Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung KultWeiter 23. BVV am 21.05.14.pdf
Größe
85 kB
Erstellt
16.10.15, 19:17
Aktualisiert
27.01.18, 11:58
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Kultur und Weiterbildung
VII-0596
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
11.12.2013
07.01.2014
11.02.2014
11.03.2014
08.04.2014
21.05.2014
BVV
KultWeit
KultWeit
KultWeit
KultWeit
BVV
BVV/019/VII
KultWeit/024/VII
KultWeit/025/VII
KultWeit/026/VII
KultWeit/027/VII
BVV/ 023/VII
überwiesen
vertagt
vertagt
vertagt
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
Betreff: Transparenteres Verfahren zur Zusammensetzung des
Kulturförderbeirates
Der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung hat die Drucksache in seiner Sitzung am
Dienstag, 8.04.2014 beraten. Der Ausschuss für Kultur und Weiterbildung hat den
Antrag mit Änderungen beschlossen.
Abstimmungsergebnis Ausschuss für Kultur und
Weiterbildung :
6 JA / 4 NEIN / 0 ENTHALTUNGEN
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht,
1. Die Kriterien transparent zu machen, die für die Auswahl der konkreten
Zusammensetzung des Förderbeirates, der Empfehlungen zur Vergabe der
Projektmittel für die freie Kunst- und Kulturförderung abgibt, ausschlaggebend
sind.
2. Die vom zuständigen Bezirksamtsmitglied und dem Amt für Kultur und
Weiterbildung getroffene Vorauswahl dem Ausschuss für Kultur und
Weiterbildung in geeigneter Weise vorzustellen und die Auswahl zu begründen.
Der Ausschuss gibt daraufhin eine Empfehlung ab. Anschließend wird der Beirat
vom zuständigen Bezirksamtmitglied einberufen.
3. Bis Ende März eines Berufungsjahres sind auch Vorschläge von Dritten für
potentielle Mitglieder des Förderbeirates an das Kunst- und Kulturamt möglich.
Diese sollen ebenfalls ernsthaft auf ihre fachliche Qualifikation geprüft werden.
Um diese Möglichkeit publik zu machen, soll dies auf der Internetseite des
Bezirksamtes mit dem zuständigen Ansprechpartner veröffentlicht, sowie als
Pressemitteilung des Bezirksamtes herausgegeben werden.
4. Außerdem ist zu prüfen welche Finanzierungsvarianten möglich und welche
Voraussetzungen dafür erforderlich sind, um den Beiratsmitgliedern eine
Anerkennung in Form einer Aufwandsentschädigung zu erbringen.
Berlin, den 23.04.2014
Einreicher: Ausschuss für Kultur und Weiterbildung
Daniela Kramp, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
x
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-0596
Begründung Ausschuss für Kultur und Weiterbildung:
Der Antragsteller Bündnis 90/Die Grünen stellte den Antrag in einer zweiten
Ausfertigung vor. Da es seitens des Ausschusses hierzu keinen weiteren
Diskussionsbedarf gab, stimmte der Ausschuss über den geänderten Antrag ab. Der
Antrag wurde in geänderter Form beschlossen.
Text Ursprungsantrag Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen:
Das Bezirksamt wird ersucht, bei der Zusammensetzung des Förderbeirats zur
Verteilung der Mittel für die dezentrale Kunst- und Kulturarbeit einen öffentlichen Aufruf
zur Bewerbung als potentielles Mitglied des Beirats herauszugeben. Die Bewerber
sollen sich im Ausschuss für Kultur- und Weiterbildung vorstellen. Anschließend
beschließt dieser über die Mitglieder des Beirats.
Begründung Ursprungsantrag:
Der Förderbeirat zur Vergabe der Projektmittel für die dezentrale Kunst- und
Kulturarbeit setzt sich zusammen, indem das Bezirksamt fachlich ausgewählte Akteure
in Kunst- und Kulturarbeit anspricht und um Mitwirkung bittet. Es gibt keinen öffentlichen
Aufruf zur Bewerbung und der zuständige Fachausschuss kennt bisher die Mitglieder
dieses wichtigen Förderbeirats nicht. Der Beirat leistet schätzungswürdige
ehrenamtliche Arbeit. Um diese Arbeit stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und allen
Künstlern des Bezirks die Möglichkeit zu geben sich ggf. an der Beiratsarbeit zu
beteiligen, soll ein Aufruf zur Beteiligung am Beirat veröffentlicht werden. Damit der
Ausschuss sich einen Überblick verschaffen kann und um eine vielfältige
Zusammensetzung zu ermöglichen, sollen sich die Bewerber im Ausschuss vorstellen.
Anschließend wird der Beirat vom Ausschuss auf 2 Jahre berufen.