
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
für erledigt erklärt
vertagt
zurückgezogen
überwiesen in den _____________________________ (federführend)
mitberatend in den _____________________________
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Abteilung Jugend, Familie und Soziales
An die
Bezirksverordnetenversammlung
von Berlin-Reinickendorf
03.08.2015
Drucksache Nr. 0946
XIX. WP
Vorlage zur Kenntnisnahme für die
Bezirksverordnetenversammlung
Jugendverkehrsschulen dezentral erhalten
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 13.05.2015 Drucksache Nr. 0946/XIX -:
„Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich dafür einzusetzen, die Jugendverkehrsschulen nicht zu
zentralisieren. “
wird gemäß § 13 BezVG berichtet:
Das Bezirksamt hat sich entsprechend dem Beschluss an die Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft gewandt. Diese teilte dem Bezirksamt mit Datum vom 22.07.2015
Folgendes mit:
„Zu der von Ihnen geschilderten Problematik ist seitens der Senatsverwaltung für Bildung,
Jugend und Wissenschaft zu sagen, dass die Verkehrs- und Mobilitätserziehung im schulischen
Bereich einen hohen Stellenwert hat. Bisher liegt die Zuständigkeit für die von Ihnen
angesprochenen Jugendverkehrsschulen in der Trägerschaft der einzelnen Bezirke. Da die zum
Thema
Verkehrssicherheit
beteiligten
Senatsverwaltungen
(Senatsverwaltung
für
Stadtentwicklung und Umwelt, Senatsverwaltung für Inneres sowie Senatsverwaltung für
Bildung, Jugend und Wissenschaft) den Jugendverkehrsschulen eine besondere Bedeutung
beimessen, ist es auch in unserem Interesse, mögliche Verbesserungen herbeizuführen. Vor
diesem Hintergrund nimmt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zurzeit
Kontakt mit den Bezirken auf und möchte insbesondere die Zusammenarbeit mit der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt intensivieren.
Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auch auf das Aktionsprogramm „Berlin Sicher Mobil
2020“ der drei o. a. Senatsverwaltungen. Darin ist ein Zukunftsmodell der
Jugendverkehrsschulen entworfen. Demnach soll geprüft werden, ob eine neue, zentrale
Trägerschaft für die Arbeit der Jugendverkehrsschulen auf gesamtstädtischer Ebene erfolgen
kann. Die Umsetzung einer solchen Maßnahme setzt jedoch die Zustimmung der Bezirke
voraus und ist vermutlich erst mittel- bis langfristig umsetzbar. Eine Aufnahme der
Jugendverkehrsschulen ins Schulgesetz ist gegenwärtig nicht geplant.
Ich kann Ihnen versichern, dass das Thema Verkehrs- und Mobilitätserziehung aus der Sicht
der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft weiterhin ein wichtiges
Aufgabengebiet der Berliner Schule bleiben und in dem neuen Rahmenlehrplan für die
Jahrgänge 1 bis 10 als übergreifendes Thema für alle Fächer ausgewiesen sein wird.“
Wir bitten, die Drucksache Nr. 0946/XIX damit als erledigt zu betrachten.
Frank Balzer
Bezirksbürgermeister
Andreas Höhne
Bezirksstadtrat