Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung Ausschuss öOrd 9. BVV am 26.09.12.pdf
Größe
89 kB
Erstellt
16.10.15, 19:37
Aktualisiert
27.01.18, 21:42
Stichworte
Inhalt der Datei
1.25
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
VII-0168
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
13.06.2012
14.08.2012
23.08.2012
30.08.2012
11.09.2012
26.09.2012
BVV
VerkOrd
StadtGrü
StadtGrü
VerkOrd
BVV
BVV/007/VII
VerkOrd/011/VII
StadtGrü/012/VII
StadtGrü/040/VII
VerkOrd/013/VII
BVV/009/VII
überwiesen
vertagt
vertagt
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
Betreff: Sonnenburger Platz: Planung wieder aufnehmen, BürgerInnen beteiligen
Der Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung hat die Drucksache auf seiner
Sitzung am 11.09.2012 beraten.
Abstimmungsergebnis Ausschuss für Verkehr und
öffentliche Ordnung (federführend):
JA 10 / NEIN 1 / ENTHALTUNGEN 3
Abstimmungsergebnis Ausschuss für
Stadtentwicklung und Grünanlagen (mitberatend):
JA 10 / NEIN 1 / ENTHALTUNGEN 2
Die BVV möge beschließen:
Die BVV ersucht das Bezirksamt, nach Verfügbarkeit der für das Vorhaben
vorgesehenen Mittel, die Planungen zur Gestaltung eines “Sonnenburger Platzes” am
Ende der Sonnenburger Straße am S-Bahn-Ring wieder aufzunehmen und diese im
INSEK Prenzlauer Berg benannte Maßnahme umzusetzen. Ziel soll es dabei sein, dass
ein Quartiersplatz entsteht, der vielfältigen Interessensgruppen die Nutzung ermöglicht.
Die bisher durch den MIV genutzten Flächen sollen in diesem Sinne umgenutzt und
umgestaltet werden.
In einem Workshop mit interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern sollen zunächst
die Grundzüge der Umgestaltung abgestimmt werden. Die darauf basierende
Entwurfsplanung sowie die weiteren Planungsschritte sind mit dem Ausschuss für
Verkehr und öffentliche Ordnung gemäß dem beschlossenen Verfahren abzustimmen.
Berlin, den 18.09.2012
Einreicher: Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
BV Wolfram Kempe, Ausschussvorsitzender
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Begründung siehe Rückseite
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
x
MEHRHEITLICH
JA
einige NEIN
einige ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-0168
Begründung des federführenden Ausschuss für Verkehr und öffentliche
Ordnung:
Der federführende Ausschuß schließt sich der Stellungnahme des mitbratenden
Ausschusses an, weist aber zusätzlich darauf hin, daß zukünftige Planungen den
Radverkehr nicht behindern dürfen.
Der Ausschuß empfiehlt der BVV mit 10 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme und drei
Enthaltungen die Zustimmung zur so geänderten Drucksache.
Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Stadtentwicklung und
Grünanlagen:
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen hat die Drucksache am 30.
August 2012 beraten und in der vorstehenden Fassung dem federführenden Ausschuss
für Verkehr und öffentliche Ordnung zur Annahme empfohlen, da der Ausschuss
mehrheitlich dem Ziel der Neuordnung der Verkehrsflächen unter Reduzierung der
Flächen für den MIV folgte. Dies geschah vor dem Hintergrund der immer noch
unübersichtlichen Verkehrssituation, bei der die von der Fußgängerbrücke kommenden
Fußgänger auf die Fahrbahn der Sackgasse geführt werden. Hierzu verdeutlichte das
Bezirksamt, dass ein durchaus wünschenswerter Brückenneubau auf absehbare Zeit
nicht erfolgen wird, so dass es keine Entwicklungen abzuwarten gäbe. Gleichzeitig
besteht das Interesse der Anwohner nach Anlage eines kleinen Kiezplatzes weiterhin,
erläuterten die Antragsteller. Die Debatte über die konkrete Umgestaltung soll demnach
auch dem späteren Beteiligungsverfahren mit den Bürgerinnen und Bürgern
vorbehalten bleiben.
Die vorgeschlagene Umgestaltung dieses Straßenabschnittes war bereits Gegenstand
der Beschlussfassung VI-0410, für deren Umsetzung dereinst die Mittel fehlten. Über
das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Prenzlauer berg und das Programm
Stadtumbau Ost besteht die Möglichkeit der Förderung dieser Maßnahmen. Auf
Vorschlag der Fraktion Bündnis90/die Grünen wurden die konkreten Zeiträume des
Absatzes 3 des Ursprungsantrages für die Umsetzung aus dem Antrag gestrichen, da
über die Programmanmeldung im Stadtumbau Ost bereits die Anmeldung dieser
Maßnahme erfolgte und die Planung und die Umsetzung demnach nur gemäß
Mittelbereitstellung erfolgen kann. Dieser Änderungsantrag sowie eine
dementsprechende redaktionelle Änderung im Absatz 1 wurden vom Antragsteller
übernommen. Der so geänderte Antrag wurde sodann dem federführenden Ausschuss
zur Beschlussfassung empfohlen.
Abstimmungsergebnis im mitberatenden Ausschuß: 10 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme,
2 Enthaltungen
Roland Schröder, Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen, 11.09.2012
Text Ursprungsantrag Fraktion der SPD:
Die BVV ersucht das Bezirksamt, die Planungen zur Gestaltung des Sonnenburger
Platzes wieder aufzunehmen und diese im INSEK Prenzlauer Berg benannte
Maßnahme nunmehr umzusetzen. Ziel soll es dabei sein, das ein Quartiersplatz
entsteht, der vielfältigen Interessensgruppen die Nutzung ermöglicht. Die bisher durch
den MIV genutzten Flächen sollen in diesem Sinne umgenutzt und umgestaltet werden.
In einem Workshop mit interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern sollen zunächst
die Grundzüge der Umgestaltung abgestimmt werden. Die darauf basierende
Entwurfsplanung sowie die weiteren Planungsschritte sind mit dem Ausschuss für
Verkehr und öffentliche Ordnung gemäß dem beschlossenen Verfahren abzustimmen.
Die Planungen sollen bis Ende 2013 durchgeführt werden, die Umgestaltung soll ab
dem Jahr 2014 ermöglicht werden. Hierzu ist die entsprechende Einstufung in den
Kosten- und Finanzierungsübersichten durch das Bezirksamt und in Abstimmung mit
der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sicherzustellen, um weiterhin die
Finanzierung mit dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau aus zu nutzen.
Begründung Ursprungsantrag:
Bei der Anwohnerschaft besteht unverändert ein hohes Interesse an der Umgestaltung
der nördlich der Kopenhagener Straße gelegenen Sackgasse. Zugleich konnte die
verkehrliche Situation bisher nicht verbessert werden. So gelangen Fußgänger und
Radfahrer, die die Brücke über den S-Bahn-Graben überqueren unverändert auf der
Fahrbahn oder müssen über diese den Weg zur Brücke nehmen. Insofern kommt es
immer wieder zu Konflikten zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern,
insbesondere auch mit gerade ein- oder ausparkenden Fahrzeugen.
Seit Einführung der Parkraumbewirtschaftung ist parallel ein deutlicher Rückgang des
ruhenden Verkehrs und des Parksuchverkehrs festzustellen. Die Verminderung von
Stellplätzen kann vor diesem Hintergrund als akzeptierbar angesehen werden, zumal
entlang der Kopenhagener Straße auch einige Stellplätze als Ersatz geschaffen werden
könnten.
Insofern teilt die BVV die Einschätzung des Fachamtes des Bezirksamtes aus der
Anlage der Beantwortung der Kleinen Anfrage 0027/KA ausdrücklich nicht und kommt
vielmehr zu der Einschätzung das die Maßnahme höchst sinnvoll ist und zügig
umgesetzt werden soll.