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Beschlussempfehlung Ausschuss StadtGrün 10. BVV am 07.11.12.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung Ausschuss StadtGrün 10. BVV am 07.11.12.pdf
Größe
89 kB
Erstellt
16.10.15, 19:24
Aktualisiert
27.01.18, 12:12

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Inhalt der Datei

1.16 Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Beschlussempfehlung Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen VII-0217 Ursprungsdrucksachenart: Antrag, Ursprungsinitiator: BV Johannes Kraft, Fraktion der CDU, für Dr. Andreas Mätzold (Geschäftsführer BBB Management GmbH), Volker Wenda (Vorsitzender Bucher Bürgerverein e.V.) und Dr. Karl Andert (1. Vorsitzender INBITEC e.V.) Beratungsfolge: 29.08.2012 20.09.2012 07.11.2012 BVV StadtGrü BVV BVV/008/VII StadtGrü/014/VII BVV/010/VII überwiesen mit Änderungen im Ausschuss beschlossen Betreff: Außenstelle der IGA 2017 im Pankower Ortsteil Buch Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen hat die Drucksache auf seiner Sitzung am 20.09.2012 beraten. Abstimmungsergebnis Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen: JA 13 / NEIN 0 / ENTHALTUNGEN 1 Die BVV möge beschließen: Dem Bezirksamt Pankow von Berlin wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass eine Außenstelle der IGA 2017 im Pankower Ortsteil Buch in dem barocken Bucher Schlosspark eingerichtet wird. Berlin, den 25.10.2012 Einreicher: Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen BV Roland Schröder, Ausschussvorsitzender Begründung siehe Rückseite Ergebnis: x beschlossen beschlossen mit Änderung abgelehnt zurückgezogen Abstimmungsverhalten: x EINSTIMMIG MEHRHEITLICH JA NEIN ENTHALTUNGEN federführend überwiesen in den Ausschuss für zusätzlich in den Ausschuss für und in den Ausschuss für Drs. VII-0217 Begründung Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen: In der Debatte des Ausschusses zeigte sich schnell eine Zustimmung zum Grundanliegen des Antrages, im Pankower Ortsteil Buch eine Außenstelle der IGA 2017 einzurichten. Einigkeit bestand auch darin, dass der barocke Schlosspark hierfür gegenüber dem Senat benannt werden soll. Auf Kritik stießen hingegen die Einbeziehung weiterer zum Teil privater Flächen bzw. die Zwischennutzung der sogenannten Brunnengalerie, für die im Bezirk andere Nutzungsvorstellungen bestehen und zwei Bauleitplanverfahren in Bearbeitung sind. Daraufhin wurde aus der Mitte des Ausschusses vorgeschlagen, dass der Antrag auf einen Satz fokussiert wird, in dem aus dem zweiten Satz die Passage „in dem barocken Schlosspark“ in den ersten Satz eingefügt wird. Damit würde der Intention der Antragsteller sowie dem Änderungsantrag der Piratenfraktion auf Streichung des zweiten Satzes entsprochen. Dieser Sicht schlossen sich die Antragssteller und die Einreicher des Änderungsantrages an, so dass der so geänderte Antrag zur Abstimmung gestellte wurde. Mit 13:0:1 empfiehlt der Ausschuss die Annahme der so geänderten Drucksache. Text Ursprungsantrag BV Johannes Kraft, Fraktion der CDU, für Dr. Andreas Mätzold (Geschäftsführer BBB Management GmbH), Volker Wenda (Vorsitzender Bucher Bürgerverein e.V.) und Dr. Karl Andert (1. Vorsitzender INBITEC e.V.): Dem Bezirksamt Pankow von Berlin wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass eine Außenstelle der IGA 2017 im Pankower Ortsteil Buch eingerichtet wird. Hierbei sollen neben dem barocken Bucher Schlosspark auch weitere Bereiche wie die Brunnengalerie, der biomedizinische Forschungscampus und die Hoffmann’schen Klinikareale einbezogen werden. Begründung Ursprungsantrag: Nachdem die ursprünglichen Planungen, die IGA 2017 auf dem Tempelhofer Feld stattfinden zu lassen, aufgegeben wurden und nunmehr nach neuen Standorten für einen dezentralen Ansatz gesucht wird, erscheint es den Einreichern sinnvoll, dass sich auch Pankow bemüht, in die Konzeption einbezogen zu werden. Insbesondere würde sich hierfür der Ortsteil Buch anbieten, bietet er doch mit dem barocken Schlosspark, den Hoffmann’schen Klinikarealen, der Brunnengalerie und dem biomedizinischen Forschungscampus herausragendes Potential. Der Schlosspark ist hinsichtlich seiner geschichtlichen Entwicklung und der gärtnerischen Anlage beeindruckend und sehenswert. Er ist das verbindende Element zwischen den historischen Klinikarealen. Mit einem im Rahmen der IGA unter Denkmalsschutzaspekten restaurierten Schlosspark würde das berühmte Hoffmann’sche Gesamtensemble wieder zusammengefügt und ein nachhaltiger Mehrwert geschaffen werden. Der Ausschuss für Umwelt und Natur teilt im Ergebnis seiner Beratungen zur Drucksache VI-986 am 18.03.2010 dass Anliegen zur vollständigen Widerherstellung des Bucher Schlossparks. Durch die Einbeziehung der Brunnengalerie könnten im Rahmen der Konzeptentwicklung und Umsetzung auch städtebauliche Aspekte, wie die Schaffung von Wegebeziehungen zwischen den Bereichen Buch II, III, IV und eines Wegeleitsystem innerhalb des Ortsteils Berücksichtigung finden. Hiermit wäre quasi eine Brücke zum biomedizinischen Forschungscampus an der Robert-Rössle-Straße geschlagen, auf dem sich bereits jetzt anspruchsvolle Landschaftsarchitektur mit zahlreichen seltenen und geschützten Gewächsen findet. Und auch jenseits der Stettiner Bahn befindet sich mit der Moorlinse ein landschaftlich höchst interessantes Gebiet, in dem Mitte der 1990er Jahre erstmals eine Binnenkolonie von Lachmöwen entstand. Rothals- und Zwergtaucher, Graugänse, verschiedenste Entenarten, Wasser-, Teich- und Bleßralle sind ebenso zu finden, wie im Schilf brütende Rohrweihen und viele Singvogelarten. Während des Frühjahrszuges stellen sich fast alle Wasservögel, die die Berliner Artenliste hergibt, auf dem neu entstandenen Gewässer ein. Für Berliner Ornithologen rangiert die Moorlinse inzwischen weit oben auf der Liste der attraktivsten Beobachtungsgebiete. Auch sechs Amphibienarten sowie Ringelnattern haben das Gebiet in den letzten Jahren besiedelt und pflanzen sich hier fort. Auch Molche, Kröten, Frösche und auch das Amphib des Jahres, die Knoblauchkröte, haben hier hohe Bestände aufgebaut. Dieses Areal, das sich in einem bis dato wenig attraktiven Umfeld aus entwidmetem Sportplatz, wilden Parkflächen und zum Teil dem Verfall preisgegebener Bebauung befindet, könnte in die Planungen miteinbezogen werden und gemeinsam mit den anderen Bereichen durch die IGA eine deutliche Aufwertung des Stadtraumes in Buch erfahren.