Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK 13, Zwischenbericht Bezirksamt, 30. BVV am 27.01.2010.pdf
Größe
148 kB
Erstellt
17.10.15, 22:29
Aktualisiert
28.01.18, 00:51
Stichworte
Inhalt der Datei
2.26
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Vorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
des Bezirksamtes
VI-0885
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
11.11.2009
27.01.2010
BVV
BVV
BVV/28/VI
BVV/30/VI
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Betreff: Spiel- und Nachbarschaftshaus auf dem Hirschhof ermöglichen
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 19.01.2010
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
Drs. VI-0885
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
.1.2010
Drucksache-Nr.:
in Erledigung der Drs.:VI - 0885
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG
1. Zwischenbericht
Betr.:
Spiel- und Nachbarschaftshaus auf dem Hirschhof ermöglichen
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
In Erledigung, des in der Sitzung am 11.11. 2009 angenommenen Ersuchens der
Bezirksverordnetenversammlung – Drucksachennummer: VI - 0885
„Das Bezirksamt wird ersucht, sich für die Etablierung eines Spiel- und Nachbarschaftshauses
auf dem Gelände des Hirschhofes einzusetzen, um die Attraktivität der Grünfläche und die
Nutzungsmöglichkeiten für die Anwohnerinnen und Anwohner nachhaltig zu erhöhen. Aus Sicht
der BVV ist hierfür das ehemalige eingeschossige Laden-/Werkstattgebäude geeignet, das in
der angefügten Darstellung mit den Nummern 1-4 gekennzeichnet ist. Dieses ist auf mögliche
Schadstoffbelastungen zu prüfen.
Zur Finanzierung der notwendigen Investitionen für die Sanierung und den Umbau des
Objektes dürfen dem Bezirk keine Kosten entstehen, die nicht aus Sanierungsmitteln gedeckt
werden können.
Die BVV hält die Änderung der Sanierungsziele für erforderlich. Daher ist in Ergänzung zum Ziel
Grün zusätzlich die Erhaltung des Gebäudes in die Rahmenplanung aufzunehmen. Darüber
hinaus ist im B-Plan 3-25 ebenfalls das Platzhaus vorzusehen.
Über ein Interessenbekundungsverfahren soll ein Betreiber für das Haus gefunden werden, der
alle laufenden Kosten übernehmen muss und mit dem eine vertragliche Vereinbarung nach
dem Muster der Platzhäuser auf dem Helmholtzplatz und dem Teutoburger Platz zu schließen
ist. Der Betreiber soll über sehr gute Struktur- und Ortskenntnisse verfügen, um eine optimale
Wirkung des Hauses als Nachbarschaftstreff und Identifikationsort erreichen zu können.
Der BVV ist zur Sitzung am 27. Januar 2010 ein Ergebnis vorzulegen.“
wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) berichtet:
Das Bezirksamt hat im Rahmen der Prüfung, ob ein Spiel- und Nachbarschaftshaus auf dem
Gelände des Hirschhofes etabliert werden kann, festgestellt, dass dafür ca. 200T€ erforderlich
sind. Diese Mittel können nur aus Sanierungsmitteln aufgebracht werden. Dafür ist es
notwendig, die Sanierungsziele zu ändern bzw. zu ergänzen. Dies wird derzeit vorbereitet.
Ein Interessenbekundungsverfahren für die Betreibung des Spiel- und Nachbarschaftshauses
wird durchgeführt, wenn sichergestellt ist, dass das Haus finanziert wird.
Die Abbrucharbeiten von Gebäuden auf dem Gelände des Hirschhofes haben im Herbst 2009
begonnen. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Baulichkeiten entkernt und der Bauabfall
entsprechend entsorgt. Das ehemalige Werkstattgebäude bleibt in seiner Substanz erhalten,
damit es ggf. zu einem Spiel- und Nachbarschaftshaus umgebaut werden kann.
Seit Anfang Januar 2010 werden die ersten Garagen abgebrochen. Aufgrund der aktuellen
Witterung kann nicht genau bestimmt werden, wann diese Arbeiten abgeschlossen sein
werden. Im Anschluss wird mit der Sanierung der vorhandenen Altlasten begonnen.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Die Kosten zum Erhalt eines Gebäudes („Platzhaus“) werden nach ersten Schätzungen ca.
200.000€ (60.000€ Dach und Fenster; 140.000€ Medien und Innenausbau) betragen. Die
Finanzierung ist derzeit nicht gesichert.
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
Keine
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
Keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
Keine Auswirkungen
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister