Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK 13 Schlussbericht BA, 40 BVV am 02.03.2011.pdf
Größe
134 kB
Erstellt
17.10.15, 22:00
Aktualisiert
28.01.18, 00:48
Stichworte
Inhalt der Datei
2.5
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
des Bezirksamtes
VI-0707
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Linksfraktion
Beratungsfolge:
01.04.2009
17.06.2009
01.07.2009
27.01.2010
02.03.2011
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV/23/VI
BVV/25/VI
BVV/Fort25/VI
BVV/30/VI
BVV/40/VI
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
vertagt
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen
Betreff: Ökologische Straßenbeleuchtung
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 22.02.2011
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-0707
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
.2011
Drucksache-Nr.:
In Erledigung der
Drucksache Nr.:VI-0707
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
Schlussbericht
Ökologische Straßenbeleuchtung
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung der in der 23. Tagung der BVV am 01.04.2009 angenommenen
Beschlussempfehlung der Bezirksverordnetenversammlung – Drucksache VI-0707:
„Das Bezirksamt wird aufgefordert, bei der zuständigen Senatsverwaltung und der für die
Straßenbeleuchtung zuständigen NUON Stadtlicht GmbH darauf zu dringen, bei der
Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Zuge einer grundhaften Sanierung öffentlicher Straßen
im Bezirk die Beleuchtungstechnik auf LED-Leuchten umzustellen.
Die Umstellung soll bei allen künftigen und - nach Möglichkeit - auch schon bei den derzeit in
Angriff genommenen grundhaften Straßensanierungen erfolgen.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) berichtet:
Zur vorstehenden Beschlussempfehlung wurde die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt.
X O 1, um Stellungnahme gebeten. Diese führt zur Drucksache Folgendes aus:
„Entgegen unseren Hoffnungen und Erwartungen hat die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung mit ihrem Beitrag zum Bundeswettbewerb „Kommunen im neuen Licht“ leider
keinen Preis gewonnen. Damit fehlt der finanzielle Rahmen, aus dem Versuchsprojekte
finanziert werden sollten.
Davon unabhängig läuft in der Treskowstraße in Pankow zurzeit ein Versuch mit LED-Leuchten.
Auf 13 Masten ist die ursprünglich vorhandene Beleuchtung mit Natriumdampf-HochdruckLeuchten durch LED-Leuchten ersetzt worden.
Nach einer Einlaufphase wurden an einem Abend in die vorhandenen Leuchten in zwei Stufen
LED-Leisten mit höheren Wattagen eingesetzt.
Ziel der Aktion ist es, Einsparpotentiale zu untersuchen und die lichttechnische Güte der
Anlagen zu vergleichen. Deshalb werden alle Versuchsschritte wissenschaftlich durch das
Fachgebiet Lichttechnik der Technischen Universität begleitet.
Sowohl die Beleuchtungssituation mit den ursprünglichen Natriumdampf-Hochdruck-Leuchten
als auch der Einsatz verschiedener LED-Wattagen sind jeweils lichttechnisch vermessen
worden. Die Auswertung der Untersuchungen ist noch nicht abgeschlossen, so dass es noch zu
früh ist, ein Fazit zu ziehen.
Generell kann jedoch nicht der Schluss gezogen werden, dass der Einsatz von LED-Leuchten
immer kostengünstiger ist als der Einbau von sonstigen Elektroleuchten. LED-Leuchten sind in
der Regel in der Anschaffung teurer als herkömmliche Elektroleuchten. Ein Einsparpotential der
LED-Leuchten liegt in der angegebenen längeren Lebensdauer der Leuchtmittel, wenn diese
tatsächlich erreicht wird. Dieser Beweis muss noch erbracht werden, wobei die
Garantieerklärungen der Hersteller nicht den angegebenen Lebenszeitraum von 50.000
Betriebsstunden abdecken.
Auch die Ersparnis von LED-Leuchten gegenüber herkömmlichen Elektroleuchten ist begrenzt,
so dass ein realistischer Kostenvergleich eigentlich erst möglich ist, wenn die Versuchsleuchten
tatsächlich 50.000 Betriebsstunden erreicht haben.“
Wir bitten, damit die Drucksache als erledigt zu betrachten.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
keine
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
entfällt
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Jens-Holger Kirchner
Bezirksstadtrat für
Öffentliche Ordnung