Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung Ausschuss öOrd 27. BVV am 26.11.14.pdf
Größe
161 kB
Erstellt
14.10.15, 02:08
Aktualisiert
27.01.18, 12:17
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
VII-0801
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
17.09.2014
16.10.2014
11.11.2014
26.11.2014
BVV
VerkOrd
VerkOrd
BVV
BVV/ 025/VII
VerkOrd/054/VII
VerkOrd/055/VII
BVV/ 027/VII
überwiesen
vertagt
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
Betreff: Mehr Respekt und Wertschätzung für ParkraumüberwacherInnen
Der Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung hat die Drucksache auf seiner Sitzung am 11.11.2014 beraten.
Abstimmungsergebnis Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung:
JA 13 / NEIN 1 / 0 ENTHALTUNGEN
Die BVV möge beschließen:
Die BVV Pankow missbilligt jegliche Übergriffe auf MitarbeiterInnen der Parkraumbewirtschaftung und dringt auf eine konsequente Verfolgung dieser Delikte.
Das Bezirksamt wird ersucht, die Außendarstellung der Parkraumüberwachung mit einer Öffentlichkeitsarbeitsstrategie zu verbinden, die folgendes leisten soll:
den zahlenden Parkern gegenüber den Nutzen der durch BVV und Bezirksamtsbeschluss eingeführten Parkraumbewirtschaftung deutlich benennen,
die Parkraumbewirtschaftung transparent und sachlich darstellen, wozu auch
Fragen der Finanzierung und der Überwachung gehören,
die Ansprechstelle für Fragen und Kritik benennen.
Berlin, den 17.11.2014
Einreicher: Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
gez. BV Wolfram Kempe, Ausschußvorsitzender
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
x
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-0801
Begründung der Beschlußempfehlung Ausschuss für Verkehr und öffentliche
Ordnung:
Der Ausschuß hat sich in seinen Sitzungen an 16.10. Und am 11.11. d.J. mit dem Antrag beschäftigt. In der zweiten Sitzung legten die Antragsteller eine neue Fassung des
Antrages vor, die die Einwendungen der Ersten Beratung des Antrages aufnahm.
Nunmehr greift der Antrag die von allen Seiten der BVV seit je geforderte Unterstützung
der Mitarbeiter im Außendienstes der Parkraumüberwachung auf und entwickelt sie in
praktikabler Weise weiter.
Der Ausschuß empfiehlt daher der BVV die Annahme der Drucksache mit 13 Ja-Stimmen gegen eine Nein-Stimme und ohne Enthaltung.
Text Ursprungsantrag Fraktion Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen :
Das Bezirksamt wird ersucht, in der Öffentlichkeit seine Unterstützung für die Parkraumbewirtschaftung und die MitarbeiterInnen der Parkraumüberwachung deutlich zu machen.
Dazu ist ein wirksames Verfahren zu entwickeln, zu dem Folgendes gehören soll:
-
Den Nutzen der durch BVV und Bezirksamtsbeschluss eingeführten Parkraumbewirtschaftung den zahlenden Parkern deutlich benennen,
-
Übergriffe auf MitarbeiterInnen der Parkraumbewirtschaftung öffentlich missbilligen und auf eine konsequente Verfolgung der Delikte dringen,
-
Die Parkraumbewirtschaftung transparent und sachlich darstellen, wozu auch
Fragen der Finanzierung und der Überwachung gehören,
-
Die Ansprechstelle für Fragen und Kritik benennen,
-
Eine geeignete Strategie, wie die Öffentlichkeit dauerhaft mit diesen Informationen erreicht werden kann.
Begründung Ursprungsantrag:
MitarbeiterInnen der Parkraumbewirtschaftung sind mehrfach in Ausübung ihrer Tätigkeit bedroht und angegriffen worden. Dies ist absolut inakzeptabel.
Dies soll das Bezirksamt gegenüber der Öffentlichkeit deutlich machen und sich so ausdrücklich hinter seine MitarbeiterInnen stellen. Daneben soll auch die Parkbewirtschaftung selbst transparent und sachlich dargestellt werden.
Da eine einmalige Presseerklärung für die Schaffung von Akzeptanz seitens der Bevölkerung nicht ausreichen dürfte, ist die Entwicklung einer Strategie erforderlich, die auf
ein nachhaltigeres Erreichen der Öffentlichkeit gerichtet ist.
Dabei ist die Nutzung der Erfahrung anderer Bezirke oder Kommunen ausdrücklich erwünscht.