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VzK - Anlage - Wege ins Theater1_Antrag.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Lichtenberg
Dateiname
VzK - Anlage - Wege ins Theater1_Antrag.pdf
Größe
133 kB
Erstellt
13.10.15, 22:04
Aktualisiert
27.01.18, 09:34

Inhalt der Datei

A. Antragsteller / Förderinteressent bei Einreichung der Skizzen Seite 1: Erfassung der Stammdaten Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung auf Ausgabenbasis als Letztempfänger Antragsnummer (1.1) Förderkennzeichen (1.4) 0025V-2042-0006 0025V-2042-0006 Version 1. Antrag auf Erstzuwendung 10.12.2014 10:00 1 2. Antrag auf Anschlusszuwendung 3. Antrag auf Aufstockung einer Zuwendung Kennwort (1.3) Betrag der beantragten Zuwendung (1.5) (ggf. Aufstockung) Bewilligt 7.305,80 € 100 v.H. der Gesamtausgaben 0 v.H. der Gesamtausgaben (1.8) 7.305,80 € (1.6/1.7) von Verwaltungpauschale beantragt Nein Bewilligungszeitraum (1.11/1.12) von bis Bewerbung für die im Folgenden beschriebene Maßnahmen für den Planzeitraum von 15.01.2015 bis 15.07.2015 Titel (1.13) SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Vorhaben / Maßnahme (1.14) Seite 1 von 15 (1.9/1.10) Im Rahmen von „Wege ins Theater“ schließt das THEATER AN DER PARKAUE ein Bündnis mit dem Bezirksamt Lichtenberg und dem Bürgerbegegnungszentrum Libezem. Im gemeinsamen Fokus stehen zwei Miethochhäuser im Berliner Stadtviertel Lichtenberg, dessen Wohnungen ausschließlich von Roma-Familien angemietet werden. Die meisten leben erst seit kurzer Zeit in Berlin, sind Leistungsempfänger nach SGB II und kennen die Freizeiteinrichtungen vor Ort nicht. In diesem Sinne möchte das Bündnis jungen Bewohnern das geographisch nicht weit entfernte THEATER AN DER PARKAUE als Einrichtung zur Freizeitgestaltung und kulturellen Teilhabe näher bringen. Dazu wird eine Theatergruppe ins Leben gerufen, die von den beiden externen Theaterpädagoginnen A. Menz und H. Steuber geleitet wird. In den regelmäßigen Probeneinheiten werden mit den rund 15 Teilnehmer, allesamt Kinder und Jugendliche aus den angesprochenen Mietshochhäusern, eigene Szenen auf Basis der Themenkomplexe „Eigene Migrationsgeschichte“ sowie „Alltagsgeschichten in der neuen Heimat“ erarbeitet, die im Juli 2015 im Rahmen eines Stadtteilfestes präsentiert werden. Im Verlauf des Arbeitsprozesses sollen die Teilnehmer als Scouts für das THEATER AN DER PARKAUE in ihrem Lebensumfeld gewonnen werden. Dazu wird ihnen parallel zu den Probenarbeiten die Möglichkeit eingeräumt, an der regelmäßig stattfindenden Veranstaltung „Treffpunkt Parkaue“ teilzunehmen, bei der die Teilnehmer aller außerschulischen Theaterprojekte zusammenkommen, um sich bei gemeinsamen Vorstellungsbesuchen, Ausflügen und Workshops gruppenübergreifend kennen und schätzen zu lernen. Fazit: Mit dem Bündnis werden Kinder und Jugendliche, die von alleine den Weg ins Theater nicht finden würden, erstens gezielt angesprochen, zweitens für eine Teilnahme an einer außerschulischen Theaterarbeit gewonnen und auf diese Weise drittens in eine Struktur eingebunden, die ihnen den Kontakt zu anderen jungen Leuten ermöglicht. Rechtsverbindlicher Name des /der Antragsteller(s)/(in) (1.15) Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin Straße (1.18) Parkaue 29 E-Mail (1.24) Telefon (mit Vorwahl-Nr.) (1.22) Fax (mit Vorwahl-Nr.) (1.23) friedemann.windhorst@park aue.de 030 55775221 030 55775222 Webseite (1.25) Telefon mobil (mit Vorwahl-Nr.) (1.22a) http://www.parkaue.de/ Postleitzahl (1.20) Ort (1.21) 10367 Bundesland (1.21a) Berlin Berlin Projektleitung Anrede (1.26) Name (1.27) Vorname (1.28) Herr Röpke Frank Telefon (mit Vorwahl-Nr.) (1.29a) E-Mail (1.29b) 030 55775225 frank.roepke@parkaue.de akad. Grad (1.29) Ansprechpartner(in) für administrative Fragen Anrede(1.30) Name (1.31) Vorname(1.32) Herr Windhorst Friedemann akad. Grad (1.33) Telefon (mit Vorwahl-Nr.) (1.33a) E-Mail (1.33b) 030 55775278 friedemann.windhorst@parkaue.de Seite 2 von 15 Bevollmächtigte/r Unterzeichner(in) Anrede (1.34) Name (1.35) Vorname (1.36) Herr Lautenschläger Jürgen akad. Grad (1.37) Telefon (mit Vorwahl-Nr.) (1.37a) E-Mail (1.37b) 030 55775223 juergen.lautenschlaeger@parkaue.de Rechtsform des/der Antragsteller(s)/(in) genaue Bezeichnung (1.16) Ggf. Angaben zu Handels- / Vereinsregister / Handwerksrolle / Amtsgericht / Handwerkskammer Register-Nr. (1.17) Landeseigener Betrieb des Landes Berlin nach §26 LHO Ort, Datum Unterschrift Seite 3 von 15 B. LZE - Datenerfassung Daten für Zahlungsverkehr Buchführung (2.1) kaufmännisch (einfache) Zahlungsempfänger Name des Kontoinhabers (2.2) Theater an der Parkaue Geldinstitut für die Überweisung der Zuwendung Angabe der amtlichen Kurzbezeichnung (2.3) Ort (2.4) DB PGK - für Filiale 848 Berlin Bankleitzahl (2.5) Konto-Nr. (2.6) Verbuchungsstelle (2.7) 10070848 511 049 900 Wege ins Theater IBAN BIC (2.7b) (2.7a) DE 40 1007 0848 0511 0499 00 DEUTDEDB110 Unterlagen und Erklärungen zum Antrag 1. Maßnahmebeschreibung siehe Anlage 3 (Muster Maßnahmebeschreibung) 2. Sonstige Unterlagen (zutreffendes bitte ankreuzen ) X Angaben zum lokalen Bündnis (7.1) X Kalkulationsblatt zu jeder einzelnen –Maßnahmeart X Auflistung der geldwerten Eigenleistungen 3. (7.2) (7.3) Sofern erforderlich: Sonstige Unterlagen ggf. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen des/r Kalkulationsblätter (7.4) ggf. Liste der Gegenstände und anderer Investitionen (7.5) Mitfinanzierungszusage(n) zu den Drittmitteln (7.6) 4. Erklärungen des / der Antragsteller(s)/(in) X Mit der/n Maßnahme/n der beantragten Aufstockung ist noch nicht begonnen worden X Es handelt sich um neuartige Maßnahmen (8.2) X Es handelt sich um außerschulische / außerunterrichtliche Maßnahmen Bei den Honorarkräften handelt es sich um qualifiziertes Personal? Seite 4 von 15 (8.3) (8.2b) (8.1) Ja Art der Qualifizierung (8.3a) Alle Honorar kräfte besitzen langjährige Erfahrungen im Bereich der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Hochschulabschlüsse. Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit (8.4) Das Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin, hat als einziges Staatstheater in Deutschland speziell für Kinder- und Jugendtheater sehr langjährige und umfangreiche Erfahrungen mit Kinder- und Jugendarbeit. Diese wurde und wird in einer Vielzahl von Projekten und Formaten seit über 60 Jahren praktiziert. X Antragsteller ist Mitglied im Verband X Hinsichtlich der Lieferungen und sonstiger Leistungen Dritter ist der / die Antragsteller(in) für das Vorhaben zum Steuerabzug nach §15 UStG nicht berechtigt. (8.6) (8.5) Hinsichtlich der Lieferungen und sonstiger Leistungen Dritter ist der / die Antragsteller(in) zum Vorsteuerabzug berechtigt. Umsatzsteuer ist in den Einzelpositionen des Gesamtfinanzierungsplans nicht veranschlagt. (8.6) X Antragsteller(in) hat im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ Zuwendungen beantragt oder erhält Zuwendungen von anderen Verbänden / Erstzuwendungsempfängern. (8.8) Die Maßnahme(n) wird/werden anderweitig mit Zuwendung oder Auftrag in Höhe von 0,00 € durch -/- öffentlich finanziert. (8.9 - 8.11) X X Durch die Maßnahme(n) entstehen keine Folgeausgaben. (8.13) Soweit im Antrag personenbezogenen Daten von Beschäftigten des / der Antragsteller(s)/(in) oder sonstigen natürlich Personen enthalten