Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Einwohnerfragen.pdf
Größe
76 kB
Erstellt
15.10.15, 22:29
Aktualisiert
27.01.18, 21:30
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Einwohnerfragestunde
Bezirksverordnetenvorsteherin
Einwohnerfragestunde
TOP-Nr.:
DS-Nr: 1049/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
BVV
Einwohnerfragen
1. Einwohnerfrage
Norbert Machachej
Bauvorhaben am Franz-Cornelsen-Weg
1. Wie viele Bauvorhaben gab es im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in den
letzten zwei Jahren (2013/2014)?
2. Wie viele von diesen Bauvorhaben haben massive Proteste der betroffenen
Bürger hervorgerufen?
2. Einwohnerfrage
Hildegard Teschner
Beanstandung des BVV-Beschlusses zur
Veränderungssperre Oeynhausen
Laut Pressemitteilung vom 15.07.2014 hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
in seiner Sitzung vom 15.07.14 beschlossen, den Beschluss der
Bezirksverordnetenversammlung vom 8.7.2014 über die Rechtsverordnung zur
unverzüglichen Festsetzung einer Veränderungssperre für die Kolonie Oeynhausen mit
dem Bebauungsplan IX 205a gemäß §18 Satz 1 des Bezirksverwaltungsgesetzes zu
beanstanden.
Meine Frage richtet sich an Frau Bezirksstadträtin König und an Herrn Bezirksstadtrat
Engelmann:
Ist es richtig, dass Sie am 15.07.2014 für die Beanstandung des BVV-Beschlusses
gestimmt haben?
«VONAME»
Ausdruck vom: 18.11.2014
Seite: 1/4
3. Einwohnerfrage
Dr. Michael Röder
Schoelerschlößchen
(Schriftliche Beantwortung)
1. Unstimmigkeiten zwischen Ihren verschiedenen Aussagen zur zukünftigen
Nutzung des Gebäudes
In Ihren Äußerungen zur Nutzung des Gebäudes zwischen Oktober 2014 (Tagesspiegel
21.10.14) und Dezember 2013 (Berliner Woche, 11.12.13) gibt es im Hinblick auf jedes
der drei Geschosse verschiedene Unstimmigkeiten, etwa was die jeweilige Anzahl der
Räume betrifft und deren Nutzung. Ein Beispiel: Sie erwähnen im Juli (4.
Einwohnerfrage) zwei Ausstellungsräume im EG, im Dezember war es nur einer,
hingegen war damals von einem Archiv im DG die Rede, im Juli nicht mehr; usw. Ich
frage Sie daher nach Juli 2014 nochmals und bitte diesmal um eine eindeutige Antwort:
Wie ist die augenblickliche detaillierte Planung – Raum für Raum – für jedes der drei
Geschosse?
2. Statik
Lt. Berliner Abendblatt vom 1.3.2014 war Anfang März die Untersuchung der statischen
Gegebenheiten (Wände und Decken) durch Architekt F. Goller noch nicht
abgeschlossen – eigentlich eine Grundvoraussetzung für jede der bisher etwa 7
Planungen in 11 Jahren für die Nutzung des Gebäudes:
Wie ist das Ergebnis dieser Untersuchung und welche zusätzlichen Kosten entstehen
durch eventuell notwendige Umbauten?
3. Ausschreibung des Innenausbaus
Ist es zutreffend, wie das Berliner Abendblatt vom 14.9.2013 berichtete, dass es keine
Ausschreibung des Innenausbaus bzw. keinen Wettbewerb gab? Falls ja: Wer wurde
aufgrund welcher Überlegungen ausgewählt? Falls nein: Wann fanden Ausschreibung
oder Wettbewerb statt und welches waren die genauen Ergebnisse?
4. Innenausbau-Kosten
Lt. Berliner Zeitung vom 18.2.2014 schätzten Sie Anfang des Jahres die Kosten für den
Innenausbau auf 3 Mio. Eu. Da Großprojekte hierzulande meist etwas teurer sind:
Wie hoch schätzen Sie die Kosten für Sanierung sowie Nachnutzung gemäß den
neuesten Plänen?
