Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Einwohnerfragen.pdf
Größe
72 kB
Erstellt
15.10.15, 22:43
Aktualisiert
27.01.18, 21:36
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Einwohnerfragestunde
Bezirksverordnetenvorsteherin
Einwohnerfragestunde
TOP-Nr.:
DS-Nr: 1002/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
BVV
Einwohnerfragen
1. Einwohnerfrage
Martin Burth
Vattenfall I
1. Von September 2012 bis April 2013 wurde von der Fa. Vattenfall eine neue
Fernwärmeleitung im Klausenerplatzkiez im mittleren Bereich der
Danckelmannstr. (Hausnr. 23 - 16; ca. 230m Länge) verlegt, die zu
mehrmonatigen Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen im Kiez
führte. Welche Gebühren/Abgaben hat Vattenfall für diese Inanspruchnahme des
öffentlichen Raums pro Monat bzw. insgesamt an die Bezirks- und/oder
Landeskasse entrichtet?
2. Welche Konzessions/Benutzungsgebühr muss im Vergleich dazu ein
Gewerbetreibender im Kiez pro m² Straßennutzung im Monat bezahlen, wenn er
- ohne Behinderung - im öffentlichen Straßenland z.B. im Sommer Tische und
Stühle aufstellt?
3. Welche Einnahmen/Konzessionsabgaben (pro Jahr, pro Monat, pro laufenden
Meter?) erzielt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf aus der dauerhaften
Nutzung des öffentlichen Straßenlandes für die 2012/13 (siehe Frage 1) von
Vattenfall neu verlegte Fernheizungsleitung in der Danckelmannstr.?
4. Wie viele Meter Fernheizleitung sind im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im
öffentlichen Raum verlegt und welche Konzessions- bzw. Nutzungsgebühren
werden dafür pro Jahr insgesamt von den Leitungsbesitzern an den Bezirk bzw.
das Land Berlin entrichtet?
«VONAME»
Ausdruck vom: 09.10.2014
Seite: 1/4
5. Sind dem Bezirksamt im Rahmen der Verlegung der o. g. Fernheizleitung im
Klausenerplatzkiez Kosten etwa für Personal, Straßensperrungen, Bewilligungen
etc. entstanden und wenn ja, wurden diese von der Fa. Vattenfall ersetzt?
2. Einwohnerfrage
Kurt Sprösser
Olivaer Platz
Das Bezirksamt plant den Umbau des südlichen Straßenbereiches Olivaer Platz.
1. Welche Kosten entstehen durch diese Baumaßnahmen?
Hinweis: Gefragt wird nach der Summe der Brutto-Kosten. Es ist unerheblich,
aus welchen Haushaltstiteln sie gedeckt werden.
2. Nach der Verkehrsuntersuchung (S.19) sind gegenwärtig der Verkehr im
südlichen Straßenbereich und damit auch die Auswirkungen auf die Bewohner
vergleichsweise gering.
Welche zusätzlichen Wirkungen durch die geplanten Baumaßnahmen können
die zur Frage 1 genannten Kosten rechtfertigen?
3. Beim anschließend geplanten Umbau der Parkanlage wurde der Empfehlung des
Landesdenkmalamtes, die bestehenden Gestaltungselemente zu erhalten, nicht
gefolgt.
Welche Gründe waren dafür entscheidend?
3. Einwohnerfrage
Martin Burth
Vattenfall II
1. Welche Kosten (Anschluss, Übergabestation, Planung, Durchleitungsgebühren
etc.) hatte das Bezirksamt 2012/2013 für die Anbindung der Nehringschule/Paula
Fürst-Schule an die Fernwärmeleitung der Fa. Vattenfall und welchen Nutzen
erwartet der Bezirk durch die Anbindung der Nehringschule im Sinne von
Klimaentlastung und Kosten?
2. Was hat die Bereitstellung einer kWh Heizenergie für die Nehringschule bisher
(bis 2013) gekostet und welche Kosten werden zukünftig pro kWh Fernwärme
von Vattenfall erhoben?
3. Welchen verbrauchsunabhängigen Grundpreis hat das Bezirksamt für die
Fernwärmeversorgung der Nehringschule/Paula-Fürst-Schule an die Fa.
Vattenfall pro Monat bzw. pro Jahr zu entrichten?
4. Der Fernwärmepreis unterliegt im Gegensatz z.B. zum Strompreis nicht der
Aufsicht der Regulierungsbehörde und kann weitgehend frei gestaltet werden.
Hat sich Fa. Vattenfall verpflichtet, die Nehringschule auch längerfristig (wie
lange?) über die neue Leitung mit Fernwärme zu versorgen und gibt es für diese
Wärmeversorgung einen längerfristig festgelegten spezifischen
Versorgungspreis (Euro pro kWh Energielieferung)?
5. Welche Wärmeversorgung der Nehringschule/Paula-Fürst-Schule erwartet das
Bezirksamt, sofern spätestens 2035 aus Klimaschutzgründen erhebliche Teile
der fossilen Stromversorgung in Berlin und damit auch die daran gekoppelte
Fernwärmeversorgung von Vattenfall wegfällt?
