Daten
Kommune
Berlin Reinickendorf
Dateiname
Vorlage zur Kenntnisnahme vom 12.08.2015.pdf
Größe
84 kB
Erstellt
13.10.15, 23:03
Aktualisiert
27.01.18, 13:10
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen der
Bezirksverordnetenversammlung
Reinickendorf von Berlin
XIX. Wahlperiode
Vorlage zur Kenntnisnahme
Drucksache-Nr:
Aktueller Initiator:
Bezirksamt - Abt. Jugend, Familie u. Soziales
Datum:
0504/XIX
12.08.2015
Ursprungsdrucksachenart:
Beschlussempfehlung
Ursprungsinitiator:
Ausschuss f. Integration
,,
Finanzierung der Integrationslotsen II
Beratungsfolge:
Datum
11.09.2013
02.07.2014
16.09.2015
Gremium
BVV Reinickendorf
BVV Reinickendorf
BVV Reinickendorf
BVV/022/2013
BVV/032/2014
BVV/045/2015
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
Sachverhalt:
(Text siehe Anlage)
Ergebnis
beantwortet von ___________________________
Kenntnis genommen
beschlossen/Zustimmung/Annahme
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
für erledigt erklärt
vertagt
zurückgezogen
überwiesen in den _____________________________ (federführend)
mitberatend in den _____________________________
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Abteilung Jugend, Familie und Soziales
An die
Bezirksverordnetenversammlung
von Berlin-Reinickendorf
11.08.2015
Drucksache Nr. 0504
XIX. WP
Vorlage zur Kenntnisnahme für die
Bezirksverordnetenversammlung
Finanzierung der Integrationslotsen II
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 11.09.2013 Drucksache Nr. 0504/XIX - :
„Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich dafür einzusetzen, dass die zuständige
Senatsverwaltung ein Berufsbild für Integrationslotsen, Kiez- und Stadtteilmütter entwickelt, um
daraus für die Zukunft einen dualen Ausbildungsberuf abzuleiten.“
wird gemäß § 13 BezVG berichtet:
In einem Zwischenbericht wurde der BVV mit der Vorlage zur Kenntnisnahme vom 17.06.2014
bereits berichtet.
Mittlerweile gibt es berlinweit ca. 100 durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und
Frauen (Sen AIF) finanzierte feste Stellen für Integrationslotsen/innen, Kiezlotsen/innen bzw.
Stadtteilmütter. Diese Stellen werden per Zuwendungsvertrag direkt von Sen AIF bei freien
Trägern, die von den Bezirken ausgesucht wurden, finanziert. Eine weitere Erhöhung der
Anzahl dieser festen Stellen im nächsten Doppelhaushalt ist durch Sen AIF in den
Haushaltsberatungen angemeldet.
In Reinickendorf beschäftigt der Träger Albatros 8 Integrationslotsen/innen, die auf festen
Stellen aus diesem Programm finanziert werden. Darüber hinaus werden weitere 9
Integrationslotsen/innen mittels einer Arbeitsmarktmaßnahme des Jobcenters Reinickendorf
befristet finanziert. Weitere 3 Integrationslotsen/innen sind für die Betreuung der Menschen in
den Reinickendorfer Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften eingesetzt und werden von Sen
AIF finanziert; auch diese 3 sollen mit dem neuen Doppelhaushalt in eine Dauerfinanzierung
übergehen.
Im Landesrahmenprogramm Integrationslotsen ist festgelegt, dass durch die Regiestelle den
Integrationslotsen/innen eine Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Fort- und
Weiterbildung zukommt, um sie für andere Berufe im ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Hier
konnte in der ersten Beratungsphase nur ein kleinerer Teil der Integrationslotsen/innen
berücksichtigt werden. Allerdings haben auch längst nicht alle Lotsen und Lotsinnen in Berlin
das Interesse, in eine andere Tätigkeit zu wechseln, da die Identifikation vieler mit ihrer Tätigkeit
als Lotse/in sehr hoch ist. Reinickendorfer Lotsen/innen zeigten an dieser ersten Phase der
weitergehenden Berufsqualifizierung kein Interesse.
Ein dualer Ausbildungsberuf „Integrationslotse/in“, ggf. auch unter einem anderen Namen, ist
immer wieder in der Diskussion im Beirat des Landesrahmenprogramms. Eine Priorität beim
Ausbau der berlinweit gültigen Strukturen der Lotsen/innen hat dieser Aspekt jedoch nicht, so
dass eine kurzfristige Realisierung nicht zu erwarten ist.
Wir bitten, die Drucksache Nr. 0504/XIX damit als erledigt zu betrachten.
Katrin Schultze-Berndt
Bezirksstadträtin
für den Bezirksbürgermeister
Uwe Brockhausen
Bezirksstadtrat