Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK 13 BA, Schlussbericht, 37. BVV am 03.11.10.pdf
Größe
199 kB
Erstellt
17.10.15, 22:00
Aktualisiert
28.01.18, 00:50
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
des Bezirksamtes
VI-0468
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Linksfraktion
Beratungsfolge:
28.05.2008
01.04.2009
29.04.2009
23.09.2009
14.10.2009
27.01.2010
05.05.2010
03.11.2010
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV SoSi/03/VI
BVV/23/VI
BVV/F23/VI
BVV/27/VI
BVVFort/27/VI
BVV/30/VI
BVV/33/VI
BVV/37/VI
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
vertagt
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
vertagt
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
Betreff: Erfahrungsaustausch zu Begegnungsstätten - Orte für alle Generationen
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 26.10.2010
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-0468
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
.10.2010
Drucksache-Nr.:
in Erledigung der
Drucksache Nr.: VI - 0180/07
Drucksache Nr.: VI - 0468/08
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
Schlussbericht
I. Generationsübergreifende Nutzung kommunaler Einrichtungen (VI-0180/07)
II. Erfahrungsaustausch zu Begegnungsstätten – Orte für alle Generationen (VI-0468/08)
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung des in der außerordentlichen Tagung am 23.05.2007 angenommenen
Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr.: VI – 0180/07:
„Das Bezirksamt wird ersucht, die verwaltungsrechtlichen und gesetzlichen
Regelungen zur offenen Nutzung von Jugendfreizeit- und
Seniorenbegegnungsstätten auf Bestimmungen hin zu untersuchen, die einer
generationsübergreifenden Nutzung entgegenstehen.
Es sind Lösungsvorschläge zu erarbeiten und die BVV ist bis September 2007
über die erreichten Ergebnisse in Kenntnis zu setzen und konkrete Vorschläge
für die Einrichtung gemeinsamer generationsübergreifender Einrichtungen zu
machen.“
und
In Erledigung des in der außerordentlichen Tagung am 28.05.2008 angenommenen
Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache Nr.: VI – 0468/08:
„Das BA wird ersucht,
zur Benennung geeigneter Jugend- und Seniorenbegegnungsstätten in
öffentlicher und freier Trägerschaft (zuwendungsgeförderte Projekte) für
generationsübergreifende Arbeit in den einzelnen Bezirksregionen einen
Erfahrungsaustausch mit Nutzern, Mitarbeitern und Trägern der Einrichtungen
zur Klärung fachlich-inhaltlicher und organisatorischer Fragen zu führen.
Über die Umsetzung ist der BVV bis Dezember 2008 zu berichten.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) berichtet:
Die Projektgruppe – Soziale Projekte in Pankow – (BVV-Drucksache Nr. VI-0812/09)
hat mit der Sitzung am 11.06.2010 ihren Arbeitsauftrag erfüllt. Die Zielstellung dieses
Gremiums bestand darin, die im Bezirk vorhandene Angebotsstruktur sozialer Projekte
zu evaluieren, weiterzuentwickeln und Vorschläge für Angebotsänderungen zu
unterbreiten. Ein Bericht der Projektgruppe macht die Beratungsergebnisse transparent.
Er wurde zunächst in der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Arbeit und Soziales
am 29.06.2010 vorgestellt und in der BA-Sitzung vom 05.10.2010 zur Kenntnis
genommen.
Die Projektgruppe entschied, sowohl die Bezirksregionen Pankows separat zu
betrachten als auch gesamtbezirkliche Fragestellungen zu diskutieren. Als
Handlungsziel für alle sozialen Angebote und Projekte wurde die Vernetzung und
Kooperation in den Regionen bekräftigt. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal stellt dabei
die Kooperation unterschiedlicher Einrichtungen und Träger sowie die Vernetzung von
Angeboten im Sinne einer integrierten sozialräumlichen sozialen Infrastruktur dar. Als
Variante der Kooperation wurde in allen Bezirksregionen die Möglichkeit der
gemeinsamen Nutzung von Räumlichkeiten durch verschiedene Einrichtungen,
insbesondere
jedoch
durch
Jugendfreizeiteinrichtungen
und
Seniorenbegegnungsstätten hervorgehoben. Dieses Vorgehen gestaltet sich als ein
ständiger Prozess.
Ein Handlungsfeld, das sich aus dieser Erkenntnis ergibt und welches zugleich das
gemeinsame Handeln befördern soll, stellt der für Februar 2011 geplante und derzeit in
Vorbereitung befindliche „Intergenerative Fachtag“ im Bezirk Pankow dar.
Die Abteilungen Gesundheit, Soziales, Schule und Sport sowie Jugend und Immobilien
beraten darüber hinaus in regelmäßigen Abständen über gemeinsame
Nutzungsmöglichkeiten in Jugendfreizeiteinrichtungen.
Hinsichtlich der bisher erreichten Ziele verweist das Bezirksamt auf die vorliegenden
Zwischenberichte zu beiden Vorlagen (VI-0180/07 und VI-0468/08). Seitdem haben sich
folgende Weiterentwicklungen ergeben:
Die Jugendfreizeiteinrichtung in der Hosemannstraße 14 wird seit August 2010 durch
einen freien Träger betrieben. Das Angebot für die Senioren wird in Absprache mit dem
neuen Betreiber aufrechterhalten. Eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeit wird
derzeit durch die für Soziales zuständige Abteilung geprüft.
