Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK§13 ZB, BA, 32. BVV am 10.06.15.pdf
Größe
150 kB
Erstellt
14.10.15, 02:04
Aktualisiert
27.01.18, 11:25
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
des Bezirksamtes
VII-0759
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktionen Linke, Piraten und
CDU
Beratungsfolge:
02.07.2014
15.10.2014
14.01.2015
10.06.2015
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV / 024/VII
BVV/ 026/ VII
BVV/ 028/VII
BVV/ 032/VII
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
Betreff: Regelmäßiges Forum gegen Rechtsradikalismus in Pankow
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 02.06.2015
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VII-0759
02.06.2015
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
Drucksache-Nr.:
in Erledigung der
Drucksache Nr.:VII-0759
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
3. Zwischenbericht
Regelmäßiges Forum gegen Rechtsradikalismus in Pankow
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung des in der 24. Sitzung am 2.7.2014 angenommenen Ersuchens der
Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr. VII-0759
Das Bezirksamt wird ersucht, ein Forum gegen Rechtsradikalismus in Pankow mit
Vertretern von Polizei, der BVV sowie Vertretern der Zivilgesellschaft vier Mal jährlich
zu ermöglichen. Das Forum befasst sich dementsprechend mit dem Problem des
wachsenden Rechtsradikalismus in Pankow und entwickelt schriftlich
Maßnahmenvorschläge, über die die BVV regelmäßig unterrichtet wird.
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:
Am 22. April 2015 fand das zweite Treffen des Forums gegen Rechtsradikalismus in
Pankow statt. Unter dem Titel: „Wie fair ist mein Sportverein?“ wurden gemeinsam mit
den Pankower Sportvereinen folgende Fragen diskutiert: Wie aktiv engagieren sich die
Pankower Sportvereine im Kampf gegen Rechtsradikalismus und gegen
diskriminierende Einstellungen? Wie gehen sie bei rechtsextremen Vorfällen vor? Wo
erhalten sie Unterstützung? Welche langfristigen präventiven Strategien verfolgen sie?
Neben einer allgemeinen Bestandsaufnahme über die Situation in Pankow wurden bei
dem Treffen best practice Beispiele präsentiert:
Kooperation mit der Flüchtlingsunterkunft Mühlenstraße in Pankow
präsentiert von Herrn Zwin vom Pfeffersport
Integrations-Cup „Pankow grenzt nicht aus“, präsentiert von Herrn Müller
vom SV Buchholz e.V.
Fanprojekt Jugendfußball, präsentiert von Herrn Jalinski von der Sportjugend
Berlin
Anschließend wurde diskutiert wie Politik und Verwaltung, aber auch
zivilgesellschaftliche Organisationen Sportvereine in diesem Themenbereich
unterstützen und stärken können. Welchen konkreten Unterstützungsbedarf sehen die
Vereinsvorstände, aber auch die Trainer?
Anwesend waren Vertreter/innen der BVV, das Bezirksamt, der Bezirkssportbund,
Pankower Sportvereine, die Präventionsbeauftragten der Polizei, der Verein Moskito
sowie die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MbR).
Konkrete Absprachen erfolgten zwischen den anwesenden Präventionsbeauftragten der
Polizei und den Sportvereinen für die anstehenden Sportaktivitäten. Auch Moskito bot
seine Unterstützung bei der Vorbereitung eines Sportfestes in Buch an. Die MbR
verteilte verschiedene Informationsmaterialien zum Thema Rechtsextremismus:
Broschüre „11 Fragen nach 90 Minuten. Was tun gegen Rassismus und
Diskriminierung im Fußball?“ herausgegeben vom Bündnis für Toleranz und
Demokratie.
Broschüre „Dieses Spiel dauert länger als 90 Minuten.
Antidiskriminierungsmaßnahmen im Berliner Amateurfußball“ herausgegeben
vom Berliner Fußballverband e.V. und Verein für Demokratische Kultur in
Berlin.
Das nächste Treffen des Forums findet im vierten Quartal 2015 statt.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
keine
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
Weitere Sensibilisierung der Pankower Zivilgesellschaft für ein Engagement gegen
rechtsextreme, rassistische, antisemitische, homophobe und islamophobe Vorfälle und
Entwicklungen im Bezirk Pankow.
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
keine Auswirkungen
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister