Daten
Kommune
Berlin Reinickendorf
Dateiname
4. Version vom 12.05.2010.pdf
Größe
34 kB
Erstellt
07.10.15, 20:07
Aktualisiert
28.01.18, 01:57
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen der
Bezirksverordnetenversammlung
Reinickendorf von Berlin
XVIII. Wahlperiode
Vorlage zur Kenntnisnahme
Drucksache-Nr:
Aktueller Initiator:
Bezirksamt
Abt. Schule, Bildung und Kultur
Datum:
0826/XVIII
12.05.2010
Ursprungsdrucksachenart:
Ersuchen
Ursprungsinitiator:
FDP-Fraktion
Andreas Vetter, Beatrix Weller-Bechtold, HeinzJürgen Schmidt
EC-Karten-Zahlung in der Graphothek ermöglichen
Beratungsfolge:
Datum
13.05.2009
17.06.2009
05.10.2009
18.11.2009
09.06.2010
Gremium
BVV Reinickendorf
Kultur
Haushaltsausschuss
BVV Reinickendorf
BVV Reinickendorf
BVV/030/2009
KuA/018/2009
HhA/042/2009
BVV/035/2009
BVV/042/2010
überwiesen
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Sachverhalt:
(Text siehe Anlage)
Ergebnis
beantwortet von ___________________________
Kenntnis genommen
beschlossen/Zustimmung/Annahme
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
für erledigt erklärt
vertagt
zurückgezogen
überwiesen in den _____________________________ (federführend)
mitberatend in den _____________________________
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Abteilung Schule, Bildung und Kultur
An die
Bezirksverordnetenversammlung
von Berlin-Reinickendorf
11.05.2010
Drucksache Nr. 0826
XVIII WP
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung
EC-Karten-Zahlung in der Graphothek ermöglichen
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 18.11.2009 Drucksache Nr. 0826/XVIII-:
„Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob und wie die Bezahlung per EC-Karte bei der
Ausleihung in der Graphothek ermöglicht werden kann.“
wird gem. § 13 BezVG berichtet:
Die Graphothek hat eine Jahreseinnahme von rund 10.000 € jährlich. Diese Einnahme setzt
sich aus den Entgelten für die Jahreskarte und den Säumnisentgelten zusammen. Grundsätzlich werden relativ kleine Beträge eingezogen. Die Vereinnahmung erfolgt zur Zeit ausnahmslos in bar.
Die Umsetzung des Ersuchens erfordert die Teilnahme am Electronic-cash-System der
deutschen Kreditwirtschaft und den Einsatz von Electronic-cash-terminals. Damit verbunden
sind nach Auskunft des Marktführers, der Firma Paycom, Kosten für die Anschaffung des
Gerätes je nach Gerätetyp von 595,- € bzw. 795,- €, oder eine Monatsmiete von 24,90 € bzw.
20,50 € je nach der Länge der Vertragslaufzeit. Dazu kommt eine Gebühr von 0,13 € pro
Transaktion. Bei einer Zahlungsgarantie werden weitere 0,3 % des Umsatzes, mindestens 0,08
€ pro Transaktion erhoben. Bei angenommenen 250 Transaktionen ergeben sich daraus pro
Transaktion Kosten von 1,20 € bis 1,40 €, bei einer Nutzung von 300 Transaktionen im Jahr
1,03 € bis 1,20 € pro Transaktion. Der Anteil der realen Kosten an der Jahreseinnahme beträgt
rund 3 %. Darüber hinaus entstehen für die Einrichtung Kosten im Rahmen der internen
Verrechnung zwischen den Abteilungen (für die Telefonleitung und die Leistungen der Kasse ).
Eine Abschaffung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist durch den Einsatz des Electroniccash-terminals nicht möglich. Vor dem Hintergrund der dargelegten Kosten ist der Einsatz durch
die Teilnahme am Electronic-cash-System nicht wirtschaftlich und die Einführung in der
Graphothek bei den gegebenen Rahmenbedingungen derzeit nicht vertretbar. Neben dem
Einsatz in der Graphothek hat das Bezirksamt auch den Einsatz in den Bibliotheken geprüft.
Auch hier entstehen vergleichsweise hohe Kosten für die Teilnahme am Electronic-cashSystem, so dass die Prüfung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Einsatz zum gleichen
Ergebnis wie für die Graphothek kommt.
Ebenfalls wurde der Einsatz eines Lastschrifteinzugsverfahrens geprüft. Dieses Verfahren
kommt ebenfalls nicht in Betracht, da damit keine Zahlungsgarantie verbunden und keine
verlässliche Zahlung garantiert ist (ungedeckte Konten etc.). Die durch den Datenaustausch
entstehenden internen Verrechnungen pro Datensatz stehen den meist kleineren Beträgen der
Einnahmen der Graphothek gegenüber und machen die Anwendung des Lastschrifteinzugsverfahrens unwirtschaftlich. Zusätzlich kämen hier noch die Anteile an Personal- und
Sachkosten der Einrichtung hinzu, welche pro Fall durch den Aufwand der Datenerfassung
entstehen [79354 -internes Produkt Bezirkskasse-Einnahmen; budget-wirksamer Verrechnungspreis (12/2009)= 3,48 €; budgetunwirksamer Verrechnungspreis (12/2009) =1,34 €].
Wir bitten, die Drucksache Nr. 0826/XVIII damit als erledigt zu betrachten.
Frank Balzer
Bezirksbürgermeister
Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin