Politik bei uns wird nicht mehr aktiv betreut, eine Datenaktualisierung findet genausowenig statt wie Support.

Wir würden gerne weitermachen. Aber die Ansprüche an die Plattform passen nicht zum vollständig ehrenamtlichen Betrieb. Hintergründe und Ideen zur Rettung finden Sie in diesem Blogartikel.

Drucksache.pdf

Dies ist ein "Politik bei uns 1"-Dokument. Die Dateien dieser Kommunen werden nicht mehr aktualisiert. Um aktuelle Daten zu bekommen, ist eine OParl-Schnittstelle bei der Kommune erforderlich. Im Bereich "Mitmachen" finden Sie weitere Informationen.

Daten

Kommune
Berlin Reinickendorf
Dateiname
Drucksache.pdf
Größe
140 kB
Erstellt
07.10.15, 20:31
Aktualisiert
27.01.18, 23:10

öffnen download melden Dateigröße: 140 kB

Inhalt der Datei

Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf von Berlin XVIII. Wahlperiode Vorlage zur Kenntnisnahme Drucksache-Nr: Aktueller Initiator: Bezirksamt Abt. Finanzen, Personal und Sport Datum: 0888/XVIII 13.04.2011 Ursprungsdrucksachenart: Beschlussempfehlung Ursprungsinitiator: Haushaltsausschuss ,, Verwendung des Gewinns des Haushaltsjahres 2007 II Beratungsfolge: Datum 08.07.2009 11.05.2011 Gremium BVV Reinickendorf BVV Reinickendorf BVV/032/2009 BVV/052/2011 ohne Änderungen in der BVV beschlossen Sachverhalt: Text siehe Anlage Ergebnis � beantwortet von ___________________________ � � � � � � � � Kenntnis genommen beschlossen/Zustimmung/Annahme beschlossen mit Änderung abgelehnt für erledigt erklärt vertagt zurückgezogen überwiesen in den _____________________________ (federführend) mitberatend in den _____________________________ Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Abteilung Finanzen, Personal und Sport An die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Reinickendorf 12. April 2011 Drucksache Nr. 0888 XVIII. WP Vorlage zur Kenntnisnahme für die Bezirksverordnetenversammlung Verwendung des Gewinns des Haushaltsjahres 2007 II Ich bitte, zur Kenntnis zu nehmen: In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 08.07.2009 Drucksache Nr. 0888/XVIII - : „Der Bezirk Reinickendorf hat in den letzten Jahren vorbildlich gewirtschaftet. Mit dem Geld der Steuerzahler wurde verantwortungsbewusst umgegangen, durch strikte Ausgabendisziplin konnte im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung des Landes Berlin ein Überschuss erwirtschaftet werden. Die BVV begleitet diese Ausgabendisziplin des Bezirks Reinickendorf auch weiterhin konstruktiv. Der Haushaltsgewinn soll zum Wohle der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer zielgerichtet verwendet werden. Neben der Verwendung für energetische Sanierung, der Verstärkung der straßenbaulichen Unterhaltung und der Einrichtung von fünf weiteren Schulstationen sollen in den Jahren 2009 ein Betrag von 84.400 € und 2010 ein Betrag von 142.600 € zusätzliche Mittel für die Straßensozialarbeit im Bezirk verwendet werden. Der Träger Gangway e. V. wird beauftragt, in den Zielgebieten Tegel/Tegel-Süd, ReinickendorfWest, im Gebiet um den U- und S-Bahnhof Wittenau und in Hermsdorf zusätzlich Straßensozialarbeit auf der Grundlage der vorgelegten Konzeption durchzuführen, Hauptschwerpunkt soll zunächst das Gebiet in Tegel (Fußgängerzone, Schloss-Platz, Greenwich-Promenade) sein. Der Träger-Verband für sozial-kulturelle Arbeit (Outreach) wird beauftragt, im Zielgebiet Reinickendorf-Ost, insbesondere um den Franz-Neumann-Platz herum, zusätzliche Straßensozialarbeit auf der Grundlage der eingereichten Konzeption durchzuführen. wird gemäß § 13 BezVG berichtet: Die Abteilung Jugend und Familie hat entsprechend der Beschlussfassung in der BVV zusätzliche Mittel zur Verstärkung der