Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK§13 BA, SB 14. BVV am 24.04.13.pdf
Größe
74 kB
Erstellt
16.10.15, 19:35
Aktualisiert
27.01.18, 21:34
Stichworte
Inhalt der Datei
2.34
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
des Bezirksamtes
VII-0328
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der CDU
Beratungsfolge:
12.12.2012
10.01.2013
30.01.2013
24.04.2013
BVV
FiPerIm
BVV
BVV
BVV/011/VII
FiPerIm/019/VII
BVV/012/VII
BVV/014/VII
überwiesen
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Betreff: Eltern-Kind-Arbeitsplätze im Bezirksamt Pankow
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 16.04.2013
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VII-0328
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
04. 2013
Drucksache-Nr.:
in Erledigung der
Drucksache Nr. VII-0328
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
Schlussbericht
Eltern-Kind-Arbeitsplätze im Bezirksamt Pankow
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung der in der 12. Sitzung am 30.01. 2013 beschlossenen Drucksache
Nummer VII-0328
„Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht, zu prüfen, ob eine begrenzte Anzahl
von Eltern-Kind-Arbeitsplätzen in den Dienststellen des Bezirks eingerichtet werden
können, welche Abteilungen hierfür besonders geeignet wären und welche
Auswirkungen dieses auf den Haushalt hätte und ob es einen Bedarf gibt. Dabei
können Erfahrungen aus dem bereits in Teilen der Berliner Steuerverwaltung erfolgreich
eingeführten Modells einbezogen werden.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:
Das Bezirksamt hat sich unabhängig von der zitierten Beschlussfassung durch die BVV
mit dem Thema „familienfreundliche Verwaltung“ auseinandergesetzt.
Das Thema gewinnt nicht nur in politischen Diskussionen zunehmend an Bedeutung.
Für Unternehmen und Behörden wird die familienfreundliche Gestaltung des
Arbeitsalltages aus 2 Gründen immer wichtiger:
1. Zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Voraussetzung
für erfolgreiche Unternehmen und Behörden. Die Motivation der Beschäftigten ist in
hohem Maß davon abhängig, in wieweit der Arbeitgeber in der Lage ist, flexibel auf
die Bedürfnisse seiner Beschäftigten zu reagieren. Eines der zentralen Bedürfnisse
ist mittlerweile die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das gilt sowohl für
Beschäftigte mit Kindern, aber auch zunehmend für Arbeitnehmer/innen mit
Pflegeaufgaben.
2. Der Fachkräftemangel, der gut ausgebildetes Personal immer wertvoller macht,
zwingt eine wachsende Anzahl von Unternehmen und Behörden, sich mit dem
Thema Familienfreundlichkeit auseinander zu setzen und Maßnahmen zur besseren
Vereinbarkeit zu entwickeln und anzubieten. Familienfreundlichkeit ist ein
Wettbewerbsvorteil bei der Personalgewinnung.
Auch das Bezirksamt Pankow muss sich diesen Herausforderungen stellen. Mit der
gleitenden Arbeitszeit, dem Frauenförderplan und den Angeboten des betrieblichen
Gesundheitsmanagements sind erste Schritte auf dem Weg zu einer
familienfreundlichen Verwaltung getan.
Im Jahr 2013 sollen weitere Maßnahmen einer familienbewussten Personalentwicklung
zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entwickelt und umgesetzt
werden.
Das Bezirksamt hat dazu eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe gebildet. Bezogen auf
die von der BVV angeregten Eltern-Kind-Arbeitsplätze hat das Bezirksamt jeweils einen
Raum am Standort Fröbelstraße und im Rathaus Pankow vorgesehen. Am Standort
Berliner Allee 252-260 konnte bisher kein geeigneter Raum gefunden werden.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
keine
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
Die vom Bezirksamt vorgesehenen Maßnahmen dienen insbesondere der verbesserten
Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
Die vom Bezirksamt vorgesehenen Maßnahmen dienen insbesondere der verbesserten
Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister