Daten
Kommune
Berlin Marzahn-Hellersdorf
Dateiname
Drucksache.pdf
Größe
68 kB
Erstellt
10.10.15, 07:19
Aktualisiert
27.01.18, 22:43
Stichworte
Inhalt der Datei
Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf von Berlin
VII. Wahlperiode
Ursprung: Große Anfrage, Fraktion der CDU
Große Anfrage
Drs.-Nr.:
1140/VII
Verfasserin/
Verfasser:
Wilke, Carsten
- WORTPROTOKOLL Fraktion der CDU
Schulsanierungen in Kaulsdorf-Mahlsdorf zügig umsetzen
Beratungsfolge:
Datum
24.10.2013
Gremium
Bezirksverordnetenversammlung
Vorsteherin:
Wir kommen zur Drucksache 1140, eine Große Anfrage von der Fraktion der CDU
„Schulsanierungen in Kaulsdorf/Mahlsdorf zügig umsetzen“. Möchte jemand die Große
Anfrage begründen? Das ist nicht der Fall. Fürs Bezirksamt antwortet Herr Richter.
Herr Richter:
Sehr geehrte Frau Vorsteherin, meine sehr verehrten Damen und Herren, werter Herr Wilke,
ich werde die Fragen 1 und 2 zusammen beantworten. Ich hatte sie vorhin auch fast schon
vorgetragen. Ich fange mal den Schulen entsprechend nach an.
Die Ulmen-Grundschule: Da hatte ich ja eigentlich schon vorgetragen, wir werden aus den
pauschalen Investitionsmitteln im nächsten Jahr 1 Million Euro zur Verfügung haben, und wir
werden die Ausführungsplanung, die der Ausschreibung voran geht, bis zum 30.11.2013,
also jetzt in einem Monat, vorliegen haben, danach die Ausschreibung. Und wir werden im
Jahre 2014 dann mit dem Abriss des Daches beginnen, und wir werden am Ende des Jahres
2014 die Maßnahme fertig und abgerechnet haben. So der Bauablaufplan.
Die Mahlsdorfer Grundschule, hier hatten wir ja Herrn Suck vorhin gehört, hier haben wir die
Erstellung der BPU bis zum Ende des Jahres als Vorgabe oder nehmen wir uns vor, sie bis
zum Ende des Jahres zu erstellen. Und dann soll der Abriss der alten Sporthalle im Jahre
2014 erfolgen, danach planen wir neben dem Abriss weiter die Sporthalle selbst und werden
eine Baugenehmigung und die Ausführungsplanung im Jahre 2014 für die Turnhalle
vornehmen. Und nach Vorlage der Baugenehmigung können wir dann auch
Ausschreibungen machen und vielleicht im Jahre 2014 noch die Erschließung und die
Gründung für den neuen Sporthallenstandort vornehmen. Der gesamte Rohbau/Hochbau
wird dann im Jahre 2015 vorgenommen. Und wir gehen mit Sicherheit davon aus, dass wir
sie im Frühjahr 2016 fertig gestellt haben werden. Die Kosten liegen bei 2,9 Millionen Euro,
und sie sehen anhand der Kosten von 2,9 Millionen Euro für eine Sporthalle, dass die Kosten
für ein dreigeschossiges Gebäude wie Babylon nicht wirklich so weit weg sind.
Friedrich-Schiller-Grundschule, hier haben wir im Schul- und
Sportstättensanierungsprogramm 2014 im nächsten Jahr die Sanierung der Aula. Hier läuft
bereits die Ausführungsplanung, so dass wir die Ausschreibung vornehmen können. Wir
haben hier 600.000 €, nein mehr als 600.000 € zur Verfügung. Hier wird auch die
Fertigstellung der Maßnahme im November 2014 sein. Ist zwingend vorgeschrieben, weil wir
die Schul- und Sportstättensanierungsprogramme ja immer jährlich abrechnen müssen. Und
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ich kann hier sagen, dass wir noch nie ein Schul- und Sportstättensanierungsprogramm nicht
ordnungsgemäß abgerechnet und fertig gestellt haben. Deswegen gehe ich davon aus, das
werden wir hier auch schaffen, weil wir da entsprechende Erfahrungen haben.
Da mache ich mir noch keine Gedanken.
