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VzK§15 BA 22. BVV am 02.04.14.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK§15 BA 22. BVV am 02.04.14.pdf
Größe
111 kB
Erstellt
16.10.15, 19:29
Aktualisiert
27.01.18, 11:57

Inhalt der Datei

Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorlage zur Kenntnisnahme § 15 BezVG des Bezirksamtes Ursprungsdrucksachenart: Vorlage zur Kenntnisnahme § 15 BezVG, Ursprungsinitiator: Bezirksamt Beratungsfolge: 02.04.2014 BVV BVV/ 022/VII Betreff: Arbeitsbericht des Frauenbeirates des Bezirksamtes Pankow Zeitraum Februar 2012 – Dezember 2013 Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen: Siehe Anlage Berlin, den 13.03.2014 Einreicher: Bezirksamt Ergebnis: ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE x vertagt VII-0668 Drs. VII-0668 Bezirksamt Pankow von Berlin An die Bezirksverordnetenversammlung .03.2014 Drucksache-Nr.: Vorlage zur Kenntnisnahme für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 15 BezVG Arbeitsbericht des Frauenbeirates des Bezirksamtes Pankow Zeitraum Februar 2012 – Dezember 2013 Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen: Gemäß § 15 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) wird berichtet: Der Frauenbeirat des Bezirksamts Pankow ist ein überparteiliches Gremium. Er fördert und vertritt die Interessen und Belange von Frauen im Bezirk. Er zeigt insbesondere geschlechterspezifische Zusammenhänge und Benachteiligungen auf, bündelt Ressourcen, entwickelt Vorschläge und gezielte Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligungen und fördert die Entwicklung neuer Lebensqualitäten von Frauen im Bezirk. Er fühlt sich der Förderung eines Bewusstseins für die Leistungen von Frauen in Geschichte und Gegenwart im Besonderen verpflichtet. Er sensibilisiert die Öffentlichkeit zum Beispiel durch Projekte, Seminare und Veranstaltungen. Er ist ein vom Bezirksamt berufenes Gremium, arbeitet selbständig und unabhängig in allen Angelegenheiten, die die Gleichstellung von Frauen und die Verbesserung ihrer Lebenssituation betreffen und berät diesbezüglich das Bezirksamt. Der Beirat setzt sich aus Vertreterinnen von Frauenprojekten, Verbänden, Parteien, des Bezirksamtes und anderen Einrichtungen sowie Frauen, die im Bezirk wohnen und sich in der Arbeit für Frauen engagieren möchten, zusammen. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Pankower Frauenprojekte und dem Verein Unternehmerinnen plus e. V. bildet der Frauenbeirat das Pankower Frauennetzwerk. Arbeitsweise des Frauenbeirates Der Frauenbeirat wird durch seine beiden Sprecherinnen und die Geschäftsführung vertreten, wobei die Sprecherinnen vom Frauenbeirat gewählt werden. Die Geschäftsführung des Frauenbeirats wird durch die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes wahrgenommen, die an den Sitzungen mit beratender Stimme teilnimmt. Gewählt werden außerdem eine Protokollantin und deren Stellvertreterin. Der Frauenbeirat tagt öffentlich. Die Sitzungen finden in der Regel alle zwei Monate statt. Im Berichtszeitraum fanden sie unter anderem auch in den Räumen des Sinnenergie e.V., des Pflegestützpunktes Pankow, der Bibliothek im Bildungszentrum am Antonplatz oder der Beratungsstelle BerTa in Buch statt. So konnte sich der Frauenbeirat ein umfassendes Bild von der Arbeit von Pankower Einrichtungen machen. Zur Vertiefung spezieller Themen seiner Arbeit hat der Frauenbeirat folgende Arbeitsgruppen gebildet:  AG Spurensuche  AG Engagement gegen Rechtsradikalismus  AG Frauen und Gesundheit  AG Wohnen bleiben im Kiez  AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen Arbeitsthemen AG Spurensuche – Pankower Frauen in Geschichte und Gegenwart Die Patenschaft über 3 Stolpersteinen wird fortgesetzt. Vorbereitende Arbeiten für eine Gedenktafel für Martha Wygodzinski in der Neuen Schönholzer Straße 13 in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten. Die feierliche Enthüllung vor Ort fand am 20. Juli 2012 statt. Präsentation unserer Ausstellung „der Zukunft ein Stück voraus“ – Pankower Pionierinnen in Politik und Wissenschaft an folgenden Orten: Jan/Feb. 2012 Lichtburgforum Wedding März 2012 Rathaus Pankow (anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Frauenbeirates Pankow) März 2013 bis Januar 2014 Rathaus Weißensee, Foyer im Turm 3. Etage Antrag auf Umbenennung der Parkstr in 13187 Berlin in