Anlage 4 - Bevölkerungsvorausrechnung 2030.pdf

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Daten

Kommune
Ulm
Dateiname
Anlage 4 - Bevölkerungsvorausrechnung 2030.pdf
Größe
683 kB
Erstellt
12.10.15, 21:54
Aktualisiert
27.01.18, 10:07

Inhalt der Datei

Anlage 4 zu GD 299/14 Stadt Ulm Fortschreibung der Bevölkerungsvorausrechnung bis zum Zieljahr2030 Stand September 2014 Tilman Häusser, freier Statistiker Tübingen -Sachverständiger und Fachgutachter (BDSF) Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Seite 1 Inhalt 1. Einleitung 2 2. Bestands- und Bewegungsdaten 4 3. Planerischer Ansatz und Vorausrechnungsannahmen 10 4. Ergebnisse der Fortschreibung bis zum Jahr 2030 14 4.1 Veränderungen einzelner Altersgruppen 17 5. Zusammenfassung 30 Seite 2 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 1. Einleitung Einwohner Die erste kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Ulm aus dem Jahr 2004 bezog sich auf den Stichtag 30.06.2004. Damals lag die Einwohnerzahl bei 115.285 Personen (Wohnbevölkerung). Für das Jahr 2013 wurde nach dem Verlauf des damaligen Szenario 1 ein Stand von 123.994 Personen errechnet, nach dem Verlauf des Szenario 2 sollten es nur 117.667 Personen sein. Über den Zeitraum zwischen 2004 und 2010 folgte die tatsächliche Einwohnerentwicklung der Stadt dem Verlauf des Szenario 2. Erst in den vergangenen drei Jahren löste sich der Verlauf von der unteren Variante und näherte sich dem ‚Mittleren Verlauf‘ (Differenz -0,6%). Für die Folgejahre bis zum Zieljahr der 2004-er Vorausrechnung, dem Jahr 2016, ist zu erwarten, dass sich die reale Einwohnerzahl der Stadt Ulm im vorausberechneten Korridor zwischen Szenario 1 und Szenario 2 aufhält. Stadt Ulm - Vorausrechnung 2004 und reale Veränderung (Wohnbevölkerung insgesamt) 128.000 126.000 124.000 122.000 120.000 118.000 116.000 114.000 112.000 110.000 Sz1 (2004) Sz2 (2004) Real 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 108.000 Mittel (2004) Bezüglich einzelner Altersgruppen sind folgende Differenzen festzustellen: Stadt Ulm - Vorausrechnung 2004 und reale Veränderung der Wohnbevölkerung Angaben in % (Basisjahr 2013) Altersgruppe Unter 6 6 bis unter 10 10 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 65 65 und älter Szenario 1 -4,7 -7,5 -8,5 2,8 -3,5 -4,2 -1,2 Szenario 2 14,4 5,9 -5,1 9,4 5,2 -0,9 -0,4 Mittel 5,2 -0,9 -6,8 6,1 0,8 -2,5 -0,8 Orientiert man sich am ‚Mittleren Verlauf‘, so überstieg die reale Entwicklung bei den unter 6-Jährigen den Erwartungswert um 5,2%. Bei den 6- bis unter 10-Jährigen wurde der Erwartungswert um 0,9% verfehlt. Bei den 10- bis unter 18-Jährigen und den 18- bis unter 25-Jährigen lag der Schätzfehler des Mittels bei über 6%. Die Zahl der 10- bis unter 18-Jährigen blieb hinter den Erwartungen zurück, dagegen wuchs die Zahl der 18- bis unter 25-Jährigen wesentlich stärker als in den Vorausrechnungen von 2004 geschätzt. Seite 3 Einwohner Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnung 2004 und reale Veränderung (Wohnbevölkerung Altersgruppen) 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 Sz1 (2004) Sz2 (2004) 65 und älter 35 bis unter 65 25 bis unter 35 18 bis unter 25 10 bis unter 18 6 bis unter 10 Unter 6 0 Real Einwohner Aufgrund veränderter Ansätze im Bereich der Stadtplanung wurden die Vorausrechnungsmodelle in den Jahren 2006 und 2008 fortgeschrieben und auf das Zieljahr 2025 erweitert. Stadt Ulm - Vorausrechnung 2008 und reale Veränderung (Wohnbevölkerung insgesamt) 126.000 124.000 122.000 120.000 118.000 116.000 114.000 112.000 Sz1 (2008) Sz2 (2008) 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 110.000 Real Die aktuelle Fortschreibung der insgesamt 29 Vorausrechnungsmodelle basiert auf den Einwohnerzahlen (Wohnbevölkerung) zum Stichtag 31.12.2013 sowie den aktualisierten Parametereinstellungen (Geburten- und Sterberaten, Wanderungs- und Umzugsraten, Planungsdaten). Außerdem wurden nun die Modelle auf das Zieljahr 2030 (Stichtag 31.12.2030) erweitert. Seite 4 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 2. Bestands- und Bewegungsdaten Zwischen den Jahren 2008 und 2013 (Stichtag 31.12.) wuchs die Einwohnerzahl (Wohnbevölkerung) der Stadt Ulm um 3.373 Personen (2,9%). Dabei nahm die Zahl an Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit um 2.045 (+2,1%) zu, die Zahl an Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 1.328 (6,9%). Besonders beteiligt waren hier Personen aus Ungarn, Rumänien, Polen, Bulgarien, Kroatien, Italien, Spanien, Indien, Griechenland und der Slowakei. Mit dem Bevölkerungswachstum einerseits, aber auch den strukturellen Veränderungen, ging ein Wachstum der Zahl an Haushalten einher. Die Zahl der privaten Haushalte stieg von 55.257 (Jahr 2004) über 57.245 (Jahr 2009) auf 60.904 (2013) an (+10,2%). Daran waren besonders die 1- und 2Personenhaushalte mit +17,7% bzw. +16,9% beteiligt. Rückläufige Tendenzen sind bei den 3- und Mehrpersonenhaushalten festzustellen (3-Pers.-HH: 4,9%, 4-Pers.-HH: -7,1%, 5- u.m. Pers.-HH: -10,2%). Die durchschnittliche Haushaltsgröße ging von 2,09 Personen/Haushalt (2004) auf 2,04 Personen/Haushalt (2009) zurück und beträgt nun 1,97 Personen/Haushalt (2013). In den Raumaggregaten Unterweiler, Eggingen, Donaustetten/Gögglingen, Ermingen, Jungingen, Grimmelfingen, Einsingen, Lehr, Böfingen-Nord und Mähringen lag die durchschnittliche Haushaltsgröße über 2,2 Personen/Haushalt. Stadt Ulm - Veränderung der Haushaltestruktur 5- u.m. Pers.-HH 31.12.2013 31.12.2009 4-Pers.-HH 31.12.2004 3-Pers.-HH 2-Pers.-HH 1-Pers.-HH 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 Wohnbevölkerung nach Haushaltsgröße Typisiert man die Wohnbevölkerung nach Haushaltstypen, so wird die strukturelle Veränderung noch deutlicher. So wuchs die Zahl der Personen in Einpersonenhaushalten im Alter von unter 30 Jahren um 36,6% seit dem Jahr 2004. Bei den Paaren mit jüngerem Partner unter 30 Jahren war mit 69,4% das höchste prozentuale Wachstum festzustellen. Die Anzahl von Paaren, bei denen der jüngere Partner 60 Jahre oder älter ist, nahm um rund 20% zu. Rückgänge waren bei den Typen „Paar mit Nachkomme(n) in der Phase der Schrumpfung“ mit -10,6% (Kinder verlassen den elterlichen Haushalt) und „Paar mit Kind(ern) in der Phase der Konsolidierung“ mit -9,4% (Familienzuwachs ist eher unwahrscheinlich) zu beobachten. Die Veränderungen lassen sich bei den unter 30-Jährigen auf die Attraktivität des Bildungsstandortes Ulm zurückführen. Der Rückgang von Haushalten mit Kindern sich im Zusammenhang mit lebenszyklischen Faktoren zu sehen. Die geburtenstarken Jahrgänge aus den 60er Jahren haben ihren Familienbildungsprozess weitgehend abgeschlossen und die (erwachsenen) Kinder verließen mittlerweise den elterlichen Haushalt. So wird z.B. aus einem 4Personenhaushalt ein 2-Personenhaushalt ohne Veränderung der elterlichen Wohnsituation. Seite 5 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vergleich der durchschnittlichen Haushaltsgröße 31.12.2004 / 31.12.2009/31.12.2013 Donaustetten/Göggli… Unterweiler