Daten
Kommune
Berlin Reinickendorf
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1493XVIII Anlage 1.pdf
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17.10.15, 15:11
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27.01.18, 23:11
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Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Frauenbeauftragte
Tätigkeitsbericht der Frauenbeauftragten
1. Januar bis 31. Dezember 2010
Brigitte Kowas
Eichborndamm 215 - 239
13437 Berlin
Tel: 030/90294-2309 oder 2011
Fax: 03090294-6326
E-Mail: Brigitte.Kowas@reinickendorf.berlin.de
Internet: www.frauen.jugend-reinickendorf.de
2
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
3
1. Einleitung
4
2. Rahmenbedingungen
Personelle und finanzielle Ausstattung der
Frauenbeauftragten und ihrer Mitarbeiterinnen
5
3. Aufgaben und Tätigkeiten in 2010
6
3.1. Interne Frauenförderungs- und Gleichstellungsarbeit sowie
Gremienarbeit
6
3.1.1. Beirat für Frauen- und Mädchenangelegenheiten im
Bezirk Reinickendorf
6
3.1.2. Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros
7
3.1.3. Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauenund Gleichstellungsbeauftragten
8
3.1.4. Girls´Day 2010
10
3.1.5. Bezirkliche Arbeitsgemeinschaften und Kooperationen
10
3.2. Gender Mainstreaming/Gender Budgeting
11
3.3. Mitwirkung bei BVV Anfragen
12
4. Öffentlichkeitsarbeit
12
4.1. Umsetzung der Strategie Workplace Policy
- Nein zu Gewalt an Frauen -
12
4.2. Ausstellungen
13
4.3. Veröffentlichungen
13
4.4. Veranstaltungen und Kooperationen
13
5. Beratungsarbeit
15
6. Ausblicke
15
7. Anlagen
16
3
Vorwort
Liebe Leserinnen, lieber Leser,
ich darf mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist Andreas Höhne, Bezirksstadtrat
für Jugend, Familie, Gesundheit und Soziales. Seit dem 01. April 2011 ist mir
das Amt des bisherigen Bezirksstadtrates Peter Senftleben, der in den
Ruhestand getreten ist, übertragen worden. Der Bereich Gesundheit und
Soziales, den ich auch weiterhin führe, ist mit den Themenstellungen unserer
Frauenbeauftragten eng verbunden.
Frau Kowas greift in ihrem Jahresbericht 2010 viele Themen auf, die auch
gesamtgesellschaftlich ihren Ausdruck finden.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt bei Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern ein Kernthema. In einer Studie hat das Institut für Demoskopie
Allensbach zum dritten Mal Familienleben in Deutschland repräsentativ
untersucht. Die Eindämmung der Staatsschulden, Familienleben, Verbesserung
der Kinderbetreuung, familienfreundliche Arbeitszeiten, Gesundheitswesen,
Altersarmut, Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, Senkung von Steuern und
Klimaschutz und vieles mehr sind dringende Anliegen in der Bevölkerung.
Der Tätigkeitsbericht gibt Ihnen Einblicke in neue Themenbereiche der
Frauenbeauftragten und führt Begonnenes fort, so auch die Themen der
Gleichstellung, z. B. Equal Pay Day, Mädchen Zukunftstag - Girls'Day und
Gender Mainstreaming.
In der Bundesrepublik ist jede vierte Frau von Gewalt betroffen. Allein in Berlin
wurden in 10.000 Frauen Opfer von Gewalt im Jahre 2010. Die Bekämpfung
von häuslicher Gewalt ist mir ein zentrales politisches Anliegen.
Ich möchte Sie auf einen Beitrag in der Berichterstattung hinweisen, der die
Strategie der Workplace Policy „Nein zu „Gewalt an Frauen“ - Mut zum
Gespräch am Arbeitsplatz“ in der Umsetzung hier im Bezirksamt Reinickendorf
beschreibt.
Das Buch "Spreeperlen. Berlin - Stadt der Frauen“ ist erschienen, ein sehr
ehrgeiziges Projekt, das auch Orte hier im Bezirk Reinickendorf beschreibt.
Ich danke Frau Kowas für die engagierte Arbeit und möchte Sie herzlich
einladen, sich über die Inhalte der Arbeit in dem Tätigkeitsbericht 2010 zu
informieren.
Andreas Höhne
Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Gesundheit und Soziales
4
1. Einleitung
Ich blicke auf fünf Jahre Arbeit in der Frauen- und Gleichstellungspolitik hier im
Bezirk Reinickendorf zurück. In meinen bisherigen Berichterstattungen habe ich
grundsätzlich und ausführlich die Rahmenbedingungen und inhaltlichen
Tätigkeiten einer Frauenbeauftragten beschrieben.
