Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Anlage Beschlussempfehlung Finanzen - VII-0567 Stellungnahmen Übersicht 23. BVV am 21.05.2014.pdf
Größe
31 kB
Erstellt
16.10.15, 19:18
Aktualisiert
27.01.18, 11:57
Stichworte
Inhalt der Datei
Übersicht Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse zur Drs. VII-0567
Anlage zur Beschlussempfehlung des Ausschusses für Finanzen, Personal und Immobilien zur Drs. VII-0567
Ausschuss für ...
Arbeit, Soziales,
Gesundheit und Senioren
Beschluss
mit Änderungen beschlossen
Ja 14/ Nein 0/ Enthaltungen 0
Kultur und Weiterbildung
mit Änderungen beschlossen
einstimmig
Rechnungsprüfung und
Controlling
Stadtentwicklung und
Grünanlagen
einstimmig
abgelehnt
Ja 3/ Nein 8/ Enthaltungen 3
Beschlussempfehlung und Begründung
Die BVV setzt sich über ihre Ausschüsse mit den jeweiligen Akteuren (incl.
der dort tätigen Wohnungsunternehmen) des Projektes "ohne Moos was Los"
des Mühlenkiezes in Verbindung und unterstützt sie bei der Erarbeitung eines
Ablaufplans zur Verwirklichung einzelner Projektteile.
Begründung: Der Antrag wird geändert in „die BVV setzt sich über ihre Ausschüsse mit den
jeweiligen Akteuren (incl. Der dort tätigen Wohnungsunternehmen) des
Projektes „ohne Moos was Los“ des Mühlenkiezes in Verbindung und
unterstützt sie bei der Erarbeitung eines Ablaufplanes zur Verwirklichung
einzelner Projektteile.“
Begründung:
Die geänderte Formulierung wurde aus dem Beschluss eines anderen
Ausschusses übernommen. Aus der so geänderten Fassung geht eine klare
Zielstellung und ein Arbeitsauftrag an die BVV hervor. Es wurde nochmals
deutlich formuliert, dass man sich nicht über die Wünsche und Ziele der
AkteurInnen und AnwohnerInnen hinwegsetzen wolle. Ziel des Antrags soll
sein, die Ergebnisse des Projekts aufzugreifen, fortzuführen und
unterstützend tätig zu sein.
Der .. Ausschuss hat in seiner Sitzung am 03.12.2013 einstimmig festgestellt,
dass er gemäß seiner Aufgabenstellung keine Zuarbeit leisten kann.
Begründung:
Die Ausschussmitglieder begrüßen das Engagement von Bürgerinnen und
Bürgern im Mühlenkiez. Dennoch fand sich im Ausschuss keine Mehrheit für
das Anliegen der Antragsteller, da der vorgelegte Text so nicht beschlussfähig
ist und die Mitglieder auch aufgrund des Verfahrens auf eine Neuformulierung
des Antrages verzichtet haben. Auf der einen Seite wird bereits an
Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Umsetzung gearbeitet, während
andererseits Finanzmittel bereitgestellt werden sollen, ohne das die konkrete
Verwendung geklärt ist und der durchaus (auch) zuständige Ausschusse fur̈
Stadtentwicklung und Grünanlagen die konkreten Maßnahmen oder die
Akteure kennt. Das wiegt umso schwerer, da der Anspruch des Projektes
bereits im Namen darauf abhebt ohne Gelder etwas zu erreichen. Dies stellt
somit einen Kernwiderspruch des Antrages in
sich dar.
Den Ausschussmitgliedern war es aber insbesondere ein dringendes
Verkehr und Öffentliche
Ordnung
abgelehnt
Ja 1/ Nein 10/ Enthaltungen 3
Kinder- und
Jugendhilfeausschuss
mit Änderungen beschlossen
Ja 8/ Nein 0/ Enthaltungen 7
Anliegen, dass die negative Beschlussfassung des Ausschusses nicht dazu
führen darf, dass die vor Ort aktiven Anwohnerinnen und Anwohner dieses als
Kritik oder Ablehnung ihres Engagements oder der erarbeiteten Grundlagen
verstehen. Vielmehr ist nach einem anderen Weg für die Umsetzung der
Maßnahmen und die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements zu
suchen.
Begründung:
Das Grundanliegen der Initiativen aus dem Mühlenkiez ist für den Ausschuß
nachvollziehbar, der vorgelegte Antrag jedoch enthält für den Fachausschuß
keine konkreten Handlungsoptionen. Für den Ausschuß ist eine Zuständigkeit
für das im Antrag vorgelegte Begehren ungewiß; eine Übersetzung der
Projektergebnisse, die obendrein nicht Bestandteil des Antragstextes sind, in
konkrete Handlungsaufforderungen gehört nicht zu den Aufgaben des
Ausschusses.
Der Ausschuß weißt weiterhin auf den systematischen Fehler der BVV hin,
der dadurch entstand, diesen Antrag in ausnahmslos alle Fachausschüsse zu
überweisen. Dem Anliegen ist damit ein Bärendienst erwiesen worden. Denn
jeweils fachspezifische Ansatzpunkte benennt der Antrag nicht.