sind, wurden diese entsprechend den folgenden Datenschutzhinweisen informiert und deren Einverständnis eingeholt. Datenschutzhinweise: Die im Antrag enthaltenen personenbezogenen Daten und sonstigen Angaben werden vom BMBF und seinen Beauftragten im Rahmen sein/ihrer Zuständigkeit erhoben, verarbeitet und genutzt. Eine Weitergabe dieser Daten an andere Stellen richtet sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. diesen vorgehenden Rechtsvorschriften (§1 Abs. 3 BDSG) (8.12) Seite 5 von 15 Anlage 1 zum Antrag: SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Angaben zum lokalen Bündnis und zu den Bündnispartnern Bündnispartner (4.1) Bürgerbegegnungszentrum Libezem Straße (4.2) PLZ (4.4) Rhinstraße 9 10315 Ort (4.5) Rechtsform (4.1a) Berlin e.V. Telefon (4.6) 030 52292020 Ansprechpartner (4.5a) Frau Litwin Kooperationszusage liegt vor? (Ja/Nein) (4.7) Ja Ist der Bündnispartner auch in weiteren Bündnissen aktiv? (Ja/Nein) (4.8) Nein Hat der Bündnispartner mit eigenen Anträgen Mittel beantragt? (Ja/Nein) (4.9) Nein Seite 6 von 15 Anlage 1 zum Antrag: SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Angaben zum lokalen Bündnis und zu den Bündnispartnern Bündnispartner (4.1) Bezirksamt Lichtenberg Straße (4.2) PLZ (4.4) Möllendorfstraße 6 10367 Ort (4.5) Rechtsform (4.1a) Berlin Landeseigenen Institution Telefon (4.6) 030 902963527 Ansprechpartner (4.5a) Claudia Schulz Kooperationszusage liegt vor? (Ja/Nein) (4.7) Ja Ist der Bündnispartner auch in weiteren Bündnissen aktiv? (Ja/Nein) (4.8) Nein Hat der Bündnispartner mit eigenen Anträgen Mittel beantragt? (Ja/Nein) (4.9) Nein Seite 7 von 15 Anlage 2 zum Antrag: SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin Förderkennzeichen (1.4) 0025V-2042-0006 Antragsteller (1.15) Maßnahmezeitraum von (3.5/3.6): 15.01.2015 Bezeichnung der Maßnahme (3.7) Scouts Veranstaltungsort (3.8) THEATER AN DER PARKAUE Ansprechpartner (3.9) Frank Röpke bis: 12.07.2015 Die zur Durchführung notwendigen und zuwendungsfähigen Ausgaben sind unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Daten, Kenntnisse und Erfahrungen sorgfältig zu ermitteln. Einzelne Ausgabearten werden zusammengefasst. Außerdem sind alle zu erwartenden Einnahmen anzugeben. Für veranschlagte Drittmittel sind schriftliche Zusagen der Drittmittelgeber beizufügen. Zweckbestimmung Auftragsvergaben (5.2/5.3) (Honorare für Künstler, pädagogische Fachkräfte, Trainer usw. (inkl. Beiträge zur Künstlersozialkasse) Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Kräfte Ausgaben pro Einzelmaßnahme 6.312,00 € Erläuterungen Es werden zwei Honorar Kräfte beschäftigt mit jeweils 75 Stunden a 40€. die 75 Stunden gliedern sich in 50 Stunden mit den Teilnehmern, 5 Stunden zur Konzeption und 20 Stunden zur Vor- und Nachbereitung. Hieraus ergeben sich zwei Honorare a 3.000€ zuzüglich 312€ für die KSK 0,00 € (5.4/5.5) Sächliche Verwaltungskosten (5.6/5.7) (Fahrkosten, Unterkunft und Verpflegung für Referenten, Teilnehmer, Ehrenamtliche; Mieten, Publikationen, Geschäftsbedarf, sonstige Ausgaben (Versicherungen o.ä.) Investitionen (5.8/5.9) (Nur in besonders begründeten Fällen nach vorheriger Rücksprache mit dem Zuwendungsgeber) zuwendungsfähige Gesamtausgaben 993,80 € 408,80€ für Fahrtkosten innerhalb Berlins 85,00€ für Eintritte 500,00€ für Materialkosten 0,00 € 7.305,80 € Seite 8 von 15 Anlage Eigenmittel zum Antrag: SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin Förderkennzeichen 0025V-2042-0006 (1.4) Antragsteller (1.15) Planungszeitraum (1.9/1.10) von: 15.01.2015 bis: 15.07.2015 Übersicht über die Finanzierung dieser Maßnahmeart Eigenmittel sind in einer gesonderten Tabelle darzustellen (siehe Tabelle 2 Eigenmittel) Hier sind NUR monetäre Eigenmittel zu berücksichtigen X Eigenmittel (6.1) 0,00 € Mittel Dritter (Bestätigung ist beizufügen) (6.2) 0,00 € Einnahmen aus dieser Maßnahme (6.3) 0,00 € Summe 0,00 € beantragte Zuwendung (Summe E) (1.5) 7.305,80 € Die Vorgaben der Programmunterlagen zur Förderrichtlinie „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ sind beachtet worden. Seite 9 von 15 Anlage 3 zum Antrag: SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Name der Maßnahme (3.7) Scouts Kurzbeschreibung der Maßnahme (max. 200 Zeichen) (3.7a) Das THEATER AN DER PARKAUE kooperiert mit dem Bezirksamt Lichtenberg und dem Bürgerbegegnungszentrum LIBIZEM. Es werden interessierte TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund angefragt, ab Jan 2015 gemeinsam in einem Theater-Club zu arbeiten, der seine szenischen Erarbeitungen im Juli 2015 im Rahmen eines Stadtteilfestes präsentiert. Art der Maßnahme (3.7b) Regelmäßig (z.B. Seminar, Kurs) Alter der Zielgruppe von bis (3.7d) (3.7c) 6 20 Kurzbeschreibung des lokalen Bündnisses (3.1) Das Bündnis wird zwischen den THEATER AN DER PARKAUE, dem Bezirksamt Lichtenberg / Berlin und dem Bürgerbegegnungszentrum LIBEZEM des Beschäftigungswerks Berlin geschlossen. Im Fokus des Bündnisses stehen zwei Miethochhäuser in Lichtenberg, dessen Wohnungen seit zwei Jahren ausschließlich von rumänischen Roma-Familien angemietet werden. Da viele Leistungsempfänger nach SGB II sind, kommt es zu einer Wohnraumüberbelegung und zu Konflikten mit der Nachbarschaft. Viele der Bewohner, die überwiegend erst seit kurzer Zeit in Berlin leben, kennen die Freizeiteinrichtungen vor Ort nicht – in diesem Sinne möchte das Bündnis insbesondere Kindern und Jugendlichen das geographisch nicht weit entfernte THEATER AN DER PARKAUE als Einrichtung zur Freizeitgestaltung und kulturellen Teilhabe näher bringen. Ziel ist, Kinder und Jugendliche aus den genannten Wohnhäusern für eine Teilnahme an einem außerschulischen Theaterprojekt zu gewinnen. In regelmäßigen Treffen werden zwei Honorarkräfte mit den jungen AkteurInnen eigene Szenen auf Basis der Themenkomplexe „Eigene Migrationsgeschichte“ sowie „Alltagsgeschichten in der neuen Heimat“ erarbeiten, die im Juli 2014 im Rahmen eines Stadtteilfestes des Bezirksamtes in Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum LIBIZEM zu präsentiert werden. Durch die parallele Teilnahme an der regelmäßig stattfindenden Veranstaltung „Treffpunkt Parkaue“ – bei der die Kinder und Jugendliche aller außerschulischen Theaterprojekte am THEATER AN DER PARKAUE zusammenkommen, um gemeinsam Vorstellungen zu besuchen, diese vor und nach zu besprechen, sowie Exkursionen zu anderen Kultureinrichtungen und in den Stadtraum zu unternehmen – werden Kontakte zu anderen jungen Leuten ermöglicht und Freundschaften geschlossen. Summa summarum wird das THEATER AN DER PARKAUE als Ort zur Freizeitgestaltung erkannt und die TeilnehmerInnen, die auf Basis des Bündnisses gewonnen werden, fungieren als Scouts in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Was sind die spezifischen Aufgaben der Bündnispartner im Projekt? Seite 10 von 15 (3.1b) Das THEATER AN DER PARKAUE beschäftigt zwei Theaterpädagogen, deren Haupttätigkeitsschwerpunkt im Bereich Theater- und Kulturvermittlung sowie in der Initiierung und Leitung von Partizipationsprojekten liegt. Diese beiden Personen stehen den Honorarkräften zur Beratung und Hilfe zur Verfügun, ebenso die am Haus beschäftigten Künstlerinnen und Künstler sowie DramaturgInnen. Eine der TheaterpädagogInnen ist gebürtige Rumänin und somit der Muttersprache der