Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK 15, Bezirksamt, 29. BVV, 09.12.09.pdf
Größe
14 kB
Erstellt
17.10.15, 22:29
Aktualisiert
28.01.18, 00:18
Stichworte
Inhalt der Datei
2.28
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Ursprungsdrucksachenart: Vorlage zur
Kenntnisnahme § 15 BezVG,
Ursprungsinitiator: Bezirksamt
Vorlage zur Kenntnisnahme § 15 BezVG
des Bezirksamtes
Beratungsfolge:
09.12.2009
13.01.2010
27.01.2010
17.02.2010
BVV
BVV
BVV
BVV
BVV/29/VI
BVV/Forts29/VI
BVV/30/VI
BVV/Forts30/VI
vertagt
vertagt
vertagt
Betreff: Benennung des südlichen Teils des Antonplatzes
Es wird gebeten, zur Kenntnis zu nehmen:
Siehe Anlage
Berlin, den 10.12.2009
Einreicher: Bezirksamt
Ergebnis:
ZUR KENNTNIS GENOMMEN OHNE AUSSPRACHE
x
ZUR KENNTNIS GENOMMEN MIT AUSSPRACHE
zurückgezogen
VI-0904
Bezirksamt Pankow von Berlin
An die
Bezirksverordnetenversammlung
Drs. VI-0904
.12.2009
Drucksache-Nr.:
Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 15 BezVG
Benennung des südlichen Teils des Antonplatzes
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:
Gemäß § 15 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) wird berichtet:
Das Bezirksamt hat in seiner Sitzung am 1.12.2009 folgenden Beschluss gefasst:
„Die im Lageplan dargestellte öffentliche Grünfläche, die begrenzt wird von der Berliner Allee
und der Bizetstrasse wird in „Jürgen – Kuczynski – Platz“ benannt. Die Benennung wird im
Amtsblatt von Berlin ortsüblich bekannt gemacht.“
Begründung
Im Februar 2007 wurde an das Bezirksamt die Idee herangetragen, die Grünfläche zwischen
Woelckpromenade, Pistoriusstrasse und dem Kreuzpfuhl im Ortsteil Weißensee nach Prof.
Jürgen Kuczynski zu benennen.
Der Bezirksbürgermeister hat den Ausschuss für Kultur und Bildung der
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin gebeten, ein entsprechendes Votum
abzugeben. Nach einer langen Diskussion hat sich der Ausschuss gegen die Benennung der
Grünanlage am Kreuzpfuhl nach Professor Jürgen Kuczynski ausgesprochen und das
Bezirksamt gleichzeitig aufgefordert, einen anderen geeigneten Platz in Weißensee zu finden,
der künftig den Namen von Jürgen Kuczynski tragen soll.
Dieser Aufforderung ist das Bezirksamt mit dem o. g. Beschluss nachgekommen. Das
Bezirksamt ist sich bewusst, dass es sich bei der namensgebenden Person durchaus um eine
streitbare Persönlichkeit der Zeitgeschichte handelt. Es ist jedoch der Auffassung, dass das
Ergebnis der Gesamtschau ihres Wirkens, die Namensgebung rechtfertigt.
Auf die Benennung soll mit einer kommentierenden Tafel auf dem künftigen „Jürgen –
Kuczynski – Platz“ hingewiesen werden, auf der auch über sein Wirken informiert wird.
Das Bezirksamt hat mit dem Beschluss V-873 / 2004 ein Verfahren zur Benennung von
Anlagen, Orten und öffentlichen Einrichtungen beschlossen und entsprechende Kriterien
aufgestellt. Dieses wurde im Verfahren dieser Namensgebung berücksichtigt.
Das Bezirksamt hat von den Kindern Prof. Kuczynskis die Zustimmung zur Namensgebung
eingeholt und die anderen Berliner Bezirke entsprechend befragt, um Doppelbenennungen zu
vermeiden.
Da von der Benennung keine Anwohnerinnen und Anwohner betroffen sind, werden auch keine
Adressänderungen notwendig.
Dieser Vorlage ist eine Stellungnahme des Amtes für Kultur und Bildung zur Person von
Professor Jürgen Kuczynski beigefügt.
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Kosten für die Installierung einer entsprechenden Tafel in noch unbekannter Höhe.
Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen
Die Benennung trägt nicht dazu bei, den Anteil von namensgebenden Frauen im öffentlichen
Raum zu erhöhen.
Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung
Keine
Kinder- und Familienverträglichkeit
keine Auswirkungen
Matthias Köhne
Bezirksbürgermeister
Anlage
Stellungnahme des Amtes für Kultur und Bildung zur Benennung eines Platzes nach Jürgen
Kuczynski