Der Ausschuß betont ausdrücklich, daß sein Abstimmungsergebnis kein
Votum gegen das Ansinnen des Projektes oder die Wünsche von Bürgerinnen
und Bürgern darstellt. Gegenstand des Votums ist einzig der Antragstext.
Der Antrag wird vom Ausschuß mit einer Ja-Stimme gegen 10 Nein-Stimmen
bei drei Enthaltungen abgelehnt.
Die BVV setzt sich über ihre Ausschüsse mit den jeweiligen Akteuren (incl.
der dort tätigen Wohnungsunternehmen) des Projektes „ohne Moos was Los“
des Mühlenkiezes in Verbindung und unterstützt sie bei der Erarbeitung eines
Ablaufplans zur Verwirklichung einzelner Projektteile.
Begründung:
Die einreichenden Fraktionen legten dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss
als Tischvorlage den im Ausschuss Arbeit, Soziales, Gesundheit und
Senioren mit Änderungen beschlossenen Beschlusstext zur Beratung vor.
Dieser ersetzt den eingereichten Antrag Drs. VII-0567 in der 2. Ausfertigung.
Die in der letzten Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses 2013
getroffene Verabredung zwischen dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss
und dem Einreicher, dem BVO Jan Schrecker, die Studie „Ohne Moos Was
Los“ sowie die für die einreichenden Fraktionen wichtigsten Maßnahmen
dieser Studie vorzustellen, wurde nicht eingehalten. Es wurden weder die
Studie noch die für die einreichenden Fraktionen wichtigsten Maßnahmen
erläutert. Schlussfolgerungen aus der Studie wurden ebenfalls nicht
Wirtschaft, Gleichstellung
und Städtepartnerschaften
mit Änderungen beschlossen
Ja 3/ Nein 0/ Enthaltungen 8
Integrationsausschuss
mit Änderungen beschlossen
Ja 11/ Nein 0/ Enthaltungen 1
vorgetragen.
Nach ausführlicher Diskussion wurde der geänderte Antrag mit Mehrheit, bei
sieben Enthaltungen, beschlossen. Die Mehrheit hielt es für sinnvoll, dass
sich die Ausschüsse der BVV weiter mit einem Ablaufplan zur Umsetzung von
Projektteilen der Studie „Ohne Moos Was Los“ beschäftigen. Die Fraktion der
CDU erklärte, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass sich z.B. der
Ausschuss Rechnungsprüfung und Controlling inhaltlich ausführlich mit der
Studie sowie den Maßnahmen beschäftige. Seine Aufgabe sei es, die
Rechnungsprüfung sowie die sachliche Richtigkeit der Verwendung von
Mitteln des Bezirksamtes zu kontrollieren. Weiterhin legte die Fraktion dar,
dass der Name der Studie („Ohne Moos Was Los“) darauf verweise, dass
keine zusätzlichen Mittel benötigt würden. Dies sei sehr begrüßenswert.
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD äußerten sich kritisch zum
Beschlusstext und baten um Präzisierung des veränderten Antrages in
Hinblick auf die im Beschlusstext genannten „jeweiligen Akteure“ sowie das
nachfolgende Verfahren der Ausschüsse nach Beschluss des Antrages in der
BVV. Die einreichenden Fraktionen erklärten daraufhin, dass z.B. eine
verantwortliche Person des Mühlenkiezes in den Kinder- und
Jugendhilfeausschuss eingeladen werden könne. Welche Person das sein
solle, ließen die einreichenden Fraktionen offen. Das Bezirksamt machte in
diesem Zusammenhang deutlich, dass sich die Akteure und die
Anwohner_innen im Mühlenkiez am 12.02.2014 treffen werden. Auf der
Versammlung solle geklärt werden, ob und ggf. wie die Akteure vor Ort weiter
arbeiten wollen.
Die BVV setzt sich über ihre Ausschüsse mit den jeweiligen Akteuren (incl.
der dort tätigen Wohnungsunternehmen) des Projektes „ohne Moos was Los“
des Mühlenkiezes in Verbindung und unterstützt sie bei der Erarbeitung eines
Ablaufplans zur Verwirklichung einzelner Projektteile.
Begründung:
Es bestanden Fragen, warum der Antragstext nicht wie vereinbart
überarbeitet worden war, sondern im gleichen Wortlaut wie beim letzten
Ausschuss zur Diskussion gestellt wurde. Die Einreicher begründeten es
damit, dass der Antrag in diesem Wortlaut bereits in vier anderen
Ausschüssen abgestimmt wurde. Dem konnte der Ausschuss nicht folgen, da
mehrheitlich weiterhin Unklarheiten über die Umsetzung herrschte.
Die BVV setzt sich über ihre Ausschüssen mit den jeweiligen Akteuren (incl.
der dort tätigen Wohnungsunternehmen) des Projektes „ohne Moos was Los“
des Mühlenkiezes in Verbindung und unterstützt sie bei der Erarbeitung eines
Ablaufplans zur Verwirklichung einzelner Projekte.
