Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK§13 BA, SB.pdf
Größe
67 kB
Erstellt
17.10.15, 22:25
Aktualisiert
27.01.18, 22:17
Stichworte
Inhalt der Datei
2.31
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /SB
des Bezirksamtes
VI-1371
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
29.06.2011
26.10.2011
BVV
BVV
BVV/43/VI
BVV/045/VI
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Betreff: Straßenbahnlinie 12: Umleiten statt verkürzen!
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 18.10.2011
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-1371
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
2011
Drucksache-Nr.:
In Erledigung der
Drucksache-Nr.: VI-1371
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
Schlussbericht
Straßenbahnlinie 12: Umleiten statt verkürzen!
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung des in der 43. Tagung der BVV am 29.06.2011 angenommenen
Ersuchens der Bezirksverordnetenversammlung der - Drucksache-Nr.: VI-1371
„Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht, sich gegenüber der BVG, dem VBB,
dem Abgeordnetenhaus und dem Senat dafür einzusetzen, dass die Straßenbahnlinie
12 während der bevorstehenden Baumaßnahmen in der Invalidenstraße über den Bf.
Hackescher Markt umgeleitet wird und weiter von und bis „Am Kupfergraben“ verkehrt.
Eine vorübergehende Verkürzung der Linie 12 bis zum Nordbahnhof, wie es von der
BVG geplant ist, wird von der BVV Pankow abgelehnt.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) berichtet:
Das Bezirksamt hat die o. g. Drucksache der BVV an die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, den VBB und an die BVG mit der Bitte um Prüfung und
Stellungnahme gemäß BezVG § 13(3) weitergeleitet.
Die Stellungnahmen liegen inzwischen vor und werden in vollem Umfang
wiedergegeben, wobei der VBB auf die mit ihm abgestimmte Stellungnahme von Sen
Stadt verwiesen hat.
Stellungnahme der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
„Das vorliegende Verkehrskonzept für die Linie 12 während der Bauarbeiten für die
Streckenverlängerung zum Hauptbahnhof wurde von den Berliner Verkehrsbetrieben
entwickelt und mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als Aufgabenträger für
den ÖPNV abgestimmt.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die BVG im April 2011 bei der
Abstimmung dieses Bau-Verkehrskonzepts gebeten, eine Umleitung der Linie 12 über
den Hackeschen Markt zum Kupfergraben zu prüfen, wie dies zum damaligen Zeitpunkt
vom Berliner Fahrgastverband IGEB angeregt wurde und auch dem jetzt vorliegenden
BVV-Antrag entspräche. Die BVG hat nach intensiver Prüfung diesen Vorschlag
abgelehnt. Die Gründe für die Auswahl des Bau-Verkehrskonzepts mit Verkürzung der
Linie 12 zum provisorischen Gleisdreieck am Nordbahnhof hat die BVG Ihnen in der
Stellungnahme zum BVV-Beschluss dargelegt.
Es handelt sich im vorliegenden Fall um eine Abwägungsentscheidung zwischen der
direkten Erreichbarkeit des Bereichs Nordbahnhof oder des Bereichs Friedrichstraße.
Da der Bereich Friedrichstraße bereits mit der Linie M1 in besserem Takt erreichbar ist
und die Einrichtung eines Ersatzverkehrs im Bereich Nordbahnhof durch die
Bauarbeiten schwierig gewesen wäre, ist die Entscheidung der BVG für das derzeit
praktizierte Bau-Verkehrskonzept nachvollziehbar.“
Stellungnahme der Berliner Verkehrsbetriebe
„In Vorbereitung der Anbindung der Straßenbahn an den Hauptbahnhof und
umfangreichen Leitungsarbeiten im Bauvorlauf wurde in der Invalidenstraße, in Höhe
Caroline-Michaelis-Str., ein provisorisches Gleisdreieck errichtet. Somit ist es nun
möglich, während der Bauzeit bis voraussichtlich 2013 auf einen kostspieligen und
staugefährdeten Ersatzverkehr für die Linien M8 und 12 zu verzichten. Beide Linien
können nun ohne Umweg direkt bis S Nordbahnhof geführt werden. Die U6 ist über
einen kurzen Fußweg zum U Zinnowitzer Str. in der Chausseestr. weiterhin erreichbar.
Mit den Linien S1, S2 bzw. S25 ab S Nordbahnhof ist die Verbindung in Richtung S+U
Friedrichstr. gewährleistet. Fahrgäste der Linie 12 mit Fahrziel Mitte, Am Kupfergraben
können am Zionskirchplatz in die Linie M1 umsteigen.
Die Verbindung zum U Schwartzkopffstr. wird weiterhin ab U Zinnowitzer Str. durch die
M6 gewährleistet, diese Verbindung entfällt allerdings mit dem Anschluss der
Straßenbahn an den Hauptbahnhof ohnehin.
Die Befürchtungen der BVV Pankow, dass es fahrplantechnische Probleme am
Gleisdreieck Caroline-Michaelis-Str. geben würde, haben sich nicht bewahrheitet.
Aufgrund der zweigleisig ausgelegten Anlage läuft der Betrieb problemlos. Die
vorgeschlagene Verdichtung der Linie M1 ist aufgrund der eingeschränkten
Durchlassfähigkeit von mehreren eingleisigen Streckenabschnitten auf dieser Linie im
Raum Pankow nicht ohne weiteres realisierbar. Dennoch ist vorgesehen, die bisherige
Anzahl von sechs auf neun Fahrten je Stunde zu erhöhen. Der Zeitpunkt der
Umsetzung ist abhängig von Abstimmungen mit dem Aufgabenträger.“
Das Bezirksamt nimmt die Ausführungen in den Stellungnahmen der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung und der BVG zur Kenntnis und betrachtet damit die Drucksache
als erledigt.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
keine
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
Keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
entfällt
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Jens-Holger Kirchner
Bezirksstadtrat
für Öffentliche Ordnung