In den zukünftigen Berichterstattungen werde ich Ihnen eine verkürzte
Darstellung der Vielfalt meiner Tätigkeit geben.
Ich möchte allen danken, die mich auch 2010 in meiner Arbeit unterstützt
haben, insbesondere meiner Mitarbeiterin und den Auszubildenen zur Kauffrau
für Bürokommunikation. Die Kreativität und Interkulturalität meines jungen
Teams ist bereichernd und setzt neue Impulse in der Umsetzung meiner
Themenbereiche. Dafür bin ich sehr dankbar und wünsche den Azubis eine
Perspektive in der öffentlichen Verwaltung des Landes Berlin.
Für die Unterstützung meiner Arbeit bin ich den Organisationen und Verbänden
sehr verbunden. Der Beirat für Frauen- und Mädchenangelegenheiten im Bezirk
Reinickendorf stand mir stets beratend zur Seite sowie die Abteilungen,
Gremien und Kolleginnen und Kollegen aus der Bezirksverwaltung.
Herrn Peter Senftleben, ehemaligem Bezirksstadtrat für Jugend und Familie, sei
ein ganz besonderer Dank ausgesprochen, er hat meine Arbeit stets befördert
und konstruktiv unterstützt.
Darüber hinaus ermöglichte mir der interdisziplinäre Arbeitsauftrag eine
Zusammenarbeit auf Bundes- und Landesebene. Die Zusammenarbeit mit der
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen spiegelt sich in der
Vielfalt der Themen wider. Wie z.B. in Projekten der Workplace Policy in
Unternehmen und Betrieben oder in der gemeinsamen Veröffentlichung des
Buches „Spreeperlen. Berlin - Stadt der Frauen“ (dazu mehr im Bericht).
Das Berliner Landesgleichstellungsgesetz feierte 2010 seinen 20-jährigen
Geburtstag. Zum Jahresbeginn 2010 wurde das Landesgleichstellungsgesetz
(LGG) novelliert, so auch der § 21 LGG, der die Aufgaben der Frauen und
Gleichstellungsbeauftragten in den Bezirken gesetzlich verankert.
Das Thema der „Häuslichen Gewalt“ wird zunehmend öffentlicher
wahrgenommen.
Häusliche Gewalt beeinflusst auch das Arbeitsleben der Betroffenen und ist
nicht nur auf die eigenen vier Wände beschränkt. Schockierend, aber nicht
überraschend, ist das Ergebnis einer Umfrage unter den Beschäftigten des
Bezirksamtes Reinickendorf, die in gleicher Weise von Gewalt betroffen sind,
wie es andere Studien belegen. Dazu mehr in der Berichterstattung.
5
Weitere Inhalte und Zielstellungen meiner Tätigkeit in 2010 waren:
Häusliche
Gewalt,
Vermittlung
von
Hilfen
(Frauenhäuser,
Zufluchtswohnungen), Unterstützung bei schwierigen Lebenslagen, wie
z. B. Scheidung, Schuldnerberatung, drohende Wohnungslosigkeit,
Antragsverfahren etc.
Workplace Policy
Vermittlung und Konfliktschlichtung zwischen dem Jobcenter, der
Bezirksverwaltung und Klientinnen
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Koordination Lokale Bündnisse für
Familien
Girls’Day
Equal Pay Day
Geschäftsführung Gender Mainstreaming/Gender Budgeting
Persönliche Beratung
Veranstaltungen, Ausstellungen, Projektmanagement
Öffentlichkeitsarbeit, Internetauftritt
2. Rahmenbedingungen
Personelle und finanzielle Ausstattung der Frauenbeauftragten und
ihrer Mitarbeiterinnen
Mit dem Wegfall des Anwendungstarifvertrages wurde meine Stelle auf 38,5
Wochenstunden angehoben.
Das Tätigkeitsfeld einer Frauenbeauftragten setzt ein hohes Maß an zeitlicher
Flexibilität voraus, sowohl in den Abendstunden als auch an Wochenenden.
Die Stelle der Frauenbeauftragten ist dem Stadtrat für Jugend und Familie in
Stabsfunktion zugeordnet.
Der Zeitvertrag einer Mitarbeiterin lief zum Ende März 2010 aus und konnte
zu meinem großen Bedauern nicht verlängert bzw. in einen unbefristeten
Vertrag übergeleitet werden. Ende Juni 2010 ist die Stelle mit einer
ehemaligen Auszubildenden mit einem Jahresvertrag wieder besetzt worden.
