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Daten

Kommune
Berlin Tempelhof-Schöneberg
Dateiname
Antrag.pdf
Größe
79 kB
Erstellt
14.10.15, 01:02
Aktualisiert
27.01.18, 11:16

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Inhalt der Datei

Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin XIX. Wahlperiode Ursprung: Antrag, Die Fraktion der CDU Beratungsfolge: Gremium Datum 15.07.2015 Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Antrag Drucks. Nr: 1592/XIX Die Fraktion der CDU Freifläche Marienfelder Allee 222-244 Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen: Das Bezirksamt wird ersucht, für die Brachfläche an der Marienfelder Allee (Nr. 222-244) nördlich der Sporthalle am Baußnernweg Planungen für jedwede potentielle Nutzung vorläufig - mindestens aber bis zur Fertigstellung des Neubaus der Gustav-HeinemannOberschule auf dem Nachbargrundstück - nicht weiter zu verfolgen. Begründung: Die große Freifläche an der südlichen Marienfelder Allee kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg wird als Erschließungsweg für die Baumaßnahme „Neubau eines Schulgebäudes für die Gustav-Heinemann-Oberschule“ benötigt, da sich die schmalen Nebenstraßen der Großsiedlung Marienfelde-Süd nicht für den Verkehr der Bau- und Lieferfahrzeuge eignen und zu nicht vertretbaren Belästigungen im Wohngebiet führen würden. Aufgrund der längeren Baumaßnahme auf dem Nachbargrundstück wäre das Gelände vor deren Beendigung auch nicht für eine Wohnnutzung geeignet – dies gilt sowohl für Miet-, Eigentums- und Studentenwohnungen als auch für sog. modulare Ergänzungsbauten für Flüchtlinge. Nachdem von drei potentiellen Standorten (Marienfelde, Lichtenrade, Mariendorf) für eine Flüchtlingsunterkunft die Mariendorfer Großbeerenstraße ausgewählt worden ist, wäre zudem eine Beschulung insbesondere von Kindern an Willkommensklassen an Grundschulen ortsnah nicht mehr möglich, da alle Kapazitäten der Schulen in der Region durch Kinder aus Wohnungen und den Einrichtungen in der näheren Umgebung (Kirchhainer Damm, Marienfelder Allee, Trachenbergring und demnächst Großbeerenstraße) ausgeschöpft sind. Für die Kindern sind lange Anfahrtswege bis nach Schöneberg nicht zumutbar, so dass sich die Entscheidung, wo im Bezirk ggf. neue Einrichtungen für Flüchtlinge eröffnet werden können, nach vorhandenen freien Kapazitäten an Schulen und Kindertagesstätten richten sollte. Abstimmungsergebnis: beschlossen: abgelehnt: überwiesen: Vor Festlegung einer Nutzung wäre zudem die bislang nicht geklärte Problematik der Führung der Regen-Entwässerung der Sporthalle am Baußnernweg zu klären, die bislang mithilfe der brachen Flächen gelöst wird. Berlin, den 07.07.2015 Herr Olschewski, Ralf Herr Zander, Christian Die Fraktion der CDU Seite: 2/2