anvisierten Zielgruppe mächtig. Über den Steuerungsdienst und die Sozialraumorientierte Planungskoordination des Bezirksamts Lichtenberg werden das Lichtenberger Jugend- sowie das Schulverwaltungsamt als aktive Partner eingebunden. Mit deren Hilfe werden interessierte Bildungs- und Freizeitinstitutionen erschlossen und als Partner gewonnen. Zudem stehen die MitarbeiterInnen in Sachen Organisation von Aufführungsbesuchen, Planung von Workshop- und Probeneinheiten, Betreuung beratend zur Seite. Das Bürgerbegegnungszentrum LIBEZEM ist seit 1992 als sozialer Treffpunkt in der Nachbarschaft, versorgt die AnwohnerInnen mit sozialen, kulturellen und vor allem Bildungsangeboten, zudem vernetzt sie lokale Akteure und ermöglicht den Zugang zur Zielgruppe (AnwohnerInnen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Kulturvereine, etc.). Im vorliegenden Projekt stellt sie erstens Räumlichkeiten zur Verfügung, zweitens stehen die MitarbeiterInnen (Mediatoren, Übersetzer, Betreuer) beratend, unterstützend und begleitend zur Seite. Auf Basis dieser Ressourcen stellt sie einen Kontakt zu den AnwohnerInnen der beiden Miets(hoch)häusern her, die im Rahmen dieses Projekts in einem besonderen Fokus stehen, da sie ausschließlich von Familien bewohnt werden, die in den letzten zwei Jahren von rumänisch-stämmigen Roma-Familien angemietet werden (Stichwort „kulturelle und nachbarschaftliche Teilhabe über den Schulbesuch der Kinder hinaus ermöglichen“). Inwiefern ergänzen sich die Kooperationspartner inhaltlich und fachlich? (3.1c) Am THEATER AN DER PARKAUE werden Inhalte zur Freizeitgestaltung angeboten: a) Theater sehen, b) in Gesprächen mit den Ensembles über Theater über das Gesehene diskutieren, c) in Workshops und Projekten selbst Theater machen. Um diese Institution (jungen) Menschen vorzustellen, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, bedarf es Einrichtungen, die als Türöffner fungieren: Diesen Part übernehmen die beiden Bündnispartner der PARKAUE mit ihren spezifischen Aufgaben: In Persona eine Gebietskoordinatorin des Bezirksamtes Lichtenberg. Sie vernetzt die in- und externen TheaterpädagogInnen mit den MitarbeiterInnen des Schulverwaltungs- und des Jugendamts, den DirektorInnen und LehrerInnen der ansässigen Schulen sowie den LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Jugendfreizeiteinrichtungen. Damit die Theater-Angebote nachhaltig bei der Zielgruppe ankommen, also auch nach dem Aufführungsbesuch mit der Schule bei den einzelnen SchülerInnen und deren Familien eine Rolle spielen, stellt das Bürgerbegegnungszentrum LIBEZEM die Fachkompetenz seiner MitarbeiterInnen sowie Räumlichkeiten zur Verfügung. Sie unterstützen und begleiten das Gesamtvorhaben mit persönlichen Gesprächen sowohl mit den TeilnehmerInnen als auch mit den LeiterInnen des Projekts. Kurzerläuterung, welche konkreten Ziele mit der Zusammenarbeit verfolgt werden, wie sich die Zusammenarbeit gestaltet, wie lange ggf. im Bündniss bereits zusammengearbeitet wird und wie die Zusammenarbeit nach Abschluss des Projektvorhabens fortgeführt wird. (3.1d) Das Projekt stärkt die Fähigkeiten, mit Vielfalt umzugehen und trägt zu mehr Toleranz und Akzeptanz bei. Es zielt darauf, Verständnis und Empathie für andere Kulturen und Lebensweisen zu entwickeln, Vorurteile und Diskriminierungen abzubauen und ein solidarisches, von Respekt geprägtes Zusammenleben zu fördern. Getragen werden soll es von Dialog und interkultureller Begegnung, die die gleichberechtigte Teilnahme aller Bürger_innen einschließen. So sollen Ressentiments ausgeräumt und zur Deeskalation von Konflikten, die sich an kulturell bedingten Missverständnissen