Wiblingen -neuWiblingen -altEselsberg -mitte- Eselsberg -neuEselsberg -altEinsingen Ermingen Eggingen Grimmelfingen Donautal Roter Berg Auf der Laue Sonnenstraße Söflingen -altSaarlandstraße Kuhberg Wagnerstraße Lehr Mähringen Jungingen Böfingen-Nord Böfingen-Mitte Eichenplatz Safranberg Oststadt Michelsberg Innenstadt 0 0,5 1 1,5 2 2,5 Personen/ Haushalt Jahr 2013 Jahr 2009 Jahr 2004 3 Seite 6 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Wohnbevölkerung nach Haushaltstyp (BfLR-Systematik) Prozent 31.12.2004 31.12.2009 31.12.2013 2004-2013 Haushaltstyp (BfLR) Einpersonenhaushalt, unter 30 Jahren alt Einpersonenhaushalt, 30 bis unter 60 Jahre alt Einpersonenhaushalt, 60 Jahre alt oder älter Paar, keine w eitere Person, jüngerer Partner unter 30 Jahre alt (Gründung) Paar, keine w eitere Person, jüngerer Partner 30 bis unter 60 Jahre alt Paar, keine w eitere Person, jüngerer Partner 60 Jahre oder älter Paar mit Kind(ern) in der Phase der Expansion Paar mit Kind(ern) in der Phase der Konsolidierung Paar mit Nachkomme(n) in der Phase der Schrumpfung Bezugsperson ohne Partner, mit Kind(ern) ('alleinerziehend') Sonstiger Mehrpersonenhaushalt ohne Kind(er) Summe 5.846 10.293 8.029 3.036 6.731 11.050 7.833 4.571 7.986 11.909 8.553 5.144 36,6 15,7 6,5 69,4 8.196 9.679 17.098 21.070 11.282 6.987 13.853 115.369 8.723 10.071 16.833 19.687 10.927 6.658 14.006 117.090 9.375 11.602 16.685 19.089 10.090 6.676 12.933 120.042 14,4 19,9 -2,4 -9,4 -10,6 -4,5 -6,6 4,1 Zwischen den Jahren 2004 und 2013 zogen insgesamt 90.788 Personen nach Ulm und 86.110 Personen verließen die Stadt. Diese Zahlen beziehen sich auf Personen mit Hauptwohnsitz (Wohnbevölkerung). Daraus errechnet sich ein Gesamtsaldo von 4.678 Personen. Durch Zu- und Wegzüge (Wanderungsvolumen) veränderte sich die Einwohnerzahl der Stadt Ulm seit 2004 im Durchschnitt um rund 15% pro Jahr. Stadt Ulm - Veränderung der Zu- und Wegzüge 12.000 11.000 Personen (Wohnbevölkerung) 10.000 9.000 8.000 7.000 6.000 5.000 4.000 3.000 Zuzüge 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 2.000 Wegzüge Differenziert man die Wanderungsbewegungen nach Bundesländern und dem Ausland, so zeigt sich, dass nach wie vor Baden-Württemberg den intensivsten Anteil am Volumen und am Wanderungssaldo hat. An den weiteren Rängen folgen Bayern und das Ausland. Die Analyse der jüngsten Wanderungsbewegungen (Saldo 2010-2013) nach Städten und Gemeinden mit höchsten Einzelhäufigkeiten zeigt, dass die Stadt Ulm vor allem durch die Ströme aus Karlsruhe, Heidenheim an der Brenz, Blaubeuren, Geislingen an der Steige, Aalen, Ehingen (Donau), Lonsee, Biberach an der Riß, Kempten (Allgäu), Günzburg, Memmingen, Laichingen und Schwäbisch Gmünd profitieren konnte. Dagegen ziehen Neu-Ulm, München, Stuttgart, Erbach, Blaustein, Langenau, Berlin und Seite 7 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Elchingen Einwohner ab. Neben Neu-Ulm lassen sich aufgrund der Beteiligung von unter 10-Jährigen am Wanderungssaldo die Städte und Gemeinden Blaustein, Erbach, Langenau, Elchingen, Beimerstetten, Illerkirchberg, Stuttgart und Dornstadt als attraktive Wohnorte für Familien identifizieren. Bew egungen 2000-2004 Schlesw ig-Holstein Hamburg Niedersachsen Bremen Nordrhein-Westfalen Hessen Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Bayern Saarland Berlin Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen Ausland Bew egungen 2005-2008 Zuzug Wegzug Saldo Zuzug Wegzug 190 147 161 160 903 467 39 47 1.125 993 604 539 454 316 13.831 12.336 10.233 10.850 114 95 423 382 335 111 124 55 656 263 320 117 278 119 12.000 10.954 43 183 143 1 129 174 436 574 333 -8 65 37 132 1.094 887 65 574 530 138 377 311 1.495 11.832 10.737 -617 8.836 9.513 19 102 54 41 388 415 224 231 91 69 119 56 393 437 247 203 209 104 159 223 126 1.046 8.017 8.414 Saldo Bew egungen 2009-2013 Zuzug Wegzug 40 212 232 -45 213 255 241 618 526 28 75 79 207 1.501 1.285 44 800 843 66 535 417 1.095 18.688 16.403 -677 12.785 13.465 48 101 97 -27 481 654 140 176 133 63 119 101 190 438 347 105 261 131 97 303 188 -397 12.152 11.159 Saldo -20 -42 92 -4 216 -43 118 2.285 -680 4 -173 43 18 91 130 115 993 Aufgrund der kleinräumigen Betrachtung spielt nicht nur der übergemeindliche Bevölkerungsaustausch eine wesentliche Rolle für die Einwohnerveränderung sondern auch die innerörtlichen Bewegungen (Umzüge). In den Jahren zwischen 2010 und 2013 wechselten 29.589 Personen ihren Wohnsitz innerhalb der Stadt. In dieser Zeit gaben vor allem die Bereiche Eselsbergneu, Eselsberg-mitte, Innenstadt und Safranberg Einwohner ab. Davon profitierten auf der anderen Seite die Raumaggregate Böfingen-Mitte, Wiblingen-neu, Jungingen, Kuhberg, Wagnerstraße, Oststadt, Söflingen-alt, Saarlandstraße, Böfingen-Nord, Einsingen, Eggingen sowie Wiblingen –alt. Bei den Umzugsbewegungen der unter 10-Jährigen (Indikator für Familienbewegungen) ergaben sich in den Bereichen Wiblingen –neu, Jungingen, Böfingen-Mitte, Saarlandstraße, Böfingen-Nord, Eichenplatz, Auf der Laue, Einsingen und Wiblingen–alt erwähnenswerte Positivsalden. Die Differenzierung nach Nationalität führte zum Ergebnis, dass bei Deutschen die Bereiche Oststadt, Kuhberg, Böfingen-Mitte, Saarlandstraße, Söflingen-alt, Jungingen, Wiblingen-neu, Einsingen und Eggingen begehrte Umzugsziele sind. Bei Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit dominieren die Bereiche Wagnerstraße, Wiblingen-neu, Eselsberg-alt, Böfingen-Nord, Wiblingen-alt, Einsingen, Eichenplatz, Jungingen und Böfingen-Mitte. Seite 8 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Umzugsbewegungen (Summe 2010-2013 Donaustetten/Gögg. Unterweiler Wiblingen -neuWiblingen -altEselsberg -mitteEselsberg -neuEselsberg -altEinsingen Ermingen Eggingen Grimmelfingen Donautal Roter Berg Auf der Laue Sonnenstraße Söflingen -altSaarlandstraße Kuhberg Wagnerstraße Lehr Umzug + Mähringen Umzug - Jungingen Böfingen-Nord Böfingen-Mitte Eichenplatz Safranberg Oststadt Michelsberg Innenstadt 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 Personen (Wohnbevölkerung) Seit dem Jahr 2000 bewegen sich die Geburtenzahlen im Bereich von 1.100 bis 1.228 Geburten pro Jahr – nach 2005 ist sogar ein ansteigender Trend zu beobachten. Die Fertilität erreichte im Jahr 2011 1,40 Kinder pro Frau (im Alter zwischen 15 und 45 Jahren) und liegt damit über dem Landeswert (1,34). In den Jahren 2012 und 2013 lag die Fertilität im Bereich von unter 1,32. