Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
2. Ausfertigung Antrag Fraktionen Linke, Piraten, Grüne und SPD 8. BVV am 29.08.12.pdf
Größe
71 kB
Erstellt
16.10.15, 20:04
Aktualisiert
27.01.18, 21:13
Stichworte
Inhalt der Datei
2. Ausfertigung
1.48
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Antrag
Linksfraktion, Fraktion der SPD, Piratenfraktion, Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen
VII-0200
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Linksfraktion
Beratungsfolge:
29.08.2012
BVV
BVV/008/VII
Betreff: "Kulturprodukte" der Produktionsrealität anpassen
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich möglichst gemeinsam mit anderen Bezirken für eine
grundlegende Reform der Ausgestaltung der „Kulturprodukte“ des Produktkatalogs für
Berlin, insbesondere „Kulturelle Angebote Dritter durch Bereitstellung von Infrastruktur“
(Produkt 79402) und „Kulturelle Angebote“ (Produkt 79404) einzusetzen, die die
Realität der kulturellen und künstlerischen Produktion berücksichtigt, indem auch
Vorbereitungs- bzw. Probenzeiten in der Mengenerhebung angerechnet werden.
Berlin, den 28.08.2012
Einreicher: Linksfraktion, Fraktion der SPD, Piratenfraktion, Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen
Linksfraktion: BV Matthias Zarbock
Fraktion der SPD: BV Rona Tietje
Piratenfraktion: BV Jan Schrecker
Bündnis 90/ Die Grünen: BV Daniela Billig, Cornelius Bechtler
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
x
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
2. Ausfertigung
Drs. VII-0200
Begründung:
Seit Jahren ist allgemein bekannt, dass diese Produkte problematisch sind. Auch der
Bericht zur aktuellen Situation der bezirklichen Kulturarbeit konstatiert, dass nicht nur
Probleme mit dem Buchungsverhalten in den Bezirken existieren sondern auch der
Zuschnitt der Produkte an sich grundsätzlich falsch ist. Die genannten Produkte
erwähnen zwar, dass es zu den kulturellen / künstlerischen „Produkten“ der
Vorbereitung bedarf, gezählt werden sollen aber nur die eigentlichen Angebots- /
Aufführungsstunden. Mit der Initiative zur Überarbeitung der Produkte soll erreicht
werden, dass die tatsächlich erbrachten Angebote auch hinsichtlich ihrer
professionellen Qualität und der entsprechenden Vorbereitungszeit künftig angemessen
dargestellt werden. Eine Vorgabe für die Art und Weise dieser Überarbeitung soll hier
ausdrücklich nicht erfolgen; die denkbare Variationsbreite der Lösungen reicht von einer
pauschalen, über eine abgestufte Berücksichtigung der in den Bezirken erbrachten
„Leistungen“ bis hin zur Herauslösung aus dem für Kulturangebote ohnehin destruktiven
KLR-System.