Zur Franz-Carl-Achard-Schule: Hier ist ja überhaupt kein Sanierungs- oder kein
Förderprogramm in Sicht, aus dem wir überhaupt Mittel nehmen können. Wir können zu den
Kosten eigens oder jedenfalls seriös hier nichts sagen, die möchten wir gerne mit dem
Schul- und Sportamt zunächst absprechen. Hier sind wir gegenwärtig noch bei der Prüfung
des möglichen Standortes für eine Containerhalle oder eine Neubausporthalle. Auf dem in
der Nähe befindlichen Areal, das müssen wir mit der Stadtplanung prüfen, ob dieser Standort
möglich ist. Und wir erwarten bis Mitte November hier ein Ergebnis, das wir dann mit dem
Schul- und Sportamt besprechen können. Eine Variantenuntersuchung für die Sanierung des
Hauptgebäudes und der Sporthalle liegt vor. Wir haben mehrere Varianten und die
dazugehörigen groben Kostenschätzungen vorliegen und dem Schul- und Sportamt, glaube
ich, schon übergeben. Und da wir nicht mal eine Entwurfsplanung haben, sind die Kosten,
die da zu Grunde liegen, Tatsache nur geschätzt erstmal. Es gibt eigens auch noch kein
Finanzierungsprogramm. In Betracht kommt entweder das Schul- und
Sportstättensanierungsprogramm, vielleicht 2014, wenn dann das Abgeordnetenhaus sich
entscheiden wird oder vielleicht entscheiden wird, die Mittel zu verdoppeln, wie es in Rede
steht. Dann hätten wir dort eventuell freie Möglichkeiten, dann müsste die Schulverwaltung
aber entscheiden, welche Prioritäten für die Mittel, wenn sie denn zur Verfügung stehen,
gesetzt werden.
Zu der Frage 3: Wie können wir denn die Projekte oder wie können wir sicher stellen, dass
die Projekte, wenn wir sie umsetzen, sich in den Schulen so minimal wie möglich störend
auswirken?
Da muss ich leider sagen, dass wir ja die Mehrzahl der Projekte oder Maßnahmen ja aus
dem Schul- und Sportstättensanierungsprogramm finanzieren. Da ist es so, dass wir die
Mittelbewilligung im Frühjahr bekommen werden, wir werden auch in 14 anfangen
auszuschreiben, und wir haben da einen sehr engen Zeitrahmen. Wir müssen bis zum
November die Mittel ausgegeben haben, gebaut haben und abgerechnet haben, so dass
praktisch dieser enge Zeitplan die Priorität für uns setzt. Wir reden zwar immer mit den
jeweiligen Schulleitungen um die Eingriffe so gering wie möglich zu halten, aber wir haben
nicht immer die Möglichkeit zu sagen, wir konzentrieren uns hauptsächlich auf die
Sommerferien, weil die Bauabläufe eben sehr eng bemessen sind. Wir nehmen da sehr
Rücksicht drauf, wir sind da, so weit es sich ermöglichen lässt, aber wir haben hier zum
Beispiel bei der Aula Schiller-Schule oder beim Sporthallenbau, der ja dann erst 15 im
Wesentlichen sein wird, in der Mahlsdorfer Grundschule, da sind wir sehr eng, wir müssen
das ja auch ausnutzen. Und da wird es sehr schwierig, Lücken zu finden, wo die Schule nicht
gestört wird, so dass man hier im laufenden Betrieb bauen wird, und da haben wir aber auch
schon Erfahrungen mit einigen Schulen, um die Eingriffe so gering wie möglich zu halten.
Zur letzten Frage: Zur Prüfung der Containersporthalle
Hier ist eben noch mal die Abstimmung mit der Stadtplanung nötig, ob der von uns ins Auge
gefasste Platz überhaupt geeignet ist und dann, welche mögliche Sporthalle man dort baut.
Meine bisherigen Erfahrungen in diesen kurzen Wochen seit der letzten Elternversammlung
mit Containersporthallen, sind leider etwas abgekühlt, muss ich hier sagen, ohne mich jetzt
zu bestimmten Angeboten zu äußern. Aber am Ende wird man im Rahmen der
Containersporthallen doch eher Containergymnastikhallen bekommen. Die Angebote der
Hersteller sind so, dass man kaum Raumhöhen über 3,20 m realisieren kann, und einige
Anbieter haben uns auch schon gesagt, nee, da können sie bei unseren Bedarfen, die wir
eigentlich damit abdecken, nicht liefern, was ja für ein Unternehmen, was Gewinn macht
oder Gewinn machen möchte, schon sehr ungewöhnlich ist, wenn sie da nicht zum Auftrag
kommen möchten. Also deswegen ist die Erwartung vielleicht am Anfang höher gewesen als
sich tatsächlich die Realitäten dieser Containerhallen da irgendwie darstellen. Aber
überhaupt vernünftige Aussagen kann man wirklich erst im November dazu treffen, wenn die
Ausdruck vom: 14.03.2014
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Schulverwaltung vor allen Dingen auch die Chance hatte, sich mit unseren Ergebnissen
auseinander zu setzen.
Vorsteherin:
Vielen Dank Herr Richter. Gibt es Wortmeldungen? Herr Wilke hat das Wortprotokoll
beantragt. Und ansonsten ist die Große Anfrage damit beantwortet.
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