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1. Version vom 05.08.2010.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Reinickendorf
Dateiname
1. Version vom 05.08.2010.pdf
Größe
60 kB
Erstellt
07.10.15, 19:00
Aktualisiert
28.01.18, 01:59

Inhalt der Datei

Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf von Berlin XVIII. Wahlperiode Vorlage zur Kenntnisnahme Drucksache-Nr: Aktueller Initiator: Bezirksamt Abt. Gesundheit und Soziales Datum: 1223/XVIII 05.08.2010 Ursprungsdrucksachenart: Vorlage zur Kenntnisnahme Ursprungsinitiator: Bezirksamt Ergebnisse der ressortübergreifenden Arbeistgruppe zum Thema "Alkoholmissbrauch" Beratungsfolge: Datum 08.09.2010 Gremium BVV Reinickendorf BVV/044/2010 Sachverhalt: Text siehe Anlage Ergebnis beantwortet von ___________________________ Kenntnis genommen beschlossen/Zustimmung/Annahme beschlossen mit Änderung abgelehnt für erledigt erklärt vertagt zurückgezogen überwiesen in den _____________________________ (federführend) mitberatend in den _____________________________ Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Abteilung Gesundheit und Soziales 27.07.2010 An die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Reinickendorf Drucksache Nr. XVIII. WP Vorlage zur Kenntnisnahme für die Bezirksverordnetenversammlung Ergebnisse der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe zum Thema „Alkoholmissbrauch“ Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen: Das Bezirksamt hat in seiner Sitzung am 24. August 2010 folgendes beschlossen: Die Mittel für die von der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe zum Thema „Alkoholmissbrauch” erarbeiteten und zusammengestellten Maßnahmen sind in Höhe von 1. 01.500,00 € für die Aktion „Fit für die Straße”, 2. 19.581,65 € Pilotprojekt Blickwechsel sowie 3. 11.300,00 € Präventionskonzept (für das erste Jahr) zur Verfügung zu stellen. Frank Balzer Bezirksbürgermeister Andreas Höhne Bezirksstadtrat Anlage zur Bezirksamtsvorlage zur Beschlussfassung im Bezirksamt für die Sitzung am 24.8.2010 und zur Kenntnisnahme in der Bezirksverordnetenversammlung zu 1. „Fit für die Straße” ist eine Präventionsveranstaltung, die sich an Schüler und Schülerinnen der 10./11. Klassen richtet und ihnen Informationen zum Thema Alkohol durch interaktive Methoden (z.B. Fahrradund Motorrad-Fahrsimulatoren der Dekra und des ACE) nahe bringt sowie für Punktnüchternheit im Straßenverkehr, Schule und Beruf wirbt. Die Schüler und Schülerinnen besuchen die Veranstaltung im Klassenverband im Rahmen des Unterrichts. Insgesamt erstreckt sich die Veranstaltung über drei Tage (das Fontane-Haus steht in der 45. KW zur Verfügung) und erreicht ca. 600 Jugendliche. „Fit für die Straße” ist eine Kooperationsveranstaltung der Bereiche Gesundheit und Ordnungsamt des Bezirksamtes Reinickendorf sowie der Polizei und der Fachstelle für Suchtprävention. Mehrere Institutionen (Polizei, Dekra, LABO Berlin, Guttempler) beteiligen sich mit Ihren Angeboten kostenneutral. Es entstehen Kosten für Werbematerial, kleinere Preise, Tragetaschen sowie das Honorar für einen Mitarbeiter von Karuna e.V. in Höhe von insgesamt ca. 1500,00 €. zu 2. Wanderausstellung „Blickwechsel” Zielstellung: Gestärkt werden sollen bei Jugendlichen einerseits die Ich-Kompetenzen und die sozialen Kompetenzen im Umgang mit anderen. Andererseits