Die Möglichkeit zur Zusammenarbeit insbesondere im Bereich einer Hausaufgabenhilfe
zwischen
der
Seniorenbegegnungsstätte
Am
Friedrichshain 15
und
der
Kinderfreizeitstätte in der Esmarchstraße 27, die zum 01.09.2010 an den Träger
Humanistischer Verband Deutschlands (HVD) übertragen wurde, werden geprüft.
Für die ehemalige Doppel-Kita in der der Franz-Schmidt-Straße 08-10, (Bezirksregion I
– Buch) ist eine generationenübergreifende Nachnutzung als „Beratungshaus“
(Arbeitstitel) geplant. Im Rahmen Stadtumbau Ost stehen für das Haushaltsjahr 2011,
1,818 Mio. € als Fördermittel für den Umbau zur Verfügung. Die Gesamtkosten
belaufen sich nach derzeitiger Kostenberechnung auf 1,9 Mio. €.
Im Rahmen von Stadtteil- und Familienzentren und weiteren Angebotsformen sind mit
Unterstützung des Bezirksamtes in den vergangenen Jahren vielfältige Angebote
entstanden bzw. haben sich generationenübergreifend profiliert, die das
Zusammenleben der Generationen unterstützen.
Hier werden exemplarisch genannt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Straße 13, 13187 Berlin
Trägerverbund Bürgerhaus e.V. / HVD / FreiZeitHaus e. V. Weißensee
Familienzentrum, Mahlerstraße 4,13088 Berlin
Trägerverbund FreiZeitHaus e. V. / Kulturverein Prenzlauer Berg e. V.
Mehrgenerationenhaus Pankow, Schillerstraße 49/51,13158 Berlin
Pankower Früchtchen gGmbH
Auf der Grundlage der Ergebnisse der Projektgruppe zu sozialen Projekten und zur
Freizeitstättenentwicklungsplanung prüft die Abteilung Soziales derzeit ihre
Anforderungen hinsichtlich der Nutzung von Freizeitstätten, insbesondere zum Standort
Trarbacher Straße 22 und zum Standort Parkstraße 12-14 in Buchholz. Sollte sich ein
Bedarf ergeben, wird dieser in enger Abstimmung zwischen den Abteilungen realisiert.
Im Rahmen des Kooperationsgremiums mit den Stadtteilzentren zur Weiterentwicklung
der generationsübergreifenden Arbeit steht das Jugendamt, vertreten durch die
Bezirksstadträtin und die Verwaltung, auch freien Trägern aus dem Bereich Soziales
und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband für regelmäßigen Austausch zur Verfügung
und stimmt die Planungen generationenübergreifend ab.
Der Prozess Kooperation im Sinne generationenübergreifender Arbeit zeigt, dass
unterschiedliche Interessen und (Schutz) Bedürfnisse sowie gesetzliche Grundlagen bei
der generationenübergreifenden Arbeit zu beachten sind, aber keine
verwaltungsrechtlichen und gesetzlichen Regelungen dieser Arbeit entgegenstehen.
Entsprechend kann konstatiert werden, dass bereits eine Vielzahl von Einrichtungen im
Bezirk Pankow mit unterschiedlichen Generationen arbeitet und sowohl freie Träger als
auch das Bezirksamt diese Arbeit unterstützen.
Wir bitten, die Drucksachen als erledigt zu betrachten.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
keine
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
siehe Anlage
Kinder- und Familienverträglichkeit
Generationenübergreifendes Zusammenarbeiten und Zusammenleben muss ermöglicht
werden. In Zeiten zunehmender Mobilität und der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ist
es Kindern und Jugendlichen zunehmend nicht möglich in einer Groß- oder
Mehrgenerationenfamilie mit täglichem Kontakt zu den Großeltern aufzuwachsen. Der
Kontakt zwischen den Generationen soll durch die generationenübergreifende Nutzung
von Einrichtungen ermöglicht werden.
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Christine Keil
Bezirksstadträtin für
Jugend und Immobilien
Auswirkungen von Bezirksamtbeschlüssen auf eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21
Nachhaltigkeitskriterium
Keine Auswirkungen
1. Fläche
X
- Versiegelungsgrad
2. Wasser
X
- Wasserverbrauch
3. Energie
X
- Energieverbrauch
- Anteil erneuerbarer Energie
4. Abfall
X
- Hausmüllaufkommen
- Gewerbeabfallaufkommen
5. Verkehr
X
- Verringerung des Individualverkehrs
- Anteil verkehrsberuhigter
Zonen
- Busspuren
- Straßenbahnvorrangschaltungen
- Radwege
6. Immissionen
X
- Schadstoffe
- Lärm
7. Einschränkung von Fauna
X
und Flora
8. Bildungsangebot
9. Kulturangebot
10. Freizeitangebot
11. Partizipation in EntscheiX
dungsprozessen
12. Arbeitslosenquote
X
13. Ausbildungsplätze
X
14. Betriebsansiedlungen
x
15. wirtschaftl. Diversifizierung
x
nach Branchen
Entsprechende Auswirkungen sind lediglich anzukreuzen.
positive Auswirkungen
quantitativ qualitativ
X
X
X
X
X
X
negative Auswirkungen
quantitativ
qualitativ
Bemerkungen