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die in den vergangenen Jahren gestiegenen Studenten(innen)zahlen einen rechnerischen Einfluss auf die Fertilitätsrate haben. In der Summe der vergangenen 10 Jahre ergibt sich für die Stadt Ulm im Unterschied zur Gesamtentwicklung des Landes Baden-Württemberg ein positiver natürlicher Saldo. Die Zahl an Sterbefällen lag zwischen 2000 und 2013 im Bereich von 1.041 bis zu 1.204 Personen pro Jahr. Der Einfluss der natürlichen Bewegungen (Summe aus Geburten und Sterbefällen) auf die Einwohnerzahl der Stadt Ulm betrug im Mittel der Jahre 2000-2013 1,95%. In den Jahren 2000 und 2001 waren 18% der Gestorbenen im Alter von unter 65 Jahren, dieser Anteil sank auf 15,4% in den Jahren 2007/08. Der Anteil von Gestorbenen im Alter zwischen 65 und 85 an allen Sterbefällen wuchs von 46,2% auf 47,2% und der Anteil der 85-Jährigen und älter von 35,7% auf 37,4%. Vergleicht man die Lebenserwartung der Jahre 2000 und 2013 so ist eine Steigerung von 76,2 Jahre auf 78,4 Jahre festzustellen. Seite 9 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Veränderung der Geburten und Sterbefälle 1.300 Personen (Wohnbevölkerung) 1.200 1.100 1.000 900 800 700 Geburten 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 600 Sterbefälle Stadt Ulm - Fertilitätsrate (Wohnbevölkerung am 31.12.) Kinder pro Frau im Alter zw. 15 und 45 Jahren 1,42 1,40 1,38 1,36 1,34 1,32 1,30 1,28 1,26 1,24 1,22 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Seite 10 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 3. Planerischer Ansatz und Vorausrechnungsannahmen Nach der Aufstellung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (Regionaldaten unter www.statistik-bw.de) wurden zwischen 2009 und 2013 1.704 Wohneinheiten fertig gestellt. Wohneinheiten Stadt Ulm - Bautätigkeit im Wohnungsneubau (Quelle: bis 2013 Statistik-bw.de) 1.400 1.200 1.000 800 600 400 200 Fertiggestellte WE Plan Max-Variante 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 2007 2005 2003 2001 1999 1997 1995 1993 1991 1989 1987 1985 1983 1981 1979 0 Plan-Min-Variante Nach den aktuellen planerischen Vorstellungen der Stadt liegen nun zwei Varianten für den Zielhorizont 2014 bis 2030 vor: eine Maximumvariante mit 6.978 Wohneinheiten und eine Minimumvariante mit 4.968 Wohneinheiten. Die Maximumvariante war Grundlage für die Bildung des jeweiligen Vorausrechnungsszenario 1 als obere Variante, die Minimumvariante war entsprechend Grundlage für die Bildung des jeweiligen Vorausrechnungsszenario 2 als untere Variante, Stadt Ulm - Planungsansatz Maximalvariante (Anzahl Wohneinheiten) 01 Innenstadt 02 Michelsberg 03 Oststadt 04 Safranberg 05 Eichenplatz 06 Böfingen-Mitte 07 Böfingen-Nord 08 Jungingen 09 Mähringen 10 Lehr 11 Wagnerstraße 12 Kuhberg 13 Saarlandstraße 14 Söflingen -alt15 Sonnenstraße 16 Auf der Laue 17 Roter Berg 18 Donautal 19 Grimmelfingen 20 Eggingen 21 Ermingen 22 Einsingen 23 Eselsberg -alt24 Eselsberg -neu25 Eselsberg -mitte26 Wiblingen -alt27 Wiblingen -neu28 Unterw eiler 29 Donaustetten/Gögglingen Summe 2014 1 40 0 0 0 0 151 2 32 2 43 18 0 3 1 3 0 0 1 1 1 1 1 3 71 2 26 1 2 406 2015 89 20 0 0 0 0 76 42 12 2 20 11 30 69 1 3 0 0 1 1 1 16 1 3 31 2 26 1 2 460 2016 40 30 60 0 0 0 76 42 12 2 0 63 0 3 1 3 0 0 1 1 1 26 1 3 51 2 1 1 2 422 2017 1 30 0 50 0 0 51 27 1 2 50 71 0 73 1 3 0 0 1 1 1 16 1 3 31 2 1 1 42 460 2018 1 0 0 75 0 0 51 12 1 12 150 61 0 3 1 3 0 0 1 11 1 16 1 3 1 2 1 11 42 460 2019 1 0 0 75 0 0 51 12 1 12 100 61 0 53 1 3 0 0 1 6 11 16 1 3 1 2 1 11 32 455 2020 1 0 0 0 0 0 51 12 16 12 50 61 0 113 26 3 0 0 1 6 11 11 51 3 1 2 11 11 17 470 2021 50 0 0 50 0 0 20 26 10 31 0 70 0 92 25 2 0 0 0 5 10 0 50 2 0 1 10 10 16 480 2022 25 0 0 75 0 0 0 26 0 31 75 0 0 62 0 2 0 0 0 5 10 0 100 2 0 1 20 10 1 445 2023 25 0 0 75 0 0 0 16 0 31 0 80 0 62 0 2 0 0 0 5 10 0 100 2 0 1 0 10 16 435 2024 0 0 0 30 0 0 0 21 0 31 0 60 0 62 0 2 0 0 0 0 20 0 200 2 0 1 0 5 16 450 2025 35 0 0 0 0 0 0 21 0 31 0 70 0 22 0 2 0 0 0 0 10 10 200 2 0 1 0 0 31 435 2026 40 0 0 0 0 0 0 0 0 30 25 60 0 0 0 50 0 0 0 0 10 10 100 0 0 50 0 0 30 405 2027 25 0 0 0 0 0 0 0 0 30 0 70 0 0 0 150 0 0 0 0 0 10 50 0 0 40 0 0 20 395 2028 0 0 0 0 0 0 0 0 0 30 30 20 0 0 0 100 0 0 0 0 0 10 50 0 0 50 0 0 20 310 2029 0 0 0 0 0 0 0 0 0 30 30 30 0 0 0 100 0 0 0 0 0 10 0 0 0 50 0 0 0 250 2030 0 0 0 0 0 0 0 0 0 20 30 30 0 0 0 100 0 0 0 0 0 10 0 0 0 50 0 0 0 240 Seite 11 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Planungsansatz Minimalvariante (Anzahl Wohneinheiten) 01 Innenstadt 02 Michelsberg 03 Oststadt 04 Safranberg 05 Eichenplatz 06 Böfingen-Mitte 07 Böfingen-Nord 08 Jungingen 09 Mähringen 10 Lehr 11 Wagnerstraße 12 Kuhberg 13 Saarlandstraße 14 Söflingen -alt15 Sonnenstraße 16 Auf der Laue 17 Roter Berg 18 Donautal 19 Grimmelfingen 20 Eggingen 21 Ermingen 22 Einsingen 23 Eselsberg -alt24 Eselsberg -neu25 Eselsberg -mitte26 Wiblingen -alt27 Wiblingen -neu28 Unterw eiler 29 Donaustetten/Gögglingen Summe 2014 1 40 0 0 0 0 151 2 32 2 43 18 0 3 1 3 0 0 1 1 1 1 1 3 71 2 26 1 2 406 2015 89 20 0 0 0 0 76 42 12 2 20 11 30 69 1 3 0 0 1 1 1 16 1 3 31 2 26 1 2 460 2016 40 30 60 0 0 0 76 42 12 2 0 63 0 28 1 3 0 0 1 1 1 26 1 3 51 2 1 1 2 447 2017 1 30 0 50 0 0 51 27 1 2 50 71 0 48 1 3 0 0 1 1 1 16 1 3 31 2 1 1 42 435 2018 1 0 0 75 0 0 51 12 1 12 50 61 0 3 1 3 0 0 1 11 1 16 1 3 1 2 1 11 42 360 2019 1 0 0 75 0 0 51 12 1 12 50 61 0 3 1 3 0 0 1 6 11 16 1 3 1 2 1 11 32 355 2020 1 0 0 0 0 0 51 12 1 12 50 61 0 3 1 3 0 0 1 6 11 11 51 3 1 2 11 11 2 305 2021 0 0 0 50 0 0 20 26 0 31 0 70 0 2 0 2 0 0 0 5 0 0 50 2 0 1 10 0 1 270 2022 0 0 0 30 0 0 0 26 0 31 50 0 0 2 0 2 0 0 0 5 0 0 100 2 0 1 20 0 1 270 2023 0 0 0 30 0 0 0 16 0 31 50 0 0 2 0 2 0 0 0 5 20 0 100 2 0 1 0 0 1 260 2024 0 0 0 0 0 0 0 1 0 31 0 0 0 2 0 2 0 0 0 0 20 0 200 2 0 1 0 0 1 260 2025 0 0 0 0 0 0 0 1 0 31 0 0 0 2 0 2 0 0 0 0 0 0 200 2 0 1 0 0 1 240 2026 0 0 0 60 0 0 0 0 0 30 0 60 0 0 0 30 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 180 2027 0 0 0 60 0 0 0 0 0 30 0 60 0 0 0 30 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 180 2028 0 0 0 0 0 0 0 0 0 30 0 30 0 0 0 30 0 0 0 0 10 0 100 0 0 0 0 0 0 200 2029 0 0 0 0 0 0 0 0 0 30 0 60 0 0 0 30 0 0 0 0 10 0 50 0 0 0 0 0 0 180 Als weiteres Potential ist frei werdender Wohnraum durch Sterbefälle zu berücksichtigen. Aus den Planungskorridoren bzw. Entwicklungsvarianten wurden Wahrscheinlichkeitscluster eines potentiellen Einwohnergewinns abgeleitet, da Maßnahmen auf dem Wohnungsmarkt signifikante Impulsgeber für demografische Bewegungen sind. Die Vorausrechnungsmodelle schließen sowohl Wanderungs- und Umzugsanteile als auch Rückkopplungseffekte bezüglich der lokalen Fertilitätsraten ein. Grundlage für die Berechnung von Vorausrechnungsparametern waren die Beobachtungen aus dem jüngsten demografischen Befund und der oben dargestellte planerische Ansatz sowie die Erkenntnisse aus der Differenz zwischen realer Bevölkerungsveränderung und den Vorausrechnungsbzw. Fortschreibungsergebnissen der vergangenen Jahre. Für die Schätzung zukünftiger Geburtenzahlen wird der Vorausrechnungsparameter 'Zahl der Geburten je Frau im Alter zwischen 15 und 45 Jahren' je Raumaggregat verwendet. Eine Untergliederung nach Nationalität (Deutsch/Ausländer) war nicht Gegenstand des Auftrags. Die beobachteten Werte des Referenzzeitraums wurden jeweils für jedes Raumaggregat in zwei Szenarien oder Varianten simuliert. Die 'Obere Variante' (Szenario 1) enthält trend- und amplitudenfolgende Werte im Zahlenbereich des arithmetischen Mittels der Beobachtungsziffern, die Werte der 'Unteren Variante' (Szenario 2) liegen eine Standardabweichung darunter. Aufgrund des Einflusses örtlicher Planungsvorhaben (insbesondere