Seit dem Beginn meiner Tätigkeit unterstütze ich das Bezirksamt
Reinickendorf in der Aufgabe, junge Menschen in dem Beruf zur Kauffrau für
Bürokommunikation auszubilden. Auch im Jahre 2010 bildeten wir drei Azubis
im Praxisfeld umfassend aus. Unser Ziel war es, die Azubis in ihrer
beruflichen und persönlichen Entwicklung zu fordern und fördern und sie zu
guten Abschlüssen zu führen.
Das Budget sieht Mittel für Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsbedarf in Höhe
von 4.500,00 € vor.
6
3. Aufgaben und Tätigkeiten in 2010
3.1. Interne Frauenförderungs- und Gleichstellungsarbeit sowie
Gremienarbeit
3.1.1. Beirat für Frauen- und Mädchenangelegenheiten im
Bezirk Reinickendorf
Der Beirat für Frauen- und Mädchenangelegenheiten im Bezirk
Reinickendorf setzte seine Arbeitsinhalte kontinuierlich fort. Das Gremium
traf sich zu 11 ordentlichen Sitzungen und fakultativ zu gesetzten
Themenschwerpunkten in Arbeitsgruppen. Die Sitzungen des
Frauenbeirates sind öffentlich.
Die Geschäftsführung wird von dem Büro der Frauenbeauftragten
wahrgenommen.
Der Frauenbeirat beschäftigte sich im Jahr 2010 mit folgenden
Arbeitsschwerpunkten:
Lohnungleichheit – Equal Pay Day
Demografischer Wandel
8. März Frauenwochen/Antigewalttag am 25. November
Frauen und Gesundheit in Reinickendorf
Situation von Migrantinnen in Reinickendorf
Frauen in der rechten Szene – Woche der Demokratie
Frühe Mutterschaft
200 Jahre Humboldt
Musikkult und Pornografisierung
Der Beirat hat sich intensiv mit den Lebenslagen von Migrantinnen in
Reinickendorf auseinandergesetzt. 1/5 aller Reinickendorfer Bürgerinnen
und Bürger haben einen Migrationshintergrund mit steigender Tendenz.
An Reinickendorfer Schulen ist ein deutlicher Anstieg von Kindern mit
Migrationshintergrund zu verzeichnen. Hier zeigt sich ein deutlicher
Handlungsbedarf. Auf die Einsetzung eines Integrationsbeauftragten
wurde bisher verzichtet. Zehn Bezirke haben diese Stellen eingerichtet,
außer Zehlendorf und Reinickendorf.
Berlin hat als erstes Bundesland ein Integrationsgesetz verabschiedet.
Das Abgeordnetenhaus billigte am 09.12.2010 mit der Mehrheit der beiden
Regierungsfraktionen das „Gesetz zur Regelung von Partizipation und
Integration in Berlin".
7
Infos zum Frauenbeirat sind als Download auf der Website der
Frauenbeauftragten unter: www.frauen.jugend-reinickendorf.de erhältlich.
Ein
Austausch
zwischen
dem
Beirat
für
Frauenund
Mädchenangelegenheiten und dem Frauen- und Mädchenarbeitskreis
findet regelmäßig statt. Gemeinsame Aktivitäten zu den Frauenwochen
und dem Antigewalttag wurden fortgeführt.
Das Kommunikations- und Lernzentrum Flotte Lotte feierte im November
2010 sein 25-jähriges Bestehen. Es ist die einzige Einrichtung in
Reinickendorf, die neben der individuellen Beratungsarbeit diverse Kurse
anbietet, so auch einen Kurs zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben.
Von vormals drei Einrichtungen in Reinickendorf, die ein Angebot nur für
Frauen vorhielten, ist die Flotte Lotte als einzige bestehen geblieben. Die
Flotte Lotte hat 4 Plätze im Bereich der Zufluchtswohnungen für Frauen.
Aktivitäten und Netzwerkarbeit
„Vielfalt gestalten!“ war das Motto der Reinickendorfer Mädchen- und
Frauenwoche vom 08.03. bis 14.03.2010. Einrichtungen präsentierten
sich mit Workshops, Lesungen, interkulturellem Brunch, Tanz und
vielem mehr (s. Anlage 1).
Mitglieder des Frauenbeirats und des Frauen- und Mädchenarbeitskreises riefen am 25.11.2010 zum Internationalen Tag gegen Gewalt an
Frauen zu einer gemeinsamen Aktion auf.