Straßensozialarbeit für die Jahre 2009 und 2010 beantragt und bewilligt bekommen. Aufgrund einer kleinen Verzögerung zu Beginn des Projekts wurden im Haushaltsjahr 2009 tatsächlich jedoch nur 71.447 € verausgabt, während im Haushaltsjahr 2010 die zusätzlichen Mittel i.Hv. 142.600 € auch vollständig verbraucht wurden. Mit der konkreten Umsetzung in den Zielgebieten Tegel, U- und S-Bahn Wittenau und in Hermsdorf sowie in Reinickendorf Ost, Franz-Neumann-Platz wurden die Träger "Gangway e.V." und "Verband für sozial-kulturelle Arbeit /Outreach e.V." beauftragt. Für deren komplexe Arbeit ergaben sich folgende Eckpunkte: Der Adressatenkreis in den Gebieten: → die verschiedenen Jugendgruppen, die die Plätze im Gebiet Tegel, Hermsdorf und Franz-Neumann-Platz zum Skaten, „Chillen“, Kommunizieren, als Treffpunkt nach Schulschluss und am Wochenende nutzen, → die einzelnen Jugendlichen, die teilweise zu den Gruppen gehören, noch ohne berufliche Perspektive sind und zur Zeit keinen geregelten Alltag haben, → Jugendliche im öffentlichen Raum, die Alkohol trinkend auffallen oder als KOMT (Kiezorientierte Mehrfachtäter) eingestuft sind, sich auf Trebe befinden, die Schule verweigern oder abbrechen, → die Anwohner/innen, die sich belästigt fühlten und teilweise Angst vor Jugendgewalt haben, → die Gewerbetreibenden, die im Raum geschäftlich aktiv sind und einen sicheren Zugang zu ihren Geschäften gewährleisten wollen (C&A, Reichelt, diverse Cafés etc.) Die Ziele: → → → → → → Aufzeigen von alternativer Freizeitgestaltung und tatsächliche Einübung derselben, Besondere Unterstützung von einzelnen Jugendlichen, Entwicklung von beruflichen Perspektiven, Initiierung eines lokalen Dialoges zwischen Jugend, Gewerbe und Nachbarschaft zur Konfliktlösung, Entwicklung von bürgerschaftlicher Verantwortung im Umgang miteinander, Förderung positiver, gemeinsamer nachbarschaftlicher Erlebnisse, Deeskalation bei Konflikten innerhalb der Jugendgruppen Die durchgeführten Maßnahmen und deren Bewertung: Durch ihre Präsenz in den Gebieten ist es Gangway e.V. und Outreach e.V. gelungen, zu sehr vielen Jugendlichen Kontakt aufzunehmen und die verschiedenen Nutzergruppen auszudifferenzieren. Die Jugendlichen, die die Plätze vor C&A sowie Franz-Neumann Platz stark frequentieren, dort einen überwiegenden Teil ihrer Freizeit verbringen, teilweise Alkohol konsumieren, konnten Schritt für Schritt herausgefiltert werden. Mit diesen Jugendlichen wurden Freizeitmaßnahmen durchgeführt, darunter zwei Kurzreisen. Inhalte von gewaltfreiem Umgang wurden vermittelt. Das Thema Alkoholkonsum wurde permanent diskutiert. In Einzelgesprächen wurden Jugendliche mit besonderen Problemen beraten. Teilweise ging es um Aufzeigen von beruflichen Perspektiven bis hin zur Vermittlung zu entsprechenden Kontakten und Begleitung, teilweise um Klärung familiärer Konfliktlagen. Die Aufrechterhaltung der Betreuung in den genannten Gebieten durch das Gangway- und Outreach Team wird befürwortet, um die begonnene vertrauensbildende Arbeit fortzusetzen und um die Möglichkeit zu haben, schnell und kompetent in eskalierenden Situationen vor Ort mit Straßensozialarbeiter/innen gestaltend eingreifen und vermitteln zu können. Das Gangwayund Outreach Team ist eine sinnvolle Maßnahme der Prävention; so können Situationen vermieden werden, die in den Jahren zuvor für Wirbel in der Bevölkerung und in den Medien gesorgt haben. Um eine Nachhaltigkeit zu erzielen, werden die Maßnahmen auch im Jahr 2011 fortgesetzt. Zur finanziellen Absicherung wird auf die DS 1302/XVIII verwiesen. Ich bitte, die Drucksache Nr. 0888/XVIII damit als erledigt zu betrachten. Frank Balzer Bezirksbürgermeister