Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung Öffentl. Ordnung, Verkehr und Verbrauchersch..pdf
Größe
120 kB
Erstellt
17.10.15, 22:19
Aktualisiert
27.01.18, 22:08
Stichworte
Inhalt der Datei
1.15.
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss Öffentliche Ordnung, Verkehr und
Verbraucherschutz
VI-1257
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der CDU
Beratungsfolge:
02.03.2011
15.03.2011
29.03.2011
11.05.2011
29.06.2011
BVV
OrdVerk
OrdVerk
BVV
BVV
BVV/40/VI
OrdVer/085/VI
OrdVer/086/VI
BVV/42/VI
BVV/43/VI
überwiesen
vertagt
im Ausschuss abgelehnt
vertagt
Betreff: Übersicht über die Verkehrssicherheit auf Gehwegen und Fahrbahnen
Der Ausschuss für Öffentliche Ordnung, Verkehr und Verbraucherschutz hat die Drucksache in
seiner Sitzung am 12.04.2011 beraten.
Abstimmungsergebnis: 1 Ja-Stimme/ 11 Nein-Stimmen/ 1 Enthaltung
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, eine Übersicht über die Gehweg- und Fahrbahnschäden zu erstellen, die
aufgrund der beschränkten Haushaltsmittel (bauliche Unterhaltung) nicht zeitnah behoben werden
konnten und können und auf die deshalb mit einer entsprechenden Beschilderung (auch Reduzierung der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit) hingewiesen werden muss.
Auf der Basis dieser Liste ist eine Prioritätenreihung festzulegen, nach der die einzelnen Schäden zu
beheben sind. Diese Liste ist dem Ausschuss für öffentliche Ordnung, Verkehr und Verbraucherschutz
jeweils einmal jährlich vorzulegen und mit ihm abzustimmen.
Berlin, den 03.05.2011
Einreicher:
Ausschuss Öffentliche Ordnung, Verkehr und Verbraucherschutz
BV Wolfram Kempe
Ausschussvorsitzender
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
vertagt
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
x
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VI-1257
Begründung der Beschlussempfehlung des Ausschusses Öffentliche Ordnung, Verkehr
und Verbraucherschutz:
Die von den Antragstellern geforderte Prioritätensetzung bei Schäden an Gehwegen und Fahrbahnen
erfolgt im Rahmen des Straßenunterhalts seitens des Amtes ohnehin. Da es sich hier um Maßnahmen
zur Gefahrenabwehr handelt, sind diese Prioritäten nicht politisch verhandelbar, zumal vor dem
Hintergrund nicht ausreichender Haushaltsmittel.
Das Aufstellen einer weiteren Liste ohne praktischen Nutzen empfindet die Ausschussmehrheit nur als
unnötige Verwaltungsarbeit.
Der Ausschuss empfiehlt der BVV daher mit einer Ja-Stimme gegen 11 Nein-Stimmen bei einer
Enthaltung die Ablehnung der Drucksache.
Text des Ursprungsantrages der Fraktion der CDU:
Das Bezirksamt wird ersucht, eine Übersicht über die Gehweg- und Fahrbahnschäden zu erstellen, die
aufgrund der beschränkten Haushaltsmittel (bauliche Unterhaltung) nicht zeitnah behoben werden
konnten und können und auf die deshalb mit einer entsprechenden Beschilderung (auch Reduzierung der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit) hingewiesen werden muss.
Auf der Basis dieser Liste ist eine Prioritätenreihung festzulegen, nach der die einzelnen Schäden zu
beheben sind. Diese Liste ist dem Ausschuss für öffentliche Ordnung, Verkehr und Verbraucherschutz
jeweils einmal jährlich vorzulegen und mit ihm abzustimmen.
Begründung des Ursprungsantrages der Fraktion der CDU:
Die zahlreichen Schäden an Verkehrsanlagen, insbesondere Gehwegen und Straßen, rücken
gerade nach dem Ende der Frostperiode in den Fokus der öffentlichen Debatte. Das Bezirksamt
ist ständig bemüht, entstandene Schäden zu beseitigen, kann dies aber aufgrund der
unzureichenden finanziellen Ausstattung im Bezirkshaushalt nicht vollständig umsetzen. Die
Erstellung einer wie im Antrag geforderten Liste kann hierbei zweierlei bewirken. Zum einen
kann sie die Kommunikation mit dem zuständigen Fachausschuss und Bürgerinnen und
Bürgern erleichtern, indem auch für die Öffentlichkeit nachvollziehbar dargestellt wird, welche
Mittel zur Verfügung stehen und an welchen Stellen sie mit welcher Priorität eingesetzt werden.
Zum anderen dokumentiert sie die kontinuierlich anwachsende Zahl von Schäden an den
Verkehrsanlagen, die nicht behoben werden, und kann somit gegenüber dem Berliner Senat
verdeutlichen, dass eine fortdauernde Desinvestition in Straßen und Gehwege durch
unzureichende Zuweisungen von entsprechenden Haushaltsmitteln nicht mehr weiter
hinnehmbar ist.