Parallel zur Plakataktion „Hinter deutschen Wänden“ – „Manchmal sieht
man es erst auf den zweiten Blick“ fand eine öffentliche Aktion in der
Einkaufszone in der Gorkistraße in Tegel statt. Frauen und Mädchen
machten darauf aufmerksam, dass jede vierte Frau von Gewalt
betroffen ist.
Beteiligung am Lokalen Bündnis für Familien.
3.1.2. Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros
(BAG)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros ist eine
bundesweite
Interessenvertretung
der
Frauenund
Gleichstellungsbeauftragten sowie der Frauenvertreterinnen. Die
Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) steht im regelmäßigen Fachaustausch
mit der Geschäftsstelle in Berlin.
Im Mai 2010 fand die 20. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und
Gleichstellungsstellen in Wuppertal statt zu den Themen „Rosarot–
Himmelblau?“ und „Geschlechterkultur im Wandel?“. Ca. 1000 Frauen
aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich in Foren rund um die
8
Geschlechterkulturen/-rollen, Demografischer Wandel, Frauen in
Führungspositionen, Schlaue Mädchen - Dumme Jungen und vieles mehr.
Ich wirkte bei der Vorbereitung einer Tagung zur Vorstellung des ersten
Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung für 2011 mit.
3.1.3. Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und
Gleichstellungsbeauftragten (LAG)
Die
Landesarbeitsgemeinschaft
der
bezirklichen
Frauenund
Gleichstellungsbeauftragten
ist
eine
bezirksübergreifende
Interessenvertretung auf Landesebene. Ein regelmäßiger Fachaustausch
mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie
Verbänden und Institutionen und die Beteiligung an Arbeitsgruppen des
Deutschen Städtetages stell-ten die fachlich inhaltliche Zusammenarbeit
sicher.
Im Rahmen meiner Tätigkeit nehme ich, wie im letzten Bericht ausführlich
beschrieben, die Koordination und fachliche Vernetzung der drei
Mitarbeiterinnen aus den Einrichtungen Flotte Lotte und Interkultureller
Mädchen- und Frauentreff des Trägers Albatros wahr. Diese Stellen
wurden 2009 für einen Zeitraum von vier Jahren von der Senatsverwaltung
für Wirtschaft, Technologie und Frauen zur
Stärkung der
Fraueninfrastruktur den genannten Trägern zur Verfügung gestellt.
Norwegen führte 2006 eine Quotenregelung ein, den Anteil von Frauen in
DAX - orientierten Unternehmen bis 2008 auf 40 Prozent anzuheben.
Unternehmen, die dieser Forderung nicht nachkommen, erfahren
staatliche Sanktionen. Norwegen hat sein Ziel erreicht, wir hier in
Deutschland noch lange nicht. In den Führungsetagen der 30 großen
deutschen DAX - Unternehmen liegt der Frauenanteil bei den Vorständen
bei 3,2 Prozent, in den Aufsichtsräten bei 10,6 Prozent – deutlich weniger
als in anderen Industrieländern.
Dabei hat sich die Wirtschaft bereits 2001 freiwillig verpflichtet, Frauen
stärker zu fördern. Die Diskussion ist in Bewegung gekommen, die
Telekom ist das erste Unternehmen, das sich zu einer Quote verpflichtet
hat. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) will den Unternehmen
noch zwei Jahre Zeit geben, den Frauenanteil in Vorständen und
Aufsichtsräten zu verdreifachen. Deutschland liegt im weltweiten Vergleich
bei den Industrieländern an vorletzter Stelle, hinter den USA mit 14
Prozent, Russland mit 11 Prozent, China 8 Prozent und Brasilien mit
6 Prozent (s. Anlage 2).
Wie schon im vergangenen Jahr beteiligte ich mich mit meinen
Kolleginnen aus anderen Bezirken an Aktionen rund um den Equal Pay
Day am 26.03.2010. Auch in Reinickendorf konnten wir Geschäfte,
9
Restaurants und Anbieter von Dienstleistungen dazu gewinnen, an
diesem Tag 23 Prozent Nachlass auf diverse Produkte den Kundinnen zu
geben. Frauen konnten sich auf der Internetplattform: www.23-prozent.de
orientieren und bei 90 Unternehmen in Berlin Rabatte in Anspruch
nehmen.
Dieser Beitrag sollte darauf aufmerksam machen, dass die Frauen erst am
26. März eines Jahres durchschnittlich so viel verdient haben wie Männer
bereits am 31. Dezember des Vorjahres. Die Resonanz dieser Aktion war
insgesamt positiv (s. Anlage Nr. 3 und Nr. 4).
