Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK 13, ZB, 23. Tagung, (F), 29.04.2009.pdf
Größe
164 kB
Erstellt
17.10.15, 22:00
Aktualisiert
28.01.18, 00:50
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
des Bezirksamtes
VI-0468
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Linksfraktion
Beratungsfolge:
28.05.2008
01.04.2009
29.04.2009
BVV
BVV
BVV
BVV SoSi/03/VI
BVV/23/VI
BVV/F23/VI
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
vertagt
Betreff: Erfahrungsaustausch zu Begegnungsstätten - Orte für alle Generationen
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 24.03.2009
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-0468
.03.2009
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
Drucksache-Nr.:
in Erledigung der
Drucksache Nr.: VI-0468/08
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
1. Zwischenbericht
Erfahrungsaustausch zu Begegnungsstätten – Orte für alle Generationen
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung des in der außerordentlichen Sitzung am 28.05.2008 angenommenen Ersuchens
der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr. VI-0468/08
„Das Bezirksamt wird ersucht, zur Benennung geeigneter Jugend- und
Seniorenbegegnungsstätten in öffentlicher und freier Trägerschaft
(zuwendungsgeförderte Projekte) für generationsübergreifende Arbeit in den einzelnen
Bezirksregionen einen Erfahrungsaustausch mit Nutzern, Mitarbeitern und Trägern der
Einrichtungen zur Klärung fachlich, inhaltlicher und organisatorischer Fragen zu führen.
Über die Umsetzung ist der BVV bis Dezember 2008 zu berichten.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:
Seit März 2008 arbeiten die verantwortlichen Bereiche aus den Abteilungen Gesundheit,
Soziales, Schule und Sport sowie Jugend und Immobilien an der Verbesserung
generationsübergreifender Angebote im Bezirk und der entsprechenden Zusammenarbeit der
Verwaltungen und in der Folge der Nutzergruppen in Einrichtungen der Jugendförderung.
Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen wird ermöglicht, wenn diesem entsprechend
örtlicher und zeitlicher Raum geschaffen wird. Aus diesem Grund standen zunächst
Bemühungen im Vordergrund, geeignete Jugendfreizeiteinrichtungen zu finden, in denen – über
die vorhandenen hinaus – Senioren/innen und Jugendliche durch eine gemeinsame Nutzung zu
entspannten und anregenden Begegnungen und in überschaubaren und verkraftbaren Schritten
zu partnerschaftlichen Dialogen geführt werden könnten.
Im Ergebnis ist zu berichten:
Nach der Benennung konkreter für zeitlich begrenzte Nutzung durch Senioren geeigneter
Einrichtungen durch die Abteilung Jugend und Immobilien wurde von der Abteilung Gesundheit,
Soziales, Schule und Sport ein Plan entwickelt, der im Wesentlichen folgende Positionen zur
Vorgehensweise beinhaltet(e).
Schritt Meilenstein
1.
Entwicklung einer Synopse zu Kriterien
strukturell-inhaltlicher Grundsätze,
Rahmenbedingungen, gesetzlichem
Auftrag
2.
3
4.
Begehungstermine für Einrichtungen
Standortbestimmung
Bezirksamtsvorlage
-Generationsübergreifende Nutzung-
5.
Einbeziehung der Seniorenvertretung
(SV) in die weitere Planungsphase
- Durchführung der Sitzung der SV in
den
Einrichtungen
- Trarbacherstraße 23
- Hosemannstr. 14
ZeitPlan
03/2008
04/2008
05.06./2008
06/2008
07/2008
Bemerkung
Abteilungen Gesundheit,
Soziales, Schule und
Sport sowie Jugend u.
Immobilien erarbeiteten
gemeinsam
diese Synopse
erfolgt
erfolgt
Abteilungen Gesundheit,
Soziales, Schule und
Sport sowie Jugend u.
Immobilien erarbeiteten
gemeinsam
diese BA-Vorlage
Sitzungstermine wurden
gleichzeitig zum
Kennenlernen der
Einrichtung und zu
einem Gespräch
mit der Leitung genutzt
6.
Die Nutzergruppen, die sich in der JFE 10/2008
Hosemannstrasse am Vormittag treffen
können/wollen, werden festgelegt
SozGerKoord und Leiter
der JFE
7.
Abstimmungsrunde zu konkreten
10.02.2009
Absprachen, die vor der Einrichtung der
Seniorengruppen in der JFE
Hosemannstr. abgeklärt werden müssen
Offene Fragen müssen in
der Folge geklärt werden.
Parallel zur Arbeit am Projekt Hosemannstrasse wurde die Möglichkeit einer Nutzung der JFE
Mühlenstraße 24 durch Senioren von der Seniorenvertretung in Zusammenarbeit mit dem
Jugendamt im Rahmen einer Sitzung der Seniorenvertretung vor Ort und in einem Gespräch
zwischen der Fachdienstleitung und der Seniorenvertretung geprüft – auch hier mit der Idee,
letztlich zu einer Kooperation und einem Dialog der Generationen zu kommen. Die Gespräche
vor Ort verliefen positiv.
Im Zuge der konkreten Umsetzung stellen sich weitere Fragestellungen, die es zu klären gilt:
- Frage der anteiligen Finanzierung und Auswirkungen auf die Budgets
- Personelle Absicherung von Seniorengruppen, die außerhalb der Öffnungszeiten
stattfinden
- Entwicklung von gemeinsamen Regelungen und Abstimmungsmodalitäten in den
Einrichtungen
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Eine Mitnutzung von JFE durch Senioren/innen führt zu einer Budgetbelastung des Sozial- und
einer Entlastung des Jugendamtes. Die Höhe und die Auswirkung kann derzeit nicht beziffert
werden.
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
Ein Dialog der Generationen kann dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis und die
soziale Kompetenz der Beteiligten zu fördern.
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Lioba Zürn-Kasztantowicz
Bezirksstadträtin für
Gesundheit, Soziales, Schule u. Sport