Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Drucksache.pdf
Größe
81 kB
Erstellt
07.10.15, 23:54
Aktualisiert
27.01.18, 12:00
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Mündliche Anfragen
TOP-Nr.:
Bezirksverordnete
Mündliche Anfragen
DS-Nr: 1318/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
09.07.2015
BVV
BVV-047/4
beantwortet
Mündliche Anfragen
1. Mündliche Anfrage
Gerald Mattern
CDU-Fraktion
Gefährliches Überraschungsmoment
Ich frage das Bezirksamt:
1. Wie beurteilt das Bezirksamt die Baustelleneinrichtung auf dem
Hohenzollerndamm zwischen der Uhlandstr. und der Pariser Str. zur
Sanierung der dortigen U-Bahn-Tunneldecke und wurden seitens der
Straßenverkehrsbehörde Alternativen zur Verschwenkung einer Fahrspur auf
dem nördlichen Fahrdamm geprüft?
2. Ist dem Bezirksamt bekannt, dass durch nun gegenläufige Verkehre
insbesondere auf Höhe des Hohenzollernplatzes an der Düsseldorfer Str.
derzeit für querende Fußgänger ein stark erhöhtes Unfallrisiko besteht und es
bereits zu mehreren Unfällen mit Personenschaden gekommen ist?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Herrn BzStR Schulte.
2. Mündliche Anfrage
1318/4
Lothar Saßen
SPD-Fraktion
Öffentliches und kostenloses WLAN auch in
Charlottenburg-Wilmersdorf
Ausdruck vom: 30.07.2015
Seite: 1
Ich frage das Bezirksamt:
Wie viele Hot Spots hat das Bezirksamt im Zuge des laufenden WLAN-Projektes der
Senatskanzlei angemeldet und bis wann sollen diese verfügbar sein?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Frau BzStRin König.
3. Mündliche Anfrage
Dr. Petra Vandrey
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Schwimmbecken Reinfelder Schule
Ich frage das Bezirksamt:
1. Ist es zutreffend, dass im Schwimmbecken der Reinfelder Schule derzeit nur
Kinder der privaten Schwimmschule Schwimmunterricht haben oder findet dort
auch regulärer Schwimmunterricht für die Kinder der Reinfelder Schule bzw. der
umliegenden Schulen statt?
2. Wäre es unter technischen bzw. Sicherheitsaspekten möglich, die Schließung
des Bades bis Ende 2015 hinauszuschieben, damit die private Schwimmschule
einen privaten Investor findet bzw. einen anderen Ort für die privaten
Schwimmkurse?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Herrn BzBm Naumann.
4. Mündliche Anfrage
Nadia Rouhani
B’90/Grüne (fraktionslos)
Was tut sich in der Seesener Straße 31-39 und
am Henriettenplatz?
Ich frage das Bezirksamt:
1. Welchen Inhalts ist die Verwaltungsvereinbarung zwischen dem
Bundeseisenbahnvermögen und dem Bezirksamt aus dem Jahr 1986 bezüglich
des Grundstücks Seesener Straße 31-39/Henriettenplatz und ist diese weiterhin
gültig?
2. Welche Pläne des Eigentümers sind dem Bezirksamt bekannt und liegt bereits
ein Antrag auf Bauvorbescheid vor oder ist ein Bauantrag gestellt worden?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Herrn BzStR Schulte.
5. Mündliche Anfrage
Christel Dittner
SPD-Fraktion
Achtung! Gefährliche Pollen!
Ich frage das Bezirksamt:
1. Gibt es angesichts der immer weiter um sich greifenden Ambrosia-Plage eine
„Meldestelle“ für Sichtungen dieser gefährlichen Pflanze?
1318/4
Ausdruck vom: 30.07.2015
Seite: 2
2. Wenn nein, ließe sich eine solche einrichten, um die eingehenden Information an
interessierte und betroffene Kreise wie Bezirksverbände der Kleingärtner oder
Bürgerinitiativen zur Pflege von Grünanlagen weiterzuleiten?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Herrn BzStR Engelmann.
