Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
2. Ausfertigung Antrag Grüne und SPD, 36. BVV am 15.09.2010.pdf
Größe
134 kB
Erstellt
17.10.15, 22:13
Aktualisiert
27.01.18, 22:15
Stichworte
Inhalt der Datei
2. Ausfertigung
1.23
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Antrag
Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen und SPD
VI-1144
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die
Grünen
Beratungsfolge:
15.09.2010
BVV
BVV/36/VI
Betreff: Ablaufplan zur Entwicklung der Fläche des ehemaligen Rangier- und
Güterbahnhofes Pankow erarbeiten
Die BVV möge beschließen:
1. Das Bezirksamt wird ersucht, einen Ablaufplan für die Fläche des ehemaligen Rangier- und
Güterbahnhofes Pankow zu erarbeiten. Dieser Ablaufplan soll beinhalten:
die planerischen Verfahrensschritte bis zur Aufstellung eines B-Plans mit einer voraussichtlichen
Terminkette,
die Schnittpunkte mit Akteuren außerhalb der Bezirksverwaltung,
die Formen und ein Zeitplan der Bürgerbeteiligung,
die Beteiligung der BVV im Verfahren.
Dieser Ablaufplan ist der Bezirksverordnetenversammlung zur 38. Tagung
vorzulegen.
2. Das Bezirksamt wird ersucht, sämtliche dem Bezirksamt bekannten Aufgabenstellungen für
Gutachten, Entwürfe von Gutachten und fertige Gutachten zur Entwicklung des ehemaligen
Güterbahnhofes umgehend der BVV zur Kenntnis zu geben.
3. Das Bezirksamt wird ersucht, nicht mit der BVV zuvor abgestimmte Stellungnahmen gegenüber dem
Senat von Berlin, der Gemeinsamen Landesplanung oder dem Grundstückseigentümer zu
unterlassen, die sich direkt oder indirekt auf den ehemaligen Rangier- und Güterbahnhof beziehen,
dies gilt insbesondere für
a) Stellungnahmen zum geplanten Ansiedlungsvorhaben
b) Stellungnahmen zur Verkehrserschließung des Gebietes
c) Stellungnahmen zum Stadtentwicklungsplan Zentren des Senates
d) Stellungnahmen zu einer Änderung des FNP
4. Die Entwürfe aller o.g. Stellungnahmen sind der BVV vorab zur Kenntnis zu geben und es ist jeweils
die Zustimmung der BVV einzuholen.
5. Das Bezirkliche Zentrenkonzept ist als Entwurf der BVV vorab zur Kenntnis zu geben, so dass die
BVV noch gestaltend auf das Konzept einwirken kann. Danach ist es der BVV zur Beschlussfassung
vorzulegen.
Berlin, den 15.09.2010
Einreicher: Fraktionen Bündnis 90/ Die Grünen und SPD
Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen: BV Stefanie Remlinger, BV Peter Brenn und BV Almuth
Tharan
Fraktion der SPD: BV Sabine Röhrbein, BV Klaus Mindrup, BV Alexander Götz
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
26
JA
24
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
x
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung
2. Ausfertigung
Drs. VI-1144
Begründung:
Der 5. Zwischenbericht für die Drs. V-1248 und VI-0152 über die Erschließung und Entwicklung der
Fläche des ehemaligen Rangier- und Güterbahnhofes Pankow ist völlig unzureichend. Bei einer für den
Bezirk so bedeutenden Fläche ist die zeitliche Abfolge der Planungsschritte und die Integration der
Bürgerbeteiligung in das Verfahren wichtig.
Bisher fehlt die notwendige Transparenz und eine fundierte, umfassende Information – z.B. über die
Auswirkung der Planung auf das Einzelhandelskonzept, auf deren Grundlage eine offene Diskussion mit
den BürgerInnen unabhängig von Akteursrunden überhaupt erst stattfinden kann. Die Akteursrunden
können eine umfassende Bürgerbeteiligung nicht ersetzen.
Für das Gebiet des ehem. Güterbahnhofes ist eine verbindliche Bauleitplanung erforderlich, die der
Zustimmung der BVV bedarf. Da Vorfestlegungen zu vermeiden sind, ist die BVV von Anfang an
umfassend zu beteiligen, dass sie die Grundlinien des Verwaltungshandelns gemäß
Bezirksverwaltungsgesetz bestimmt. Daher ist das hier beschriebene Verfahren erforderlich.