Paula-Dehmel-Straße Der Antrag wurde vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung abgelehnt. Antrag auf Umbenennung der Straße 201 in Beatrice-Zweig-Straße mit Biographie und Begründung. Dem Antrag wurde zugestimmt. Benennung voraussichtlich in 2014. Erarbeitung von Vorschlägen von Frauen, inklusive Kurzbiographien für die Umbenennung eines Viertels in Karow mit Nummernstraßen und Einreichung beim Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung. Umfangreicher Schriftverkehr mit dem zuständigen Bezirksstadtrat zu Vorschlägen bei Straßenumbenennung. Erste Vorbereitungen für einen 3. Band des Buches „Spurensuche – Frauen in Pankow“ durch ein Projekt, was im Rahmen des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms durch die Senatsverwaltung für Arbeit Integration und Frauen gefördert wurde. AG Engagement gegen Rechtsradikalismus Die AG hat sich mit weiteren Organisationen vernetzt, um wirksame Veranstaltungen gegen Rechtsradikalismus zu organisieren und inhaltliche Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus des Vereins für demokratische Kultur Berlin e.V., Netzwerkstelle (moskito) gegen Rechtsextremismus für Demokratie und Vielfalt der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH und Lichtblicke des pad. e.V. Gemeinsam haben wir folgende Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert: „Mädchen und Frauen: Mitläuferinnen oder Mitgestalterinnen in der Neonazi-Szene?“ Am 29.10.2012 in der Brotfabrik (Referentin: Andrea Röpke) Ausstellung „Mein Kind ist rechts – was kann ich tun?“ Ausstellungsorte und Termine: 19.04. bis 06.05.2013 – Rathaus Pankow 07.05. bis 28.05.2013 – Bibliothek im Bildungszentrum am Antonplatz in Weißensee 29.05. bis 18.06.2013 – Bürgerhaus Buch Zu den Ausstellungseröffnungen fanden Diskussionsrunden mit betroffenen Eltern und interessierten Besucher/innen statt. Im Bündnis mit anderen Projekten und Vereinen wurde ein Fortbildungsreihe „Rechtsextremismus und Familie“ für Mitarbeiter/innen in Kitas zum Umgang mit rechtsradikalem Gedankengut erarbeitet. Themenstellungen: Was tun, wenn rechtsextreme Eltern in Kita oder Familienhilfe zur Herausforderung werden? Welche Handlungsstrategien sind sinnvoll? Woran erkennt man moderne Rechtsextreme, die als „soziale Kümmerer“ auftreten? Wie ist die rechtliche Situation, wenn Rechtsextreme versuchen, im sozialen Bereich beruflich Fuß zu fassen? Welche Ansätze wirken präventiv gegen Alltagsrassismus? Die Auftaktveranstaltung fand am 26. November 2013 zum Thema "Rechtsextrem orientierte Eltern in Kitas" statt. AG Frauen und Gesundheit Aktive Unterstützung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung, u.a. bei der Vorbereitung und Durchführung der Kundgebungen gegen den „Marsch für das Leben“ und für das Recht auf Selbstbestimmung aller Menschen, jeweils im September 2012 und 2013. Teilnahme der Mitglieder der AG Frauen und Gesundheit am Informations- und Fachgespräch der Pankower Kontakt- und Beratungsstellen am 12.09.2013 Organisation von 2 Veranstaltungen im Rahmen der Reihe: Prävention ist immer besser - „Die Pille danach – was ist das?“ am 17.04.2013 „Psychische Erkrankungen - Burnout ?“ am 10.10.2013 AG Wohnen bleiben im Kiez Organisation einer berlinweiten Postkartenaktion „Wohnen bleiben im Kiez“ in Kooperation mit dem Frauenzentrum Paula Panke und Übergabe von ca. 3.000 Unterschriftskarten an den zuständigen Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller. Die Leiterin der AG ist Mitglied der AG Wohnen und Mieterschutz des BA Pankow. AG Zusammenarbeit mit den BVV- Fraktionen Das Anliegen der AG besteht darin, die Umsetzung der gleichstellungspolitischen Zielstellungen in den Wahlprogrammen der, in der BVV vertretenen Parteien, in geeigneter Form zu begleiten und öffentlich zu machen. Dazu fanden bisher 2 Treffen mit gleichstellungspolitischen Sprecherinnen / Sprecher der BVV-Fraktionen bzw. Mitgliedern aus Fraktionen statt. Arbeitsmarktpolitik und Frauen Ines Scheibe nimmt als Stellvertretende Vorsitzende des Beirates des Jobcenter Pankow aktiv Einfluss auf die Arbeitsmarktpolitik im Interesse von Frauen. Ein Vorschlag des Frauenbeirates zum Einsatz der Eingliederungsmittel fand Eingang in die Planung 2013. Veranstaltungen  10jähriges Jubiläum des Pankower Frauenbeirates Festveranstaltung am 8. März 2012 im Rathaus Pankow in Kooperation mit dem Arbeitskreis der Pankower Frauenprojekte, der Gleichstellungsbeauftragten und dem Verein Unternehmerinnen plus e.V. Herausgabe einer Festschrift durch die Mitglieder des Frauenbeirates  Wettbewerb „Familienfreundlicher Betrieb Pankow“ 2012 und 2013 Karin Schulz, Sprecherin des Beirates arbeitet als Mitglied in der Jury mit.  