Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Antrag.pdf
Größe
59 kB
Erstellt
17.10.15, 07:59
Aktualisiert
27.01.18, 12:44
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Antrag
PIRATEN/LINKE. (fraktionslos)
TOP-Nr.:
Pabst/Schlosser/Cieschinger
Antrag
DS-Nr: 0797/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
BVV
Weniger Parteiplakate in Wahlkämpfen
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, der Bezirksverordnetenversammlung Vorschläge zu
unterbreiten, die darauf zielen, die Anzahl von Parteiplakaten an Laternenmasten und
ähnlichen Vorrichtungen in Wahlkämpfen deutlich zu reduzieren.
Dabei sollten unter Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen, der Gleichbehandlung
der Parteien sowie der Überprüfbarkeit und der Durchsetzbarkeit der angeregten
Maßnahmen durch das Bezirksamt folgende Möglichkeiten erwogen werden:
-
die Anzahl der Plakate je Partei insgesamt oder ortsteilweise zu begrenzen,
weitere Straßenzüge von der Plakatwerbung auszunehmen oder
die Werbung auf einzelne Straßenzüge oder extra aufgestellte Werbewände zu
begrenzen
Größenbegrenzung der Plakate auf maximal DIN A1-Format. (Ausgenommen
sind hier Großformate auch Wesselmänner genannt)
Begründung:
Der im zurückliegenden Bundestagswahlkampf nur wenig regulierte und kaum
kontrollierbare Wettbewerb der Parteien um die Laternenmasten führt zu einer
erheblichen Verunstaltung des Stadtbildes bis hin zur Beeinträchtigung der
Verkehrssicherheit. Die bestehenden Regelungen sind dabei schon wegen der
Personalsituation im Bezirksamt kaum durchsetzbar. Daher sollten einfache und gut
überprüfbare Möglichkeiten diskutiert werden, die auf eine Reduzierung der Plakate
insgesamt und auf einen fairen Wettbewerb zwischen den Parteien gerichtet sind.
Zu berücksichtigen ist hier auch der enorme Verbrauch an hauptsächlich zwar
recyclebarem, aber nicht verrottendem Material, der immer wieder von Bürgerinnen und
Bürgern kritisiert wird und dessen Einschränkung aus Umweltschutzgründen
begrüßenswert wäre.
«VONAME»
Ausdruck vom: 13.12.2013
Seite: 1