Neubautätigkeit) wurden in die primären Kurvenverläufe analog zu dem Ausschlag beobachtbarer Veränderungen eingegriffen. Die jeweilige Zahl an Geburten für den Vorausrechnungszeitraum berechnet sich im Modell dann aus der Größe 'Zahl der Geburten je Frau im Alter zwischen 15 und 45 Jahren' multipliziert mit der jeweiligen Menge der Frauen in diesem Altersintervall. Zur Schätzung der zukünftigen Sterbefälle dienten die in den einzelnen Raumaggregaten oder Ortsteilen festgestellten Sterbewahrscheinlichkeiten. Dahinter verbergen sich Größen, die angeben, mit welcher Wahrscheinlichkeit z.B. eine 70-jährige Person das 71. Lebensjahr erreicht. Als Vorausrechnungsparameter wurde jeweils die mittlere Sterbewahrscheinlichkeit je Altersjahrgang aus dem Referenzzeitraum ohne geschlechtsspezifische Differenzierung verwendet. Dies hat zur Folge, dass bei den Jahrgängen der über 75-jährigen Symmetrietendenzen zwischen weiblicher und männlicher Bevölkerung eintreten. Innerörtliche Umzüge und überörtliche Wanderungen unterscheiden sich bezüglich der grundsätzlichen Simulationsmethode aus Perspektive des Ortsteils nicht. Als Grundgrößen fließen jeweils die Anteile an Zu- bzw. Wegzugsmengen an der Wohnbevölkerung in die Simulation ein. Diese Grundgrößen stellen den Wahrscheinlichkeitsraum dar, der in den einzelnen Ortsteilen sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Multipliziert man nun diese spezifischen Anteile mit der Wohnbevölkerung, so ergibt sich ein nach inner- und überörtlichen Anteilen aufgegliedertes Zu- und Wegzugspotential. Diese Mengen (jeweils 4 je Ortsteil und Vorausrechnungsjahr) werden in der 2030 0 0 0 0 0 0 0 0 0 20 0 50 0 0 0 30 0 0 0 0 10 0 50 0 0 0 0 0 0 160 Seite 12 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Vorausrechnung altersspezifisch verteilt, wobei die Anteile der einzelnen Jahrgänge von den Mittelwerten aus dem Beobachtungszeitraum abgeleitet werden können. Eine Untergliederung nach Nationalität (Deutsch/Ausländer) war nicht Gegenstand des Auftrags. Die Geschlechterproportionen wurden zur Vereinfachung jeweils mit 50% angesetzt. Zur Festlegung der Größen innerörtliches Zu- und Wegzugspotential, überörtliches Zu- und Wegzugspotential und Alterszusammensetzung ist eine Ableitung von Entwicklungsvorhaben auf dem Wohnungsmarkt erforderlich. Die dahinter stehende Grundannahme ist die Beziehung zwischen Wohnungsmarkt und Migrationsvolumen auf der lokalen Ebene. Neben diesen Faktor treten individuelle Präferenzmuster, die z.B. eine innerörtliche Wanderungsentscheidung beeinflussen. Im Beobachtungszeitraum ergab sich zwischen Wanderungen (Wanderungsvolumen) und Umzügen auf gesamtstädtischer Ebene ein Verhältnis von 51 zu 49. Das lokale Wohnraumangebot, das neben einer quantitativen Komponente (Anzahl Wohneinheiten, Preis) auch noch qualitative Komponenten (Art des Gebäudes, Lage und Lagebeziehungen) beinhaltet, stellt sich als wesentlicher Faktor für die Schätzfunktionen zukünftiger Wanderungs- und Umzugsgewinne dar. Zusammen mit dem regionalen Faktor Arbeitsmarkt ergibt sich als Resultierende die Tendenz oder Grundrichtung prognostischer Ansätze. Zieht man als Beurteilungsgröße für den Arbeitsmarkt die Entwicklung in der Stadt Ulm anhand der Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten heran, so waren in den vergangenen Jahren seit 1999 folgende Beobachtungen zu machen: - Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg um 18% an. - Die Zahl der im Produzierenden Gewerbe tätigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ging zwischen 1999 und 2013 um 8% (-1.912 Arbeitsplätze) zurück. - Im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr stieg die Zahl seit 1999 um 10,1% (+1.846 Arbeitsplätze) - Im Dienstleistungsbereich kamen zwischen 1999 und 2013 13.288 Arbeitsplätze hinzu (+44,4%). 50.000 45.000 40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 Prod. Gewerbe Handel, Gastg., Verkehr 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 0 1999 Anzahl Beschäftigte Stadt Ulm - Sozialversicherungspfl. Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen (Quelle: statistik-bw.de) sonst. Dienstleist. Seite 13 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Mit dem Anstieg der Zahl an Arbeitsplätzen stieg die Zahl der Berufseinpendler an (zwischen 1999 und 2013 um 11.587 Personen oder 25%), wobei hier nicht der Schluss gezogen werden sollte, dass ausschließlich auswärtige Personen die Arbeitsplätze besetzt haben. Auf der anderen Seite nahm die Zahl der Auspendler zwischen den Jahren 1999 und 2013 um 49% zu (+5.557 Personen). Der Pendlersaldo stieg in diesem Zeitraum von 35.017 auf 41.047 zugunsten der Einpendler. 70.000 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 Einpendler Auspendler 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 0 1998 Anzahl Pendler Stadt Ulm - Sozialversicherungspfl. Beschäftigte (Ein- und Auspendler), (Quelle: statistik-bw.de) Seite 14 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 4. Ergebnisse der Fortschreibung bis zum Jahr 2030 Startdatum der Fortschreibung war der 31.12.2013. Die Stadt Ulm hatte nach dem Statistikabzug an diesem Stichtag einen Bestand von 120.042 Einwohnern (Wohnbevölkerung). Nach dem Verlauf des 'Szenario 1' ist bis zum 31.12.2030 mit einem Anstieg der Einwohnerzahl um 12.733 Personen (+10,6%) auf einen Bestand von 132.775 Einwohnern zu rechnen. Der Verlauf des 'Szenario 2' beschreibt ein geringeres Wachstum um 2.392 Personen (2%) mit einem Stand von 122.434 Personen im Jahr 2030. Im Mittel ergibt sich bei einem Wachstum von 7.555 Personen ein Plus von 6,3% bis zum Jahr 2030. Einwohner (Wohnbevölkerung) Stadt Ulm Gesamtstadt 140.000 120.000 100.000 80.000 60.000 Szenario 1 40.000 Szenario 2 Mittel 20.000 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 0 Nach dem Verlauf des Szenario 1 ist bis zum Jahr 2030 in den Raumaggregaten Eselsberg-alt Wagnerstraße, Kuhberg und Böfingen-Nord mit Einwohnerzuwächsen von mehr als 1.000 Personen zu rechnen. Einwohnerverluste von mehr als 100 Personen ergeben sich in Wiblingen-neu, der Oststadt und Böfingen-Mitte. Beim Szenario 2 wachsen nur Eselsberg-alt und Böfingen-Nord um mehr als 1.000 Personen. Rückgänge im Bereich von 200 Personen und mehr sind in Wiblingen-neu, Oststadt, Böfingen-Mitte, Wiblingen-alt, Innenstadt und Söflingen-alt zu erwarten. Vergleicht man den gesamtstädtischen Altersaufbau der Jahre 2013, 2020 und 2030, so sind nach dem mittleren Verlauf folgende Beobachtungen zu machen: 31.12.2013 31.12.2020 31.12.2030 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Seite 15 An der Basis des Altersaufbaus führt die Veränderung der Geburtenzahlen zu einer geringen Veränderung der ‘Vasenform’. Die Menge der unter 10-Jährigen wird sich im Mittel um 2,1% verringern. Im Jahr 2013 betrug der Anteil der unter 10-Jährigen 8,9% und für das Jahr 2030 werden nach dem mittleren Verlauf 8,2% erwartet. Bei den 10- bis unter 18-Jährigen ist bis zum Jahr 2023 mit einer relativen Stabilität zu