Die Gleichstellung der Frau in unserer Gesellschaft ist darüber hinaus
auch mit Themen der Kinderbetreuung, Berufswahl, Gender
Mainstreaming, Betreuung von Angehörigen, Altersarmut etc. eng
verbunden, die mich in meinem Berufsalltag beschäftigen (s. Anlage 5).
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG), Big Hotline und die
Senatsverwaltung positionierten sich am 25.11.2010 zum Internationalen
Tag mit dem Slogan „Nein zu Gewalt an Frauen“. Dieser Tag geht auf die
Schwestern Mirabel zurück, die politischen Widerstand gegen die Diktatur
in der Dominikanischen Republik leisteten und nach monatelanger
Folterung 1960 ermordet wurden.
Die Berliner Akteurinnen initiieren seit 2005 die Kampagne „Gewalt kommt
nicht in die Tüte - für ein Zuhause ohne Gewalt“, so auch im Jahre 2010.
Namhafte Unternehmen unterstützen bereits seit vielen Jahren mit
eigenen Werbeträgern und Aktivitäten den Aufruf gegen Gewalt an
Frauen. Infos sind unter: www.big-hotline.de hinterlegt. Ein Klick auf das
Logo der Aktion: „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ zeigt die Chronologie
unserer gemeinsamen Aktionen.
„Spreeperlen. Berlin – Stadt der Frauen“ ist ein Kooperationsprojekt der
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen und der bezirklichen
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Berlins. Das Buch ist erschienen
im Mai 2010. Es zeigt ein Panorama der Stadt, das auf die Präsenz von
Frauen, vor allem auf deren Einsatz für Gestaltungsräume,
Gleichberechtigung und Emanzipation, hinweist. Aber nicht nur das:
Historisches wird verbunden mit aktuellen frauenpolitischen Anliegen, wie
z. B. Frauen in Führungspositionen, Unterstützung für Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, Beratungsangebote für Migrantinnen,
Bekämpfung prekärer Beschäftigungsverhältnisse oder die Situation
Alleinerziehender.
Mitgearbeitet haben im Konzept - Frau Dr. Gabriele Kemper,
im Redaktionsteam - Frau Sylvia Edler, Frau Heike Gerstenberger, Frau
Brigitte Heinrich, Frau Christine Rabe, Frau Regina Schmidt und ich.
10
Die Beiträge aus dem Bezirk Reinickendorf befinden sich auf den Seiten
13, 113,125 und 131. Das Buch kann über mein Büro oder die Flotte Lotte,
Kommunikations- und Lernzentrum für Frauen, bezogen werden.
Als Delegierte vertrete ich die Interessen der Landesarbeitsgemeinschaft
(LAG) auf dem Frauenpolitischen Beirat unter Leitung der Staatssekretärin Frau Hartwig-Tiedt, Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Technologie und Frauen.
3.1.4. Girls‘Day 2010
10 Jahre Girls’Day!
Seit Beginn der Aktion im Jahr 2001 nutzten bundesweit insgesamt etwa
900.000 Mädchen die Chance, am Girls'Day in einen für Mädchen
untypischen Beruf hineinzuschnuppern.
Der Girls’Day ist damit die weltweit größte und vielfältigste
Berufsorientierungsinitiative für Mädchen. Für Unternehmen in
Deutschland ist der Girls’Day ein wichtiges Instrument, um weiblichen
Nachwuchs zu fördern und Gelegenheit zu geben, Berufe zu entdecken, in
denen Frauen eher unterrepräsentiert sind. Die bisherigen Initiativen von
Betrieben, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und handwerklichtechnischen Betrieben führten dazu, dass der Frauenanteil an den
Universitäten in den technischen und naturwissenschaftlichen
Fachrichtungen angestiegen ist. Das ist erfreulich insbesondere im
Hinblick auf die demografische Entwicklung und den prognostizierten
Fachkräftemangel in diesen Berufsfeldern. Die frühzeitige Orientierung (5.
bis 10. Klasse) ist mittlerweile ein wichtiger Baustein in der
Berufsorientierung und eröffnet auch den Unternehmen neue
Perspektiven.
Das Platzangebot der Reinickendorfer Betriebe und Unternehmen konnte
im Jahre 2010 um 30 Prozent gesteigert werden. Insgesamt 340 Plätze in
interessanten Berufssparten wurden über die Internetplattform angeboten.
Koordiniert und gesteuert wurde der gesamte Prozess vom Büro der
Frauenbeauftragten (s. Anlage Nr. 6).