Schule und Sport
mit Änderungen beschlossen
Ja 12/ Nein 0/ Enthaltungen 0
Bürgerbeteiligung,
Bürgerdienste, GO,
Wohnen
mit Änderungen beschlossen
Ja 14/ Nein 0/ Enthaltungen 3
Begründung:
Der Ursprungsantrag wurde mehrfach diskutiert und schien keine Mehrheit zu
finden. Die einreichenden Fraktionen haben den Antrag zur Überarbeitung
vertagt und diese Änderung in den Integrationsausschuss eingebracht.
Der Ausschuss konnte der überarbeiteten Variante mehrheitlich folgen und
stimmte diesen dementsprechend ab.
Die BVV setzt sich über ihre Ausschüsse mit den jeweiligen Akteuren (incl.
der dort tätigen Wohnungsunternehmen) des Projektes "ohne Moos was Los"
des Mühlenkiezes in Verbindung und unterstützt sie bei der Erarbeitung eines
Ablaufplans zur Verwirklichung einzelner Projektteile.
Begründung:
Der im Sozialausschuss beschlossene Antragtext wird vom Schulausschuss
übernommen und dem Finanzausschuss als Beschlussvorlage
vorgeschlagen.
Die BVV setzt sich über ihre Ausschüsse mit den jeweiligen Akteuren(incl. der
dort tätigen Wohnungsunternehmen) des Projektes "ohne Moos was Los" des
Mühlenkiezes in Verbindung und unterstützt sie bei der Erarbeitung eines
Ablaufplans zur Verwirklichung einzelner Projektteile.
Begründung:
Nach dem der Ausschuss sich ausfuh
̈ rlich mit Akteuren des Projektes „Ohne Moos
was los“ ausgetauscht hat und diese geschildert auf welchen Wegen sie in den
letzten Jahrzehnten versuche.
Mit den Akteuren des Projektes wurde im Ausschuss zusammen festgestellt, daß das
Projekt „Ohne Moos was los“ versuchte Projektideen, die schon seit Jahren in lokalen
Initiativen verfolgt wurden, zusammenzufassen. Die Bündelung der Projekte sollte die
Vielfalt der offenen Problemstellungen darlegen und auf den damit einhergehenden
Motivationsverlust bei den
Selbsthilfegruppen hinweisen. Der Ausschuss kam mehrheitlich zu der Überzeugung,
daß die mit der Drucksache geforderte Selbstverpflichtung der BVV, sich an der
Verwirklichung von Projektteilen zu beteiligen, dazu geeignet ist die Selbsthilfe im
Mühlenkiez zu unterstützen.
Eingaben + Beschwerden,
Umwelt- + Naturschutz
einstimmig bei 2 Enthaltungen
Der Ausschuss für Eingaben und Beschwerden sowie Umwelt und
Naturschutz hat den vorliegenden Antrag Drucksache VII-0567
"Vorhandene Selbsthilfe im Bezirk stärken und unterstützen" auf seiner
Sitzung am 16. Januar 2014 beraten und sich einstimmig bei zwei
Enthaltungen auf die folgende ablehnende Stellungnahme für den
federführenden Finanzausschuss verständigt:
Der Ausschuss für Eingaben und Beschwerden sowie Umwelt und
Naturschutz begrüßt das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die sich
für den Mühlenkiez einsetzen. Gegenstand der Beratung ist jedoch der
vorliegende Antrag. Dieser wird vom Ausschuss auf Grund seiner
Pauschalität als nicht tauglicher Beratungsgegenstand angesehen.
Dem Ausschuss ist es auch nach einer über halbstündigen Diskussion
gelungen, sich auf ein Verfahren zu dem vorliegenden Antrag zu
verständigen. In der Ausschusssitzung überwogen die Fragezeichen, was
denn eigentlich mit dem Antrag bezweckt sei. Der einreichende
Bezirksverordnete konnte mangels Anwesenheit – er ist auch nicht Mitglied
unseres Ausschusses - nicht zur Aufklärung beitragen. Der Vorschlag, sich
auf einen geänderten Antragstext nach dem Vorbild des Sozialausschusses
zu verständigen, wurde ebenfalls verworfen, da dieser nur einzelnen
Ausschussmitgliedern bekannt war und auch fraglich war, ob dieses
Vorgehen für unseren Ausschuss praktikabel sei. Auf Grund der
fortgeschrittenen Zeit, dem unklaren Antragstext und der straffen
Tagesordnung beschloss der Ausschuss, das Rätselraten zu beenden und
den vorliegenden Antrag zurückzuweisen, durchaus auch in der Hoffnung,
dass es dem Einreicher oder anderen Ausschüssen gelingen möge, das
bezweckte Anliegen stärker konkret herauszuarbeiten und in eine
beschlussfähige Form zu bringen. Einigkeit bestand im Ausschuss darin, dass
dieses ablehnende Votum sich nur auf den vorliegenden Antragstext bezieht,
das Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Mühlenkiez jedoch begrüßt
wird.