5. Dauer der Unbenutzbarkeit des Hauses
Das Haus – bis Februar 2003 ein beliebter Kindergarten – steht seit über 11 Jahren
unbenutzbar da. Lt. Berliner Zeitung vom 18.2.2014 haben Sie gesagt, dass der
Innenausbau drei Jahre in Anspruch nehmen werde. Da Großprojekte hierzulande
meist etwas länger dauern:
«VONAME»
Ausdruck vom: 18.11.2014
Seite: 2/4
Mit wie viel weiteren Jahren der Unbenutzbarkeit ab jetzt (November 2014) rechnet das
Bezirksamt jetzt?
4. Einwohnerfrage
Joachim Neu
Reisekosten im Rahmen einer Partnerschaft des
Bezirks
(Schriftliche Beantwortung)
1. Wie hoch waren die Kosten der Reise nach Peking und wer hat diese getragen z. B. aus welchem Haushaltstitel - und welche Personen haben teilgenommen?
2. Wurde diesbezüglich noch vor der Haushaltssperre der Etattitel erhöht und wenn
ja in welcher Höhe?
3. Worin liegt die Begründung, dass in den finanziell knappen Zeiten eine
achtköpfige Delegation an der Reise teilnehmen musste, ohne jedoch die
zuständige Stadträtin für Schule?
4. Warum wird in Peking von der Nelson Mandela Schule eine Partnerschaft
eingegangen, wo dieselbige - entsprechend ihres Namens - die Beziehungen zu
Afrika vorwiegend pflegen wollte?
5. Warum wird statt in China nicht vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf – auch
oft als "Charlottengrad" beschrieben - die längst überfällige Partnerschaft zu
einer Stadt in Russland gesucht?
5. Einwohnerfrage
Dr. Michael Röder
Bibliotheken
(Schriftliche Beantwortung)
1. Auflagen bei der Vergabe von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) zum Einsatz der Selbstbedienungsautomaten (RFID) in den
Bibliotheken I
Ist es zutreffend, dass eine der Auflagen seitens der EU darin besteht, dass die
Öffnungszeiten der Bibliotheken um ca. 10 % verlängert werden müssen, und wie ist
das im Bezirk umgesetzt worden?
2. Auflagen bei der Vergabe von EFRE-Mitteln zum RFID-Einsatz in den
Bibliotheken II
Ist es zutreffend, dass eine weitere Auflage seitens der EU darin besteht, dass die
geförderten Bibliotheken 10 Jahre lang nicht geschlossen werden dürfen – also bis
2012 – und wie verträgt sich deren Verehrenamtlichung damit?
3. Auflagen bei der Vergabe von EFRE-Mitteln zum RFID-Einsatz in den
Bibliotheken III
Welche weiteren Auflagen gibt es und wie wurden sie umgesetzt?
«VONAME»
Ausdruck vom: 18.11.2014
Seite: 3/4
4. Anweisung und Makulaturpraxis
Im April 2014 (6. Einwohnerfrage) teilten Sie mit: „... bin ich der Auffassung, dass in
jeder Bibliothek des Bezirks Literatur vorhanden sein muss, die sich mit dem Bezirk
bzw. mit dem jeweiligen Kiez beschäftigt. Art und Umfang des Angebots sind dem Profil
der Bibliothek anzupassen. Mitte Januar 2014 erfolgte meinerseits die Anweisung
soweit möglich, sicherzustellen, dass in den bezirklichen Standorten Bezirks- und/oder
Kiezliteratur vorhanden ist. Ggf. sollte hierzu Rücksprache gehalten werden.“:
Wie viel Exemplare dieser Literatur wurden – je Bücherei – seit Januar 2014 makuliert
und warum?
«VONAME»
Ausdruck vom: 18.11.2014
Seite: 4/4