3.1.5. Bezirkliche Arbeitsgemeinschaften und Kooperationen
Runder Tisch gegen Gewalt (Präventionsrat)
Lokales Bündnis für Familien in Reinickendorf
(bestehend aus dem Bezirksstadtrat für Jugend und Familie, den
Freien Trägern der Jugendhilfe aus den vier Regionen, dem/der
Jugendamtsvertreter/in und der Frauenbeauftragten)
Steuerung und Geschäftsführung Gender Mainstreaming/Gender
Budgeting für das Bezirksamt Reinickendorf
11
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen zu
gemeinsamen Veranstaltungen, Konzeptionierung von Ausstellungen,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsgruppen im Antigewaltbereich:
a) Umsetzung der Workplace Policy im Bezirksamt Reinickendorf
b) Erarbeitung einer Vereinbarung zwischen Dienststelle und
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
3.2. Gender Mainstreaming/Gender Budgeting
Die Steuerungsgruppe arbeitete im regelmäßigen Turnus von ca. vier
bis fünf Sitzungen jährlich unter dem Vorsitz des Bezirksstadtrates für
Jugend und Familie und Genderbeauftragten, Herrn Peter Senftleben.
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe vertraten ihre Abteilungen in der
Steuerungsgruppe und wirkten gleichzeitig als Multiplikatoren/innen
innerhalb ihrer Abteilungen.
Die Geschäftsführung und die Vertretung der bezirklichen Interessen
gegenüber der Senatsverwaltung in Form von Berichterstattungen,
Beantragung von externen Beratungsmitteln, Bearbeitung von
Anfragen und Vorlagen für den Rat der Bürgermeister sowie der
Steuerung der internen Prozesse in den Abteilungen wurden in meiner
Funktion als Frauenbeauftragte wahrgenommen. Darüber hinaus
vertrat ich das Bezirksamt Reinickendorf in Sitzungen der
Senatsverwaltung und moderierte auf einer Fachtagung Arbeitsgruppen zum Thema „Alleinerziehend - Doppelt gefordert“. Die
Konferenz „Gender Budgeting – von der Analyse zur Steuerung“
besuchte ich ebenfalls.
Studentinnen
und
Studenten
verschiedener
Fachrichtungen
interessierten sich für die Umsetzungsstrategie von Gender
Mainstreaming/ Gender Budgeting im Bezirksamt Reinickendorf. Es
wurden Interviews gegeben, Fachfragen diskutiert und zum Teil
Diplomarbeiten fachlich begleitet.
Zu meinen Aufgaben gehörte u. a. die Kommunikation und fachliche
Vorbereitung der unterschiedlichen Themenstellungen mit den
externen
Beraterinnen.
Sybille
Wiedmann,
gbm
Berlin
(gender+bildung+
medien), führte 2010 die externe Beratung in Form von direkter
Besprechung in den Abteilungen und der Steuerungsgruppe durch.
Der Bezirk nahm in 2010 Beratungsgelder in Höhe von 4.500,00 € in
Anspruch.
Laut Beschluss vom 06.08.2007, Drucksache 0277/XVIII, hatte die BVV
von den „Handlungsgrundlagen zur Umsetzung von Gender
Mainstreaming in allen Bereichen der Verwaltung“ Kenntnis
12
genommen. Den Sachstandsbericht der Abteilungen aus 2009 nahm
die BVV am 23.04.2010 zur Kenntnis.
Eine Berichterstattung zu den gleichstellungspolitischen Zielsetzungen
in 2010 erfolgte nicht. Kritik an der Umsetzung und Unterstützung der
Mitglieder der Steuerungsgruppe im Bezirksamt Reinickendorf (Topdown Modell) führte dazu, dass anlässlich eines Workshops die
Neuorientierung zukünftiger Gender Zielstellungen überarbeitet wurde.
Das Ergebnis ist der BVV im Januar 2011 zur Kenntnisnahme
vorgelegt worden.
Die Reinickendorfer Einschätzung zur Implementierung Gender
Mainstreaming/Gender Budgeting in der Legislaturperiode 2006 –
2011 an die Senatsverwaltung ist der Anlage Nr. 7 zu entnehmen.
3.3.
Mitwirkung bei BVV Anfragen
Sachstandsbericht
zu
den
Gleichstellungspolitischen
Zielstellungen 2009
Kenntnisnahme an die BVV am 23.04.2010
Tätigkeitsbericht der Frauenbeauftragten für den Zeitraum
01.01.2009 bis 31.12.2009
Kenntnisnahme an die BVV am 13.10.2010
4. Öffentlichkeitsarbeit
4.1. Umsetzung der Strategie Workplace Policy
- Nein zu Gewalt an Frauen Frauen - Mut zum Gespräch am Arbeitsplatz
Mit Erfolg konnten wir die Antigewaltstrategie intern einführen und die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Interventionsmöglichkeiten
aufmerksam machen (z. B. auf der Frauenvollversammlung, Personalvollversammlung, in Rundschreiben usw.).
