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3. Version vom 14.04.2010.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Reinickendorf
Dateiname
3. Version vom 14.04.2010.pdf
Größe
38 kB
Erstellt
07.10.15, 20:05
Aktualisiert
28.01.18, 01:56

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Inhalt der Datei

Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf von Berlin XVIII. Wahlperiode Vorlage zur Kenntnisnahme Drucksache-Nr: Aktueller Initiator: Bezirksamt Abt. Schule, Bildung und Kultur Datum: 1017/XVIII 14.04.2010 Ursprungsdrucksachenart: Ersetzungsantrag Ursprungsinitiator: CDU-Fraktion Jürn Jakob Schultze-Berndt, Kerstin Köppen Umsetzung der Schulstrukturreform mit intensiver Unterstützung des Bezirksamtes Beratungsfolge: Datum 09.12.2009 12.05.2010 Gremium BVV Reinickendorf BVV Reinickendorf BVV/036/2009 BVV/041/2010 ohne Änderungen in der BVV beschlossen Sachverhalt: (Text siehe Anlage) Ergebnis beantwortet von ___________________________ Kenntnis genommen beschlossen/Zustimmung/Annahme beschlossen mit Änderung abgelehnt für erledigt erklärt vertagt zurückgezogen überwiesen in den _____________________________ (federführend) mitberatend in den _____________________________ Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Abteilung Schule, Bildung und Kultur An die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Reinickendorf 13.04.2010 Drucksache Nr. 1017 XVIII WP Vorlage zur Kenntnisnahme für die Bezirksverordnetenversammlung Umsetzung der Schulstrukturreform mit intensiver Unterstützung des Bezirksamtes Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen: In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 09.12.2009 Drucksache Nr. 1017/XVIII-: Die BVV unterstützt die Entscheidung des Bezirksamtes, den Oberschulen die Umwandlung in eine Integrierte Sekundarschule zum Schuljahr 2010/2011 freizustellen. „Die BVV fordert den Senat auf, die gegebenen Zusagen im Zusammenhang mit der Einführung der Integrierten Sekundarschule bezüglich • Lehrerausstattung • Sozialarbeitern • Neueinstellung von Lehrkräften • Klassenfrequenzen • Finanzausstattung • Fortbildungsmaßnahmen • Gestaltungsfreiheit bei Schulkonzeptionen einzuhalten. Weiterhin wird der Senat aufgefordert, unverzüglich allen Schulen, für deren Ganztagsbetrieb im Rahmen des Konjunkturprogramm II keine Mittel zur Verfügung gestellt wurden, eine verlässliche Finanzierungszusage zu geben.“ wird gem. § 13 BezVG berichtet: Das Bezirksamt hat sich mit einem Schreiben an den Senator der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gewandt. Die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit: „Die Schulstrukturreform fordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortungsübernahme. Damit die Schulen diese Herausforderungen erfolgreich umsetzen können, wurden sie seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 umfangreich unterstützt. Für die betroffenen Schulen, insbesondere die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie die Lehrerinnen und Lehrer, speziell und zuerst diejenigen, die in einem ersten 7. Jahrgang unterrichten, wurde ein umfangreiches Unterstützungs- und Qualifizierungsprogramm gestartet. Jede zukünftige Integrierte Sekundarschule wird durch mindestens eine/n Schulentwicklungsberater/in begleitet. Die Schulen haben mit dieser Unterstützung die Arbeit an der Umsetzung der vier zentralen Themenfelder begonnen. Dazu wurden in den Schulen Steuergruppen eingerichtet, die den Prozess innerhalb der einzelnen Schule lenken. So konnten die Schulen entsprechend ihrer Schulsituation die Form des Ganztags (offen, teilgebunden oder gebunden) planen. Parallel dazu wird die personelle Zusammensetzung und Arbeitsstruktur des zukünftigen Jahrgangsteams 7 vorbereitet. Für die Lehrkräfte wird mit den Schulentwicklungsberaterinnen und –beratern für jede einzelne Schule passgerecht ein Qualifizierungs- und Fortbildungskonzept entwickelt, je nach Bedarf und Entwicklungsstand der einzelnen Schule. Basisqualifizierung für die Schulleitung, Coaching und regionale Workshops begleiten den Prozess der Fusionen und die Entwicklung konkreter schulbezogener Konzepte, die den Schulen ein hohes Maß an Gestaltungsspielraum ermöglichen. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Schulleiter/innen und Konrektor/innen zu den zweitägigen Auftaktveranstaltungen und einer insgesamt 6-tägigen freiwilligen Basisqualifizierung im Herbst 2009 bis März 2010 für die 4 zentralen Themenfelder und zum Change- und Fusionsmanagement um die große Teilnehmerzahl an den Basisqualifizierungen zeigen die hohe Annahme des Programms durch die Schulleitungen. Die Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften und Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen wird entsprechend der Zumessungsrichtlinien erfolgen. Bei allen zukünftigen Sekundarschul-Standorten des Bezirks Reinickendorf handelt es sich um bestehende, organisatorisch funktionierende Haupt-, Real-, oder Gesamtschulen, wobei Letztere raumprogrammatisch bereits im vollem Umfang für die Organisation ganztägigen Unterrichts qualifiziert sind. Darüber hinaus wird die Mehrzahl der vom Bezirk geplanten Sekundarschulen aus Mitteln des Konjunkturprogramms II sowie des Schulanlagensanierungsprogramms für die Organisation ganztägigen Unterrichts hergerichtet – dazu gehört insbesondere die flächendeckende Ausstattung mit Essenseinrichtungen. Die Herrichtung der Gebäude wird parallel zum Aufwachsen der Sekundarschulen, d.h. beginnend ab dem ersten Jahrgang im Jahr 2010 erfolgen und ca. 2015 abgeschlossen sein. Da nach hiesiger Information die Baumaßnahmen des Bezirks Reinickendorf mehrheitlich nicht zum Sommer d.J. abgeschlossen sein werden, ist sowohl an diesen Standorten wie auch an den anderen zukünftigen Sekundarschulen die Beköstigung des ersten Schuljahrgangs durch geeignete organisatorische, mit der jeweiligen Schule abzustimmende Maßnahmen zu gewährleisten. Entsprechend der mir vorliegenden Unterlagen ist an allen betroffenen Schulen (ggf. bis auf eine) – auch dort, wo aktuell keine Baumaßnahmen geplant sind – die Möglichkeit einer Essenseinnahme vorhanden. Die noch erforderliche Qualifizierung der letzten 3 - 4 Standorte kann bis zum Jahr 2015 durch Schwerpunktsetzung im Rahmen der Haushalts- und Investitionsplanung unter Einbeziehung des Schulanlagensanierungsprogramms erfolgen. Hierbei ist zu prüfen, ob ggf. Änderungen in der Prioritätenfolge des bezirklichen Investitionsplanfonds im Rahmen der bestehenden Investitionsplanung bzw. der zukünftigen vorgenommen werde können oder zusätzliche Anmeldungen prioritär für die erforderlichen Schulinvestitionen realisiert werden können.“ Wir bitten, die Drucksache Nr. 1017/XVIII damit als erledigt zu betrachten. Frank Balzer Bezirksbürgermeister Katrin Schultze-Berndt Bezirksstadträtin