«VONAME»
Ausdruck vom: 09.10.2014
Seite: 2/4
4. Einwohnerfrage
Dr. Michael Roeder
Bibliotheken
Schriftliche Beantwortung
Verehrenamtlichung von Wilmersdorfer Bibliotheken
Im Juni (3. Einwohnerfrage/zu 2.) teilten Sie mit: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann das
Bezirksamt noch keine definitive Aussage treffen, welche kleineren Bibliotheksstandorte
in Wilmersdorf möglicherweise zukünftig ebenfalls in anderer Trägerschaft übergeben
werden könnten.“ Mit Bezug auf Ihre im April angekündigte Politik der frühzeitigen
Veröffentlichung Ihrer Planungen bitte ich Sie daher, der Öffentlichkeit mitzuteilen:
1. Welche kleineren Bibliotheksstandorte in Wilmersdorf sind zur zukünftigen
Verehrenamtlichung „angedacht“? (Die Frage zielt also nicht auf „definitive Aussagen“!)
2. Bibliothek Nehringstraße/1
Stimmt es, dass Sie erwägen, ab 2016 diese Bibliothek ehrenamtlich zu betreiben?
3. Bibliothek Nehringstraße/2
Wer ist als Träger bei der Verehrenamtlichung dieser Bibliothek im Gespräch?
5. Einwohnerfrage
Dr. Michael Roeder
Verkehrsberuhigung im „Ökokiez“
Schriftliche Beantwortung
Zusätzliche Verkehrsberuhigung eines schon verkehrsberuhigten Viertels
Für die Jahre 2012 und 2013 hatte das Bezirksamt für den flächendeckend als
Spielstraße ausgewiesenen „Ökokiez“ einen Betrag von 100.000 Eu für zusätzliche
verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Verfügung gestellt:
1. In welcher Höhe und für jeweils welche Maßnahmen sind 2012 sowie 2013 diese
Mittel benutzt worden?
Knobelsdorffstraße „Straßenkissen“/1
Zurzeit werden in der Knobelsdorffstraße „Straßenkissen“ eingebaut (Beleg:
http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2014/09/03/knobelsdorffstrasse_wieder_ges):
2. Wie viel „Kissen“ werden es in jedem der vier Abschnitte zwischen
Knobelsdorffbrücke und Schloßstraße sein?
Knobelsdorffstraße „Straßenkissen“/2
3. Wie viel kostet die Anschaffung und der Einbau dieser „Kissen“?
Die restlichen 99,3% des Bezirks
«VONAME»
Ausdruck vom: 09.10.2014
Seite: 3/4
Es gibt ganze Regionen, die verkehrsberuhigsmäßig stark unterversorgt sind, wie z.B.
vor der „Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe“ an der Einmündung der
Loschmidtstraße in Alt-Lietzow (siehe: http://blog.klausenerplatzkiez.de/archive/2013/07/11/strassen_und_platze_2_namenlos):
4. Gibt es in Ihrem Hause Pläne, auch dort zum Schutze der Schüler „Straßenkissen“
zu verlegen?
6. Einwohnerfrage
Dr. Michael Roeder
Gedenktafelkommission (GTK) immer noch
Nichtöffentlich
Schriftliche Beantwortung
– Frage an die GTK sowie an die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen –
Eine Recherche in den elf übrigen Bezirken (siehe: http://blog.klausenerplatzkiez.de/archive/2014/07/19/der_buerger_die_gedenktafel_un) hat gezeigt, dass unser
Bezirk der einzige ist, in dem die GTK nicht nur geheim tagt, sondern seit ihrer
Neukonstituierung vor 2 ¾ Jahren noch nie einen Gast in ihren Reihen begrüßt hat
(einzige Ausnahme: die letzte Sitzung am 21. August). Diese Tatsache hat bei den
Zuständigen in den anderen elf Bezirken zu Erstaunen und verbalem Kopfschütteln
geführt, denn Gedenktafeln sind nun einmal ihrer Natur nach eine höchst öffentliche
Angelegenheit. Andererseits gibt es einen fertigen Antrag der Piratenpartei für die BVV,
um diesen Umstand zu korrigieren (siehe: http://www.openantrag.de/berlincharlottenburg-wilmersdorf/journal / Vorschlag vom 21.3.2014):
Wie stehen Sie dazu, dass auch in unserem Bezirk die GTK öffentlich tagt und somit
ihre Tätigkeit von der Öffentlichkeit begleitet werden kann?
7. Einwohnerfrage
Dr. Michael Roeder
„Senioren-BVV“
Schriftliche Beantwortung
Bei einer Veranstaltung im letzten Jahr, die den Namen „Senioren-BVV“ trug, hatten Sie
sogar die Sitzungsleitung. In diesem Jahr untersagen Sie jedoch der Veranstaltung aus
„namensschutzrechtlichen Gründen“ die Benutzung des Begriffes „BVV“:
Wie kommt es zu diesem Sinneswandel und wie lautet der vollständige Text Ihrer
Verfügung?
«VONAME»
Ausdruck vom: 09.10.2014
Seite: 4/4