Im Rahmen einer in Auftrag gegebenen Studie der Senatsverwaltung
für Wirtschaft, Technologie und Frauen, durchgeführt von TERRE DES
FEMMES, wurde der Frage nachgegangen, ob auch in Deutschland ein
Zusammenhang zwischen Arbeitsausfällen und Häuslicher Gewalt
besteht. Es ist die erste Studie, die in Deutschland durchgeführt
wurde. Anlässlich einer Personalvollversammlung 2009 beteiligte sich
das Bezirksamt Reinickendorf neben anderen (Barmer GEK, The Body
Shop, Bezirksamt Charlottenburg/Wilmersdorf) an dieser Erhebung.
114 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (24,62 Prozent) beteiligten sich an
der Umfrage, die 2010 zur Auswertung kam. Der Bekanntheitsgrad der
Implementierung der Strategie der Workplace Policy war hoch. Die
Mehrheit der Befragten ist der Auffassung, dass Häusliche Gewalt
keine Privatsache ist und die Strategie dazu beiträgt, das Thema auch
im betrieblichen Umfeld aus der Tabuzone herauszuholen. 20 Prozent
13
beantworteten die Frage, ob sie selbst schon einmal von häuslicher
Gewalt betroffen waren, mit ja, 27 Prozent kennen Kolleginnen und
Kollegen, die derartige Erfahrungen gemacht haben. 86,4 Prozent der
Befragten gehen davon aus, dass die Workplace Policy ein geeignetes
Mittel ist, Betroffenen eine Unterstützung geben zu können.
Diese Ergebnisse waren für die Arbeitsgruppe (Personalrat,
Mitarbeiter/innen der Personalabteilung, Frauenvertreterin und
Frauenbeauftragte) Grund genug, die schon begonnene Erarbeitung
einer Dienstvereinbarung zu intensivieren und mit dem Dienstherrn
abschließend zu verhandeln. Der Bezirk Reinickendorf ist die erste
Behörde im Bundesgebiet, die eine solche Vereinbarung im Januar
2011 abschließen wird!
4.2. Ausstellungen
„Frauen am Werk“
zum Girls’Day 2010 im Mädchenzentrum Tietzia, Frauen- &
Familienforum (Kooperationsprojekt der Frauenbeauftragten).
Die Wanderausstellung zeigte Fotografien von Frauen aus 16
Berufsfeldern, z. B. Schuhmacherin, Klavierbauerin, Tänzerin, Fahrlehrerin usw.
Die Einrichtung bot parallel dazu Bewerbungstrainings für Mädchen
und junge Frauen an.
„Kauf mich?! Frauen und Männer in der Werbung“
Ein Gemeinschaftsprojekt mit der Bettina-von-Arnim-Oberschule und
der Frauenbeauftragten.
Die Ausstellung zeigte Rollenstereotypen in der Werbung und wurde
von den Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse
angenommen (s. Anlage Nr. 8).
4.3. Veröffentlichungen
Aktualisiert werden fortlaufend:
a) Notfallkarte
(Orientierungshilfe für Frauen, die von Gewalt betroffen sind,
anzufordern im Büro der Frauenbeauftragten.)
b) Infobroschüre - Zwangsheirat in deutscher und türkischer Sprache
c) Internetauftritt mit allen aktuellen Infos und Veranstaltungen
d) Pressearbeit und Mitteilungen
4.4. Veranstaltungen und Kooperationen
Beteiligung an einer Europäischen Kampagne zur Bekämpfung von
Armut und sozialer Ausgrenzung mit dem Deutschen Frauenrat.
14
„Frauen und Bürgschaften - Ich soll für meinen Ex zahlen!“
Eine Plakataktion, durchgeführt von der Landesarbeitsgemeinschaft
(LAG) gemeinsam mit der Schuldnerberatung Berlin, die ich
maßgeblich mit initiiert habe.
Bürgschaften führen leicht in die Schuldenfalle, vor allem Frauen
bürgen oft aus „Liebe“ mit hohen Summen für ihre Partner.
Diese Aktion erfuhr einen hohen Aufmerksamkeitsgrad in Rundfunk,
Fernsehen, den Printmedien sowie Internetportalen (s. Anlage
Nr. 9).
Film zum Internationalen Antigewalttag „ Shortcut to Justice“
Der Frauenbeirat und die Frauenbeauftragte präsentierten diesen Film
im „Haus am See“.
