Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK gem. § 13 BezVG, ZB 23.09.09.pdf
Größe
129 kB
Erstellt
17.10.15, 22:00
Aktualisiert
28.01.18, 00:50
Stichworte
Inhalt der Datei
2.15
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
des Bezirksamtes
VI-0468
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Linksfraktion
Beratungsfolge:
28.05.2008
01.04.2009
29.04.2009
23.09.2009
14.10.2009
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV SoSi/03/VI
BVV/23/VI
BVV/F23/VI
BVV/27/VI
BVV/Forts/27/VI
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
vertagt
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
vertagt
Betreff: Erfahrungsaustausch zu Begegnungsstätten - Orte für alle Generationen
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 15.09.2009
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-0468
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
.09.2009
Drucksache-Nr.:
in Erledigung der
Drucksache Nr.: VI-0468/08
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
2. Zwischenbericht
Erfahrungsaustausch zu Begegnungsstätten – Orte für alle Generationen
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung des in der außerordentlichen Sitzung am 28.05.2008 angenommenen
Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr. VI-0468/08
„Das Bezirksamt wird ersucht, zur Benennung geeigneter Jugend- und
Seniorenbegegnungsstätten in öffentlicher und freier Trägerschaft
(zuwendungsgeförderte Projekte) für generationsübergreifende Arbeit in den
einzelnen Bezirksregionen einen Erfahrungsaustausch mit Nutzern, Mitarbeitern
und Trägern der Einrichtungen zur Klärung fachlich, inhaltlicher und
organisatorischer Fragen zu führen.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:
In den vergangenen 1- 2 Jahren hat sich der Fokus des Sozialamtes – Fachbereich Geriatrie- und
Altenhilfekoordination – darauf gerichtet zusammen mit dem Jugendamt Jugendfreizeiteinrichtungen zu
finden, in denen es möglich sein könnte Angebote für Senioren und Seniorinnen zu installieren. Letztlich
entsprang diesen Bemühungen die Eröffnung von Angeboten für ältere Menschen in der
Jugendfreizeiteinrichtung Hosemannstrasse, die seit dem Frühjahr dieses Jahres dort begonnen haben
zu arbeiten.
Insgesamt ist festzuhalten, dass sowohl in den Seniorenbegegnungsstätten als auch in den
Jugendfreizeiteinrichtungen eine altersspezifische Ausstattung und Ausgestaltung der Räume, langjährig
gefestigte Strukturen, das unterschiedliche Tempo des Nutzerwechsels (Senioren besuchen ihre
Einrichtung oftmals seit über 20 Jahren, bei den Jugendlichen ist ein kompletter Wechsel der
Nutzergruppe innerhalb weniger Jahre zu verzeichnen) sowie andere Beharrungskräfte den
gegenseitigen Austausch zumindestens erschweren.
Insofern wird der bisherige Ansatz, durch einzelne Angebote eine Annäherung der Nutzergruppen
behutsam zu fördern, als für die bisherige Arbeit richtig erachtet.
Dieser Ansatz soll auch in Zukunft weiterverfolgt werden. In den vergangenen Wochen haben die
Mitarbeiter des Jugendamtes und des Sozialamtes eine Vielzahl von Jugend- und Senioreneinrichtungen
aufgesucht und auf ihre Nutzbarkeit für die jeweils andere Nutzergruppe geprüft. Da der Kinder- und
Jugendhilfeausschuss derzeit an der Konzeption der zukünftigen Arbeit der Jugendfreizeiteinrichtungen
arbeitet, deren Ergebnisse nicht vorweg genommen werden sollen, werden weitere konzeptionell
Arbeiten zur gemeinsamen Nutzung von Standorten erst nach Abschluss der Arbeit des KJHA erfolgen
können.
Darüber hinaus wurde das Thema in das bezirkliche Kooperationsgremium Stadtteilzentren eingebracht.
Das Kooperationsgremium hat eine Arbeitsgruppe zur generationenübergreifenden Arbeit eingerichtet.
Diese soll Anfang 2010 Vorschläge und
Ideen für weitere Schritte und/oder Projekte vorlegen.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Eine Nutzung von JFE durch Senioren/innen führt bei anteiliger Verrechnung zu einer Budgetbelastung
des Sozial- und einer Entlastung des Jugendamtes. Die Höhe und die Auswirkung kann derzeit nicht
beziffert werden.
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
Ein Dialog der Generationen kann dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis und die soziale
Kompetenz der Beteiligten zu fördern.
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Lioba Zürn-Kasztantowicz
Bezirksstadträtin für
Gesundheit, Soziales, Schule u. Sport