entzünden, beigetragen werden. Herausforderung ist, Menschen unterschiedlicher Kulturen zu erreichen und zu befähigen, mit Problemen kreativ und wertschätzend umzugehen. Es geht um die Etablierung einer Kultur des altersübergreifenden Mit- und Füreinanders, generationsübergreifend und unabhängig von der sozialen und kulturellen Herkunft. Dazu sind die an die Roma gerichteten Projektbausteine zunächst niedrigschwellig und werden gemeinsam mit den ExpertInnen an den Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und den Bürgerbegegnungszentren geplant. Inhaltliche Leitfragen für die konkrete Theaterarbeit, die im Rahmen des Bündnisses ins Leben gerufen wird und durch die die jugendlichen TeilnehmerInnen, die von alleine nie den Weg ins THEATER AN DER PARKAUE finden würden, als Scouts gewonnen werden sollen: Was bedeutet die Flucht in ein anderes Land? In ein anderes, unbekanntes Leben? Welche Fluchterfahrungen machen die Flüchtlinge selbst, welche Erfahrungen machen diejenigen, die bereits seit Jahren im Stadtviertel leben? Einbindung weiterer Akteure (3.1e) Stadtteilzentrum Lichtenberg-Mitte der AWO, Gesellschaft für Sport- und Jugendsozialarbeit Berlin, Bündnis für Demokratie und Toleranz/Jugendkongress Berlin, HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft Alt Lichtenberg und Karlshorst, Dienstgruppenleiter des Polizeiabschnitts 64, KünstlerInnen und DramaturgInnen des THEATER AN DER PARKAUE Seite 11 von 15 Welche Art der Bildungsbenachteiligung liegt vor? (3.2b) Der Stadtteil Friedrichsfelde Nord nimmt innerhalb der 13 Lichtenberger Stadtteile den 11. und damit vorletzten Platz im Ranking des Monitorings soziale Stadt ein. An diesem Stadtteil kann man die Kausalität von hoher Arbeitslosigkeit, vielen Leistungsempfängern nach SGB II, einer hohen Dichte von Hilfen zur Erziehung sowie individuellen Entwicklungsdefiziten erkennen und statistisch belegen. Insbesondere Kinder sind dieser Situation hilflos ausgesetzt. So verfügen 30 Prozent der Einschüler nicht über ausreichend Sprachkenntnisse und die Ausprägung der Feinmotorik der Kinder liegt unter dem Lichtenberger und Berliner Durchschnitt. Weiterhin werden Roma vornehmlich als Problemgruppe wahrgenommen. Inwiefern die Einwohner_innen in der Lage sind, Alltagsrassismus und Rechtsextremismus als solches zu erkennen und zu benennen, hängt ganz wesentlich vom Wissenstand über das Problemfeld und die eigene Motivation ab. In ihrer Selbstwahrnehmung sind alle Bewohner_innen weltoffen, tolerant und respektvoll, auch für Gerechtigkeit und gegen Armut. Ziehen aber in die Nachbarschaft Menschen ein, die fremd sind, anders leben, sind die Grenzen der Weltoffenheit und Toleranz schnell erreicht. Erreichung der Zielgruppe (3.2c) In Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen des Schulverwaltungs- und des Jugendamts des Bezirksamtes Lichtenberg sowie der Bürgerbegegnungszentrum LIBIZEM in Friedrichsfelde Nord und deren Kooperationspartnern werden Kinder und Jugendliche im Gebiet angesprochen: a) In den beiden Miets(hoch)häusern in Friedrichsfeld Nord. b) In der Adam-Ries-Grundschule, der Robinson-Schule und der Alexander-Puschkin-Oberschule in Alt Friedrichsfelde, Bezirk Lichtenberg. c) In umliegenden Begegnungszentren, Jugendfreizeiteinrichtungen und Nachbarschaftshäusern. Im Zuge dieser Akquise werden den externen TheaterpädagogInnen von Seiten des Bezirksamtes DolmetscherInnen, (Schul-)MediatorInnen, SozialarbeiterInnen sowie Expertinnen der AWO zur Seite gestellt. Darstellung der Berücksichtigung der sozialräumlichen Gegebenheiten (3.3) Insbesondere das LIBEZEM ist gut im Sozialraum verortet. Es bestehen seit Jahren