dient das Angebot der sachlichen Aufklärung, um Suchtmittelkonsum und süchtigem Verhalten vorzubeugen und die dadurch entstehenden Risiken zu vermeiden bzw. zu vermindern. Im Zuge der Angebotsentwicklung werden im Vorfeld Multiplikator/innen aus dem Jugendfreizeitbereich und Bereich Schule für den Bezirk qualifiziert, die dann das Angebot auch über das geplante Pilotprojekt hinaus durchführen können. Ziel ist es, die fachlichen Ressourcen, der Schulen (z. B. Kontaktlehrer, Sozialarbeiter, Vertrauenslehrer) und Jugendfreizeiteinrichtungen (Räumlichkeiten, zum Thema Suchtprävention geschulte Sozialarbeiter/innen) zu nutzen und miteinander zu vernetzen. Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern von Schulen, Freien Trägern (Schulsozialarbeit), Jugendfreizeiteinrichtungen und Jugendamt, begleitet den Prozess der Planung und Umsetzung der Ausstellung in den bestehenden Regionen. Um die bestehenden Netzwerke und Gremien nutzen zu können und die Besonderheiten der Regionen zu berücksichtigen, wird es in jeder Region eine eigene Arbeitsgruppe geben. Wichtige Netzwerke dafür sind die Kiez- und Regionalrunden, die Kooperationsrunden Schule – Jugendamt sowie die Kontaktlehrer/innen des Bezirks. Nach Auswertung des Pilotprojektes sind Möglichkeiten hinsichtlich der weiteren konzeptionellen Umsetzung als auch der Finanzierung des Projekts zu prüfen. Um eine Nachhaltigkeit zu sichern, ist eine gemeinsame Abstimmung über die Verteilung der Verantwortlichkeiten erforderlich. Zielgruppen: 1. Fachkräfte der außerschulischen und schulischen Bildung 2. Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschulen (6. – 9. Klasse) 3. Eltern der Schüler/innen Beschreibung des Pilotprojektes Das Projekt bietet Schüler/innen der Grund- und Oberschulen im Rahmen einer thematischen Ausstellung einen Workshop zur altersgerechten Auseinandersetzung mit den Themen Sucht, Suchtformen und Suchtprävention. Dauer der Workshops: 2 Tage Die Workshops werden außerhalb der Schule in Jugendfreizeiteinrichtungen von zuvor ausgebildeten Moderator/innen innerhalb der Schulzeit durchgeführt. Die Erfahrungen aus der suchtpräventiven Arbeit sowie der gewaltpräventiven Arbeit (z. B. Streitschlichterausbildung) mit Jugendlichen hat gezeigt, dass eine Durchführung von Workshops außerhalb der Schule die Bereitschaft von Schüler/innen fördert, sich für einen intensiven thematischen Erfahrungsaustausch zu öffnen. Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk bieten einen solchen Raum, durch ihre sozialräumliche Vernetzung tragen sie dazu bei, dass das Angebot zielgruppenorientiert und bedarfsgerecht gestaltet wird. Nach der Projektumsetzung haben Jugendliche dort die Möglichkeit, sich mit den Mitarbeiter/innen weiter zum Thema auseinander zu setzen. Die Schüler/innen werden während der Projekttage von ihren Lehrer/innen, die teilweise an den Workshops teilnehmen, begleitet. Im Vorfeld erfolgt eine Abstimmung mit den Lehrkräften über die Arbeitsweise in den Workshops sowie, wenn möglich, eine anonyme Befragung der teilnehmenden Schüler/innen. Kern des Angebots ist die interaktive Ausstellung „Blickwechsel” zu Fragen des Umgangs mit Drogen in unserer Gesellschaft. „Blickwechsel” wurde aus Anlass der berlinweiten Aktionswoche zum Thema Alkoholprävention „Na klar” im Juni 2009 im Mädchenzentrum Tietzia vorgestellt. Die