Gezeigt wurde, wie Frauen in einer Millionenstadt Indiens sich auf
beeindruckende
Weise
gegen
prügelnde
Ehemänner
mit
Schlagfertigkeit und Kreativität zur Wehr setzen.
Fahrt zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Der Frauenbeirat und die Frauenbeauftragte veranstalteten im Kontext
des Bundesprogrammes „Vielfalt tut gut“ eine Fahrt für interessierte
Frauen des Bezirkes Reinickendorf in das Frauenkonzentrationslager
Ravensbrück. Wir konnten damit viele interessierte Frauen ansprechen
(s. Anlage Nr. 10).
Al Samar e.V.
Die über Jahre bestehende Kooperation mit dem Reinickendorfer
Verein Al Samar e.V. wurde fortgesetzt. Die erzielten Einnahmen der
Benefizveranstaltungen unterstützen Projekte im Tschad (z. B. Ausstattung einer Krankenstation, Bestuhlung der Schule etc.).
Ein Familienbrunch am 27.06.2010 mit Tänzen und Buffet aus dem
Orient im Centre Bagatelle leistete einen Beitrag dazu.
Infoveranstaltungen Humane Trennung und Scheidung e.V. im
Jahr 2010
a) Stärkung der Kinderrechte durch das gemeinsame Sorgerecht, auch
für nichteheliche Kinder
b) Mediation bei Scheidung, Wege einer fairen Lösung
c) Unterhalt des kindesbetreuenden Elternteils - Erfahrungen mit dem
neuen Unterhaltsrecht
d) Was muss ich für meine Eltern an Unterhalt zahlen?
15
Aktuelles Thema zum Elternunterhalt
e) Kinder und Unterhalt - Was steht mir zu, was muss ich zahlen?
5.
Beratungsarbeit
Wie in den vorliegenden Berichten beschrieben, besteht nach wie vor eine rege
Nachfrage nach persönlicher und telefonischer Beratung.
Neben den öffentlichen Sprechzeiten, und zwar dienstags von 09:00 - 12:00
Uhr und donnerstags von 15:00 - 18:00 Uhr, werden Termine auch individuell
und umgehend vereinbart.
Im Jahre 2010 war die Beratungsnachfrage gleichbleibend. Es fanden sowohl
persönliche als auch telefonische Beratungen statt.
Die Beratungsinhalte sind vielfältig und betreffen Bereiche, wie z. B.:
Trennung und Scheidung
Gewalt in der Ehe und Partnerschaft
Vermittlung an die Big Hotline, Zufluchtswohnungen und Frauenhäuser
ALG II – Hartz IV (fehlerhafte Bescheide, Widerspruchsberatung, Anträge
auf ein Darlehen bei Umzug, Kaution, Mietschulden, Umgang des
JobCenters mit den Klientinnen)
Grundsicherung, Wohngeldanträge
Sorge- und Umgangsrecht, Verweis an die Sozialpädagogischen Dienste,
Unterhaltsfragen
Mobbing am Arbeitsplatz, Stalking, sexuelle Belästigung
Wiedereinstieg in den Beruf
Lebenslagenberatung allgemein
Beratung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Frauen und Behinderung
Zwangsehen
Beratung von Frauen mit Migrationshintergrund
Suchtproblematiken
Frauen und Schulden
Eine Zunahme von Beratung zu finanziellen und gesellschaftlichen Themen,
wie Überschuldung, private Insolvenzverfahren, Altersarmut, Inanspruchnahme
von Grundsicherung sowie Gewalt in Familien, ist zu verzeichnen.
6. Ausblick
Eine besondere Freude meinerseits ist, Ihnen jetzt schon verraten zu können,
dass die Dienstvereinbarung zur Strategie „Nein zu „Häuslicher Gewalt“ - Mut
zum Gespräch am Arbeitsplatz“ im Februar 2011 zu einem positiven Abschluss
geführt wurde.
16
Das Buch „Spreeperlen. Berlin - Stadt der Frauen“ wurde 2010 veröffentlicht
und erfreut sich großer Beliebtheit. Wir arbeiten an einer Ausstellung und an
einer Auflage in englischer Sprache.
Themen, wie Lohnungleichheit, Frauen in die Aufsichtsräte und Vorstände,
Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigen deutlich, dass die Gleichstellung der
Geschlechter noch lange nicht erreicht ist. Das ist Grund genug für mich, auch
weiterhin engagiert meine Arbeit fortzuführen.
7. Anlagen
Presseberichte, Flyer, Aushänge, Veröffentlichungen
Berlin, 10. Mai 2011
Brigitte Kowas