rechnen. Der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung wird in den kommenden Jahren von 7,1% (2013) auf 6,4% im Jahr 2030 zurückgehen. Die Altersgruppe der 18- bis unter 35-Jährigen hatte im Jahr 2004 einen Anteil von 24,8% an der Gesamtbevölkerung und im Jahr 2013 waren es 26%. Für die kommenden Jahre ist mit einem Wachstum dieser Altersgruppe zu rechnen. Bis zum Jahr 2030 beträgt der Anteil 25% an der Gesamtbevölkerung. Die Zahl der 35- bis unter 65-Jährigen wird in den kommenden Jahren von 47.195 Personen (2013) auf 51.135 Personen stetig anwachsen. Im Jahr 2004 betrug der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung 40,1%, dann 2013 39,3%. Nach den Vorausrechnungsergebnissen liegt der Anteil im Jahr 2030 wieder im Bereich von 40,1%. Die Menge der 65- bis unter 85-Jährigen wird in den Jahren bis 2030 zunehmen. Dies ist in der Stärke der bis dahin nachrückenden Altersjahrgänge bzw. im Aufrücken in die darüber liegende Alterskohorte begründet. Im Jahr 2004 hatte diese Altersgruppe einen Anteil von 15,5% an der Gesamtbevölkerung der Stadt, 2013 stieg der Anteil auf 16,1% an und wird 2030 bei 17,4% liegen. Bei den 85-Jährigen und älter war in den Jahren zwischen 2004 und 2008 ein Wachstum festzustellen. In den kommenden Jahren ist aufgrund des Altersaufbaus mit einer relativ geringen Veränderung zu rechnen. Erst nach dem Jahr 2020 steigt die Menge der 85-Jährigen und älter steil an. 2004 betrug der Anteil der 85-Jährigen und älter an der Gesamtbevölkerung 2%, 2013 waren es 2,6%, für 2030 sind 3% zu erwarten. Bezogen auf die Altersstruktur der Stadt Ulm lässt sich die Aussage ableiten, dass von den Altersgruppen der 25- bis unter 65-Jährigen stabilisierende Einflüsse zu erwarten sind. Rückgänge ergeben sich bei den 10- bis unter 18-Jährigen (-4,6%) und in relativ geringem Umfang bei den unter 6 Jährigen (-3,4%). Eine deutliche Zunahme des Anteils der über 85-Jährigen wird in Ulm im Vergleich zu anderen Städten der selben Größenklasse erst relativ spät erwartet. Dies ist, wie bereits erwähnt, auf den Altersaufbau zurückzuführen. Seite 16 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 2013 Stand 31.12. Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 12.612 12.878 12.202 12.542 266 -410 -70 2,1 -3,3 -0,6 Michelsberg 2.285 2.324 2.156 2.235 39 -129 -50 1,7 -5,6 -2,2 Oststadt 5.892 5.644 5.275 5.465 -248 -617 -427 -4,2 -10,5 -7,2 Safranberg 1.999 2.970 2.880 2.920 971 881 921 48,6 44,1 46,1 Eichenplatz 2.435 2.483 2.280 2.388 48 -155 -47 2,0 -6,4 -1,9 Böfingen-Mitte 3.802 3.584 3.239 3.406 -218 -563 -396 -5,7 -14,8 -10,4 Böfingen-Nord 4.661 6.118 5.779 5.943 1.457 1.118 1.282 31,3 24,0 27,5 Jungingen 3.392 3.977 3.690 3.838 585 298 446 17,2 8,8 13,1 Mähringen 1.212 1.429 1.315 1.372 217 103 160 17,9 8,5 13,2 Lehr 2.542 3.315 3.157 3.236 773 615 694 30,4 24,2 27,3 Wagnerstraße 9.830 11.571 10.611 11.091 1.741 781 1.261 17,7 7,9 12,8 Kuhberg 7.798 9.327 8.649 8.981 1.529 851 1.183 19,6 10,9 15,2 Saarlandstraße 5.068 5.180 4.943 5.060 112 -125 -8 2,2 -2,5 -0,2 Söflingen -alt- 3.956 4.644 3.686 4.165 688 -270 209 17,4 -6,8 5,3 Sonnenstraße 2.159 2.286 2.061 2.169 127 -98 10 5,9 -4,5 0,5 Auf der Laue 4.186 5.067 4.241 4.647 881 55 461 21,0 1,3 11,0 Roter Berg 830 770 697 736 -60 -133 -94 -7,2 -16,0 -11,3 Donautal 296 245 138 184 -51 -158 -112 -17,2 -53,4 -37,8 Grimmelfingen 1.157 1.217 1.132 1.174 60 -25 17 5,2 -2,2 1,5 Eggingen 1.419 1.471 1.384 1.430 52 -35 11 3,7 -2,5 0,8 Ermingen 1.210 1.318 1.282 1.302 108 72 92 8,9 6,0 7,6 Einsingen 2.607 2.937 2.657 2.801 330 50 194 12,7 1,9 7,4 Eselsberg -alt- 8.031 10.097 9.706 9.900 2.066 1.675 1.869 25,7 20,9 23,3 Eselsberg -neu- 6.808 7.219 6.767 6.997 411 -41 189 6,0 -0,6 2,8 Eselsberg -mitte- 2.514 2.890 2.681 2.789 376 167 275 15,0 6,6 10,9 Wiblingen -alt- 7.452 7.846 6.947 7.404 394 -505 -48 5,3 -6,8 -0,6 Wiblingen -neu- 8.296 7.852 7.402 7.625 -444 -894 -671 -5,4 -10,8 -8,1 Unterw eiler 1.338 1.466 1.301 1.381 128 -37 43 9,6 -2,8 3,2 Donaustetten/Gögglingen 4.255 4.650 4.176 4.416 395 -79 161 9,3 -1,9 3,8 120.042 132.775 122.434 127.597 12.733 2.392 7.555 10,6 2,0 6,3 Innenstadt Gesamtstadt Seite 17 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 4.1 Veränderungen einzelner Altersgruppen Die Einzelnachweise für sämtliche Raumaggregate und Altersjahrgänge bzw. Altersgruppen finden sich in den gelieferten Excel-Dateien, bzw. der DUVA-Makrodatei. Im Folgenden werden die zu erwartenden Veränderungen der zusammengefassten Altersgruppen bezüglich der Eckdaten 2013, und 2030 erläutert. Die Altersgruppe der unter 3-Jährigen wird sich in ihrer Stärke zwischen dem 31.12.2013 und dem 31.12.2030 nach dem Verlauf des Szenario 1 um 213 Kinder (6,3%) nach oben verändern können. Das Szenario 2 beschreibt einen Rückgang um 440 Kinder (-13,1%). Im Mittel ist von -3,5% auszugehen. Stadt Ulm Gesamtstadt unter 3-Jährige Einwohner (Wohnbevölkerung) 4000 3500 3000 2500 2000 1500 Szenario 1 Szenario 2 1000 Mittel 500 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 0 Stadt Ulm Gesamtstadt 3- bis unter 6-Jährige 3500 3000 2500 2000 1500 Szenario 1 Szenario 2 1000 Mittel 500 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 0 2009 Einwohner (Wohnbevölkerung) 4000 Seite 18 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - unter 3-Jährige 2013 Stand 31.12. Innenstadt Michelsberg Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 322 364 313 337 42 -9 15 13,0 -2,8 4,7 86 66 56 60 -20 -30 -26 -23,3 -34,9 -30,2 -17,1 152 136 114 126 -16 -38 -26 -10,5 -25,0 Safranberg 62 82 104 94 20 42 32 32,3 67,7 51,6 Eichenplatz 95 68 52 60 -27 -43 -35 -28,4 -45,3 -36,8 -34,6 Oststadt Böfingen-Mitte 104 82 56 68 -22 -48 -36 -21,2 -46,2 Böfingen-Nord 120 145 128 136 25 8 16 20,8 6,7 13,3 Jungingen 104 100 84 92 -4 -20 -12 -3,8 -19,2 -11,5 Mähringen 34 44 38 40 10 4 6 29,4 11,8 17,6 29,4 68 96 78 88 28 10 20 41,2 14,7 Wagnerstraße 302 357 298 328 55 -4 26 18,2 -1,3 8,6 Kuhberg 283 280 228 254 -3 -55 -29 -1,1 -19,4 -10,2 Saarlandstraße 132 124 106 114 -8 -26 -18 -6,1 -19,7 -13,6 Söflingen -alt- 100 115 74 93 15 -26 -7 15,0 -26,0 -7,0 Sonnenstraße 61 56 44 50 -5 -17 -11 -8,2 -27,9 -18,0 101 124 90 106 23 -11 5 22,8 -10,9 5,0 14 12 10 10 -2 -4 -4 -14,3 -28,6 -28,6 Lehr Auf der Laue Roter Berg 0 4 0 0 4 0 0 0,0 0,0 0,0 Grimmelfingen 32 28 22 24 -4 -10 -8 -12,5 -31,3 -25,0 Eggingen 34 32 26 30 -2 -8 -4 -5,9 -23,5 -11,8 Ermingen 26 26 21 24 0 -5 -2 0,0 -19,2 -7,7 Einsingen 71 76 48 61 5 -23 -10 7,0 -32,4 -14,1 Eselsberg -alt- 241 354 284 318 113 43 77 46,9 17,8 32,0 Eselsberg -neu- 207 208 186 198 1 -21 -9 0,5 -10,1 -4,3 70 90 70 80 20 0 10 28,6 0,0 14,3 Wiblingen -alt- 207 184 142 164 -23 -65 -43 -11,1 -31,4 -20,8 Wiblingen -neu- 195 178 142 160 -17 -53 -35 -8,7 -27,2 -17,9 37 40 32 36 3 -5 -1 8,1 -13,5 -2,7 102 104 76 92 2 -26 -10 2,0 -25,5 -9,8 3.362 3.575 2.922 3.243 213 -440 -119 6,3 -13,1 -3,5 Donautal Eselsberg -mitte- Unterw eiler Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt Auf Gesamtstadtebene beträgt der Rückgang bei den 3- bis unter 6-Jährigen, den potentiellen Kindergartenkindern, zwischen dem 31.12.2013 und dem 31.12.2030 im Mittel 102 Kinder, wobei das Szenario 1 von einem Zuwachs von 229 Kindern ausgeht und das Szenario 2 einen Rückgang von 428 Kindern unterstellt. Prozentual liegt die zu erwartende Veränderung im Bereich zwischen +7,2% und -13,5% (Mittel: -3,2%). Seite 19 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 3- unter 6-Jährige 2013 Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Stand 31.12. Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 225 292 235 264 67 10 39 29,8 4,4 17,3 72 63 44 54 -9 -28 -18 -12,5 -38,9 -25,0 121 116 90 102 -5 -31 -19 -4,1 -25,6 -15,7 Safranberg 49 74 60 67 25 11 18 51,0 22,4 36,7 Eichenplatz 83 76 54 64 -7 -29 -19 -8,4 -34,9 -22,9 -11,4 Innenstadt Michelsberg Oststadt Böfingen-Mitte 88 88 68 78 0 -20 -10 0,0 -22,7 Böfingen-Nord 129 156 140 147 27 11 18 20,9 8,5 14,0 Jungingen 124 116 88 100 -8 -36 -24 -6,5 -29,0 -19,4 Mähringen 34 46 38 44 12 4 10 35,3 11,8 29,4 Lehr 73 108 92 100 35 19 27 47,9 26,0 37,0 Wagnerstraße 270 268 222 246 -2 -48 -24 -0,7 -17,8 -8,9 Kuhberg 215 252 208 231 37 -7 16 17,2 -3,3 7,4 Saarlandstraße 140 126 110 118 -14 -30 -22 -10,0 -21,4 -15,7 Söflingen -alt- 82 96 52 73 14 -30 -9 17,1 -36,6 -11,0 Sonnenstraße 53 44 34 38 -9 -19 -15 -17,0 -35,8 -28,3 115 134 99 116 19 -16 1 16,5 -13,9 0,9 16 16 10 16 0 -6 0 0,0 -37,5 0,0 Auf der Laue Roter Berg 0 2 0 1 2 0 1 0,0 0,0 0,0 Grimmelfingen 23 20 12 16 -3 -11 -7 -13,0 -47,8 -30,4 Eggingen 43 40 30 34 -3 -13 -9 -7,0 -30,2 -20,9 Ermingen 37 38 34 36 1 -3 -1 2,7 -8,1 -2,7 Einsingen 84 76 62 69 -8 -22 -15 -9,5 -26,2 -17,9 Eselsberg -alt- 230 294 266 280 64 36 50 27,8 15,7 21,7 Eselsberg -neu- 162 200 156 180 38 -6 18 23,5 -3,7 11,1 Donautal 68 93 78 86 25 10 18 36,8 14,7 26,5 Wiblingen -alt- 209 199 166 182 -10 -43 -27 -4,8 -20,6 -12,9 Wiblingen -neu- 235 181 147 163 -54 -88 -72 -23,0 -37,4 -30,6 48 44 34 38 -4 -14 -10 -8,3 -29,2 -20,8 131 130 102 114 -1 -29 -17 -0,8 -22,1 -13,0 3.159 3.388 2.731 3.057 229 -428 -102 7,2 -13,5 -3,2 Eselsberg -mitte- Unterw eiler Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt Seite 20 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm Gesamtstadt 6- bis unter 10-Jährige Einwohner (Wohnbevölkerung) 5000 4500 4000 3500 3000 2500 2000 Szenario 1 1500 Szenario 2 1000 Mittel 500 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 0 Die Zahl der 6- bis unter 10-Jährigen (potentielle Grundschüler) wird bis zum Schuljahr 2019/20 tendenziell zunehmen. Nach den Vorausrechnungsergebnissen beträgt die Differenz zwischen dem 31.12.2013 und dem 31.12.2030.+431 Kinder (Szenario 1) bzw. geht um 443 Kinder zurück (Szenario 2). Im Mittel verändert sich die Zahl der 6- bis unter 10-Jährigen (trotz einer gewissen Schwankungsbreite über die Jahre) um -0,2%. Stadt Ulm Gesamtstadt 10- bis unter 18-Jährige Einwohner (Wohnbevölkerung) 10000 9000 8000 7000 6000 5000 4000 Szenario 1 3000 Szenario 2 2000 Mittel 1000 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 0 Nach dem Verlauf des Szenario 1 wird die Zahl der Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren bis zum Jahr 2020 tendenziell abnehmen, dann jedoch wieder ansteigen. Im Vergleich zwischen 2013 und 2030 ergibt sich ein Plus von 2,8%. Beim Szenario 2 folgt nach 2023 ein Rückgang der Stärken, so dass zwischen 2013 und 2030 eine Differenz von -12,1% zustande kommt. Im Mittel ist der Rückgang nach 2023 schwächer ausgeprägt (Differenz 2013-2030: -4,6%). Seite 21 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 6- unter 10-Jährige 2013 Stand 31.12. Innenstadt Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 288 347 273 Mittel Szenario 1 Szenario 2 310 59 -15 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 22 20,5 -5,2 Mittel 7,6 68 74 63 68 6 -5 0 8,8 -7,4 0,0 143 161 114 138 18 -29 -5 12,6 -20,3 -3,5 Safranberg 66 110 81 94 44 15 28 66,7 22,7 42,4 Eichenplatz 111 88 72 84 -23 -39 -27 -20,7 -35,1 -24,3 Böfingen-Mitte 140 118 94 104 -22 -46 -36 -15,7 -32,9 -25,7 Böfingen-Nord 174 259 223 240 85 49 66 48,9 28,2 37,9 Jungingen 153 208 171 190 55 18 37 35,9 11,8 24,2 Mähringen 54 53 48 48 -1 -6 -6 -1,9 -11,1 -11,1 Michelsberg Oststadt 80 144 122 134 64 42 54 80,0 52,5 67,5 Wagnerstraße 269 358 283 321 89 14 52 33,1 5,2 19,3 Kuhberg 284 358 270 312 74 -14 28 26,1 -4,9 9,9 Saarlandstraße 188 182 164 174 -6 -24 -14 -3,2 -12,8 -7,4 Söflingen -alt- 113 129 86 108 16 -27 -5 14,2 -23,9 -4,4 Sonnenstraße 64 70 47 58 6 -17 -6 9,4 -26,6 -9,4 156 170 128 149 14 -28 -7 9,0 -17,9 -4,5 34 22 16 18 -12 -18 -16 -35,3 -52,9 -47,1 Lehr Auf der Laue Roter Berg 1 1 0 0 0 -1 -1 0,0 -100,0 -100,0 Grimmelfingen 58 42 32 38 -16 -26 -20 -27,6 -44,8 -34,5 Eggingen 60 52 44 48 -8 -16 -12 -13,3 -26,7 -20,0 Ermingen 52 53 47 50 1 -5 -2 1,9 -9,6 -3,8 Einsingen 96 104 79 92 8 -17 -4 8,3 -17,7 -4,2 Eselsberg -alt- 299 309 264 287 10 -35 -12 3,3 -11,7 -4,0 Eselsberg -neu- 239 248 222 236 9 -17 -3 3,8 -7,1 -1,3 99 101 80 90 2 -19 -9 2,0 -19,2 -9,1 Wiblingen -alt- 308 286 234 262 -22 -74 -46 -7,1 -24,0 -14,9 Wiblingen -neu- 306 280 252 265 -26 -54 -41 -8,5 -17,6 -13,4 73 62 50 56 -11 -23 -17 -15,1 -31,5 -23,3 146 164 120 141 18 -26 -5 12,3 -17,8 -3,4 4.122 4.553 3.679 4.115 431 -443 -7 10,5 -10,7 -0,2 Donautal Eselsberg -mitte- Unterw eiler Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt Seite 22 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 10- unter 18-Jährige 2013 Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Stand 31.12. Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel Innenstadt 552 691 637 664 139 85 112 25,2 15,4 Michelsberg 142 147 116 132 5 -26 -10 3,5 -18,3 -7,0 Oststadt 310 288 244 264 -22 -66 -46 -7,1 -21,3 -14,8 Safranberg 108 178 156 165 70 48 57 64,8 44,4 52,8 Eichenplatz 217 185 135 159 -32 -82 -58 -14,7 -37,8 -26,7 Böfingen-Mitte 260 271 229 251 11 -31 -9 4,2 -11,9 -3,5 Böfingen-Nord 418 484 438 463 66 20 45 15,8 4,8 10,8 Jungingen 300 403 358 382 103 58 82 34,3 19,3 27,3 Mähringen 114 109 93 103 -5 -21 -11 -4,4 -18,4 -9,6 Lehr 195 223 205 211 28 10 16 14,4 5,1 8,2 Wagnerstraße 549 658 543 601 109 -6 52 19,9 -1,1 9,5 Kuhberg 522 642 571 606 120 49 84 23,0 9,4 16,1 Saarlandstraße 481 405 358 380 -76 -123 -101 -15,8 -25,6 -21,0 Söflingen -alt- 232 194 135 165 -38 -97 -67 -16,4 -41,8 -28,9 Sonnenstraße 141 137 104 119 -4 -37 -22 -2,8 -26,2 -15,6 Auf der Laue 332 334 263 298 2 -69 -34 0,6 -20,8 -10,2 59 42 30 34 -17 -29 -25 -28,8 -49,2 -42,4 5 2 1 1 -3 -4 -4 -60,0 -80,0 -80,0 Roter Berg Donautal 20,3 Grimmelfingen 157 91 69 81 -66 -88 -76 -42,0 -56,1 -48,4 Eggingen 143 100 84 94 -43 -59 -49 -30,1 -41,3 -34,3 Ermingen 98 96 83 89 -2 -15 -9 -2,0 -15,3 -9,2 Einsingen 202 210 186 196 8 -16 -6 4,0 -7,9 -3,0 Eselsberg -alt- 545 547 465 506 2 -80 -39 0,4 -14,7 -7,2 Eselsberg -neu- 551 407 338 375 -144 -213 -176 -26,1 -38,7 -31,9 Eselsberg -mitte- 174 210 178 198 36 4 24 20,7 2,3 13,8 Wiblingen -alt- 613 651 558 605 38 -55 -8 6,2 -9,0 -1,3 Wiblingen -neu- 621 637 560 599 16 -61 -22 2,6 -9,8 -3,5 Unterw eiler 129 127 103 115 -2 -26 -14 -1,6 -20,2 -10,9 Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt 392 336 286 314 -56 -106 -78 -14,3 -27,0 -19,9 8.562 8.805 7.526 8.170 243 -1.036 -392 2,8 -12,1 -4,6 Seite 23 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Die Menge der 18- bis unter 25-Jährigen wird bis zum Jahr 2017/18 noch weiter zunehmen. Nach dem Verlauf des Szenario 1 stabilisiert sich in den Folgejahren bis 2030 die, vor allem durch Studenten bedingte, Stärke dieser Altersgruppe (Differenz zwischen 2013 und 2030: +1%). Nach dem Verlauf des Szenario 2 ändert sich nach 2017 der Trend. Die Zahl der 18- bis unter 25-Jährigen nimmt bis etwa 2024 ab und stabilisiert sich erst dann (Differenz zwischen 2013 und 2030: -5,9%). Bei den 25- bis unter 35-Jährigen ist in den kommenden Jahren mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. Nach dem Verlauf des Szenario 1 wird in den Jahren 2025/26 der Zenit erreicht sein, das Szenario 2 weist bereits nach 2022 rückläufige Tendenzen auf. Betrachtet man die Eckdaten der Jahre 2013 und 2030, so ergibt sich eine Differenz im Intervall zwischen +2.107 Personen (Szenario 1) und -232 Personen (Szenario 2). Stadt Ulm Gesamtstadt 18- bis unter 25-Jährige Einwohner (Wohnbevölkerung) 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 Szenario 1 4.000 Szenario 2 Mittel 2.000 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 0 Stadt Ulm Gesamtstadt 25- bis unter 35-Jährige 20.000 15.000 10.000 Szenario 1 Szenario 2 5.000 Mittel 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 0 2009 Einwohner (Wohnbevölkerung) 25.000 Seite 24 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 18- unter 25-Jährige 2013 Stand 31.12. Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 1.581 1.336 1.262 1.300 -245 -319 -281 -15,5 -20,2 Michelsberg 196 196 185 190 0 -11 -6 0,0 -5,6 -3,1 Oststadt 719 652 617 636 -67 -102 -83 -9,3 -14,2 -11,5 Safranberg 303 346 373 361 43 70 58 14,2 23,1 19,1 Eichenplatz 215 232 222 228 17 7 13 7,9 3,3 6,0 Böfingen-Mitte 268 263 236 249 -5 -32 -19 -1,9 -11,9 -7,1 Böfingen-Nord 355 358 335 345 3 -20 -10 0,8 -5,6 -2,8 Jungingen 243 315 299 309 72 56 66 29,6 23,0 27,2 Mähringen 130 115 104 108 -15 -26 -22 -11,5 -20,0 -16,9 Lehr 237 285 275 282 48 38 45 20,3 16,0 19,0 1.312 1.409 1.277 1.343 97 -35 31 7,4 -2,7 2,4 Kuhberg 729 799 768 783 70 39 54 9,6 5,3 7,4 Saarlandstraße 443 427 408 418 -16 -35 -25 -3,6 -7,9 -5,6 Söflingen -alt- 365 301 251 275 -64 -114 -90 -17,5 -31,2 -24,7 Sonnenstraße 156 193 178 186 37 22 30 23,7 14,1 19,2 Auf der Laue 314 460 352 405 146 38 91 46,5 12,1 29,0 Roter Berg 41 44 42 42 3 1 1 7,3 2,4 2,4 Donautal 30 7 0 1 -23 -30 -29 -76,7 -100,0 -96,7 Innenstadt Wagnerstraße -17,8 Grimmelfingen 100 68 64 66 -32 -36 -34 -32,0 -36,0 -34,0 Eggingen 138 111 103 106 -27 -35 -32 -19,6 -25,4 -23,2 Ermingen 95 88 94 94 -7 -1 -1 -7,4 -1,1 -1,1 Einsingen 218 194 168 180 -24 -50 -38 -11,0 -22,9 -17,4 780 926 948 937 146 168 157 18,7 21,5 20,1 1.231 1.073 1.011 1.042 -158 -220 -189 -12,8 -17,9 -15,4 Eselsberg -mitte- 202 264 245 254 62 43 52 30,7 21,3 25,7 Wiblingen -alt- 616 757 637 697 141 21 81 22,9 3,4 13,1 Wiblingen -neu- 570 587 559 573 17 -11 3 3,0 -1,9 0,5 97 98 89 92 1 -8 -5 1,0 -8,2 -5,2 Eselsberg -altEselsberg -neu- Unterw eiler Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt 346 244 223 236 -102 -123 -110 -29,5 -35,5 -31,8 12.030 12.148 11.325 11.738 118 -705 -292 1,0 -5,9 -2,4 Seite 25 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 25- unter 35-Jährige 2013 Stand 31.12. Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 2.929 2.807 2.632 2.721 -122 -297 -208 -4,2 -10,1 -7,1 407 307 281 290 -100 -126 -117 -24,6 -31,0 -28,7 1.131 964 882 924 -167 -249 -207 -14,8 -22,0 -18,3 Safranberg 379 702 674 686 323 295 307 85,2 77,8 81,0 Eichenplatz 425 412 379 397 -13 -46 -28 -3,1 -10,8 -6,6 Böfingen-Mitte 412 369 312 340 -43 -100 -72 -10,4 -24,3 -17,5 Böfingen-Nord 561 653 591 624 92 30 63 16,4 5,3 11,2 Jungingen 351 305 254 278 -46 -97 -73 -13,1 -27,6 -20,8 Mähringen 162 227 196 211 65 34 49 40,1 21,0 30,2 Innenstadt Michelsberg Oststadt 352 518 489 503 166 137 151 47,2 38,9 42,9 Wagnerstraße 2.171 2.498 2.226 2.359 327 55 188 15,1 2,5 8,7 Kuhberg 1.310 1.423 1.263 1.342 113 -47 32 8,6 -3,6 2,4 Saarlandstraße 692 720 681 700 28 -11 8 4,0 -1,6 1,2 Söflingen -alt- 719 727 471 601 8 -248 -118 1,1 -34,5 -16,4 Sonnenstraße 352 362 316 341 10 -36 -11 2,8 -10,2 -3,1 Auf der Laue 469 764 541 652 295 72 183 62,9 15,4 39,0 Roter Berg 59 89 76 85 30 17 26 50,8 28,8 44,1 Donautal 75 27 5 13 -48 -70 -62 -64,0 -93,3 -82,7 Grimmelfingen 130 217 212 215 87 82 85 66,9 63,1 65,4 Eggingen 149 192 175 180 43 26 31 28,9 17,4 20,8 Ermingen 125 146 153 146 21 28 21 16,8 22,4 16,8 Einsingen 332 285 217 253 -47 -115 -79 -14,2 -34,6 -23,8 Eselsberg -alt- 1.321 2.182 2.105 2.143 861 784 822 65,2 59,3 62,2 Eselsberg -neu- 1.301 1.526 1.410 1.467 225 109 166 17,3 8,4 12,8 Eselsberg -mitte- 358 500 458 480 142 100 122 39,7 27,9 34,1 Wiblingen -alt- 942 983 768 875 41 -174 -67 4,4 -18,5 -7,1 Wiblingen -neu- 900 663 594 631 -237 -306 -269 -26,3 -34,0 -29,9 Unterw eiler 132 136 108 123 4 -24 -9 3,0 -18,2 -6,8 Lehr Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt 480 529 425 476 49 -55 -4 10,2 -11,5 -0,8 19.126 21.233 18.894 20.056 2.107 -232 930 11,0 -1,2 4,9 Seite 26 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Die Zahl der 35- bis unter 65-Jährigen trägt besonders zur gesamtstädtischen Entwicklung bei. Die zu erwartenden Veränderungen zwischen 2013 und 2030 liegen im Bereich von +4,8% (Szenario 2) bis zu 11,8% (Szenario 1). Besonders ausgeprägt wird das Wachstum dieser Altersgruppe in den Bereichen Eselsberg-alt, Wagnerstraße, Böfingen-Nord, Kuhberg, Safranberg und Söflingen-alt sein. Einwohner (Wohnbevölkerung) Stadt Ulm Gesamtstadt 35- bis unter 65-Jährige 60.000 50.000 40.000 30.000 Szenario 1 20.000 Szenario 2 Mittel 10.000 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 2009 0 Die Zahl der 65- bis unter 85-Jährigen wächst bis zum Jahr 2030 um 13,9% (Szenario 2) bis 15,7% (Szenario 1) an. Die Zunahme ist im wesentlichen durch nachrückende Altersjahrgänge in die Kohorte der 65- bis unter 85-Jährigen zu erklären. Dies wird sich vor allem nach 2025 bemerkbar machen. Stadt Ulm Gesamtstadt 65- bis unter 85-Jährige 20.000 15.000 10.000 Szenario 1 Szenario 2 5.000 Mittel 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 0 2009 Einwohner (Wohnbevölkerung) 25.000 Seite 27 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 35- unter 65-Jährige 2013 Stand 31.12. Innenstadt Michelsberg Oststadt Safranberg Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 4.494 4.860 4.702 4.781 366 208 287 8,1 4,6 874 980 936 956 106 62 82 12,1 7,1 6,4 9,4 2.185 2.044 1.955 2.000 -141 -230 -185 -6,5 -10,5 -8,5 697 1.140 1.095 1.116 443 398 419 63,6 57,1 60,1 10,1 920 1.040 984 1.013 120 64 93 13,0 7,0 Böfingen-Mitte 1.464 1.401 1.286 1.344 -63 -178 -120 -4,3 -12,2 -8,2 Böfingen-Nord 1.975 2.702 2.577 2.637 727 602 662 36,8 30,5 33,5 Jungingen 1.463 1.679 1.592 1.641 216 129 178 14,8 8,8 12,2 