Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Drucksache.pdf
Größe
72 kB
Erstellt
07.10.15, 22:21
Aktualisiert
27.01.18, 11:28
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
VII-1009
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der CDU
Antrag
Fraktion der CDU;
Beratungsfolge:
08.07.2015
BVV
BVV/ 033/VII
Betreff: Einwohnerversammlung in Karow einberufen
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht, gem. §42 BezVG eine Einwohnerversammlung zu den geplanten Änderungen der Bebauungspläne XVIII-20a und VXIII-24-1
im Ortsteil Karow einzuberufen und durchzuführen.
Berlin, den 30.06.2015
Einreicher: Fraktion der CDU
Johannes Kraft
und die übrigen Mitglieder der CDU-Fraktion
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-1009
Begründung:
Die jüngeren Erfahrungen mit Wohnbauprojekten in größerem Umfang (Michelangelostraße, Güterbahnhof Greifswalder Straße, Mauerpark, Elisabethaue, Neukirch- und
Idunastraße, Rangierbahnhof Heinersdorf, etc.) zeigen genauso wie die baulichen Veränderungen sehr kleiner Flächen, Bsp. Dreieckplatzes an der Krüger- und Kuglerstraße,
dass eine frühzeitige Kommunikation der beabsichtigen Planungen, eine ergebnisoffene
Diskussion und die angemessene Berücksichtigung der Belange der betroffenen Anlieger wichtig sind. Durch eine solche, über die gesetzlich vorgeschriebene hinausgehende Beteiligung können bereits in einer frühen Phase Nutzungskonflikte identifiziert und
die Planungen ggf. angepasst werden. Dies gilt sowohl für großräumige Vorhaben, wie
auch für vergleichsweise kleine Flächen, die aber intensiv genutzt werden und die die
Attraktivität eines Quartiers prägen.
Auf den im Antrag genannten Flächen im Ortsteil Karow haben sich die Fachbedarfe
aus dem Bereich Jugend erübrigt. Das Bezirksamt schlägt im Rahmen von im Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen vorgestellten B-Plan-Änderungsverfahren vor, die Errichtung vom Geschosswohnungsbau zu ermöglichen. Die Flächen an
der Busonistraße und dem Ballonplatz sind entgegen der Annahme des Bezirksamtes
keine Brachen. Vielmehr handelt es sich hier um intensiv genutzte Grünflächen in direkter Nachbarschaft zu mehreren
Kitas, einer Grundschule und zahlreicher bestehender Wohngebäude. Ein wesentliches
Attraktivitätsmerkmal für Karow-Nord (auch Gartenstadt Karow) ist die großzügige Ausstattung mit Grünflächen. Durch die Vereinnahmung dieser durch eine Wohnbebauung
würde genau dieses Merkmal erheblich geschwächt und damit die Attraktivität KarowNords (hier gibt es noch freien und bezahlbaren Wohnraum) zumindest in einigen Bereichen (denen der kostengünstigen Wohnungen) massiv gemindert werden.