Ursprünge der Ausstellung gehen auf die mobile Ausstellung „Meinungsbilder” zurück, die 1998 vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abt. Jugend, Familie und Gesundheit, Fachbereich I, der Suchtbeauftragten des Bezirks Marzahn-Hellersdorf sowie den Mobilen Teams zur Suchtprävention des Landesjugendamtes Berlin entwickelt und bis 2005 in den Berliner Bezirken gezeigt wurde. Die Ausstellung ist mobil und platzsparend konzipiert und soll innerhalb von Reinickendorf wandern. Jede Gruppe/Klasse mit ca. 15 – 25 Teilnehmer/innen wird durch die Ausstellung und Workshops von speziell ausgebildeten Moderator/innen begleitet, die zur Reflexion und Diskussion zum Thema anregen. Projektphasen: 1. Phase (bereits erfolgt) Konzeptumwandlung von Teilen der Ausstellung „Meinungsbilder” a. Mitarbeiterinnen des Mädchenzentrums und Frauen- und Familienforums Tietzia erarbeiten ein Konzept für Teile der ehemaligen Ausstellung „Meinungsbilder” b. Methodentraining der Moderatorinnen durch eine Fachkraft der Suchtprävention c. Akquise von Teilnehmerinnen in Schulen und Freizeiteinrichtungen d. Kooperationsgespräche mit Schule / Jugendfreizeiteinrichtungen e. 1. Durchlauf der Ausstellung, anlässlich der berlinweiten Kampagne „Na klar” vom 15. – 19.06.2009 im Mädchen- und Familienzentrum Tietzia f. Evaluation des 1. Durchlaufs 2. Phase a. Vorstellen des Projekts in den Kiezrunden der Region, Auswahl eines Ausstellungsortes (1. Region), Bildung einer Arbeitsgruppe mit den relevanten Akteuren aus der Region b. Akquise von Moderator/innen Multiplikator/innen werden für die Moderation der Workshops (6 – 8 Personen) gewonnen (festangestellte Mitarbeiter/innen als auch Honorarkräfte aus Reinickendorfer Jugendeinrichtungen und, soweit möglich, der Schule und Trägern) c. Moderator/innen-Schulung 3-tägige Multiplikator/innen–Schulung (Vermittlung des Ausstellungskonzepts und Methoden zur Durchführung der Workshops) 2.4 Ergänzung der Ausstellung zu Schwerpunkt-Themen z. b. Alkoholkonsum a. b. c. d. e. Akquise von Schulklassen (wird jeweils von der Einrichtung durchgeführt, in der die Ausstellung gastiert) Durchführung von Elternabenden Durchführung von Schüler/innen-Workshops Zwischenevaluierung des Projekts u. ggf. Überarbeitung der Ausstellung Eröffnung der Ausstellung an einem 2. Ausstellungsort (2. Region) 3. Phase Evaluierung des Projekts Finanzierung Zur Koordination der einzelnen Projektphasen wird die Projektkoordination im Jugendamt (N 1.4) durchgeführt. Fachberatung Fachliche Beratung bei der Weiterentwicklung der Ausstellung/der Workshops Fachkraft der Suchtprävention (9 DS x 38,35) 345,15 Weiterentwicklung der Ausstellung mit Moderator/innen (24 DS x 30,70 €) 736,80 Multiplikatorenschulung 3-tägige Schulung für jeweils 8 – 12 Mitarbeiter/innen von Jugendfreizeit- u. Familieneinrichtungen, Schule (4 DS) Dozent/in (4 DS x 38,35 x 3 Tage) 460,20 Durchführung der Workshops (2 Tage à 4 DS mit 2 Moderator/innen je Workshop, inkl. 1 DS Std. Vor- und Nachbereitung) Kosten je Workshop (4 DS x 30,70 x 2 Mod. x 2 Tage = 491,20 €) Je 10 Workshops (2 Regionen) Evaluation Evaluation (10 DS x 38,35 €) 14.736,00 383,50 Materialkosten Werbung und Flyer Ergänzung der Ausstellung (Alkoholprävention) 300,- € 720,- € Seminarmaterial 200,- € Sachmittel für Instandhaltung und Renovierung d. Ausstellung (je Standort € 600,- x 