Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Antrag SPD 9. BVV am 26.09.12.pdf
Größe
65 kB
Erstellt
16.10.15, 19:24
Aktualisiert
27.01.18, 12:12
Stichworte
Inhalt der Datei
1.63
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
VII-0242
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Antrag
Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
26.09.2012
BVV
BVV/009/VII
Betreff: Altkleidercontainer
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, für die Handhabung der Genehmigungen zur Aufstellung
von Altkleidersammelcontainern im öffentlichen Straßenland ein Verfahren analog zum
Verfahren in Charlottenburg-Wilmersdorf anzuwenden.
Die Zahl der Standorte soll dabei auf zwanzig begrenzt werden, gemeinnützige
Bewerberinnen sind bei der Standortvergabe zu bevorzugen. Die legalen Standorte im
öffentlichen Straßenland sind im Internet zu veröffentlichen.
Berlin, den 18.09.2012
Einreicher: Fraktion der SPD
gez. Rona Tietje
gez. Ronald Rüdiger
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
x
MEHRHEITLICH
JA
3
NEIN
einige ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-0242
Begründung:
Seit geraumer Zeit werden auch in unserem Bezirk vermehrt Altkleidercontainer der
unterschiedlichsten Anbieter aufgestellt, ohne dass eine regelnde Kraft erkennbar ist.
Die Zahl von vier genehmigten Standorten im Bezirk und die tatsächlich im öffentlichen
Straßenland vorhandenen Altkleidercontainer dokumentiert das Regelungsdefizit an
dieser Stelle. Da die Sammlung von Altkleidern durchaus als sinnvoll angesehen wird,
dies umso mehr wenn es sich um einen gemeinnützigen Anbieter handelt, sollte von
einer totalen Versagung der Aufstellung im öffentlichen Straßenland abgesehen
werden. Vielmehr erscheint hier die in Charlottenburg-Wilmersdorf angewandte
Regelung, die die Vergabe von fünfzehn Standorten an vorzugsweise gemeinnützige
Betreiber vorsieht als zweckmäßig und zur Übernahme empfohlen. Im Weiteren wird
davon ausgegangen, dass die Zahl von fünfzehn Standorten in CharlottenburgWilmersdorf für Pankow als einem Bezirk mit größerer Fläche und mehr Einwohnern auf
zwanzig erhöht werden sollte. Die anzuwendende Regelung sollte um eine Ausweisung
der Standorte im Internet ergänzt werden, um auch Bürgerinnen und Bürgern die
Möglichkeit zu geben, genehmigte und nicht genehmigte Standorte zu erkennen. Mit
der absehbaren Einführung eines onlinebasierten Beschwerdemanagements (maerker)
wird es für Bürgerinnen und Bürger wesentlich einfacher illegale Standorte zu melden.
Der Antrag zielt bewusst darauf ab, ein Regelverfahren im Bezirk zu installieren. Es wird davon
ausgegangen, dass die Frage der bereits illegal im öffentlichem Straßenland aufgestellten
Sammelanlagen im Rahmen des allgemeinen Verwaltungshandelns, nach Einführung eines
Regelverfahrens, durch Sicherstellung beantwortet werden kann.