Equal Pay Day 2012 und 2013 Mitglieder des Beirates unterstützten die Rabattaktion und die Verteilung der Zeitung „E%trablatt“  Internationaler Frauentag 2013 Anlässlich des Internationalen Frauentages veranstaltete der Frauenbeirat in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Arbeitskreis der Pankower Frauenprojekte ein großes Fest für Pankower Bürgerinnen am 8. März 2013 im Rathaus Pankow. Unterstützung von Initiativen und Aktionen  Unterstützung der Kampagne zur Senkung der Geburten mit Kaiserschnitt im Jahr 2012  Teilnahme an der Anhörung der BVV Pankow zur flexiblen Kinderbetreuung am 12. September 2013 Petra Drauschke, Mitglied des Beirates als eine Referentin  Unterstützung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung und Teilnahme an den Kundgebungen gegen den „Marsch für das Leben“ und für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen, jeweils im September 2012 und 2013  Beteiligung an der Kartenaktion „Frauenförderung in Berlin muss bleiben“  Unterstützung der Kampagne des Bundesverbandes SHIA eV „Kleine Familienkarte – große Wirkung!  Schlussbemerkung Der Frauenbeirat Pankow engagiert sich seit mehr als 12 Jahren für die Belange der Pankower Bürgerinnen. Im engen Zusammenwirken mit dem AK der Pankower Frauenprojekte, bezirksübergreifenden Initiativen und vielen engagierten Frauen ist ein Netzwerk entstanden, das auch künftig ein hohes Maß an Einflussnahme und aktiver Mitgestaltung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen und Familien in Pankow garantiert. Begründung Der Frauenbeirat Pankow ist ein Beirat des Bezirksamtes Pankow. In dieser Funktion sehen sich die Mitglieder in der Pflicht, in regelmäßigen Abständen das Bezirksamt und die BVV über die Ergebnisse der Arbeit zu informieren. Haushaltsmäßige Auswirkungen keine Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen Mit seiner Arbeit leistet der Frauenbeirat Pankow einen wesentlichen Beitrag für eine aktive Gleichstellungspolitik im Bezirk. Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung keine Kinder- und Familienverträglichkeit Keine Auswirkungen Anlage Mitglieder des Frauenbeirates, Funktionen im Beirat und Zugehörigkeit zu den Arbeitsgruppen Matthias Köhne Bezirksbürgermeister Anlage Frauenbeirat Mitglieder und Arbeitsgruppen Lfd. Vorname Petra Name Alex Institution / Beruf Sonntags-Club e. V. Funktion 1. Mitgliedschaft AG AG Frauen und Gesundheit 2. Susanne Bach Sprecherin AG SpurenSuche 3. Andrea Bischoff Dipl. Sozialpädagogin Lerntherapeutin Vertreterin SPD 4. Dr. Petra Drauschke Freiberuflich tätig 5. Jenny Eggen Unternehmerinnen - Plus 6. Juliane Erler STZ Pankow –FZH e. V. 7. Dr. Gabriele Frister Meco-Akademie 8. Magdalene Geisler Journalistin 9. Heike Gerstenberger 10. Christine Henke BA Pankow Gleichstellungsbeauftragte Vertreterin CDU 11. Barbara Hömberg EWA e. V. Frauenzentrum 12. Jutta Kühl 13. Karin Onnen Deutscher Hebammenverband e.V. Verdi-Bezirkssenioren-gruppe AG Frauen und Gesundheit Stellver. Protokolllantin AG Engagement gegen Rechtsradikalismus AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen AG Frauen und Gesundheit AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen AG SpurenSuche Geschäftsführung AG SpurenSuche AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen AG Frauen und Gesundheit AG Wohnen bleiben im Kiez 14. Tina Pfaff Vertreterin Die Linke 15. Monika Pingel BA Reinickendorf, Juristin 16. Stefanie Talaska Vertreterin Piratenpartei 17. Sabine Preuß Vertreterin Bündnis 90/Grüne 18. Scheibe 19. Dr. InesPetra Kathrin Schlieter Schwangerschaftskonfliktberat ung des HVD Journalistin 20. Astrid Schultze Albatros gGmbH 21. Karin Schulz SHIA 22. Edith Stoll BAUFACHFRAU Berlin e. V. Protokollantin AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen AG SpurenSuche AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen AG Engagement gegen Rechtsradikalismus AG SpurenSuche AG Frauen und Gesundheit AG Engagement gegen Rechtsradikalismus AG Wohnen bleiben im Kiez Sprecherin AG Wohnen bleiben im Kiez AG SpurenSuche AG Zusammenarbeit BVV, Fraktionen