6. Mündliche Anfrage
Roland Prejawa
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ausstattung Säle
Ich frage das Bezirksamt:
1. Welche Aktivitäten wurden unternommen, die Säle entsprechend den
Forderungen der Bezirksverordneten für die Ausschussarbeit adäquat
auszustatten?
2. Welche Hindernisse sieht das Bezirksamt noch, um die Ausstattung der Säle
abzuschließen?
Sehr geehrte Frau Bezirksverordnetenvorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantworte ich im Namen des Bezirksamtes wie folgt:
zu 1.
In den Sälen wurden akustische Messungen durchgeführt und der Denkmalschutz
wurde beteiligt. Die Montage von akustischen Paneelen und die Reparatur der
Sprechanlage im BVV-Saal werden voraussichtlich nach der Sommerpause
abgeschlossen sein.
Zwei mobile Beamer können bei der Saalanmietung reserviert werden und zwei
Leinwände werden noch von der SE Facility Management bestellt.
zu 2.
Das Bezirksamt sieht derzeitig keine Hindernisse.
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar König
7. Mündliche Anfrage
Norbert Wittke
SPD-Fraktion
Plastik „Versöhnung“
Eine Schenkung an die Heimatstadt, von Pablo Hannemann, 1906 in Berlin geboren
und 1936 vor den Nazis nach Argentinien emigriert. Die Plastik Versöhnung stand
ehemals im Rundhof des Rathauses Wilmersdorf.
1318/4
Ausdruck vom: 30.07.2015
Seite: 3
Ich frage das Bezirksamt:
Wo befindet sich die Plastik Versöhnung zurzeit und an welchem exponierten Ort im
Rathaus Charlottenburg beabsichtigt das Bezirksamt, die Plastik aufzustellen?
Sehr geehrte Frau Bezirksverordnetenvorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantworte ich im Namen des Bezirksamtes wie folgt:
Die Plastik steht nach wie vor im Rundhof des ehemaligen Rathauses Wilmersdorf.
Dort wurde sie im Juli 1979 auf Wunsch und in Abstimmung mit dem Künstler Pablo
Hannemann aufgestellt. Nach einem zwischenzeitlichen Aufenthalt vom 1983 bis 2004
im Skulpturengarten an der Koenigsallee / Wissmannstraße wurde sie auf Beschluss
der BVV wieder in den Innenhof des Rathauses Wilmersdorf zurückgeführt.
Da das ehemalige Rathaus Wilmersdorf - auch in der künftigen Nutzung - ein offenes
Haus bleiben wird, ist eine Zugänglichkeit der Plastik für die Bürgerinnen und Bürger
weiterhin jederzeit möglich.
Das Motto „Versöhnung“, ursprünglich in Erinnerung an die deutsch-jüdische
Geschichte entstanden, ist aber auch eines, das zur Nutzung des ehem. Rathauses
Wilmersdorf als Landesarbeitsgericht passt und Denkanstöße geben kann.
In Beachtung des Wunsches des Künstlers und des BVV- Beschlusses aus dem Jahre
2004 sowie der mit einer Verlagerung verbundenen hohen Transportkosten wurde die
Plastik daher an ihrem bisherigen Standort belassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar König
8. Mündliche Anfrage
Alexander Kaas Elias
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Regelungen für Veranstaltungen in Liegenschaften
des Bezirks
Ich frage das Bezirksamt:
1. Welche Regelungen hat das Bezirksamt für Veranstaltungen und Vorführungen
in Liegenschaften des Bezirks?
2. Wie kontrolliert das Bezirksamt diese Regelungen?
Sehr geehrte Frau Bezirksverordnetenvorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantworte ich im Namen des Bezirksamtes wie folgt:
1318/4
Ausdruck vom: 30.07.2015
Seite: 4
zu 1.
Es gilt die „Nutzungs- und Entgeltordnung für die Vergabe von Räumen und
Freianlagen (Objekten) des Bezirksamtes Charlottenburg – Wilmersdorf von Berlin“ in
der Fassung, Stand: 2. Änderung BA – Beschluss (29.April 2014).
zu 2.
Nach Prüfung der Verfügbarkeit angefragter Räumlichkeiten (bei Schulen über die
jeweilige Schulleitung) wird ggf. ein Überlassungsbescheid übersandt, auf dessen Basis
eine Nutzungsvereinbarung geschlossen wird. Darin sind die Rahmenbedingungen für
die gewährte Nutzung genannt und bei Abschluss der Vereinbarung vertraglich geregelt
(bei Schulräumen wird die „Schulraumnutzungsverordnung“ Vertragsbestandteil). Sollte
Nutzung an Schulen außerhalb der Dienstzeiten des zuständigen Schulhausmeisters
liegen, wird zusätzlich noch ein Schlüsselvertrag geschlossen. Werden vorab Umstände
bekannt, die Zweifel an der Einhaltung der Vorgaben im Verlauf einer zunächst als
genehmigungsfähig angesehenen Veranstaltung aufkommen lassen, z. B. durch
polizeiliche Hinweise, ist in Einzelfällen ein Vertreter der Verwaltung vor Ort (meist bei
Nutzungen des Rathauses). Dieser übt notfalls direkt das bestehende Hausrecht aus.
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar König
9. Mündliche Anfrage
Ansgar Gusy
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Nachnutzung Tegel
Ich frage das Bezirksamt
1. Welche Vorbereitungen und Anforderungen gibt es für den
Freiflächenwettbewerb zur Nachnutzung des Flughafens Tegel?
2. Welche Vorstellungen dazu hat der Bezirk und wie bringt er sie ein?
Sehr geehrte Frau Vorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantwortet das Bezirksamt schriftlich wie folgt:
1. Welche Vorbereitungen und Anforderungen gibt es für den Freiflächenwettbewerb
zur Nachnutzung des Flughafens Tegel?
Das Bezirksamt wurde bisher noch nicht offiziell über den Freiflächenwettbewerb
unterrichtet, wird aber die mündliche Anfrage zum Anlass nehmen, auf die
Notwendigkeit einer Anbindung des Fußgänger- und Radverkehrs aus CharlottenburgNord in den neu zu planenden Bereich hinzuweisen und darum zu bitten, diesen Aspekt
in das weitere Verfahren mit zu berücksichtigen.
Der Senat hat unter dem Titel Campus "Berlin TXL – The Urban Tech Republic" einen
nichtoffenen Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem
Teilnehmerwettbewerb ausgelobt:
„Gegenstand des Wettbewerbs ist die Gestaltung des öffentlichen Raums für den
Campus "Berlin TXL – The Urban Tech Republic", dem Industrie- und Forschungspark
für urbane Technologien auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel. […]
1318/4
Ausdruck vom: 30.07.2015
Seite: 5
„Berlin TXL – The Urban Tech Republic" soll international als ein innovativer und
lebenswerter Standort wahrgenommen werden. Der öffentliche Raum des Campus
nimmt dabei eine Schlüsselstellung im Konzept zur Nachnutzung des Flughafens Tegel
ein.
Die hohe Aufenthaltsqualität des Campus befördert Kommunikation und Austausch
zwischen den örtlichen Akteuren; gleichzeitig steht der Standort allen Bewohnern
Berlins offen und macht das Einzigartige des Projektes für jedermann erlebbar. […]
Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge: 13.07.2015,
12:00 Uhr“
2. Welche Vorstellungen dazu hat der Bezirk und wie bringt er sie ein?
Das Bezirksamt wurde bisher noch nicht offiziell über den Freiflächenwettbewerb
unterrichtet, wird aber die Mündliche Anfrage zum Anlass nehmen, auf die
Notwendigkeit einer Anbindung des Fußgänger- und Radverkehrs aus CharlottenburgNord in den neu zu planenden Bereich hinzuweisen und darum zu bitten, diesen Aspekt
in das weitere Verfahren mit zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Marc Schulte
1318/4
Ausdruck vom: 30.07.2015
Seite: 6