Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK§13 BA, ZB 22. BVV am 02.04.2014.pdf
Größe
76 kB
Erstellt
16.10.15, 19:28
Aktualisiert
27.01.18, 11:55
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
des Bezirksamtes
VI-1393
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
07.09.2011
26.10.2011
15.02.2012
12.12.2012
02.04.2014
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV/44/VI
BVV/045/VI
BVV/004/VII
BVV/011/VII
BVV/ 022/VII
vertagt
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
Betreff: Choriner Straße - Umgestaltung im Bezirk Mitte als Vorbild nehmen
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 25.03.2014
Einreicher: Bezirksamt, ,
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-1393
.03.2014
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
Drucksache-Nr.:
In Erledigung der
Drucksache Nr.:VI-1393
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
3. Zwischenbericht
Choriner Straße – Umgestaltung im Bezirk Mitte als Vorbild nehmen
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung des in der 44.Tagung der BVV am 07.09.2011 angenommenen
Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung - Drucksache VI-1393:
„Das Bezirksamt wird ersucht, bis zum 15.01.2012 der BVV folgenden Bericht
vorzulegen:
Eine Auswertung der bereits beauftragten vergleichenden Untersuchung der
Fahrgeschwindigkeit von Kfz in beiden unterschiedlich gestalteten Abschnitten
der Fahrradstraße im Ortsteil Prenzlauer Berg und in Mitte sowie die
Schlussfolgerungen daraus.
Eine fachliche Bewertung der unterschiedlichen Parkordnungen und die
Auswirkung auf Geschwindigkeit und Verkehrssicherheit für die Fahrradfahrer.
Der Bericht soll ein Konzept enthalten, wie ggf. durch eine Änderung der
Parkordnung das Geschwindigkeitsniveau des Kfz-Verkehrs an das
Geschwindigkeitsniveau des Fahrradverkehrs angepasst werden kann. Dabei
ist zu untersuchen, wie durch eine Änderung der Parkordnung (Schrägparken)
zusätzliche Konflikte bzw. Unfallgefahren für Fahrradfahrer und Fußgänger
entstehen können bzw. das Geschwindigkeitsniveau weiter gesenkt werden
kann.
Hinsichtlich der Verengung der Fahrbahn sollen die Erfahrungen aus dem
Bezirk Mitte, insbesondere im Bereich der Fahrradstraße in der Linienstraße,
ausgewertet werden.
Hierbei ist zu prüfen, inwiefern die Beschilderung (auch an den Zufahrten)
verbessert und zusätzliche Piktogramme in der Fahrradstraße angebracht
werden können.
Das Konzept soll als Entscheidungsgrundlage für die nächste BVV auf der Basis einer
Beteiligung der betroffenen Bürger dienen.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) berichtet:
Die erforderlichen Zuarbeiten zum Antrag der BVV durch das Bezirksamt Mitte sowie
die Polizeibehörde sind zwischenzeitlich erfolgt.
Zwischen dem 01.09.2011 und 31.08.2013 wurden vier Verkehrsunfälle mit Radfahrern
in der Choriner Straße zwischen Schönhauser Allee und Torstraße von der Polizei
aufgenommen. Zwei dieser Verkehrsunfälle ereigneten sich im Bezirk Mitte und zwei im
Bezirk Pankow. Von Seiten der Berliner Polizei wird der Verkehrsablauf, insbesondere
mit Radfahrern, in diesem Bereich als unauffällig und sicher bezeichnet. Auch dem
Bezirksamt Mitte sind keinerlei Beschwerden oder Auffälligkeiten in Bezug auf die
Verkehrssicherheit bekannt.
Die unterschiedliche Parkordnung in der Choriner Straße resultiert aus
unterschiedlichen Einschätzungen zur Verkehrssicherheit der bezirklichen
Straßenverkehrsbehörden Pankow und Mitte. Für den Abschnitt der Choriner Straße
zwischen Schwedter Straße und Schönhauser Allee bleibt bezüglich der vorhandenen
Parkordnung längsseitig am Fahrbahnrand festzustellen, dass wegen der dicht
aufeinander folgenden Gehwegüberfahrten und baulichen Gehwegvorstreckungen
permanent die notwendige Parkstandsmarkierung unterbrochen werden müsste. Ein
Gewinn von Stellplätzen ergibt sich augenscheinlich in diesem Fall nicht.
Die Berliner Polizei wurde nochmals gebeten entsprechende
Geschwindigkeitsmessungen in beiden unterschiedlich gestalteten Abschnitten der
Fahrradstraße durchzuführen.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
keine
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
entfällt
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Dr. Torsten Kühne
Bezirksstadtrat für Verbraucherschutz, Kultur,
Umwelt und Bürgerservice