Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung öOrd 22. BVV am 02.04.14.pdf
Größe
84 kB
Erstellt
16.10.15, 19:23
Aktualisiert
27.01.18, 12:11
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
VII-0652
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Linksfraktion und Fraktion der CDU
Beratungsfolge:
05.03.2014
18.03.2014
02.04.2014
BVV
VerkOrd
BVV
BVV/ 021/VII
VerkOrd/044/VII
BVV/ 022/VII
überwiesen
ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen
Betreff: Knoten Walter-Friedrich-/Groscurthstraße
Der Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung hat die Drucksache auf seiner
Sitzung am 18.03.2014 beraten.
Abstimmungsergebnis Ausschuss für Verkehr und
öffentliche Ordnung:
JA 13 / NEIN 0 / ENTHALTUNGEN 0
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, am Knoten Walter-Friedrich-/Groscurthstraße,
insbesondere an der dort einmündenden Zufahrt zum Bucher Einkaufszentrum, die
Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer/innen zu erhöhen, indem die Einsehbarkeit des
Knotens vor allem für Fahrzeugführer/innen verbessert wird. Hier ist an die Aufstellung
von Spiegeln und an die wirkungsvolle Begrenzung des ruhenden Individualverkehrs zu
denken.
Berlin, den 19.03.2014
Einreicher: Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
gez. BV Wolfram Kempe, Ausschußvorsitzender
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
x
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-0652
Begründung der Beschlußempfehlung Ausschuss für Verkehr und öffentliche
Ordnung:
In der Ausschußdebatte wurde deutlich, daß mit der weiteren städtebaulichen
Entwicklung des Bucher Zentrums auch eine bauliche Lösung des im Antrag
beschriebenen Problems möglich würde. Ein Zeitrahmen dafür kan von heute aus
betrachtet jedoch seriös nicht genannt werden.
Darum folgte der Ausschuß einstimmig der im Antrag vorgeschlagenen Lösung.
Der Ausschuß empfiehlt der BVV mit 13 Ja-Stimmen ohne Nein-Stimme und ohne
Enthaltungen einstimmig die Zustimmung zur Drucksache.
Text Ursprungsantrag Linksfraktion und Fraktion der CDU:
Das Bezirksamt wird ersucht, am Knoten Walter-Friedrich-/Groscurthstraße,
insbesondere an der dort einmündenden Zufahrt zum Bucher Einkaufszentrum, die
Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer/innen zu erhöhen, indem die Einsehbarkeit des
Knotens vor allem für Fahrzeugführer/innen verbessert wird. Hier ist an die Aufstellung
von Spiegeln und an die wirkungsvolle Begrenzung des ruhenden Individualverkehrs zu
denken.
Begründung Ursprungsantrag:
Die Einmündung der Groscurthstraße in die Walter-Friedrich-Straße ist durch die –
allerdings zur Groscurthstraße versetzt liegende – Einmündung der Zufahrt zum Bucher
Einkaufszentrum für den Kundenparkplatz und den Lieferverkehr erst zum Knoten
aufgewertet worden. Zusätzlich ist die Walter-Friedrich-Straße zwischen den beiden
versetzt zueinander liegenden Einmündungen verschwenkt. Da der Knoten in einer
Tempo-30-Zone liegt, bestimmen hier die allgemeinen Vorfahrtsregeln den
Verkehrsablauf.
Die BVV hat sich bereits im Jahr 2009 anlässlich der Drs. VI-0621 mit dem hier in Rede
stehenden Knoten beschäftigt. Schon seinerzeit war dem Bezirksamt die schwierige
Situation, die vom Bezirksamt auf eine grundsätzlich falsche Planung des Knotens
zurückgeführt wurde, bekannt. Zur Verbesserung der Schulwegsicherheit wurden
damals geeignete Maßnahmen, etwa eine Gehwegverbreiterung, in Angriff genommen,
die heute umgesetzt sind. Das Kardinalproblem, die auf Grund der baulichen
Gegebenheiten mangelnde Einsehbarkeit des Kreuzungsbereiches, ist jedoch nicht
behoben worden und besteht darum fort. Schon nach kurzem Augenschein kommt es
selbst zu verkehrsärmeren Zeiten sehr schnell und wiederholt zu gefährlichen
Situationen im fließenden Verkehr.
Durch die Aufstellung von Spiegeln kann hier schnell und wirkungsvoll, insbesondere an
der Einmündung der Zufahrt zum Einkaufszentrum, Abhilfe geschaffen werden.
Zugleich wäre es möglich, mit geringen baulichen Maßnahmen, das auch zu
beobachtende verkehrswidrige “Zuparken” des Einmündungsbereiches der Zufahrt so
zu unterbinden, dass es dauerhaft und ohne Kontrollen sichergestellt ist.