2) Transportkosten (je Umzug € 250,-) 1.200,- € 500,- € -------------19.581,65 € DS = Doppelstunden (90 Min.) zu 3. Präventionskonzept Für den Bezirk wurde bereits im vergangenen Jahr ein Präventionskonzept erarbeitet, das Frühintervention durch Mitarbeiter aus dem Jugend- und Schulbereich, aber auch aus der Abteilung Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten (durch das MOVE Konzept (Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen)) vorsieht, sowie Frühintervention durch das Projekt NachHalt, die Nutzung der Konzepte FreD, Realize-It und Break unter Einbeziehung der Angehörigen durch bewährte Beratungsmethoden der Suchtberatungsstellen. In Reinickendorf gibt es seit einigen Jahren eine funktionierende Suchtpräventionsarbeitsgruppe, die multiprofessionell und von unterschiedlichen Einrichtungen besetzt ist. Hier arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Suchtberatungsstelle, des Projekts Klasse 2000, des KJPD, des Jugendamtes genauso mit wie Vertreterinnen der Polizei und verschiedene Kolleginnen und Kollegen des Bezirksamtes. Dieses bereits funktionierende Gremium hatte sich bisher lediglich auf den Austausch unterschiedlicher Formen der Suchtprävention als Querschnittsaufgabe verstanden. Bei einem geförderten Ausbau suchtpräventiver Ansätze in Reinickendorf liegt es daher nahe, diese Arbeitsgruppe zum zentralen Schnittpunkt für das Thema zu nutzen. Dieses Gremium ist geeignet, Primär- und Sekundärprävention miteinander zu verknüpfen, um Jugendliche, die im Bereich der Primärprävention auffällig wurden, möglichst nahtlos in ein entsprechendes Frühinterventionsangebot überzuleiten. Die bestehende Arbeitsgruppe könnte hierbei den Auftrag der Vernetzung erhalten, mit dem Ziel, die gesamte Suchtpräventionsarbeit des Bezirks aufeinander abzustimmen und zu koordinieren. Eine weitere Aufgabe wäre es, die Entwicklung gemeinsamer Ziele voranzubringen, den Erfahrungsaustausch der beteiligten Akteure zu gewährleisten und daraus konkrete Arbeitsabsprachen zu erzielen. Die konkreten Aktivitäten zur Primärprävention liegen in erster Linie in den Bereichen Jugend und Schule. Die konkreten Aufgaben der Frühintervention liegen im Bereich Gesundheit bzw. in den im Bezirk vorhandenen Suchtberatungsstellen. Bei der Primärprävention ist eine Unterscheidung nach Suchtmitteln nach der allgemein fachlichen Auffassung nicht sinnvoll. Diese Unterscheidung ist erst bei der Frühintervention bzw. bei den therapeutischen Ansätzen zu berücksichtigen. Folgende Bausteine sind für ein ganzheitliches Suchtpräventionskonzept hilfreich: Mitarbeiter im Jugendbereich und im Schulbereich benötigen für eine fachliche Interventionsarbeit ein fachliches Instrumentarium. Hier schlagen wir das Konzept MOVE vor. Dieses Konzept ist von der Universität Bielefeld evaluiert 1 Dieses Programm ist sowohl für den Jugendfreizeitbereich als auch für den Schulbereich verfügbar. Schulungen für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch in Berlin angeboten. Ebenfalls in die MOVE-Fortbildungen einbezogen werden sollten auch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abt. Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten, aus dem Ordnungsamt. Diese Kollegen/Kolleginnen sind immer wieder im Rahmen des Jugendschutzes, z. B. mit Besuchen in Gaststätten und Geschäften tätig. Eine orientierende Arbeitshilfe für diesen Personenkreis erscheint sinnvoll. Eine besondere Bedeutung in der Zusammenarbeit kommt der Überleitung der indizierten Personen in die Frühintervention zu. Dieser Weg könnte durch gegenseitige Hospitationen der in der Primärintervention und in der Frühintervention tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleichtert werden. Auf diese Weise würden die Perspektiven der kooperierenden Institutionen und Einrichtungen erweitert werden und die Sensibilität für den betroffenen Personenkreis mit ihren unterschiedlichen Arbeitsanforderungen kann auf diese Weise wachsen. Die Frühintervention hat durch den Bezug zu dem Projekt Nachhalt einen direkten Zugang zu den durch Alkoholmissbrauch gefährdeten Jugendlichen. Die Übernahme in die Frühintervention soll zusätzlich erleichtert werden durch einen alters- und lebensweltengerechten, an die Situation und Vorstellungen der Jugendlichen anknüpfenden Flyer. Das Projekt NachHalt sucht nach einem Alkoholzwischenfall in Kliniken eingelieferte Jugendliche direkt auf, bietet ihnen Beratungs- und Kontaktangebote an und versucht sie durch erlebnispädagogische Angebote zu einer Veränderung ihres Suchtmittelkonsums zu motivieren. Das 1 http://www.ginko-ev.de/download/move_evaluation2.pdf Projekt ist evaluiert und wird aktuell noch aus Mitteln der Senatsverwaltung GUV gefördert. Der für Reinickendorf zuständige Mitarbeiter stellte das Projekt Anfang des Jahres auf einem Teamtag der Rettungsstelle des VIVANTES Humboldt-Klinikums vor. Die überwiegend evaluierten Konzepte FreD (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten)2, Realize-It (Konsumreduktion bei Cannabis)3 und Break (Konsumreduktion bei Alkohol) 4 stehen zur Verfügung. Das Programm FreD wäre ohne großen Aufwand auch auf Alkoholkonsum zu erweitern bzw. abzuändern. Im Bereich der Frühintervention sollten nach Möglichkeit auch die Angehörigen einbezogen werden. Hierzu stehen bewährte Beratungsmethoden in den Suchtberatungsstellen zur Verfügung. Ausgehend von der Frühintervention besteht bei Bedarf ein nahtloser Übergang in intensivere betreuerische Maßnahmen im Sinne des SGB VIII (Sozialpädagogische Einzelbetreuung) und nach SGB V / VI (Medizinische REHA Sucht / Suchttherapie). Im Sinne einer Verstetigung der geplanten Maßnahmen halten wir es für erforderlich, die Planung auf mindestens zwei Jahre anzusetzen. Pro Jahr gehen wir von folgenden Kosten aus. Finanzierung: 1. MOVE-Schulungen werden angeboten für 10 bis 20 Teiln. je Gruppe. Wir gehen von der Annahme aus, dass ca. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Jugend, Ordnungsamt und Schule an dieser Fortbildung teilnehmen sollten, um eine möglichst breite Informationsbasis im Bezirk herzustellen. 105 € / Teilnehmer 6.300 € 1. Entwicklung und Druck des bezirksbezogenen Flyers 10.000 Stck. ca. 3.000 € 1. Anpassung des FreD für den Alkoholbereich ca. 1.000 € 1. Geschätzte Kosten für Beteilung an berlinweiten suchtpräventiven Kampagnen und entsprechenden bezirklichen Aktionen ca. 1.000 € Projektkosten für das erste Jahr ca. 11.300 €. Für die folgenden Jahre ist davon auszugehen, dass der Schulungsbedarf für MOVE bei ca. 1050,00 € liegen wird. 2 http://www.fogs-gmbh.de/pdf/FreD.pdf 3 http://www.infodrog.ch/txt/brochures/2008/online_d_realize_it.pdf http://www.realize-it.org/ 4 zur Zeit in Erprobung