Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
2. Ausfertigung Antrag B´90/Grüne und Piraten 28. BVV am 14.01.15.pdf
Größe
77 kB
Erstellt
14.10.15, 02:03
Aktualisiert
27.01.18, 11:47
Stichworte
Inhalt der Datei
2. Ausfertigung
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Antrag
Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen und Piraten
VII-0880
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
14.01.2015
BVV
BVV/ 028/VII
Betreff: Unterbringungspotentiale für Menschen in Wohnungsnot
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, die Kapazitäten von kurzfristiger und dezentraler
Unterbringung für Menschen in Wohnungsnot innerhalb des Bezirks gründlich
auszuloten. Dazu sollen die Möglichkeiten der Unterbringung in Ferienwohnungen und
nicht belegten Sozialwohnungen, in leer stehenden Büro- & Gewerbeflächen sowie in
freien Wohnungen bei Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften geprüft
werden; und es soll untersucht werden, mit welchen Mitteln und unter welchen
Umständen diese Potentiale für Menschen in Wohnungsnot zur Verfügung gestellt
werden können.
Berlin, den 14.01.2015
Einreicher: Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen und Piraten
Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen gez. BV Daniela Billig, BV Cornelius Bechtler
Piratenfraktion: gez. BV Jan Schrecker
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
x
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
x
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Arbeit, Soziales, Gesundheit und Senioren
Stadtentwicklung und Grünanlagen
2. Ausfertigung
Drs. VII-0880
Begründung:
Den steigenden Zahlen von Obdachlosen, die kältegeschützte Orte benötigen, steht
eine große Zahl von ungenutzten Potentialen zur Unterbringung gegenüber.
Beispielsweise wären Ferienwohnungen, ungenutzte Sozialwohnungen oder andere
freie Wohnungen geeignet solche Schutzsuchenden aufzunehmen und so in den kalten
Wintertagen zu schützen. Es ist sinnvoll diese Potentiale zu analysieren und zu nutzen,
bevor der Bezirk die Anweisung bekommt andere Immobilien, wie z.B. Schulturnhallen,
zur Verfügung zu stellen.
Wohncontainer als Notunterkunft mögen in der derzeitigen Situation kurzfristig
notwendig sein. Sie dürfen jedoch nicht als Dauerlösung dienen. Deshalb muss sich der
Bezirk verstärkt auch um die dezentrale Unterbringung in Wohnungen kümmern.