Mähringen 463 598 562 582 135 99 119 29,2 21,4 25,7 Lehr 1.065 1.314 1.271 1.292 249 206 227 23,4 19,3 21,3 Wagnerstraße 3.511 4.477 4.229 4.353 966 718 842 27,5 20,5 24,0 Kuhberg 3.082 3.848 3.642 3.742 766 560 660 24,9 18,2 21,4 Saarlandstraße 2.072 2.167 2.093 2.131 95 21 59 4,6 1,0 2,8 Söflingen -alt- 1.540 2.045 1.665 1.854 505 125 314 32,8 8,1 20,4 Eichenplatz 875 970 889 927 95 14 52 10,9 1,6 5,9 1.772 1.920 1.628 1.773 148 -144 1 8,4 -8,1 0,1 Roter Berg 354 278 249 266 -76 -105 -88 -21,5 -29,7 -24,9 Donautal 163 155 83 120 -8 -80 -43 -4,9 -49,1 -26,4 Grimmelfingen 515 521 491 504 6 -24 -11 1,2 -4,7 -2,1 Eggingen 611 600 579 594 -11 -32 -17 -1,8 -5,2 -2,8 Ermingen 518 523 503 516 5 -15 -2 1,0 -2,9 -0,4 Einsingen 1.117 1.294 1.205 1.256 177 88 139 15,8 7,9 12,4 Eselsberg -alt- 3.148 4.107 4.001 4.051 959 853 903 30,5 27,1 28,7 Eselsberg -neu- 2.594 2.515 2.402 2.457 -79 -192 -137 -3,0 -7,4 -5,3 959 1.124 1.067 1.094 165 108 135 17,2 11,3 14,1 Wiblingen -alt- 2.940 3.079 2.787 2.937 139 -153 -3 4,7 -5,2 -0,1 Wiblingen -neu- 3.345 2.835 2.687 2.761 -510 -658 -584 -15,2 -19,7 -17,5 566 611 541 577 45 -25 11 8,0 -4,4 1,9 Sonnenstraße Auf der Laue Eselsberg -mitte- Unterw eiler Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt 1.913 1.954 1.768 1.860 41 -145 -53 2,1 -7,6 -2,8 47.195 52.781 49.469 51.135 5.586 2.274 3.940 11,8 4,8 8,3 Seite 28 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 65- unter 85-Jährige 2013 Stand 31.12. Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel 1.768 1.723 1.703 1.716 -45 -65 -52 -2,5 -3,7 -2,9 Michelsberg 324 369 358 365 45 34 41 13,9 10,5 12,7 Oststadt 891 1.008 989 1.002 117 98 111 13,1 11,0 12,5 Safranberg 291 300 297 299 9 6 8 3,1 2,1 2,7 Eichenplatz 323 336 335 337 13 12 14 4,0 3,7 4,3 Böfingen-Mitte 888 803 779 790 -85 -109 -98 -9,6 -12,3 -11,0 Böfingen-Nord 821 1.189 1.175 1.179 368 354 358 44,8 43,1 43,6 Jungingen 593 738 732 734 145 139 141 24,5 23,4 23,8 Mähringen 201 205 204 204 4 3 3 2,0 1,5 1,5 Lehr 422 543 541 542 121 119 120 28,7 28,2 28,4 Wagnerstraße 1.294 1.405 1.387 1.397 111 93 103 8,6 7,2 8,0 Kuhberg 1.129 1.447 1.429 1.439 318 300 310 28,2 26,6 27,5 Saarlandstraße 810 944 938 940 134 128 130 16,5 15,8 16,0 Söflingen -alt- 618 841 779 811 223 161 193 36,1 26,1 31,2 Sonnenstraße 393 391 383 385 -2 -10 -8 -0,5 -2,5 -2,0 Auf der Laue 855 949 927 935 94 72 80 11,0 8,4 9,4 Roter Berg 224 201 198 199 -23 -26 -25 -10,3 -11,6 -11,2 Innenstadt 21 42 44 43 21 23 22 100,0 109,5 104,8 Grimmelfingen 129 196 196 196 67 67 67 51,9 51,9 51,9 Eggingen 209 299 298 299 90 89 90 43,1 42,6 43,1 Ermingen 239 304 303 303 65 64 64 27,2 26,8 26,8 Einsingen 434 620 614 616 186 180 182 42,9 41,5 41,9 1.264 1.283 1.277 1.282 19 13 18 1,5 1,0 1,4 482 978 978 978 496 496 496 102,9 102,9 102,9 Donautal Eselsberg -altEselsberg -neu- 513 432 429 431 -81 -84 -82 -15,8 -16,4 -16,0 Wiblingen -alt- 1.396 1.463 1.425 1.449 67 29 53 4,8 2,1 3,8 Wiblingen -neu- 1.922 2.033 2.004 2.016 111 82 94 5,8 4,3 4,9 234 288 284 284 54 50 50 23,1 21,4 21,4 Eselsberg -mitte- Unterw eiler Donaustetten/Gögglingen Gesamtstadt 674 1.064 1.052 1.058 390 378 384 57,9 56,1 57,0 19.362 22.394 22.058 22.229 3.032 2.696 2.867 15,7 13,9 14,8 Seite 29 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Die Zahl der 85-Jährigen und älter wird zwischen 2014 und 2020 leicht zurückgehen, um dann in den Folgejahren stark anzusteigen. Im Zeitintervall zwischen 2013 und 2030 ist mit einer Zunahme von 706 bis zu 774 Personen in dieser Altersgruppe (+22,6% bis zu 24,8%). Stadt Ulm Gesamtstadt 85-Jährige und älter 4000 3500 3000 2500 2000 Szenario 1 1500 Szenario 2 1000 Mittel 500 2029 2027 2025 2023 2021 2019 2017 2015 2013 2011 0 2009 Einwohner (Wohnbevölkerung) 4500 Seite 30 Fortschreibung Bevölkerungsvorausrechnung Stadt Ulm 2030 Stadt Ulm - Vorausrechnungsergebnis 31.12.2030 - 85-Jährige und älter 2013 Veränderungen 2013 - 2030 absolut 2030 Stand 31.12. Szenario 1 Szenario 2 Mittel Szenario 1 Szenario 2 Veränderungen 2013 - 2030 in Prozent Mittel Szenario 1 Szenario 2 Mittel Innenstadt 453 458 445 449 5 -8 -4 1,1 -1,8 Michelsberg 116 122 117 120 6 1 4 5,2 0,9 -0,9 3,4 Oststadt 240 275 270 273 35 30 33 14,6 12,5 13,8 Safranberg 44 38 40 38 -6 -4 -6 -13,6 -9,1 -13,6 Eichenplatz 46 46 47 46 0 1 0 0,0 2,2 0,0 Böfingen-Mitte 178 189 179 182 11 1 4 6,2 0,6 2,2 Böfingen-Nord 108 172 172 172 64 64 64 59,3 59,3 59,3 Jungingen 61 113 112 112 52 51 51 85,2 83,6 83,6 Mähringen 20 32 32 32 12 12 12 60,0 60,0 60,0 Lehr 50 84 84 84 34 34 34 68,0 68,0 68,0 Wagnerstraße 152 141 146 143 -11 -6 -9 -7,2 -3,9 -5,9 Kuhberg 244 278 270 272 34 26 28 13,9 10,7 11,5 Saarlandstraße 110 85 85 85 -25 -25 -25 -22,7 -22,7 -22,7 Söflingen -alt- 187 196 173 185 9 -14 -2 4,8 -7,5 -1,1 Sonnenstraße 64 63 66 65 -1 2 1 -1,6 3,1 1,6 Auf der Laue 72 212 213 213 140 141 141 194,4 195,8 195,8 Roter Berg 29 66 66 66 37 37 37 127,6 127,6 127,6 1 5 5 5 4 4 4 400,0 400,0 400,0 Grimmelfingen 13 34 34 34 21 21 21 161,5 161,5 161,5 Eggingen 32 45 45 45 13 13 13 40,6 40,6 40,6 Ermingen 20 44 44 44 24 24 24 120,0 120,0 120,0 Donautal Einsingen Eselsberg -altEselsberg -neu- 53 78 78 78 25 25 25 47,2 47,2 47,2 203 95 96 96 -108 -107 -107 -53,2 -52,7 -52,7 41 64 64 64 23 23 23 56,1 56,1 56,1 7,0 71 76 76 76 5 5 5 7,0 7,0 Wiblingen -alt- 221 244 230 233 23 9 12 10,4 4,1 5,4 Wiblingen -neu- 202 458 457 457 256 255 255 126,7 126,2 126,2 Eselsberg -mitte- Unterw eiler 22 60 60 60 38 38 38 172,7 172,7 172,7 Donaustetten/Gögglingen 71 125 124 125 54 53 54 76,1 74,6 76,1 3.124 3.898 3.830 3.854 774 706 730 24,8 22,6 23,4 Gesamtstadt 4. Zusammenfassung Bevölkerungsvorausrechnungen liefern Daten und Aussagen darüber, was unter welchen planerischen und natürlichen Einflüssen mit einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit eintreten kann. Durch den kleinräumigen Ansatz unter Verwendung ortsspezifischer Parameter lassen sich, wie die Controllingberechnungen aus der Vorausrechnungsergebnissen 2004 und 2008 zeigen, relativ gute Näherungen an reale Verläufe erzielen. Welchem Vorausrechnungsszenario sich nun der reale Verlauf in der Stadt Ulm annähert, steht in direkter Abhängigkeit mit den Entscheidungen auf planerischer und politischer Ebene. Bislang zeigte sich, dass sowohl bei der Vorausrechnung aus dem Jahr 2004 als auch bei den Fortschreibungen (zuletzt 2008) zunächst der Verlauf des Szenario 2 der realen Veränderung am nächsten kam. Für weitere planerische und politische Maßnahmen sollte die Frage ‘was war geplant - und was konnte umgesetzt werden’ mit als Erklärung dienen, warum der Entwicklungsverlauf die zu beobachtende Kurve nahm, bzw. wie zukünftig bestimmten Tendenzen erwartet werden können. Impulsgebend sind auf jeden Fall die planerischen Ansätze in den Raumaggregaten Eselsberg-alt, Böfingen-Nord, Wagnerstraße, Kuhberg, Safranberg, Lehr, Auf der Laue und Jungingen. Dadurch können unter anderem die altersstrukturell bedingten Rückgänge in den Bereichen Wiblingen-neu, Oststadt, Böfingen-Mitte, Donautal und Roter Berg mehr als kompensiert werden.