partnerschaftliche und Kooperationsbeziehungen zu allen ansässigen soziokulturellen und kommunalen Einrichtungen, Institutionen, Vereinen, Gemeinschaften und Interessengruppen sowie den Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und Wohnungsgenossenschaft Merkur eG; dem Kinder-, Familien- und Begegnungszentrum „Die Brücke“ und deren Träger Albert-Schweitzer-Kinderdorf e.V.; der Kita Gensinger Straße; Familienwelt „Märcheninsel“ (Kita) der AWO Berlin Süd-Ost; der Kita „Froh Sinn“ im Rosenfelder Ring; JFE „Orange Flip“ der Jungen Humanisten des Humanistischen Verbandes e.V. im Gensinger Viertel; JFE Falkenburg (Träger Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken, Berlin); Juli gGmbH und der Schulstation an der AdamRies-Grundschule; Gangway e.V.; Gemeinnützige Biloba GmbH, Pflege- und Sozialstützpunkt Lichtenberg; LBD-Lichtenberger BetreuungsDienste gGmbH; Bodo-Uhse-Bibliothek; Volkshochschule. Beschreibung der geplanten Maßnahmen (3.4) Die Zusammenarbeit der am Projekt beteiligten Bündnispartner konzentriert sich auf Institutionen des Stadtteils Friedrichsfelde Nord im Berliner Stadtteil Lichtenberg. Konkret stehen zwei Wohn-Hochhäuser im Fokus, deren Wohnungen verstärkt von Familien aus Rumänien, die der ethnischen Gruppe der Roma zugehören, angemietet werden. In Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen Institutionen, die von den Kindern täglich besucht werden, wird das THEATER AN DER PARKAUE als Kultur- und Freizeiteinrichtung vorgestellt, um rund 15 Jugendliche, die von alleine nichts ins Theater kommen würden, zur Teilnahme an einem Theaterprojekt zu gewinnen, das sich auf der einen Seite mit der eigenen Migrationsgeschichte, auf der anderen Seite mit Alltagsgeschichten in der neuen Heimat Berlin befasst. Die szenischen Ergebnisse werden im Juli 2015 im Rahmen eines Stadtteilfestes des Bezirksamtes in Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum LIBIZEM präsentiert. Als Leiterinnen des Projekts fungieren zwei externe Theaterpädagoginnen: Aline Menz (u.a. Klubszene – Festival der Jugendtheaterclubs der Berliner Bühnen) und Hanna Steuber (u.a. Schauspiel Köln). In einem besonderen Fokus steht, die angesprochenen 15 TeilnehmerInnen als Scouts für das THEATER AN DER PARKAUE in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu gewinnen. Dazu werden sie zu den monatlich stattfindende Treffen eingeladen, bei denen die TeilnehmerInnen aller außerschulischen Theaterprojekte der PARKAUE zusammenkommen, um sich gruppen- und altersübergreifend kennenzulernen, Workshops Seite 12 von 15 zu absolvieren, gemeinsame Theateraktionen im öffentlichen Raum durchzuführen sowie das Rahmenprogramm des jährlich stattfindenden Jugendclub-Festivals „Jugendstil“ an der PARKAUE selbstständig zu planen. Die neuen TeilnehmerInnen, die in Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern gewonnen werden, werden also in eine bestehende Struktur integriert, durch die sie neue Bekanntschaften schließen. Das Projekt dient in diesem Zusammenhang also der Stiftung eines identitätsbildenden Moments als Teilnehmer des außerschulischen Partizipationsangebots am ausrichtenden Theaterhaus. Ziel ist also die Bildung einer Gemeinschaft, die sich selbst und Dritte zu regelmäßigen Theaterbesuchen motiviert. Was möchten wir mit der Maßnahme erreichen? (3.4a) Das Angebot des THEATER AN DER PARKAUE wird sowohl bei sogenannten bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen als auch bei potentiellen Multiplikatoren (Bezirksamt, Bürgerbegegnungszentren, SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, Schulen, etc.) als Möglichkeit zur Gestaltung von Freizeit und Bildung – sowie darüber hinaus als Kooperationspartner – erkannt. Die PARKAUE wird auf diese Weise regional noch stärker verwurzelt, insbesondere durch ein Bewusstsein dafür, dass das größte Kinder- und Jugendtheater Deutschlands mit seinem guten Ruf ausgerechnet in „unserem“ Stadtteil Lichtenberg ansässig ist. Weiterhin werden mit dem Projekt die folgenden Handlungsfelder berührt: • Die Chancengleichheit für alle Bewohnerinnen und Bewohner, unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft werden gefördert; • Die Fähigkeiten und Kompetenzen der Bewohnerinnen und Bewohner werden erkannt, aktiviert und als Potential kommuniziert; • die Ressourcen des Stadtteils und der Bezirksverwaltung werden genutzt zur Stärkung des Selbsthilfepotentials, insbesondere der Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund; • die Kommunikation und Kooperation der im Stadtteil ansässigen Träger, Vereine und gewerblichen Akteure sowie der zivilgesellschaftlichen Strukturen wird gestärkt. Themenfelder der geplanten Maßnahme/n (3.10) Theater, Literatur/Lesen, kulturelle Bildung allgemein Nennung von Kontaktinformationen für die Veröffentlichung 10367 THEATER AN DER PARKAUE Berlin frank.roepke@parkaue.de www.parkaue.de 030 55775225 Frank Röpke (3.8-3.8b; 3.9; 3.9b-3.9d) Teilnehmerzahl (3.9a) 15 Ehrenamt: In welcher Form stärken/aktivieren wir ehrenamtliches, zivilgesellschaftliches Engagement? (3.10a) Die jungen TeilnehmerInnen der Theater-Clubs am THEATER AN DER PARKAUE organisieren die monatlichen Clubtreffen, an denen die TeilnehmerInnen aller außerschulischen Projekte teilnehmen, sowie das im Mai 2015 stattfindende Jugendstil-Festival, in dessen Rahmen alle Clubs ihre szenischen Erarbeitungen vor einem öffentlichen Publikum präsentieren, selbst. Weiterhin erfolgte die Entscheidung, das Bürgerbegegnungszentrum LIBIZEM als offiziellen Bündnispartner in diesen Projektantrag aufzunehmen, auf Basis der Tatsache, dass sich die Einrichtung als Dreh- und Angelpunkt, als Initiator und Berater für bürgerschaftliche, ehrenamtliche Tätigkeiten versteht. Seite 13 von 15 Nachhaltigkeit: In welcher Form gewährleistet unser Projekt, dass dieses auch nach Ablauf der Förderung weiterhin Bestand hat bzw. (vor Ort) weiter wirkt? (3.10b) Die Tatsache, dass sogar das Berliner Bezirksamt Lichtenberg als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen werden konnte, zeigt, dass von politischer Seite der Wille besteht, mithilfe von Aktivitäten im Bereich der Kulturellen Bildung (Produktion und Rezeption von darstellender Kunst) bildungsferne BürgerInnen eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wurde besprochen, dass die kulturellen Unternehmungen in den Kanon weiterer Angebote an die Einrichtungen dieser Region aufgenommen werden (Sportveranstaltungen, Stadtteilfeste, etc.). Seite 14 von 15 Anlage 3 zum Antrag: X SCOUTS - Jugendstilisten (AT) Die Angaben zu den Maßnahmen werden im Internet auf www.buendnisse-fuer-bildung.de veröffentlicht. Soweit in den Angaben zu den Maßnahmen personenbezogenen Daten von Beschäftigten des / der Antragsteller(s)/(in) oder sonstigen natürlich Personen enthalten sind, wurden diese entsprechend den folgenden Datenschutzhinweisen informiert und deren Einverständnis eingeholt. Datenschutzhinweise: Die im Antrag enthaltenen personenbezogenen Daten und sonstigen Angaben werden vom BMBF und seinen Beauftragten im Rahmen sein/ihrer Zuständigkeit erhoben, verarbeitet und genutzt. Eine Weitergabe dieser Daten an andere Stellen richtet sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. diesen vorgehenden Rechtsvorschriften (§1 Abs. 3 BDSG) Ort, Datum Unterschrift Seite 15 von 15