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Antrag der Fraktion CDU 14. BVV am 24.04.2013.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Antrag der Fraktion CDU 14. BVV am 24.04.2013.pdf
Größe
69 kB
Erstellt
14.10.15, 02:12
Aktualisiert
27.01.18, 11:43

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Inhalt der Datei

1.29 Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin VII-0438 Ursprungsdrucksachenart: Antrag, Ursprungsinitiator: Fraktion der CDU Antrag Fraktion der CDU Beratungsfolge: 24.04.2013 BVV BVV/014/VII Betreff: Wegeleitsystem Schloss Schönhausen Die BVV möge beschließen: Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht, das touristische Wegeleitsystem dahingehend zu überarbeiten, dass das Schloss Schönhausen in diesem präsenter ist und insbesondere an zentralen Stellen, wie dem S- und U-Bahnhof Pankow und dem SBahnhof Wollankstrasse auf dieses touristische Highlight hingewiesen wird. Weiterhin sollten zusätzliche Hinweisschilder, die auf das Schloss hinweisen, aufgestellt werden. Mit der BVG sind Gespräche mit dem Ziel aufzunehmen, die Straßenbahn und Bushaltestellen Tschaikowskistraße(Grabbeallee) in Am Schloss Schönhausen umzubenennen und die Straßenbahn und Bushaltestellen Hermann-Hesse Straße(Nähe Dietzgenstraße) mit dem Zusatz Am Schloss Schönhausen zu versehen. Berlin, den 16.04.2013 Einreicher: Fraktion der CDU BV Claudia Steinke, Johannes Kraft und die übrigen Mitglieder der Fraktion Begründung siehe Rückseite Ergebnis: beschlossen beschlossen mit Änderung abgelehnt zurückgezogen Abstimmungsverhalten: x EINSTIMMIG MEHRHEITLICH JA NEIN ENTHALTUNGEN federführend x überwiesen in den Ausschuss für zusätzlich in den Ausschuss für und in den Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften Drs. VII-0438 Begründung: Nach fast 5 jähriger Sanierung wurde das Schloss Schönhausen 2009 in unserem Bezirk als Museum eröffnet. In der Denkmallandschaft Berlins nimmt Schönhausen eine einzigartige Stellung ein, denn das unzerstörte Barockschloss war im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Schauplatz großer historischer Ereignisse. Im ursprünglichen Landsitz preußischer Adelsfamilien, fanden hier 1699 jene Geheimverhandlungen statt, die den brandenburgischen Kurfürsten kurz darauf zum König in Preußen machten. Königin Elisabeth Christine, ungeliebte Gemahlin Friedrich des Großen, lebte über 50 Jahre in diesem Schloss. Durch sie entwickelte sich das Schloss zu einer wahren Perle des Rokoko. Einige der Räume und große Teile der originalen Innenausstattung sind bis heute praktisch unverändert erhalten. Nachdem es in den 30iger Jahren zur Kunstgalerie umgebaut worden war, wurde es 1938 zum zentralen Lager für die sogenannte „Entartete Kunst“. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg geriet Schönhausen in den Fokus des kalten Krieges. Das Schloss wurde Amtssitz von Wilhelm Pieck, dem ersten und einzigen Präsidenten der DDR. Später erfolgten Umbau und Neueinrichtung zum Gästehaus der DDR Regierung. Eine bedeutende Rolle spielte das Schlossareal während der friedlichen Revolution in der DDR als Tagungsort des Zentralen Runden Tischen, der den Demokratisierungsprozess in der untergehenden DDR einleitete, und als Schauplatz der Zwei-plus-VierGespräche zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Mehrere Pankower Vereine bemühen sich, aufgrund der Bedeutung auf das Schloss im öffentlichen Raum noch stärker hinzuweisen, um Touristen, Berlinerinnen und Berliner aus anderen Bezirken das Finden zu erleichtern. Vom S-und U-Bahnhof Pankow gibt es bereits einige Hinweisschilder zum Schloss. Großer Nachholbedarf besteht vom S-Bahnhof Wollankstraße aus, von der Grabbeallee und der Hermann-Hesse Straße. Mit der BVG sollten dahingehend Verhandlungen mit dem Ziel aufgenommen werden, die Straßenbahn und Bushaltestelle Tschaikowskistraße(Grabbeallee) in Am Schloss Schönhausen umzubenennen und die Haltestellen der Hermann-Hesse Straße (Nähe Dietzgenstraße) mit dem Zusatz Am Schloss Schönhausen zu versehen.