Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Antrag SPD, 34. Tagung, 31.08.2005.pdf
Größe
89 kB
Erstellt
14.10.15, 02:06
Aktualisiert
27.01.18, 11:39
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
V-1082
Antrag
Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
31.08.2005
BVV
Betreff: Mehr Bürgerdemokratie
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht:
1. dafür Sorge zu tragen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner, über die allgemein
bedeutsamen Angelegenheiten des Bezirks, über städtische Angelegenheiten, soweit
sie den Bezirk betreffen, und über ihre neuen, verbesserten Mitwirkungsrechte durch
geeignete Mittel informiert werden und
2. dafür Sorge zu tragen, dass künftig zur Erörterung wichtiger Bezirksangelegenheiten
Einwohnerversammlungen mit der betroffenen Einwohnerschaft durchgeführt werden
können. Das Verfahren hierfür soll sich an den bisherigen Verfahren zur
Bürgerbeteiligung orientieren ( z.B. B-Plan Verfahren).
3. der BVV ist erstmalig zu ihrer 36. Tagung zu berichten. Danach ist die BVV halbjährlich
über die Aktivitäten des Bezirksamtes in diesem Bereich zu unterrichten.
Berlin, den 24.08.2005
Einreicher: Fraktion der SPD
gez. BV Klaus Mindrup und die übrigen Mitglieder der Fraktion
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
X
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Abstimmungsverhalten:
X
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
Bürgerbeteiligung, Eingaben, Geschäftsordnung u. Bürgerdienste
Drs. V-1082
Begründung:
Mit dem Siebenten Gesetz zur Änderung des Bezirksverwaltungsgesetzes, sind erweiterte
Informationsrechte der Einwohnerschaft und Informationspflichten des Bezirks entstanden.
Eine notwendige Voraussetzung für die Teilhabe am politischen Prozess ist die umfassende
Information der Einwohnerinnen und Einwohner.
Das Bezirksamt soll dafür Sorge tragen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks
frühzeitig über wichtige Planungen und Vorhaben des Bezirks informiert werden. Komplexere
Sachverhalte wichtiger Bezirksangelegenheiten sollen darüber hinaus mit den betroffenen
Einwohnerinnen und Einwohnern in den neu zu schaffenden Einwohnerversammlungen
dargelegt und diskutiert werden.