Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Antrag SPD, 35. BVV, 07.07.10.pdf
Größe
102 kB
Erstellt
17.10.15, 22:11
Aktualisiert
28.01.18, 00:49
Stichworte
Inhalt der Datei
1.52
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
VI-1130
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Antrag
Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
07.07.2010
BVV
BVV/35/VI
Betreff: Wohnungslosigkeit - Prävention stärken
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, Kooperationsvereinbarungen zwischen den im Bezirk Pankow
ansässigen Wohnungsbaugesellschaften und geeigneten freien Trägern zu vermitteln mit dem
Ziel, Mieterinnen und Mietern mit Mietschulden frühzeitig Hilfe anbieten zu können und dadurch
Räumungsklagen zu vermeiden.
Berlin, den 29.06.2010
Einreicher: Fraktion der SPD
gez. Sabine Röhrbein
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
x
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
1
ENTHALTUNGEN
federführend
x
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Gesundheit, Arbeit und Soziales
Drs. VI-1130
Begründung:
Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Arbeit und Soziales am 15. Juni 2010
wurde als präventive Maßnahme zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit die entsprechende
Kooperation zwischen freien Trägern und Wohnungsbaugesellschaften als außerordentlich
wichtig erkannt. Beispielhaft sei die Kooperationsvereinbarung zwischen der gemeinnützigen
Gesellschaft zur Betreuung Wohnungsloser und sozial Schwacher (Gebewo) Soziale Dienst
und der Gesobau genannt, durch die im Fall von Mietschulden eine frühe Intervention möglich
ist. Durch das Aufsuchen und das Gespräch mit den Betroffenen können z.B.
Zahlungsvereinbarungen getroffen und verschiedene Hilfeangebote in Anspruch genommen
werden, so dass es erst gar nicht zur Räumungsklage kommt. Da Wohnungslose tendenziell
lange in der Obdachlosigkeit verweilen und auf entsprechende Leistungen (Betreuung,
Unterkünfte) angewiesen sind, ist Prävention nötig, damit möglichst viele verschuldete
Mieterinnen und Mieter in ihren Wohnungen bleiben können. Das bisher in Pankow einmalige
Projekt soll auf andere Wohnungsbaugesellschaften ausgeweitet werden, weitere geeignete
freie Träger sollen für eine solche Kooperation interessiert werden.